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Pressemitteilungen


    Neue Aufenthaltsqualität am Scharfreiter- und Hohenschwangauplatz

    (29. Juli 2021) Das Baureferat hat die Aufwertungsmaßnahmen am Scharfreiter- und Hohenschwangauplatz in Obergiesing abgeschlossen. Seit dem Frühjahr 2020 wurden die beiden Grünflächen mit einer Gesamtfläche von 1,9 Hektar saniert und neu gestaltet . Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hatte dafür im November 2019 die Ausführungsgenehmigung erteilt. Das Projekt liegt im Bereich des Sanierungsgebiets „Tegernseer Landstraße / Chiemgaustraße“ und wird mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“ gefördert.

    Die Grünflächen sollten für alle Bevölkerungsgruppen besser nutzbar gestaltet und die Ausstattung der Anlage grundlegend erneuert werden. Grundlage für die Planungen waren die Anregungen aus einer vorangegangenen Bürgerbeteiligung, des Bezirksausschusses Obergiesing-Fasangarten sowie der örtlichen Koordinierungsgruppe Soziale Stadt. Die Planungen wurden mit dem Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz sowie der Beratungsstelle Barrierefreies Bauen der Architektenkammer Bayern abgestimmt.

    Um die Eingriffe in den wertvollen Baumbestand möglichst schonend vorzunehmen, wurde ein Baumgutachter beauftragt, die Bäume hinsichtlich der Erhaltenswürdigkeit und Verkehrssicherheit zu untersuchen. Das Ergebnis der Untersuchung war, dass fünf Bäume wegen Bruchgefahr verkehrsgefährdend sind oder bereits abgestorben waren. Sie wurden, unabhängig vom Bauprojekt, entfernt. Um wieder offene Wiesen- und Rasenflächen zu schaffen, mussten die Strauchbestände reduziert werden. Die Bestandsbäume konnten weitestgehend erhalten bleiben und wurden soweit erforderlich aufgeastet, damit wieder mehr Licht in die Grünanlage fällt und die Flächen unter den Baumkronen genutzt werden können. Artenreiche Blumen- und Langgraswiesen wurden angelegt, um die Grünflächen ökologisch aufzuwerten.

    Am Scharfreiterplatz führt nun ein flach geneigter, 110 Meter langer, befestigter und beleuchteter Grünanlagenweg barrierefrei von der Fußgängerunterführung unter der Chiemgaustraße hinauf. Das angrenzende Gelände wurde terrassiert und durch Sitzmauern abgefangen. Diese gruppieren sich zu attraktiven Treffpunkten und Aufenthaltsplätzen. An Wegekreuzungen und -abzweigungen weitet sich der Weg zu Sitzplätzen auf, so dass sich verschiedenartige Treffpunkte und Aufenthaltsorte an ihm entlang reihen. Auf diese Weise ist nicht nur ein Durchgangsweg, sondern gleichermaßen ein vielfältig belebter öffentlicher Raum entstanden. Der Kreuzungsbereich mit der Scharfreiterstraße und der Bereich am südlichen Ende an der Stadelheimer Straße sind mit Bänken, Sitzmauern, Holzdecks, Tischtennisplatten und schattenspendender Pergola sowie verschiedenen Staudenbeeten ausgestattet.

    Am Hohenschwangauplatz wurde der bestehende Spielplatz neu gestaltet und erweitert. Die alte Stützmauer zur Straße wurde durch eine neue ersetzt und fortgeführt, so dass der Spielplatz gut geschützt ist und Kinder nicht auf die Straße laufen können. Es gibt für Kinder unterschiedlicher Altersstufen attraktive Bewegungs- und Spielangebote. Für kleinere Kinder ist ein eigener Sand- und Wasserspielbereich entstanden. So können die Kinder im Sommer nach Herzenslust mit Sand und Wasser spielen.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Beschlüssen des Bauausschusses vom 28. Juni 2016 und und 5. November 2019 (Sitzungsvorlagen Nr. 14-20 / V 05403 und 14-20 / V 16863).
    Aktuelle Fotos vom Scharfreiter- und Hohenschwangauplatz gibt es bei der Pressestelle des Baureferats  (presse.bau@muenchen.de).

