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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Tag der offenen Gartentür 2021


Besuchen Sie hier drei der Gärten virtuell

StadtAcker, Elisabeth-Kohn-Straße, Schwabing-West

Der StadtAcker ist ein urbaner Gemeinschaftsgarten, in dem auf 1.000 Quadratmetern gemeinsam gegartelt wird. Träger ist der Quartiersverein Ackermannbogen e.V.

Ziel ist es, über niedrigschwellige Angebote zum gemeinsamen Gärtnern die Nachbarschaft am Ackermannbogen noch mehr zusammenwachsen zu lassen. Im Sinne von interkultureller Öffnung und Inklusion soll der StadtAcker explizit für Menschen offen sein, die die existierenden vielfältigen nachbarschaftlichen Angebote bislang wenig nutzen, die vielleicht aber über das Thema „Gärtnern“ ansprechbar sind und so stärker in das nachbarschaftliche Miteinander eingebunden werden können.

Gemeinschaftsgarten bedeutet: Es werden keine Einzelparzellen bewirtschaftet, sondern es wird gemeinsam in Themengruppen gearbeitet: Alle Beteiligten planen, säen und ernten gemeinsam, lernen mit- und voneinander und können an regelmäßig angebotenen Workshops und Vorträgen teilnehmen. Damit wächst Gartenwissen, Gemeinsinn und Gemeinschaft – auch über den Gartenzaun hinaus!
Auf Gemüsebeeten wird mit unterschiedlichen ökologischen Anbaumethoden und einer reichen Sortenvielfalt experimentiert: Beispielweise gibt es eine Gemüsegruppe, die mit der Mischkultur nach Gertrud Frank arbeitet, die andere Gemüsegruppe verwendet das Prinzip der Vierfelder-Wirtschaft.
Die Beerengruppe nimmt sich sowohl der gängigen Kulturformen als auch der Wildbeeren wie Felsenbirnen, Berberitzen und Kornelkirschen an.
Um die größeren Obstgehölze (Apfel, Birne, Zwetschge, Quitte, Kirsche, Reneclaude, Kirschpflaume) kümmert sich die Gehölzgruppe.
An unterschiedlichen Standorten ist die Blumengruppe aktiv. Sie legt ihren Schwerpunkt auf insektenfreundliche Pflanzen, darunter auch Wildrosen und historische Rosensorten (z.B. Rosa alba ‘Königin von Dänemark‘, s. Foto)

Im StadtAcker wird ökologisch gegärtnert, es gibt eine große Vielfalt an Lebensräumen und Gestaltungsideen. Die insektenfreundlichen Staudenpflanzungen, die Blühwiese (wärmeliebende Ruderalflur) und die kleine Streuobstwiese bieten wunderbare Blühaspekte, es werden viele Gewürz- und Heilkräuter kultiviert und im Sommer und Herbst kommt üppiger Gemüsebewuchs dazu.

Für die Jahre 2018 und 2019 war der StadtAcker Klimaprojekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutz-Initiative, Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“.

Wer sich über das Projekt, das von der Landeshauptstadt München gefördert wird, informieren möchte, besucht am besten die Gartensprechstunde am Freitag um 16 Uhr (bitte vorher anmelden unter stadtacker@ackermannbogen-ev.de) oder abonniert den Newsletter StadtNatur: https://ackermannbogen-ev.de/newsletter/

Insektenfreundliche Blüten Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Insektenfreundliche Blüten

Rosa alba: Königin von Dänemark Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Rosa alba: Königin von Dänemark

Stauden im Juni Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Stauden im Juni

Den Sommer genießen Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Den Sommer genießen

Früchte der Arbeit Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Früchte der Arbeit

