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Pressemitteilungen


    Staatsehrenpreis für Ausbildung im Baureferat

    (21. Mai 2019) Das Baureferat wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit dem Staatsehrenpreis Vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau 2019 ausgezeichnet. Der Preis wurde durch Staatsministerin Michaela Kaniber am 20. Mai verliehen.

    Die Hauptabteilung Gartenbau im Baureferat der Landeshauptstadt München ist deutschlandweit der größte Ausbildungsbetrieb für den Fachbereich Garten- und Landschaftsbau. Seit 1968 wurden nahezu 500 Lehrlinge in diesem Bereich ausgebildet. Derzeit stehen 32 Ausbildungsplätze zur Verfügung. In den Fachrichtungen Baumschule, Staudengärtnerei, Floristik und Zierpflanzenbau gibt es beim Baureferat weitere 22 Ausbildungsplätze. Während ihrer Ausbildung erhalten die angehenden Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner ein solides theoretisches und praktisches Rüstzeug. Nach der Lehre können sie fachliche Herausforderungen bei der Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats übernehmen. Wer sich für eine Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin oder zum Landschaftsgärtner interessiert, kann sich bei Fragen zur Ausbildung telefonisch unter 089/233-60414 oder per E-Mail (ausbildung.g44.bau@muenchen.de) an die Hauptabteilung Gartenbau im Baureferat wenden. Informationen zur Bewerbung gibt es unter 089/233-60313 oder ausbildung.g44.bau@muenchen.de.

    Spielplatz an der Schlossmauer gesperrt

    (20. Mai 2019) Die Spielgeräte des Spielplatzes „An der Schlossmauer“ an der Margit-Schramm-Straße in Neuhausen-Nymphenburg bestehen weitgehend aus Holz. Bei der turnusmäßigen Spielplatzkontrolle wurde bei den Spielgeräten ein Befall mit einem holzzerstörenden Pilz festgestellt. Die anschließende Untersuchung durch einen Sachverständigen bestätigte den Befall. Deshalb musste der Spielplatz ab sofort gesperrt werden.

    Die Spielgeräte werden nun abgebaut. Voraussichtlich noch vor den Pfingstferien wird der Sandspielbereich wieder zur Nutzung frei gegeben. Gleichzeitig werden neue Spielgeräte ausgeschrieben, bestellt und baldmöglichst aufgestellt.

    Hans-Stützle-Platz in Freiham wird ausgebaut

    (17. Mai 2019) 70 Fahrradstellplätze, blühende Gehölze und Stauden, Sitzgelegenheiten und neun Bäume – so wird der Hans-Stützle-Platz südlich der S-Bahn-Station Freiham gestaltet. Das Baureferat hat nun mit dem endgültigen Ausbau begonnen, die Arbeiten dauern bis zum Herbst. Der Bauausschuss hat im Juni 2018 den Auftrag für das Projekt mit Kosten in Höhe von 1,29 Millionen Euro erteilt.

    Der Platz wird künftig durch eine etwa 400 Quadratmeter große blühende Fläche in der Mitte und zwei Hochbeete gegliedert; sie werden mit insektenfreundlichen Stauden und Gehölzen bepflanzt. Ringsherum laden Sitzbänke mit Rückenlehne beziehungsweise integrierte Sitzgelegenheiten mit Holzauflagen zum Verweilen ein. Die Hochbeete grenzen den Platzbereich von den insgesamt sieben Kurzeitparkplätzen, einer Tiefgaragenzufahrt und der Hans-Stützle-Straße ab. Am nördlichen Platzrand, parallel zu den Bahngleisen, werden sieben Bäume in einer Reihe gepflanzt; dort stehen künftig 70 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Die Platzfläche, der Wendehammer und die Parkplätze werden mit Kunststeinplatten und Bändern aus Natursteinplatten gepflastert; herausnehmbare Poller verhindern das Befahren. Die Platzgestaltung wurde mit dem Beraterkreis für barrierefreies Planen und Bauen, sowie dem Bezirksausschuss abgestimmt.