    Schwabing-West: Neues Mähkonzept für das Straßenbegleitgrün wird erprobt

    (26. Juli 2021) Die Flächen des Straßenbegleitgrüns im Stadtbezirk Schwabing-West werden ab heute gemäht. Die Arbeiten und das anschließende Entfernen des Mähgutes dauern voraussichtlich zwei bis drei Wochen.

    Das Baureferat erprobt dort seit diesem Frühjahr die Umstellung der Mahd. Der Pilotversuch läuft in Abstimmung mit dem örtlichen Bezirksausschuss und unter Einbeziehung des Bund Naturschutz und des Bayrischen Landesbund für Vogelschutz über zwei Jahre. Dabei wird die Mahd der bisher stets kurz und bis zu zwölfmal im Jahr gemähten Grünstreifen auf zweimal im Jahr reduziert. Das inzwischen höher gewachsene Gras und die Kräuter sind weitestgehend abgeblüht, so dass die erste Mahd nun erfolgen kann, um eine zweite Blühte zu ermöglichen.  In der Infanteriestraße und in der Elisabethstraße werden einige Versuchsflächen nicht gemäht. Die zweite Mahd erfolgt voraussichtlich im Oktober.

    Im Rahmen des Pilotversuches werden unterschiedliche Mähmethoden erprobt, um Erkenntnisse hinsichtlich Häufigkeit, ökologischer Wirksamkeit und der Kosten zu gewinnen. Betroffen sind Rasenflächen im Straßenraum wie Seitenstreifen, Baumgräben, Mittelstreifen und Verkehrsteiler. Abhängig vom Ergebnis wird das Baureferat ein Mähkonzept für das Straßenbegleitgrün stadtweit weiterentwickeln.

    Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Abnahme der Strukturvielfalt der Landschaft in Deutschland gewinnt die ökologische Aufwertung des Straßenbegleitgrüns eine immer höhere Bedeutung. Häufigkeit, Zeitpunkt und die Art der Pflege beeinflussen die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren des Straßenbegleitgrüns. Bereits in der Vergangenheit hat das Baureferat im Straßenbegleitgrün auf geeigneten größeren zusammenhängenden Flächen Magerstandorte mit artenreichen Wildblumenwiesen entwickelt. Der Großteil des innerstädtischen Straßenbegleitgrüns bietet wegen des von Bäumen durchwurzelten Bodens sowie der Verschattung durch Bäume und durch anliegende Gebäude nicht die notwendigen Voraussetzungen für artenreiche Wildblumenwiesen. Allerdings könnten bei extensiver Mahd mit Mähgutaufnahme Langgraswiesen als Magergrünland entstehen, welche im Vergleich zu mehrfach gemähten, kurzen Rasenflächen unter ökologischen Gesichtspunkten eine wesentliche Verbesserung als Habitate für Insekten und Kleinlebewesen darstellen können. Beim Entwickeln eines Mähkonzepts muss auch berücksichtigt werden, dass das Straßenbegleitgrün gesetzlich ein Bestandteil der Straße ist. Die Art der Pflege muss daher neben ökologischen Zielen immer auch weitere Aspekte wie Verkehrssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Arbeitssicherheit für die Beschäftigten zwingend berücksichtigen. Alle diese Aspekte sind bei der Entwicklung von Pflege- und Unterhaltsmaßnahmen in Einklang zu bringen.

    Viel Neues im Sendlinger Wald / Südpark

    Viel Neues im Sendlinger Wald / Südpark
    (9. Juli 2021) Das Baureferat hat die Aufwertungsmaßnahmen im Sendlinger Wald / Südpark termingerecht abgeschlossen. Seit Februar 2020 wurde die waldreiche Parkanlage mit einem vielfältigen Nutzungs- und Freizeitangebot ergänzt. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hatte dafür im Februar 2020 die Ausführungsgenehmigung erteilt.
    Grundlage für die Planungen war eine Bürgerbeteiligung im Juli 2017. Die Ideen, die in einem zweiteiligem Jugendworkshop und an einem Informationstag vor Ort gesammelt wurden, sind in das Planungskonzept eingeflossen. Dieses wurde im Rahmen des Beteiligungsverfahrens den Jugendlichen und Bürger*innen im März 2018 präsentiert.