Im September Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Im September

Garten Familie Kramer, Harlaching

Sträucher, Thujen und Buchskugeln prägten einst den Garten in München Harlaching. Viele Besuche in englischen Gärten ließen den Wunsch reifen, die Gehölze zu entfernen und entlang der Grundstücksgrenze Staudenbeete im Stil der Mixed Borders anzulegen. Im Frühjahr dominieren Osterglocken, Hyazinthen, Frühlingsanemonen und Tulpen das Bild, das im Frühsommer zu einer harmonischen Farbkomposition aus Salbei, Gaura, Storchschnabel, mazedonischer Witwenblume, Katzenminze, Purpurglöckchen, Funkien, und Hortensien wechselt. Das optische Gerüst innerhalb der Staudenbeete bilden verschiedene englische Rosensorten des Züchters David Austin. In all der Fülle entwickelt sich Cornus kousa ‘Venus‘ zu einem weiteren Blickfang. Im fortgeschrittenen Sommer übernehmen Kerzenknöterich, Phloxe, Sommerflieder und Hibiskus die Szenerie, um im Herbst mit der zweiten Rosenblüte, Herbstanemonen, Astern, Gelenkblumen und Rutenhirse abzuschließen.
Unzählige Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten tummeln sich in den Blüten, Schwalbenschwänzchen schwirren wie kleine Kolibris an den Lewisia, um an deren Nektar zu gelangen. Igel, Erdkröten, Mäuse und Eichhörnchen finden ihren Platz im Garten. Seit der Neuanlage sind insbesondere auch im Winter wieder viele Vögel zu sehen, u. a. Rotkehlchen, Specht und Grünfinken. Da die meisten Stauden über den Winter stehen bleiben, bieten sie den Insekten Überwinterungshabitate und den Vögeln Samen als Winterfutter.

Blick in den Garten Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Blick in den Garten

Im Frühjahr Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Im Frühjahr

Viel Grün Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Viel Grün

Katzenminze Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Katzenminze

Englische Rosen und Storchenschnabel Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Englische Rosen und Storchenschnabel

Im Herbst Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Im Herbst

Garten Familie Sixt, Sendling-Westpark

Vor gut zehn Jahren wurde bei der Sanierung eines Hauses in Sendling-Westpark peu à peu auch der Garten etwas ausgelichtet und umgestaltet. Er ist heute ein Refugium im Stile eines englischen Cottage Garden mit einer großen Fülle verschiedener Rosen, Stauden und Gräser, die ihren natürlichen Standorten entsprechend im Garten gepflanzt wurden und das ganze Jahr über für stets wechselnde Blüh- und Farbaspekte sorgen. In den halbschattigen Lagen des Gehölzsaumes dominieren unterschiedliche Hortensienarten, von Rispenhortensien bis zu Samtblatt- und Eichblatthortensien. Die Beete sind leicht erhöht, da vor der Neuanlage Totholz eingegraben wurde, das viel Wasser speichern kann und das Gießen so gut wie überflüssig macht. Hohe Stauden werden nach der Methode des Chelsea-Chop gekürzt. Sie blühen dadurch zwar etwas später, sind aber standfest und brauchen nicht gestützt werden.
Solarbetrieben sprudeln ein Quellstein und Springbrunnen im Teich.
Gerne halten sich alle Familienmitglieder zum Entspannen oder zum Feiern im Garten auf und freuen sich über Gemüse, Tomaten und Kräuter aus Hochbeeten und Töpfen. Gärtnern mit eigenem oder Bio-Saatgut, ohne Torf und ohne Pestizideinsatz ist für die Familie selbstverständlich.
Vom Frühjahr bis zum Herbst finden Honig- und Wildbienen Pollen und Nektar, und Käfer, Vögel, Igel, Erdkröten und sogar Haselmäuse haben hier einen Lebensraum mitten in der Stadt.
Der Garten erhielt vom Kreisverband der Gartenbauvereine die Zertifizierung als Naturgarten.
Nähere Informationen zu einer Zertifizierung finden Sie unter https://www.lwg.bayern.de/gartenakademie/veranstaltungen/215964/index.php

Blick in den Garten Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Blick in den Garten

Schwertlilien Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Schwertlilien

Garten im Mai Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Garten im Mai

Perovskien und Schafgarbe im Hochsommer Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Perovskien und Schafgarbe im Hochsommer

Gartenplatz Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Gartenplatz

Viel Grün Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Viel Grün