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Pressemitteilungen


    Ab sofort: In der Altstadt sprudelt frisches Trinkwasser aus zwölf Brunnen

    (17. April 2019) Zur Eröffnung der Brunnensaison werden jetzt erstmals elf mit Frischwasser betriebene Zierbrunnen in der Altstadt als Trinkbrunnen ausgewiesen. Frisches Wasser in Trinkwasserqualität plätschert damit künftig aus den acht Brunnen am Viktualienmarkt, dem Kräutlmarktbrunnen am Marienplatz sowie den Brunnen am Kosttor, im Tal (Merkurbrunnen) und am Rindermarkt. Neun davon werden das ganze Jahr über betrieben.

    Das Baureferat wurde durch den Beschluss des Bauausschusses vom 9. Oktober 2018 beauftragt, in einem ersten Schritt elf bestehende und geeignete Zierbrunnen als Trinkbrunnen zu kennzeichnen und zu betreiben; auch der Testbrunnen am Rindermarkt soll dauerhaft bestehen bleiben. Bei allen zwölf Brunnen stellt das Baureferat durch zwei Reinigungen pro Woche, Inspektion und Wartung sowie wöchentlicher Beprobung des Wassers die Trinkwasserqualität sicher. Damit wird dem im Rahmen einer Umfrage geäußerten Wunsch nach Trinkbrunnen speziell im Innenstadtbereich Rechnung getragen. In einem zweiten Schritt wird derzeit der Bedarf an weiteren grundsätzlich als Trinkbrunnen geeigneten Bestandsbrunnen mit den jeweiligen Bezirksausschüssen abgeklärt. Der Stadtrat wird danach mit dem Ergebnis befasst.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen zu den Trinkwasserbrunnen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses vom 9. Oktober 2018 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 12133).

    Altstadtringtunnel: Sicherheit für Bauarbeiten

    (17. April 2019) Sicherheit an erster Stelle: Im Zusammenhang mit der Sicherheitsnachrüstung und den Instandsetzungsmaßnahmen am Altstadtringtunnel findet am morgigen Donnerstag eine Übung mit der Baufirma und den Höhenrettern der Münchner Berufsfeuerwehr im Tunnel statt. Ab nächster Woche wird die Tunneldecke unter dem Prinz-Carl-Palais statisch verstärkt. Für diese komplexen Instandsetzungsarbeiten müssen Bauarbeiter in Hohlräume der Tunneldecke einsteigen. Deren Bergung bei einem möglichen Unfall muss zuvor an Ort und Stelle zusammen mit der Feuerwehr geübt werden. Im Laufe des Morgens stehen daher Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr im abgesperrten Baustellenbereich im Tunnel. Ab Ende April folgt als nächste große Maßnahme im Bauablauf der Neubau der nördlichen Rampenwand am Oskar-von-Miller-Ring.
    Während der Arbeiten kann der Tunnel weiterhin in beiden Richtungen jeweils einspurig befahren werden. Das Baureferat bittet daher alle Verkehrsteilnehmer, die derzeit geltende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h unbedingt einzuhalten. Dies dient nicht nur der eigenen, sondern auch der Sicherheit der Bauleute im Tunnel. Als Ersatz für die im Tunnel entfallenen Fahrspuren wurden die oberirdischen Fahrbahnen vom Oskar-von-Miller-Ring bis zur Prinzregentenstraße auf zwei Spuren je Fahrtrichtung erweitert und die Ampelanlagen umgebaut.

    Bei den Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen am Altstadtringtunnel wird die Sicherheits- und Betriebstechnik des 1972 eröffneten Tunnels auf den aktuellen Stand gebracht. Zentrales Element ist der Einbau einer Mittelwand mit Fluchttüren. Außerdem werden Notrufeinrichtungen, Lautsprecher- und Videoanlagen sowie die Lüftung erneuert beziehungsweise nachgerüstet. Aus statischen Gründen muss außerdem die Tunneldecke unter dem Prinz-Carl-Palais dauerhaft verstärkt werden. Im Juni 2019 beginnen der Bau der Mittelwand und die Instandsetzung aller Tunnelbereiche. Die Rohbau- und Instandsetzungsmaßnahmen dauern voraussichtlich bis Ende 2021. Daran anschließend erfolgt der technische Innenausbau des Altstadtringtunnels und der Betriebsstation. Sämtliche Maßnahmen sind nötig, um den Tunnel auch in Zukunft weiter nutzen zu können.

    Hinweis für Redaktionen: Informationen zu der Sicherheitsnachrüstung des Altstadtringtunnels mit Details zur bautechnischen und verkehrlichen Abwicklung finden Sie in den Stadtratsbeschlüssen vom 15. März 2017 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 06080) und 4. Dezember 2018 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 13517).

    Baureferat eröffnet Brunnensaison

    (15. April 2019) Die Winterpause ist vorüber: Die Brunnensaison wird traditionell am Gründonnerstag, dieses Jahr also am 18. April um 11 Uhr mit dem Aufdrehen des Wittelsbacher Brunnens am Lenbachplatz eröffnet. Bis Mitte Mai werden sämtliche, rund 190 städtische Brunnen von ihrer Winterverschalung befreit, gereinigt und in Betrieb genommen.