    Der endgültige Ausbau der bislang provisorisch hergestellten Fläche war von der Fertigstellung der angrenzenden Hochbaumaßnahme abhängig. Mit der Entwurfsplanung für den Hans-Stützle-Platz orientiert sich das Baureferat am Ergebnis eines Planungsworkshops für die gesamten Grün- und Platzflächen südlich des S-Bahn-Halts Freiham.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses vom 12. Juni 2018 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 11513).

    Baureferat saniert Wege der Grünanlage an der Hans-Thonauer-Straße

    (14. Mai 2019) Das Baureferat saniert die Fuß- und Radwege der Grünanlage an der Hans-Thonauer-Straße in Laim. Dort werden die Beläge erneuert und die Oberflächenentwässerung verbessert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni und erfolgen in Abschnitten. Ausweichrouten ergeben sich durch die vorhandenen parallelen Wege.

    Sendlinger Straße: Umbau des letzten Abschnittes in Fußgängerzone beginnt

    (13. Mai 2019) Sechs neue Bäume, zehn Gefäße mit blühender Bepflanzung, drumherum zahlreiche Sitzmöglichkeiten: So wird der letzte, zirka 300 Meter lange Abschnitt der neuen Fußgängerzone in der Sendlinger Straße zwischen Hacken- und Herzog-Wilhelm-Straße gestaltet und damit eine hohe Aufenthaltsqualität geschaffen, die zum Verweilen, Flanieren und Einkaufen einlädt. Der letzte Abschnitt in der Sendlinger Straße greift das Gestaltungskonzept der bestehenden Fußgängerzone auf und wird nach dem Rückbau der Fahrbahn mit den typischen Münchner Gehwegplatten im Wechsel mit dunklen, ebenen Natursteinbändern realisiert. Im Abschnitt zwischen Singlspielerstraße und Schmidstraße ist vor der Asamkirche ein besonderer Belag aus Naturstein bis zur Mittelrinne vorgesehen, außerdem ein Trinkbrunnen auf Höhe der Hackenstraße.

    Der Stadtrat hat im November 2018 einstimmig dieser Entwurfsplanung zugestimmt und das Baureferat beauftragt, die Ausführung vorzubereiten. Die Vorbereitungen sind jetzt abgeschlossen und die Baumaßnahmen haben nun begonnen. Um die Belastungen für alle Anlieger so gering und kurz wie möglich zu halten, sollen die Hauptarbeiten in der Sendlinger Straße noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Dieser enge Zeitplan erfordert neben einer ausgefeilten Logistik eine den verschiedenen Arbeitsschritten entsprechend angepasste Größe der einzelnen Baufelder. In zwei räumlich getrennten Bauabschnitten wird nach dem – bereits in der übrigen Fußgängerzone erfolgreich angewandten – Prinzip der Wanderbaustellen jeweils parallel gearbeitet. Dadurch können Lieferanten und Rettungsdienste zielgerichtet vorankommen. Zugänge zu Geschäften, Gaststätten und Cafés, Büros und touristischen Zielen bleiben gewährleistet. Das Baureferat hat zusammen mit City-Partner München e.V. die Abläufe und Baufelder mit den betroffenen Gewerbetreibenden detailliert abgestimmt.

    Baureferat saniert Wege in den Maximiliansanlagen

    (8. Mai 2019) Das Baureferat saniert Fuß- und Radwege in den Maximiliansanlagen. Die betroffenen Wege liegen im Bereich Gasteig, oberhalb des Muffatwerks und im Bereich Grütznerstraße. Die Arbeiten erfolgen in Abschnitten, Ausweichrouten ergeben sich durch die vorhandenen parallelen Wege in den Grünanlagen. Die Maßnahme wird bis voraussichtlich Anfang Juni durchgeführt.

