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Pressemitteilungen


    Sanierungsarbeiten im Alten Rathaus

    (5. Juni 2018) Ab dem 11. Juni saniert das Baureferat Teile des Alten Rathauses. Dort wird im Saal eine Kühlung nachgerüstet und die Toilettenanlagen erneuert. Außerdem wird an einer abseitigen Giebelwand im Dachbereich der Putz saniert.

    Um die Arbeiten durchführen zu können, muss der nördliche der beiden Durchgänge (am Haupteingang) unter dem Alten Rathaus von 11. Juni bis 7. Oktober gesperrt werden. Die dort abgestellten Fahrräder werden ab heute sukzessive zusammen mit den Fahrradständern in den südlichen der beiden Durchgänge verlegt und dort wieder sicher abgestellt. Hinweise vor Ort klären die Besitzer über das Vorgehen auf.

    Figurenspiel des Neuen Rathauses wieder komplett

    (28. Mai 2018) Seit heute bilden beim Ritterturnier des Glockenspiels am Neuen Rathaus nach der Restaurierung wieder die Originalfiguren des Brautpaars den Mittelpunkt der oberen Etage. Sie wurden am Morgen eingesetzt. Die Bilder der Figuren, die seit Anfang Mai als vorübergehender Ersatz eingesetzt waren, wurden abmontiert.

    Somit sind die seit Mai 2016 andauernden Restaurierungsarbeiten am Glockenspiel fast abgeschlossen. Durch den Einfluss von Wind und Wetter waren die Farben der Figuren stark verblasst. Außerdem wurden Risse im Kupferblech einiger Figuren repariert. Nachdem die Schäfflergruppe in der unteren Etage bereits 2016 restauriert wurde, folgten die Arbeiten an den Figuren des in der oberen Etage dargestellten Ritterturniers. Die 14 einzelnen Figuren wurden nacheinander ausgebaut, restauriert und wieder eingebaut. Die Arbeiten an den beiden Rittern mit ihren Pferden erfolgten vor Ort. Der Betrieb wurde während der Maßnahme nicht unterbrochen, da immer nur einzelne Figuren für einige Tage fehlten.

    In den nächsten Wochen werden nun noch die Girlande über dem Hochzeitspaar und der darüber sitzende Gockel restauriert, so dass voraussichtlich ab Ende August wieder das komplette Glockenspiel in neuer Pracht zu bestaunen ist.

    Das Figurenspiel im Turm des Neuen Rathauses wurde 1906 vom Architekten Georg Hauberisser gestaltet. Die 32 Figuren sind aus Kupferblech gearbeitet. In der unteren Etage bewegen sich acht tanzende Schäffler, in der oberen Etage ist die Hochzeitsszene von Herzog Wilhelm V. mit Renate von Lothringen 1568 in einem Ritterturnier dargestellt. Kriegs- und Feuerschäden zerstörten 1944/45 die Farben, die zuletzt 1949/50 vollkommen erneuert wurden. In den folgenden Jahrzehnten wurden sie wiederholt ausgebessert.

    Hinweis für Redaktionen: Fotos vom „Einzug“ des Brautpaars können bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de, 089/23360012) angefordert werden.

    Städtische Azubis gestalten Bauerngarten in Italien

    (25. Mai 2018) Vier Auszubildende der Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats haben mit erfahrenen Kollegen im italienischen Cervia den Münchner Beitrag zur internationalen Blumen- und Gartenschau „Maggio in Fiore“ („blühender Mai“) gestaltet. Der Badeort an der Adria veranstaltet seit 1972 jährlich die große Open-Air-Gartenschau. 2018 haben sich mehr als 50 Kommunen und Organisationen mit eigenen Beiträgen beteiligt, darunter Metropolen wie Mailand, Prag, Budapest und Wien. Seit 1998 nimmt auch die Hauptabteilung Gartenbau des Münchner Baureferats aktiv an der Blumen- und Gartenschau teil.
    In diesem Jahr war der Beitrag des Baureferats ein für München und das bayrische Oberland typischer Bauern- und Klostergarten. Gepflanzt wurden Gemüse und Blumen von Tomaten und Bohnen bis hin zu Hortensien, Rosen und Lavendel. Den rustikalen Gesamteindruck ergänzt ein Staketenzaun aus Holz.