    Der Wittelsbacher Brunnen wurde in den Jahren 1893 bis 1895 nach Plänen des Bildhauers Adolf von Hildebrand im Stil des Klassizismus errichtet. Der im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Brunnen wurde durch den Hildebrand-Schüler Theodor Georgii wiederhergestellt und 1952 erneut in Betrieb genommen. 2015 hat das Baureferat die gesamte Brunnenanlage renoviert: abgelagerter Kalk wurde entfernt, die Fugen wurden saniert, die Figurengruppen wurden gereinigt und die Oberflächen der Brunnenbecken neu versiegelt. Die monumentale Anlage stellt die Urkräfte des Elementes Wasser dar – sowohl seine zerstörerische als auch seine aufbauende Kraft. Der Wittelsbacher Brunnen wurde Ende des 19. Jahrhunderts von der Stadtgemeinde München gestiftet und hatte besondere Bedeutung für sie: Die Stadt feierte damit die 1883 fertiggestellte Trinkwasserleitung aus dem Mangfalltal, aus dem auch heute das Trinkwasser kommt. Die Wittelsbacher, deren Residenz ebenfalls durch die moderne Hochdruckleitung versorgt wurde, übernahmen einen Teil der Kosten für den Brunnen.

    Hinweis für Redaktionen: Die Eröffnung der Brunnensaison am 18. April, 11 Uhr, am Wittelsbacher Brunnen ist für Fotografen geeignet.

    Baureferat saniert Wege im Westpark

    (12. April 2019) Das Baureferat saniert ab dem 15. April Wege im Westpark. Im östlichen Parkteil werden die Wege zum Sardenhaus, bei den Alten Eichen, am Wasserspielplatz und nördlich der Kleingartenanlage saniert. Im westlichen Parkteil müssen die Wege an der Grillzone am Rosengarten, am Bayerwaldhaus und entlang der Pressburger Straße ausgebessert werden. Die zentralen asphaltierten Rad- und Fußwege sind nicht betroffen.
    Wegen der Arbeiten, die voraussichtlich Mitte Juli abgeschlossen werden, müssen einzelne Wege vorübergehend gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor Ort.

    Fassaden am Neuen und Alten Rathaus werden überprüft

    (8. April 2019) Am Neuen und Alten Rathaus am Marienplatz werden – wie jedes Jahr – die Fassaden überprüft, um etwaige Schäden rechtzeitig erkennen und erfassen zu können. Aus Verkehrssicherheitsgründen werden zu behebende Schäden sofort im Zuge der Fassadenbefahrung beseitigt.
    Ab heute wird dafür bis voraussichtlich Mitte Mai werktags in der Zeit von 7 bis 18 Uhr an verschiedenen Abschnitten eine Hebebühne stehen, mit deren Hilfe Fachleute die Fassaden untersuchen.

    „Frühjahrsputz“ auf Münchens Straßen und in den städtischen Grünanlagen

    (3. April 2019) Das Baureferat hat mit der alljährlichen Splittabkehr begonnen. Auch in den letzten Wochen haben in den schnee- und eisfreien Tagen in hoch frequentierten Bereichen wie in der Münchner Fußgängerzone, auf den Radwegen, sowie den Hauptverkehrs- und Innenstadtstraßen schon mehrere Kehraktionen stattgefunden.

    Heute beginnen die städtische Straßenreinigung und die beauftragten Unternehmen mit dem umfassenden Frühjahrsputz auf Münchens Straßen, Rad- und Gehwegen. Insgesamt müssen circa 2.300 Kilometer Straßen, 104.000 Quadratmeter Fußgängerzonen, 900 Kilometer Radwege und 1.500 Kilometer Gehwege im Vollanschlussgebiet gereinigt werden. Die rund 18.100 Tonnen Splitt, die im gesamten Stadtgebiet für Verkehrssicherheit sorgten, werden nun endgültig entfernt und anschließend recycelt.

    Einmal jährlich zum Frühlingsbeginn hilft die städtische Straßenreinigung des Baureferates auch außerhalb des Vollanschlussgebiets bei der Splittabkehr: Dieser unentgeltliche Service entlastet die Grundstückseigentümer von ihrer Pflicht, die Fahrbahnen zu reinigen; zudem ist so sichergestellt, dass der Splitt fachgerecht entsorgt wird. Die Gehwege im Außenbereich sind im Rahmen der Anliegerverpflichtung vom Splitt zu reinigen.

    Gründlich gesäubert werden auch die rund 1.300 städtischen Grünanlagen, Parks und Spielplätze. Etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenbaus haben gemeinsam mit den beauftragten Unternehmen begonnen, die insgesamt etwa 2.900 Hektar umfassenden Grünflächen fit für den Frühling zu machen. Das gilt auch für Baumgräben außerhalb des Vollanschlussgebiets.

    Die große Frühjahrsputz- und Splittabkehraktion endet voraussichtlich Ende April, kann aber zum Beispiel witterungsbedingt auch ein paar Tage länger dauern.

