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Fuß- und Radwegbrücke Arnulfpark


Plangutachten „Fuß- und Radwegbrücke Arnulfpark über die zentrale Bahnachse am S-Bahnhaltepunkt Donnersbergerbrücke“

Das Baureferat wurde vom Stadtrat beauftragt, ein Plangutachten für eine neue Fuß- und Radwegbrücke östlich der Donnersbergerbrücke über die Bahnanlagen - mit Anschluss an den S-Bahn-Halt "Donnersbergerbrücke" - durchzuführen. Die Brücke soll als wesentliches Element der übergeordneten Fahrrad-Hauptroute den Stadtteil Westend im Süden mit den Stadtteilen Neuhausen und Maxvorstadt im Norden verknüpfen - unter Einbeziehung des Arnulfparks und der neuen Quartiere entlang der Bahngleise.

Aufgabenstellung und Ziele des Plangutachtens
Die Brücke für Fußgänger und Radfahrer soll zwischen Erika-Mann-Straße, südlich des Arnulfparks und Philipp-Loewenfeld-Straße, einem Abzweig der Landsberger Straße auf einer Breite von circa 230 Metern insgesamt 37 Gleise überspannen.

Für die neuen Baugebiete an den Gleisanlagen wird neben einer gleisüberspannenden Stadtteilverbindung auch eine direkte Anbindung von der neuen Brücke an den bestehenden S-Bahn-Halt "Donnersbergerbrücke" ermöglicht.

Der Zugang und die Benutzung der Brücke muss barrierefrei möglich sein - mit Ausnahme der direkten Bahnsteiganbindung. Die Barrierefreiheit des S-Bahn-Haltes wird derzeit durch die Deutsche Bahn nachgerüstet.

Von der Brücke aus sollen weite Blicke Richtung Hauptbahnhof und Innenstadt möglich sein. Der Bau der Brücke muss unter Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs erfolgen.

Im Bereich des nördlichen Brückenkopfes soll eine sechs Meter hohe transparente Lärmschutzwand alle Lücken zwischen Brückenkopf und seitlich anschließenden Gebäuden schließen.

Die Planungsaufgabe erfordert ein intelligentes und wirtschaftliches Konzept, mit hoher Sorgfalt im Detail, um eine attraktive und komfortable Nutzbarkeit sowie eine sinnvolle und wirtschaftliche Realisierung zu ermöglichen.

Ablauf des Ausschreibungsverfahrens
Zur Vergabe der notwendigen Planungsleistungen für die neue Fuß- und Radwegbrücke wurde im August 2012 ein Plangutachten im Rahmen eines europaweiten Verfahrens (VOF-Verfahren) ausgeschrieben.

Fünf Bietergemeinschaften aus Architekten und Ingenieuren haben Lösungsvorschläge für die Planung einer neuen Fuß- und Radwegbrücke erarbeiten.

Bewertung des Sachverständigengremiums
Das Sachverständigengremium unter Vorsitz von Prof. Zvonko Turkali (Architekt, Frankfurt a. Main) bewertete alle Lösungsvorschläge und legte im Februar 2013 eine Reihung der Bieter fest. Das Planungsteam SSF Ingenieure und Lang Hugger Rampp Architekten (1. Rang) erhält den Zuschlag im VOF-Verfahren.

Ausblick
Gemäß der Empfehlung des Sachverständigengremiums wird das Planungsteam SSF Ingenieure und Lang Hugger Rampp Architekten mit der weiteren Planung beauftragt und soll dem Stadtrat die Vorprojektgenehmigung vorgelegt werden.