    Die Internationale Blumen- und Gartenschau dient dem regen Erfahrungsaustausch mit anderen europäischen Gartenämtern und liefert den Fachleuten jedes Jahr u.a. wertvolle Anregungen für den Blumenschmuck und die Gestaltung von Grünflächen im öffentlichen Raum. Ein besonderes Erlebnis ist die Blumenschau für die vier besten Lehrlinge des Garten- und Landschaftsbaus beim Baureferat; als Jahrgangsbeste durften sie vor Ort mitwirken.

    Hinweis für Redaktionen: Bilder des städtischen Beitrags zur Gartenschau können bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de, 089/23360012) angefordert werden.

    Der Sommer blüht in der Stadt!

    (23. Mai 2018) Der Einzug der Sommerblumen in die Stadt ist jetzt, nach den Eisheiligen, nicht mehr aufzuhalten. Bestens vorbereitet setzt das Baureferat (Gartenbau) alle Jahre zum Frühjahrs- und Sommerbeginn blühende Highlights in der Stadt.

    Auf den Rathausbalkonen leuchten ab morgen wieder Geranien, in diesem Jahr die rosa Sorte „Balcon Pink“. Insgesamt wurden 1.032 Geranien in die 111 Blumenkästen gepflanzt. Anfang Juni ist die Stadtgärtnerei dann spätabends und frühmorgens in den Fußgängerzonen unterwegs, um die mobilen Pflanzkörbe mit den Sommerblumen in die steinernen Gefäße einzusetzen. Mitte Mai wurde bereits begonnen, die Zierbeete an vielen Plätzen der Stadt und in Grünanlagen von den typischen Frühjahrsblühern auf Sommer umzustellen. Voraussichtlich in zwei bis drei Wochen ist dann die Aufgabe, den Sommer in die Stadt zu bringen, zumindest von gärtnerischer Seite erfüllt.

    In den Kulturgärtnereien des Baureferates werden jedes Jahr aufs Neue sorgfältig aufeinander abgestimmte Pflanzengesellschaften komponiert. In diesem Jahr blühen die Sommerblumen in Beeten und Pflanzkübeln in unterschiedlichen Farbverläufen, Farbdreiklängen und Kontrasten. So wird beispielsweise der Karolinenplatz in einem Farbdreiklang bepflanzt; dabei sind die zwei Kontrastfarben gelb und blau mit weißen Blütenfarben ergänzt. Der Promenadeplatz wird mit orangefarbenden Blüten im Kontrast zu violettblauen und weißen Sommerblumen gesetzt. Am Gärtnerplatz wird ein Farbverlauf von weiß über rosa bis violettblau gestaltet.

    Zahlen Sommerblumen 2017:
    - Anzahl der Pflanzen: circa 156.000 Pflanzen
    - Anzahl der „Mobilen Gefäße“: circa 570 Gefäße an 39 Standorten
    - Flächen der „Wechselflor-Beete“: circa 3.600 m² an 24 Standorten

    Ausstellung zum Lichtkunstwettbewerb für Freiham

    (16. Mai 2018) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am 8. Mai einstimmig beschlossen, dass das von der Kunstkommission empfohlene Kunst-Licht-Projekt für die öffentlichen Grünflächen von Bildungscampus, Sportpark und Landschaftspark im entstehenden Quartier Freiham-Nord umgesetzt werden soll. Das Baureferat wurde beauftragt, im Zuge der Planungen für den Landschaftspark das Projekt weiter zu konkretisieren.

    Im Rahmen von QUIVID, dem Kunst-am-Bau-Programm des Baureferats, wurde zuvor ein Lichtkunstwettbewerb durchgeführt. Der Stadtrat erteilte dafür am 21. März 2017 den Auftrag. Zu dem Wettbewerb waren vier Künstlerinnen und Künstler sowie vier Lichtplanungsbüros eingeladen, die sich jeweils einen Partner der anderen Profession als Teampartner suchten.
    Die Aufgabenstellung des Lichtkunstwettbewerbs sah die Realisierung eines künstlerischen Beleuchtungskonzepts vor, das eine Verbindung der öffentlichen Grünflächen des Bildungscampus, des angrenzenden Sportparks und dem zukünftigen Landschaftspark schafft. Die künstlerische Beleuchtung soll die erforderliche Grundbeleuchtung der öffentlichen Flächen ersetzen. Der Wettbewerb gliederte sich in einen Realisierungsteil für Schulcampus und Sportpark und in einen Ideenteil für den Landschaftspark.
    Die Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum empfahl einstimmig den Entwurf „Freiham illuminata // Luce del respiro“ des Teams Olaf Nicolai und Studio Dinnebier aus Berlin zur Realisierung.
    Das Baureferat zeigt die eingereichten sechs Entwürfe vom 17. bis 29. Mai in der Halle des Technischen Rathauses, Friedenstraße 40. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

