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Fuß- und Radwegbrücke Arnulfpark


1. Rang

SSF Ingenieure mit Lang Hugger Rampp Architekten

Nachfolgend wird auszugsweise die Beurteilung des Sachverständigengremiums wiedergegeben:

„Der Beitrag überzeugt durch seine angemessene Haltung sowohl hinsichtlich der architektonischen Wirkung als auch der konstruktiven Umsetzung. Mit dem Entwurf verzichten die Verfasser gezielt auf überzogene städtebauliche Gesten und entwickeln eine Brücke, deren Gestalt der inneren Logik des Tragwerks folgt. Form und Konstruktion bilden somit eine erkennbare Einheit mit konsequentem Erscheinungsbild. Die neue Brücke ist ein zurückhaltendes, einfaches und raffiniertes Bauwerk zugleich, das ganz selbstverständlich und behutsam positioniert ist. Durch eine kaum erkennbare Krümmung des Brückenkörpers entstehen spannungsreiche räumliche Veränderungen auf der Brücke. Deutliche Sichtbezüge von der Brücke zur Stadt steigern die Aufenthaltsqualität.

Das vorgeschlagene Tragsystem eines Vierendeelkastens, kombiniert mit einem Fachwerk, ist konstruktiv sinnvoll. Der Montageaufwand ist im vertretbaren Rahmen. Die außenseitige Befestigung der Brüstungsgläser ist hinsichtlich der Brückenform nachvollziehbar. Deren Revisionierbarkeit ist zu prüfen, mit dem Ziel, den eventuell erforderlichen Austausch der Glasscheiben ohne Auswirkungen auf den Bahnverkehr zu ermöglichen. Die Montage der Brücke kann ohne nennenswerte Auswirkungen auf den Bahnverkehr erfolgen.

Die Gründung der Brücke lässt keinen erhöhten Aufwand erwarten. Hinsichtlich Erstellung und Instandhaltung stellt der Beitrag eine wirtschaftliche Lösung dar.“

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