    Informationsveranstaltung zur Planung des Tunnels Englischer Garten

    (8. Mai 2019) Das Baureferat informiert am Samstag, den 11. Mai, über den geplanten Tunnel unter dem Englischen Garten. Von 15 bis 18 Uhr besteht für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich am Infopavillon am Seehaus (Kleinhesselohe 3) über das Projekt zu informieren und mit Vertretern der Stadtverwaltung zu sprechen.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung statt. Aufgrund der Bedeutung des Projekts werden die Planungen für den Tunnel im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziell gefördert.
    Um die Trennung des Englischen Gartens durch die Autostraße aufzuheben, soll der Isarring vom südlichen Portal des Biedersteiner Tunnels bis zur Brücke über den Eisbach auf einer Länge von zirka einem Kilometer tiefer gelegt werden. Knapp 400 Meter davon werden in einem Tunnel verlaufen. Der Stadtrat hat am 28. Juni 2017 die Verwaltung mit den Planungen dazu beauftragt. Das Baureferat wurde beauftragt, im Benehmen mit den fachlich betroffenen Referaten und der Münchner Stadtentwässerung die Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie das Planfeststellungsverfahren für die Tunnelbaumaßnahme durchzuführen. Im Benehmen mit allen Beteiligten Behörden der Stadt und im Einvernehmen mit der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen soll zudem ein abgestimmtes Konzept für die Parkgestaltung sowie die Fuß- und Radwegführung an der Tunneloberfläche und eine Empfehlung zur zukünftigen Lage und Dimensionierung des Seehausparkplatzes erarbeitet werden. Sobald kosten- und planungsrelevante Ergebnisse aus dem Planfeststellungsverfahren vorliegen, wird das Baureferat das Projekt dem Stadtrat zur Genehmigung vorlegen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Bauarbeiten im Jahr 2023 beginnen können.

    Spielplätze am Johannisplatz werden aufgewertet

    (7. Mai 2019) Das Baureferat lädt am Dienstag, 14. Mai von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr zur Präsentation des Vorentwurfes für die Sanierung der Spielplätze am Johannisplatz ein. Die Veranstaltung findet im Vortragssaal 1 im Erdgeschoss der Münchner Volkshochschule in der Einsteinstraße 28 statt. Der Bezirksausschuss Au-Haidhausen wird teilnehmen.

    Die Spielplätze für Schul- und Kleinkinder sowie der Bolzplatz werden saniert. Bei Workshops für Schulkinder und Erwachsene hat das Baureferat zahlreiche Ideen zur Aufwertung der Spielbereiche gesammelt. Die Ergebnisse der Beteiligung bilden die Grundlage für den Vorentwurf. Knapp 160 Kindern wurde der Vorentwurf für den Schulkinderspielbereich bereits im Februar 2019 vorgestellt. Nun wird er interessierten Erwachsenen erläutert und mit ihnen diskutiert. Im nächsten Schritt werden die Ideen und Anregungen aus der Bürgerbeteiligung geprüft und in die Vorplanung eingearbeitet. Der Projektauftrag soll danach in der zweiten Jahreshälfte 2019 erfolgen.

    Der Willibaldplatz wird deutlich aufgewertet

    (6. Mai 2019) Das Baureferat gestaltet den Willibaldplatz in Laim neu und schafft dort mehr Aufenthaltsqualität. Die Arbeiten starten heute und sollen im Herbst abgeschlossen werden. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am 26. Februar die Genehmigung für die Ausführung und die Kosten von 2,3 Millionen Euro erteilt.