    Beurteilung der Kunstkommission
    Das Kunst-Licht-Projekt „Freiham illuminata // Luce del respiro“ für den neuen Stadtteil im Münchner Westen hebt sich von den anderen Beiträgen des Wettbewerbs dadurch ab, dass es ausschließlich das Licht selbst zum Thema macht. Im Zentrum steht eine Beleuchtung, die atmosphärische Qualitäten in großer Bandbreite erfahrbar werden lässt. Die jeweiligen Wirkungen ergeben sich u. a. durch unterschiedliche Lichtstärken, wechselnde Lichttemperaturen (von warmweiß bis kaltweiß) sowie differenzierte Bezüge zum natürlichen (Tages-)Licht. Die Lichtwirkungen werden auf Tages- und Jahreszeiten, äußere Anlässe oder die wechselnde Nutzung der Grünflächen durch Bewohner und Gäste abgestimmt.
    Das bewusst breit konzipierte Spektrum an Lichtstimmungen soll sich dynamisch vermitteln, d. h. in subtilen Veränderungen wahrnehmbar sein. Es handelt sich dabei um eher langsam wechselnde bzw. länger anhaltende Lichteindrücke, d. h. das Pulsieren der Leuchtkraft oder ein Wechsel der Lichtfarbe vollzieht sich in großzügigen Einheiten. Es gibt also keine abrupten oder rhythmischen Veränderungen, eher sind diese über einen längeren Zeitraum beobachtbar und – vor allem von Anwohnern mit Ortskenntnis – unbewusst zu erspüren.
    Nach Vorstellung von Künstler und Lichtplanern soll sich das Lichtarrangement aus Daten ergeben, die der Stadtteil selbst erzeugt. Welche Parameter für diese Daten genau zu Grunde gelegt werden – ob Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lautstärke, Ruhezeiten von Tieren o. ä. – bedarf noch der Abstimmung und Spezifikation, ebenso die Methode der Datenauswertung. Die künstlerische Idee ist jedenfalls, Datenverläufe zu einer visuellen Komposition werden zu lassen, die die Stadt selbst „schreibt“. Darüber hinaus – so das künstlerische Konzept – sollte das die Daten verarbeitende System in der Lage sein, Licht- und Farbbewegungsmuster aktiv zu generieren. Die Lichtinstallation wird ihre Bezüge zu Freiham gewissermaßen „erlernen“.
    Eine für das Konzept untergeordnete Rolle spielen sowohl der einzusetzende Leuchtentyp (hier wird lediglich ein anderes als das bislang geplante Modell empfohlen) als auch die vorgesehenen Standorte (die allesamt beibehalten werden sollen).
    Die Arbeit überzeugt durch die außergewöhnliche und völlig neuartige Idee, die Grünanlagen und ihre Beleuchtung als lebendigen Organismus zu betrachten, der gewissermaßen „atmet“ und sich in Korrespondenz zu den Abläufen im Wohngebiet sowie zur Nutzung der öffentlichen Gebäude (Schulen, Sporteinrichtungen etc.) verhält. Die künstlerische Installation dürfte von den Bewohner/inne/n spielerisch erlebt werden und könnte für das neue Quartier identitätsstiftend sein.
    In einer Stadt, in der der weltberühmte „Englische Garten“ für eine künstlich gesteigerte, quasi perfektionierte Schönheit der Natur steht, ist die hochtechnologisch erzeugte Vielfalt der Atmosphären (!) in den Gärten von Freiham eine zeitgenössische ästhetische Antwort.
    Die Weiterführung des Konzepts über den Realisierungsteil hinaus in den Landschaftspark empfiehlt die Jury mit Nachdruck und ohne Einschränkungen.

    Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.quivid.de.

    Hinweis für Redaktionen: Visualisierungen der prämierten Arbeiten können bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de, 089/23360012) angefordert werden.

    Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Stadtrats vom 8. Mai 2018 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 11244).