    Fuß- und Radwegbrücke am Arnulfpark erreicht volle Länge

    (21. März 2019) Zwischen 25. und 27. März wächst die neue Fuß- und Radwegbrücke am Arnulfpark um das letzte große Stück Richtung Süden. Somit erreicht das 240 Meter lange Bauwerk seine volle Länge. Von der Montagerampe an der Erika-Mann-Straße wird während der drei Tage jeweils von 8 bis 16 Uhr das letzte, circa 90 Meter lange Bauteil über das Gleisfeld geschoben. Das Brückenteil bewegt sich dabei mit einer Geschwindigkeit von etwa acht Metern pro Stunde voran.

    Seit September 2018 wurden insgesamt zehn Brückensegmente verschoben. Parallel wird noch bis voraussichtlich November an der Philipp-Loewenfeld-Straße, einem Abzweig der Landsberger Straße, die südliche Zugangsrampe mit Treppenanlage und Aufzug errichtet. Nach dem Verschub der Brückenteile und dem Abbau des Montagegerüstes wird am nördlichen Ende der Brücke an der Erika-Mann-Straße eine oval gewundene Rampe entstehen. Zusätzlich wird das Bauwerk über Treppen an die S-Bahnstation angebunden. Auf der Brücke selbst werden unter anderem noch der Bodenbelag aufgebracht sowie die Beleuchtung und die Glasscheiben montiert.

    Die Brücke überspannt insgesamt 37 Gleise und soll bis Ende 2020 fertiggestellt sein, Baubeginn war im Frühling 2018. Der Stadtrat hat am 13. Dezember 2017 die Ausführungsgenehmigung für den Bau erteilt.

    Hinweis für Redaktionen: Der beste Blick auf die Arbeiten bietet sich Fotografen von der Donnersbergerbrücke und von der Philipp-Loewenfeld-Straße. Der Verschub beginnt am 25. März um circa 8 Uhr.

    Ab dem 28. März sind Fotos von der Maßnahme auch bei bei der Pressestelle des Baureferats (Tel.: 089/233 60012, Email: presse.bau@muenchen.de) erhältlich.

    Wettbewerb „Mehr Grün für München“: Jetzt anmelden!

    (12. März 2019) Das Baureferat lobt wieder den Wettbewerb „Mehr Grün für München“ aus. Er findet alle zwei Jahre statt und prämiert ansprechend gestaltete Vorgärten sowie attraktiv begrünte Höfe und Gewerbeflächen. Die Anmeldefrist läuft bis 31. Juli 2019. Mit der Aktion fördert die Landeshauptstadt München Mieter, Hauseigentümer, Wohnanlagen und gewerbliche Betriebe, die sich für mehr Grün, ein ansprechendes Stadtbild und ein besseres Stadtklima in ihrem unmittelbaren Umfeld einsetzen.

    Gefragt sind zum Beispiel begrünte Höfe, vorbildlich gestaltete Außenanlagen, ansprechend bepflanzte Beete, lauschige Sitzplätze, einladend gestaltete Spielbereiche für Kinder sowie grüne Fassaden, Dächer und Gewerbeflächen. Bei Wohnhäusern müssen mindestens drei Wohneinheiten von der Begrünung profitieren. Gewertet werden sowohl professionell angelegte als auch von Laien gestaltete Anlagen. Persönliches Engagement und Kreativität werden positiv berücksichtigt. Bereits prämierte Objekte können nicht noch einmal angemeldet werden. Beim aktuellen Wettbewerb gibt es sechs verschiedene Kategorien: „Vorgärten“, „Außenanlagen“, „Höfe“, „Gewerbeflächen“, „persönliches Engagement“ sowie „kinderfreundliches Wohnumfeld“. Es winken Preise im Wert von 125 Euro bis 500 Euro. Für eine besonders herausragende Leistung gibt es einen mit 750 Euro dotierten Sonderpreis. Vorschläge für den Wettbewerb „Mehr Grün für München“ nimmt das Baureferat unter Angabe der Adresse des Objektes gerne entgegen:

    Landeshauptstadt München
    Baureferat (Gartenbau)
    Kennwort „Mehr Grün für München“
    Friedenstraße 40
    81671 München
    Telefon 233-60363
    Fax 233-60345
    E-Mail: gartenbau@muenchen.de

    Ebenso können hier Anträge für das Förderprogramm „Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung“ gestellt werden. Weitere Informationen sind unter www.muenchen.de/gartenbau abrufbar.

    Mehr Fahrradständer für das Neue Rathaus

    (8. März 2019) Rechtzeitig zur Radlsaison richtet das Baureferat im sogenannten „kleinen Wirtschaftshof“ des Neuen Rathauses am Ausgang zum Marienhof 36 neue Fahrradstellplätze ein. Dort werden die bestehenden Fahrradständer durch doppelstöckige, überdachte Anlagen ersetzt und damit der Bestand auf 72 Stellplätze verdoppelt. Mit dem Bau der Fahrradabstellananlagen wurden im Januar externe Firmen beauftragt. Unter Berücksichtigung entsprechender Lieferzeit der Hersteller können die Fahrradständer und Dächer ab 11. März montiert und ab April genutzt werden.