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Wettbewerb Landschaftspark Freiham


hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH

Barbara Hutter, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin
Stefan Reimann, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt
Möckernstraße 68, 10965 Berlin

Mitarbeit

Dipl. Ing. Anja Schier, M. Sc. Henning Holk
B.Sc. Janika Schmidt, Antonia Eger, Nikola Pohl

Bewertung der Jury

positive Aspekte:

  • Die Arbeit weist klare Zonierungen auf. Eine großzügige Wallstruktur bildet den westlichen Rand des Parks, eine durchgehende Wiesenfläche bildet das Zentrum des Parks und zur Bebauung hin entsteht eine locker mit Bäumen bestandene Übergangszone.
  • Der durchgehende zentrale Raum schafft eine Großzügigkeit und Weite.
  • Beide Ränder sind differenziert gehalten und schaffen jeweils eine bewegte räumliche Kante.
  • Die Funktionen wie Freizeit und Spiel- und Sportnutzungen werden jeweils in die räumlichen Vegetationsstrukturen integriert und lassen so den mittleren Wiesenraum für informelle Nutzungen frei.
  • Die Topografie des Lärmschutzwalles wird in Teilbereichen auf Höhe der Grünfinger angepasst: Hier entstehen nutzbare abgeflachte Wiesen.
  • Es entsteht ein differenziertes Wegesystem mit Haupt-, Neben- und Rundwegen.
  • Die drei Waldzonen am westlichen Parkrand werden in jeweils unterschiedliche Waldbilder differenziert, die den jeweiligen Bereichen eine unterschiedliche Identität geben.
  • Die Freihamer Allee wird fortgesetzt und schafft Orientierung.
  • Die Anordnung der Kleingartenanlage im Norden ermöglicht eine gute Erschließung und wird positiv gesehen.

Kritikpunkte:

  • Die Führung des Hauptweges auf dem Damm im nordwestlichen Parkbereich wird kritisch gesehen, da hier voraussichtlich aus Sicherheitsgründen ein Zaun bzw. Abgrenzung zur steilen Böschung Richtung Autobahn erforderlich sein wird.
  • Die Wegeverbindung nach Norden fehlt.
  • Lärmschutz für die Kleingartenanlage fehlt.
  • Der vorgeschlagene See wird aufgrund der hohen Unterhaltskosten (wg. Verschlammung etc.) kritisch bewertet. Ebenso in Kombination mit der Rampe zum Höhenweg.
  • Die Intensität der Aktivitäten (Lärm) in der Pufferzone wird problematisch gesehen. Hier entstehen Konflikte mit der Wohnbebauung. Diese sind zu reduzieren.
  • Die Nutzungsmöglichkeiten des Waldes werden nicht deutlich. Die drei vorgeschlagenen Themen werden in der Umsetzung zu prüfen sein.
  • Korridor Zauneidechsen nicht dargestellt.