    Der Flieder blüht - Führung in der Baumschule Bischweiler

    (4. Mai 2018) Das Baureferat lädt alle Garten- und Pflanzeninteressierten am Freitag, 11. Mai von 14 bis 15.30 Uhr zu einem fachkundig geführten Besuch unter dem Motto „Der Flieder blüht!“ in die städtische Baumschule Bischweiler ein.
    Im Mittelpunkt stehen die alten und neuen Fliedersorten, die sich aktuell von ihrer schönsten Seite zeigen. Ein fachkundiger Mitarbeiter der städtischen Baumschule Bischweiler wird auf dem Baumschulgelände und in den Themengärten Wissenswertes über die Blütengehölze präsentieren. Treffpunkt ist vor dem Eingang, Sachsenstraße 2, an der Infotafel des Rosengartens. Der Zugang ist über die Sachsenstraße südlich des Schyrenbades oder über den Fußweg entlang der Isar, Eingang Rosengarten, möglich. Die Führung ist kostenlos.

    Maßnahmen gegen Ameisenbefall auf städtischen Spiel- und Sportflächen

    (11. Mai 2018) Gegen den Ameisenbefall auf städtischen Spiel- und Sportflächen arbeitet das Baureferat auch heuer wieder mit einem erfahrenen Gutachter sowie anerkannten Fachbetrieben zusammen und nutzt deren langjährig erprobtes Know-how. Die Fachleute bringen ein für Spielflächen zugelassenes chemisches Präparat aus; ggf. muss die Maßnahme nach einigen Wochen wiederholt werden. Diese bewährte Vorgehensweise ist mit den beteiligten Referaten für Gesundheit und Umwelt sowie Bildung und Sport abgestimmt und wurde dem Stadtrat bekanntgegeben.

    Die Maßnahmen werden im Zeitraum zwischen dem 14. Mai und 31. August sukzessive und je nach Bedarf ausgeführt. Die betroffenen Spielplätze und Flächen müssen dann vorsorglich für bis zu drei Tage gesperrt werden; das Baureferat informiert an Ort und Stelle mit Plakaten und bittet im Interesse der Kinder darum, die Sperren zu beachten. Wo der nächstgelegene Spielplatz ist, kann man unter www.muenchen.de/baureferat in der Rubrik „Spielen in der Stadt“ erfahren.

    Informationsveranstaltung zur Planung des Tunnels Englischer Garten

    (2. Mai 2018) Das Baureferat informiert am Samstag, den 5. Mai, über den geplanten Tunnel unter dem Englischen Garten. Von 15 bis 18 Uhr besteht für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich am Infopavillon am Seehaus (Kleinhesselohe 3) über das Projekt zu informieren und mit Vertretern der Stadtverwaltung zu sprechen.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung statt. Aufgrund der Bedeutung des Projekts werden die Planungen für den Tunnel im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziell gefördert.
    Um die Trennung des Englischen Gartens aufzuheben, soll der Isarring vom südlichen Portal des Biedersteiner Tunnels bis zur Brücke über den Eisbach auf einer Länge von zirka einem Kilometer tiefer gelegt werden. Knapp 400 Meter davon werden in einem Tunnel verlaufen. Der Stadtrat hat am 28. Juni 2017 die Verwaltung mit den Planungen dazu beauftragt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Bauarbeiten im Jahr 2023 beginnen können.

    RadbaR mit Pflanzenbörse in der Messestadt Riem

    (30. April 2018) Am Samstag, den 5. Mai, findet in der Messestadt Riem von 11 bis 16 Uhr die große „RadbaR“ mit Pflanzenbörse statt. Das Baureferat (Gartenbau) und der Arbeitskreis Ökologie des Bund Naturschutz in Bayern laden gemeinsam in die Helsinkistraße 57 ein.

    Bei der Pflanzenbörse können Pflanzen abgeben, getauscht oder gegen eine kleine Spende erworben werden. Eines der Kernangebote der „RadbaR“ sind kleinere Reparaturen am Fahrrad. Beim „Alles-was-rollt-Basar“ können alle Arten von Fahrrädern (ohne Motor), Radlanhänger, Roller, Dreiräder, Einräder oder Laufräder zum Verkauf angeboten werden.

    Weitere Angebote ergänzen die diesjährige RadbaR: Von Kinderschutz München wird der neue „Stadt-Esel“ vorgestellt. Das im Nachbarschaftstreff Heinrich-Böll-Straße 69 gegen ein geringes Entgelt ausleihbare Lastenrad mit Elektroantrieb (max. 22 km/h) kann besichtigt und u.U. auch getestet werden. Auch das Mobilitätsprojekt „Fahrrad und -Lastenanhänger gemeinschaftlich nutzen“ vom Arbeitskreis Ökologie wird gezeigt. Die Initiative „Wohnen ohne Auto“ wird mit einem Infostand vor Ort sein und die bestehenden und neuen autofreien Wohnprojekte Münchens vorstellen.