    Durch die Neupflanzung von blühenden Obst- und Zierobstarten und wegbegleitenden Stauden hat der Eingangsbereich zwischen Höglwörther und Boschetsrieder Straße einen neuen Charakter erhalten. Neu geschaffene Aufenthaltsbereiche und Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.
    Auf einer Waldlichtung im Westen entstand ein attraktiver Spielbereich mit einem vielfältigen Angebot für Kleinkinder und Kinder bis zwölf Jahre. Die bestehenden Wege wurden saniert und durch einen weiteren Weg in Verlängerung zum Hauptweg ergänzt. Der Spielbereich gliedert sich in drei altersdifferenziert gestaltete Bereiche. Jedem Spielbereich sind Aufenthaltsbereiche für Eltern oder Begleitpersonen zugeordnet. Bank-Tisch-Kombinationen bieten dort auch die Möglichkeit für ein Picknick am Spielplatz.
    Der zentral gelegene Jugend- und Freizeitbereich wurde saniert und durch neue Spiel- und Freizeitmöglichkeiten ergänzt. Die Angebote umfassen unter anderem eine kombinierte Parkour- und Calisthenicsanlage, einen Streetballplatz, einen Kletterfelsen und eine Liegenetzlandschaft. Der Rodelhügel blieb bestehen und wurde mit einer Seilbahn ausgestattet. Für die Erwachsenen wurden zwei Sommerstockbahnen erhalten und durch eine Boulebahn und ein Bodenschachfeld ergänzt. Die große Wiesenfläche steht weiterhin zum Bolzen und als Fläche für freies Bewegungs- und Ballspiel zur Verfügung. Ein Unterstand und unterschiedliche Sitz- und Aufenthaltsbereiche laden Familien, Jugendliche und Erwachsene zum Verweilen ein.
    Außerdem neu und bereits seit Dezember 2020 in Betrieb ist die feste Toilettenanlage neben dem Gartenbaustützpunkt Inninger Straße.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Beschlüssen des Bauausschusses vom 29. Januar 2019 und 4. Februar 2020 (Sitzungsvorlagen Nr. 14-20 / V 12771 und 14-20 / V 17558).

    Aktuelle Fotos vom Sendlinger Wald / Südpark gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

    Bühne frei für das neue Volkstheater!

    (15. Juni 2021) Das neue Volkstheater im Schlachthofviertel kann seinen Betrieb aufnehmen. Die Bauarbeiten für das äußerst komplexe städtische Kulturbauvorhaben auf einer Fläche mit der Größe eines Fußballfelds sind abgeschlossen. Der Theater-Neubau wird zukünftig zur neuen Heimat des beliebten Münchner Volkstheaters. Wegen der bis zuletzt unter Hochdruck laufenden Arbeiten war der Zugang zur Baustelle bislang nicht möglich. Das Baureferat ermöglicht nun einen ersten Einblick auf den fertiggestellten Bau mit einem Video vom finalen Arbeitsrundgang des Projektleiters des Baureferats mit dem Architekten und einem Geschäftsführer des Generalübernehmers unter https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/projekte/volkstheater.html

    Über die Jahre ist der alte Spielort des Münchner Volkstheaters in der Brienner Straße auch wegen der hohen Publikumsnachfrage an seine Grenzen gekommen. Seit seiner Gründung spielt es in Räumlichkeiten, die ursprünglich nicht für den Theaterbetrieb geplant waren, sondern als Sportstätte. Entsprechend hat es sich immer mit den örtlichen Zwängen arrangieren müssen. Die zur Verfügung stehenden Räume am alten Standort haben nie dem Standard eines Theaters diesen Ranges entsprochen. Hohe Investitionen in den Brandschutz, Anlieferprobleme, Lärmschutz, fehlende Erweiterungsmöglichkeiten und der Eigenbedarf des Vermieters standen einem Verbleib an der Brienner Straße entgegen. Es war wirtschaftlich und künstlerisch notwendig, sämtliche Flächen für den Theaterbetrieb an einem Ort zusammenzulegen und im erforderlichen Maße zu erweitern.

    Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt: „Es ist dem Baureferat mit dem beauftragten Generalübernehmer gelungen, einen beeindruckenden Theaterbau zu realisieren. Damit verfügt das Volkstheater nun über modernste Bühnentechnik und viel Platz an einem idealen Standort. Ich freue mich auf viele spannende Aufführungen, die das Publikum sicherlich begeistern werden.“

    Mitten im Schlachthofviertel ist ein Theaterbau für insgesamt bis zu 900 Zuschauer entstanden. Der Neubau des Volkstheaters verfügt über insgesamt knapp 25.000 Quadratmeter Nutzfläche, die sich auf 300 Räume verteilen. Das Herzstück ist die Hauptbühne mit einem Zuschauerraum für bis zu 600 Personen. Daneben gibt es noch zwei weitere Bühnen mit Platz für 200 bzw. 100 Gäste. Grundlage für die Planungen war ein vom Baureferat erstelltes, neun Ordner füllendes, detailliertes Leistungsverzeichnis, das vom Generalübernehmer umzusetzen war. Hierfür wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Münchner Volkstheater die Anforderungen an ein zeitgemäßes Theater akribisch erarbeitet.
    Baureferentin Rosemarie Hingerl sagt: „Der Bau eines neuen Theaters ist keine alltägliche Aufgabe. Umso mehr freue ich mich, dass wir die Bauarbeiten für das neue Volkstheater erfolgreich abschließen konnten. Das Generalübernehmerverfahren hat sich bewährt. Wir halten den Kosten- und Terminrahmen ein. Das neue Volkstheater ist auch durch den weithin sichtbaren 30 Meter hohen Bühnenturm im wahrsten Sinne des Wortes ein herausragendes Projekt. Der markante Öffnungsbogen in Richtung Tumblingerstraße und Zenettiplatz lädt die Besucher*innen ein und bildet eine eindeutige Adresse des Neubaus. Durch die architektonische Qualität der Fassaden, die Einbindung der denkmalgeschützten Bestandsgebäude und das für das Schlachthofviertel typische Sichtziegelmauerwerk integriert sich das Theater wie selbstverständlich in seine Nachbarschaft.“

    Dem Publikum steht zukünftig ein Gastronomiebereich mit Außenplätzen zur Verfügung, der auch unabhängig vom Theater betrieben werden kann. Das Foyer ist ein durch eine großzügige, geschwungene Treppe im Zentrum geprägter, heller Raum. Es bietet eine gute Orientierung und ermöglicht verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für den Theaterbetrieb.
    Der Großteil der Nutzfläche befindet sich „Hinter den Kulissen“ und entspricht dem Raumbedarf des Theaters – von beeindruckender Bühnentechnik und Werkstätten über Räumen für die Verwaltung und Umkleiden bis hin zu Künstlerwohnungen und Lagerflächen. Für die Anlieferung der Werkstätten gibt es einen überdachten Lieferhof, von dem aus die Werkstattbereiche unmittelbar erreichbar sind. Die kompakte Bauweise und die Baukonstruktion gewährleisten eine sehr gute energetische Bilanz, die den hohen städtischen Standard vollumfänglich erfüllt.
    Außer dem Neubau wurde auch die bestehende, denkmalgeschützte Gebäudezeile entlang der Zenettistraße und das denkmalgeschützte Eckgebäude Tumblingerstraße 27 in das Projekt integriert. Dort befinden sich jetzt unter anderem Künstlerwohnungen und Verwaltungsräume für das Theater.
    Das gesamte Volkstheater ist barrierefrei. Die Planungen dafür wurden mit dem städtischen Beraterkreis barrierefreies Bauen abgestimmt.

    Erbaut wurde das Volkstheater von einem Generalübernehmer (GÜ), der im Rahmen eines mehrstufigen, EU-weiten Vergabeverfahrens ausgewählt wurde. In das Vergabeverfahren war ein Wettbewerb um die beste städtebauliche, architektonische und technische Lösung integriert. Der GÜ hat sich verpflichtet, das Theater zu planen, zu realisieren und schlüsselfertig zum festgelegten Zeitpunkt sowie zum vereinbarten Festpreis von knapp 131 Millionen Euro zu übergeben. Die Vollversammlung des Stadtrats beauftragte im Juni 2016 das Baureferat, das GÜ-Vergabeverfahren durchzuführen.

    Der Generalübernehmer für das komplexe Neubauprojekt auf dem ehemaligen Viehhofgelände stand mit einstimmigem Ergebnis der Jury vom Oktober 2017 und nahezu einstimmigem Stadtratsbeschluss vom 13. Dezember 2017 fest. Als Sieger ging das Angebot der Firma Georg Reisch GmbH & Co. KG, Bad Saulgau mit den Projektpartnern - LRO Lederer Ragnarsdóttier Oei GmbH & Co. KG, Stuttgart (Architekten) - itv Ingenieurgesellschaft für Theater- und Veranstaltungstechnik mbH, Berlin (Theater- und Bühnenplanung) und Wolfgang Sorge Ing. Büro für Bauphysik GmbH & Co. KG, Nürnberg (Bau- und Raumakustik) aus dem Wettbewerb hervor. Noch im Dezember 2017 erfolgte der Vertragsabschluss.

