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Nordhaide


Plätze und Diagonale auf der Nordhaide

Attraktive Freiräume und Grünanlagen im neuen Wohngebiet auf der ehemaligen Panzerwiese fördern nachbarliche Gemeinschaft und Integration.

Auf der Nordhaide hat sich viel getan. Zwischen Stadt und Heidelandschaft entstand ein neues Wohnquartier auf dem Areal der ehemaligen Panzerwiese, das seit Ende der Achtziger Jahre nicht mehr militärisch genutzt wurde. Die Siedlung wurde durch attraktive Freiräume und Grünanlagen so gestaltet, dass sich hohe Lebensqualität für Jung und Alt, gute Nachbarschaft und Integration entwickeln können.

Über der U-Bahntrasse durchläuft ein Grünzug der besonderen Art das Wohngebiet von Nordwest nach Südost – die Diagonale. Fußgänger und Fahrradfahrer teilen sich die 500 Meter lange Allee, links und rechts eröffnen sechs Westentaschenparks ein umfangreiches Freizeitangebot mit Rutschen, Boulebahn, Tischtennisplatten und Bodenschachbrett. Die Diagonale verbindet zwei neu entstandene Plätze.

Der Nordhaideplatz im Nordwesten, direkt am U-Bahnhof Dülferstraße, ist ein beliebter Treffpunkt. Bänke unter rotblühenden Kastanien und die Freischankflächen der benachbarten Gastronomie bieten Gelegenheit für Kommunikation und Rast. Dynamischer Mittelpunkt ist ein Brunnen des Münchner Künstlers Alexander Laner: Aus einem Wasserbassin steigen in unregelmäßiger Folge Wasserfontänen auf. Der Investor des nahen Einkaufszentrums hat sich bereit erklärt, für zehn Jahre die Betriebs- und Unterhaltskosten des Brunnens zu übernehmen.

Der Platz am Jugend- und Kirchenzentrum stellt einen bewussten Gegensatz zum eher geschäftlich geprägten Nordhaideplatz dar. Er ist zurückhaltend gestaltet und idealer Ort für soziale und kulturelle Begegnung.

Das komplette Projekt wurde im Mai 2009 abgeschlossen.

Eindrücke von den Plätzen und der Diagonale auf der Nordhaide

Fotos: Edward Beierle; Wilfried Petzi (4)