    Die südliche Fahrbahn des Willibaldplatzes wird zu einem Fußgängerbereich, der ein attraktives Vorfeld vor den bereits bestehenden Läden bieten wird. Für Veranstaltungen sind im Boden versenkbare Elektroanschlüsse vorgesehen. Der Bereich schließt künftig direkt an die Trambahnwendeschleife an. Die Busspur wird auf ein notwendiges Maß von 3,5 Metern zurückgebaut und eine Bushaltestelle für den Schienenersatzverkehr errichtet. Die Baumreihe entlang der bestehenden Gehbahn im Norden wird um eine zweite Reihe von Bäumen ergänzt. Insgesamt werden auf dem Platzbereich 29 Bäume neu gepflanzt. Indirekt beleuchtete Sitzinseln und Sitzbänke ermöglichen ein Verweilen auf dem neuen, grünen Willibaldplatz. Die Planungen wurden bei zwei Bürgerbeteiligungsveranstaltungen vorgestellt und diskutiert, wobei die präsentierten Vorschläge bei den Bürgerinnen und Bürgern auf sehr positive Resonanz stießen. Dabei wurde der Wegfall von einigen der 32 bestehenden Parkplätze zugunsten einer grundsätzlichen Aufwertung des Umfelds akzeptiert; um den Platzbereich werden zukünftig 22 Parkplätze zur Verfügung stehen.

    Die Arbeiten beginnen mit dem Umbau der nördlichen Platzfläche zwischen der Agnes-Bernauer-Straße und der Trambahnwendeschleife. Mit dem Beginn der Sommerferien wird anschließend im südlichen Bereich der Platzfläche gearbeitet. Dann wird auch der Belag im Gleisbereich neu hergestellt, wobei die Trambahnwendeschleife gesperrt werden muss. Für den Schienenersatzverkehr der MVG werden während der Bauzeit provisorische Haltestellen in der Agnes-Bernauer-Straße eingerichtet. Der Taxistand wird in die bestehende Parkbucht entlang der Agnes-Bernauer-Straße verlegt. Voraussichtlich ab den Sommerferien können auch die Anschlussbereiche der Willibald- und der Reutterstraße neu hergestellt werden. Dafür wird die Willibaldstraße auf Höhe des Willibaldplatzes in Fahrtrichtung Agnes-Bernauer-Straße einbahngeregelt. In der Reutterstraße erfolgt die Einbahnregelung in gegenläufiger Richtung.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Beschlüssen des Bauausschusses vom 26. Februar 2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 14008) und 30. Januar 2018 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 07939).

    Kunstwerk „Die blaue Spirale“ wird wieder aufgestellt

    (2. Mai 2019) Das Kunstwerk „Die blaue Spirale“ wird am 3. Mai auf dem Grünstreifen an der Heinrich-Wieland-Straße, Kreuzung Albert-Schweitzer- und Corinthstraße in Neuperlach wieder aufgestellt. Das Baureferat hat das Kunstwerk in den vergangenen Monaten saniert. Dafür wurde es am 3. Januar in Einzelteile zerlegt und abgebaut. In einer Fachwerkstatt wurden die einzelnen Formteile sandgestrahlt, um die alten Farbschichten zu entfernen. Die im Laufe der Zeit entstandenen Risse in der Konstruktion aus Polyester wurden geschlossen, die Verbindungen der acht Einzelteile ausgetauscht und durch Edelstahlverbindungen ersetzt. Die Oberfläche des Kunstwerks wurde gespachtelt, geschliffen und entsprechend dem ursprünglichen Entwurf in Ultramarinblau sowie Enzianblau lackiert.

    1973 schuf Louis Constantin das Kunstwerk, dessen eigentlicher Name „7. Variation über den Ablauf von Schraubenflächen“ ist. 2001 wurde es von der Stiftung Straßenkunst der Stadtsparkasse München erworben und der Stadt München geschenkt. Seit 2001 steht „Die Blaue Spirale“ auf ihrem jetzigem Standort. Die Skulptur aus glasfaserverstärktem Polyester ist mit einem Durchmesser von 3,5 Metern neun Meter lang und wiegt 1,5 Tonnen.