    Auf dem ehemaligen Viehhofgelände hat das Baureferat bereits Anfang Januar 2018 mit dem Abriss der alten Stallungen und der Freimachung des Baufeldes begonnen. Das Gelände wurde dann im Juni 2018 an den GÜ übergeben. Trotz Corona konnten die Arbeiten vier Wochen nach dem ursprünglich geplanten Termin abgeschlossen werden. Die vom Stadtrat genehmigten Gesamtprojektkosten werden eingehalten.

    Hinweis für Redaktionen: Aktuelle Fotos vom Volkstheater gibt es bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de).

    Sanierungsarbeiten an der Fußgängerbrücke Ernst-Penzoldt-Weg

    (15. Juni 2021) Das Baureferat repariert die Fußgängerbrücke am Ernst-Penzoldt-Weg über den Oberstjägermeisterbach. Dort wird der Holzbohlenbelag ab dem 16. Juni bis voraussichtlich 16. Juli vollständig erneuert. Die Fußgängerbrücke wird wegen der Arbeiten komplett gesperrt. Alternativ kann die etwa 70 Meter weiter nördlich liegende Brücke zur Querung des Baches genutzt werden. Die Umleitung ist vor Ort gekennzeichnet.

    Der Sommer blüht in der Stadt!

    (25. Mai 2021) Der Einzug der Sommerblumen in die Stadt ist – trotz aller Geduldsproben, die uns das Wetter heuer abverlangt - nicht mehr aufzuhalten. Morgen beginnt der städtische Gartenbau damit, die Blumenkästen auf den Rathausbalkonen anzubringen. Auf Wunsch des Oberbürgermeisters werden die Rathausbalkone auch in diesem Jahr bienenfreundlich bepflanzt. Wegen der sehr positiven Resonanz ist erneut die gleiche bienenfreundliche Bepflanzung der Balkonkästen wie 2019 und 2020 vorgesehen. Den ganzen Sommer hindurch zieren dann Buntnesseln, Zauberschnee, Prachtkerzen, Löwenmäulchen, Leberbalsam, Mehlsalbei, Basilikum und Zinnien sowie Zweizahn, Fächerblume und Süßkartoffel das Rathaus. Insgesamt wurden dafür über tausend Pflanzen in die 111 Blumenkästen gesetzt.

    Ab Ende Mai ist die Stadtgärtnerei dann spätabends und frühmorgens in den Fußgängerzonen unterwegs, um die mobilen Pflanzkörbe mit den Sommerblumen in die bereitstehenden Gefäße einzusetzen. Mitte Mai wurde bereits begonnen, die Zierbeete an vielen Plätzen der Stadt und in Grünanlagen von den typischen Frühjahrsblühern auf Sommer umzustellen. Auch hierbei wird an die Insektenfreundlichkeit gedacht. Voraussichtlich in zwei bis drei Wochen ist dann die Aufgabe, den Sommer in die Stadt zu bringen, von gärtnerischer Seite erfüllt.

    Bestens vorbereitet setzt das Baureferat alle Jahre zum Frühjahrs- und Sommerbeginn blühende Highlights in der Stadt. In den Kulturgärtnereien des Baureferats werden jedes Jahr aufs Neue Kompositionen aus zahlreichen verschiedenen Pflanzen entwickelt. In diesem Jahr blühen die Sommerblumen in Beeten und Pflanzkübeln erneut in überraschenden Farbkombinationen. Es werden beispielsweise die Beete um den Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten in intensiven Rottönen, ergänzt mit blauviolett und weiß, bepflanzt. Am Karolinenplatz wird ein Farbverlauf von weiß über rosa bis violettblau gestaltet. Der Pariser Platz wird in einem Kontrast aus gelb und weiß zu violettblau erblühen.

    Zahlen Sommerblumen 2021:
    - Anzahl der Pflanzen: circa 162.000 Pflanzen
    - Anzahl der „Mobilen Gefäße“: circa 560 Gefäße an 42 Standorten
    - Flächen der „Wechselflor-Beete“: circa 3.800 m² an 26 Standorten

    Staatsehrenpreis für Ausbildung im Baureferat

    (5. Mai 2021) Das Baureferat wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit dem Staatsehrenpreis Vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau 2021 ausgezeichnet. Der Preis geht nach 2019 bereits zum zweiten Mal an das Baureferat der Landeshauptstadt München.

    Die Hauptabteilung Gartenbau im Baureferat ist deutschlandweit der größte Ausbildungs-betrieb für den Fachbereich Garten- und Landschaftsbau. Seit 1968 wurden mehr als 500 Lehrlinge in diesem Bereich ausgebildet. Derzeit stehen 32 Ausbildungsplätze zur Verfügung. In den Fachrichtungen Baumschule, Staudengärtnerei, Floristik und Zierpflanzenbau gibt es beim Baureferat weitere 22 Ausbildungsplätze. Während ihrer Ausbildung erhalten die angehenden Landschaftsgärtner*innen ein solides theoretisches und praktisches Rüstzeug. Nach erfolgreicher Lehre können sie fachliche Herausforderungen bei der Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats übernehmen. Wer sich für eine Ausbildung zur Landschaftsgärtner*in interessiert, kann sich bei Fragen zur Ausbildung telefonisch unter 089/233-60414 oder per E-Mail (ausbildung.g44.bau@muenchen.de) an die Hauptabteilung Gartenbau im Baureferat wenden. Informationen zur Bewerbung gibt es unter 089/233-60313 oder ausbildung.g44.bau@muenchen.de.

    Für mehr Sauberkeit in der Stadt ist das Baureferat im Dauereinsatz

    (29. April 2021) Schon immer sind unsere städtischen Erholungsflächen und Stadtplätze bei schönem, warmen Wetter besonders beliebt und werden intensiv genutzt. Das Baureferat hat sich daher wie jedes Jahr auf die Sommersaison vorbereitet und auch heuer bereits ab Anfang April die Reinigungsleistungen in unseren Parks, Grünanlagen und an den städtischen Isarufern intensiviert. Dies gilt selbstverständlich verstärkt in der auch heuer andauernden Pandemiezeit, in der alle gastronomischen Betriebe geschlossen, zugleich Reise- und Freizeitmöglichkeiten begrenzt sind und die Menschen nicht nur an den Wochenenden nach draußen strömen. Dazu gehört das allgegenwärtige „To-Go“-essen und -trinken und damit verbunden ein stark erhöhtes Abfallaufkommen. Insbesondere der großvolumige Verpackungsmüll trägt vielerorts zu vollen Abfallbehältern bei.

    Für alle Bereiche, in denen das städtische Baureferat für die Sauberkeit zuständig ist, gilt: Ständig wird die Reinigungsleistung an das Abfallaufkommen bedarfsgerecht angepasst oder bei Bedarf Sonderreinigungen veranlasst. Daher hat das Baureferat bereits frühzeitig auf die deutlich wachsende Zahl der Erholungsuchenden mit zusätzlichen Maßnahmen für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum reagiert.

    Der Einsatz für mehr Sauberkeit an der Isar entspricht bereits jetzt dem Standard, der in der Vergangenheit sonst nur an hochsommerlichen Tagen während der Grillsaison nötig war: An der acht Kilometer langen innerstädtischen Isar wurde mit den ersten warmen Tagen im Frühjahr der Reinigungsdienst und das Fassungsvermögen der Gittermüllboxen und Container erweitert. Bei schönem Wetter wird täglich, auch sonn- und feiertags gereinigt. Durchgehend sind tagsüber zudem Mitarbeiter der beauftragten Reinigungsfirma an besonders stark frequentierten Abschnitten ständig präsent, um ggf. rasch handeln zu können. Auch die Reinigung des Isarradweges wurde intensiviert, die Isaraufsicht verstärkt und zur weiteren Verbesserung der hygienischen Situation im Bereich des Isar-Hochwasserbettes mehr mobile WC-Kabinen aufgestellt.

    Auch in den städtischen Parks und Grünanlagen hat das Baureferat bereits die Reinigungsleistung zusätzlich intensiviert. So sind die beauftragten Reinigungsfirmen beispielsweise im Westpark, in der Herzog-Wilhelm-Anlage, in der Grünanlage am Königsplatz, im Alten Botanischen Garten und am Skateplatz im Gefilde aktuell täglich im Einsatz. In vielen weiteren Grünanlagen mit erhöhtem Abfallaufkommen, wie dem Riemer Park, dem Ostpark und den Frühlingsanlagen wird ebenfalls häufiger gereinigt. Außerdem wird stadtweit in den Grünanlagen am Wochenende gereinigt. Nach Bedarf wurden zusätzliche oder größere Abfallbehälter aufgestellt, wie am Bavariaring, im Pasinger Stadtpark und im Südpark.

    Last but not least: Die städtische Straßenreinigung ist im Dauereinsatz gegen die pandemiebedingt zunehmende Verschmutzung auf beliebten öffentlichen Plätzen. Nicht nur am Gärtner-, Kaiser- und am Wedekindplatz, sondern auch entlang „beliebter“ Straßen wie z.B. der Leopoldstraße oder auf Gehwegen entlang der Isar und auf den Isarbrücken wurden der Reinigungsturnus, sowie die Anzahl und die Größe der Abfallbehälter erhöht. Damit gehen die Leistungen der städtischen Straßenreinigung bereits jetzt weit über die satzungsgemäße Reinigung hinaus. Da bereits alle Fahrzeuge und Mitarbeiter*innen der Straßenreinigung maximal ausgelastet sind, prüft das Baureferat außerdem, ob die bislang außerhalb des Mittleren Rings tätigen Vertragsfirmen auch innerhalb zur Verstärkung eingesetzt werden können.

    Oberbürgermeister Dieter Reiter dankt allen Mitarbeiter*innen des Baureferats für den enormen Einsatz: „Das Baureferat war schon immer ein verlässlicher Partner, wenn ich mich mit aktuellen Bürgeranliegen zum Thema Sauberkeit in der Stadt an die Kolleg*innen gewandt habe. Stets waren sie dann unkompliziert zur Stelle. Sei es mit Sonderreinigungen, bei Bedarf mit mehr Abfallbehältern oder auch mit dauerhaften Optimierungen. Ich weiß, dass alle Beteiligten mittlerweile an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt sind und trotzdem engagiert weitermachen, um unsere großartigen Grünanlagen und schönen Stadtplätze zu pflegen. In diesen Zeiten ist es wegen des riesigen Anteils an To-Go-Müll schwieriger und aufwändiger, die Plätze und Parks in gewohntem Maße sauber zu halten. Ich habe allerdings das Baureferat gebeten, so viel Personal wie möglich einzusetzen, um möglichst noch schneller werden zu können. Und an alle, die da draußen unsere Erholungsflächen genießen, kann ich nur appellieren: Helfen Sie mit, sie sauber zu halten und entsorgen Sie Ihren Verpackungsmüll anständig!“

    Dafür stehen übrigens stadtweit auf öffentlichen Flächen etwa 10.000 Abfallbehälter des Baureferats, der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung und der MVG zur Verfügung. Denn nicht überall liegt die Reinigung der öffentlichen Flächen in der Hand des Baureferats; so ist beispielsweise für den Englischen Garten, den Hofgarten und den Nymphenburger Schlosspark der Freistaat in der Pflicht, an den Tram- und Bushaltestellen ist die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zuständig, für die Sauberkeit rings um die Wertstoffcontainer müssen die vom Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) beauftragten Firmen sorgen.

    Mehr Informationen zu den Aufgaben der städtischen Straßenreinigung gibt es hier:
    https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/strassenreinigung.html
    https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/rein-und-sauber.html

    Plattenbelag in der Kaufingerstraße wird repariert

    (13. April 2021) Wegen der starken Beanspruchung, vor allem durch Lieferverkehr und Veranstaltungen, sind in den letzten Jahren stellenweise Schäden am Plattenbelag in der Kaufingerstraße bis zum Färbergraben aufgetreten. Die Schäden müssen ausgebessert und der Belag stabilisiert werden.

    Die Arbeiten werden mit kleinen „Wanderbaustellen“ nacheinander in einzelnen Baufeldern durchgeführt. Auf diese Weise bleiben die Zugänge zu Geschäften, Gastronomie und Büros gewährleistet. Aufgrund des aktuell geringeren Fußgängerverkehrs konnte die Gesamtbauzeit optimiert werden: Die Arbeiten beginnen mit dem Ende der Frostperioden, am 15. April westlich des Marienplatzes und werden voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen. Der Bezirksausschuss sowie City Partner wurden über die Maßnahme informiert.