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Pressemitteilungen


    Kranke Weiden „Am Graben“ müssen gefällt werden

    (13. Dezember 2018) In der Grünanlage „Am Graben“ in Perlach müssen beim Spielplatz noch in dieser Woche drei Weiden gefällt werden. Wegen eines Pilzbefalls beträgt die Restwandstärke nur mehr circa zwei Zentimeter, die Bäume drohen umzufallen. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, müssen sie gefällt werden. Als Ersatz sind Nachpflanzungen geplant. Außerdem muss eine weitere Weide, ebenfalls wegen Pilzbefalls, stark zurückgeschnitten werden. Ein externer Gutachter hat die unzureichende Standsicherheit der Bäume bestätigt. Der Bezirksausschuss und die Untere Naturschutzbehörde sind über die Maßnahme informiert.

    Das Baureferat informiert: Räumpflicht für Grundstückseigentümer

    (11. Dezember 2018) Schnee, Frost, Glätte: Haben Sie auch den Winter vor der Tür? Wer in München außerhalb des Vollanschlussgebietes wohnt, muss selbst dafür sorgen, dass Gehwege geräumt werden und mit Splitt oder Sand gegen Glätte gestreut wird. Hauseigentümer können dazu ihre Mieter oder Hausmeisterdienste verpflichten.

    Diese gesetzliche Pflicht muss werktags bis 7 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr morgens erfüllt sein und gilt tagsüber bis 20 Uhr. Falls kein Gehweg vorhanden ist, muss entlang des Grundstücks ein Fußgängerstreifen in ausreichender Breite entsprechend geräumt und gesichert sein. Zum Schutz der Umwelt ist das Streuen von Salz oder salzhaltigem Material auf den Gehwegen im Münchner Stadtgebiet verboten und kann mit Bußgeld geahndet werden. Übrigens: Die Einsatzkräfte des städtischen Winterdienstes sowie die beauftragten Fremdfirmen werden regelmäßig in der ordnungsgemäßen Durchführung der Winterdienstarbeiten unterwiesen. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass Geh- und Radwege nicht mit Schnee zugeräumt werden dürfen.

    Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing. Innerhalb des Vollanschlussgebietes werden die Fahrbahnen, Geh- und Radwege, Plätze und Fußgängerzonen vom städtischen Winterdienst des Baureferates geräumt und gestreut. In diesem Gebiet fallen entsprechend Straßenreinigungsgebühren an.

    Welche Straße gehört zum Vollanschlussgebiet?
    Unter www.muenchen.de/winterdienst kann man die Straßenreinigungssatzung abrufen; sie enthält eine vollständige Liste der Straßen und Plätze, die vom Winterdienst der Stadt betreut werden. Umgekehrt gilt: Wenn Ihre Straße dort nicht aufgelistet ist beziehungsweise in die Reinigungsklasse „F“ fällt, sind Sie als Anlieger selbst wie oben beschrieben verantwortlich.

    Weitere Informationen
    Informationen zum Thema Winterdienst und Straßenreinigung gibt es im Internet unter www.muenchen.de/winterdienst. Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich während der Bürozeiten an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferates wenden.

    Umgestaltung der Fußgängerzone Sendlinger Straße in 2019

    (30. November 2018) Sechs neue Bäume, zehn Gefäße mit blühender Bepflanzung, drumherum zahlreiche Sitzmöglichkeiten auf Rundbänken und Stühlen: So wird der letzte, zirka 300 Meter lange Abschnitt der neuen Fußgängerzone in der Sendlinger Straße zwischen Hacken- und Herzog-Wilhelm-Straße ausgestaltet und hohe Aufenthaltsqualität geschaffen. Der neue Abschnitt in der Sendlinger Straße greift das Gestaltungskonzept der bestehenden Fußgängerzone auf und wird mit den typischen Münchner Gehwegplatten im Wechsel mit dunklen, ebenen Natursteinbändern realisiert. Im Abschnitt zwischen Singlspielerstraße und Schmidstraße ist vor der Asamkirche ein besonderer Belag aus Naturstein bis zur Mittelrinne vorgesehen, außerdem ein Trinkbrunnen auf Höhe der Hackenstraße. Auch die Singlspielerstraße und die Schmidstraße bis zum Oberanger werden einbezogen. Der Stadtrat hat am 6. November einstimmig dieser Entwurfsplanung zugestimmt und das Baureferat beauftragt, die Ausführung vorzubereiten.

    Für Oberbürgermeister Dieter Reiter ist die abschließende Umgestaltung der Sendlinger Straße zur Fußgängerzone ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur autofreien Altstadt: „Ich freue mich sehr, dass die Fußgängerzone in der Sendlinger Straße bald auch optisch zu einer echten Fußgängerzone wird, mit Bäumen, Pflanztrögen und Sitzmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen.“

    Der Bezirksausschuss Altstadt-Lehel wurde beteiligt und hat die Planung, die auf einer öffentlichen Sondersitzung am 17. Oktober vorgestellt wurde, ebenfalls einstimmig befürwortet. Nicht sinnvoll, und auch vom Bezirksausschuss nicht unterstützt, ist die Idee, einen „Bachlauf“ zu integrieren. Dem Städtischen Beraterkreises für barrierefreies Planen und Bauen des Sozialreferates erscheint ein Bach in diesem stark frequentierten Bereich problematisch. „Die Fußgängerzone wäre in zwei Teile aufgeteilt worden, die verbleibenden Flächen rechts und links wären durch Freischankflächen etc. weiter verengt. Das ist gerade für Menschen mit Behinderungen bei hohem Besucheraufkommen problematisch. Es müsste zudem sichergestellt werden, dass die Querung des Baches möglich ist. Die dazu nötigen Brücken und der Bach hätten zu beiden Seiten abgesichert werden müssen, um zu vermeiden, dass zum Beispiel blinde Menschen hineinstolpern“, gibt das Sozialreferat zu bedenken. Zudem wäre, da kein historischer Stadtbach unter der Sendlinger Straße fließt, ein derartiger Wasserlauf nur als eine technisch und finanziell mit sehr hohem Aufwand verbundene künstliche Brunnenanlage machbar; dieser wäre auch aus ökologischer Sicht kaum vertretbar.

    Als Urheber der bestehenden Fußgängerzone wurde Prof. Bernhard Winkler insbesondere für die Konzeption der Begrünung einbezogen. Bereits das von ihm in den 1970er-Jahren entwickelte Konzept sieht eine räumliche Zonierung der Fußgängerzone durch einzelne Bäume oder Baumgruppen vor. „Zur Raumbildung aber natürlich auch zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und des Stadtklimas in der Altstadt habe ich dem Stadtrat Bäume an städtebaulichen Akzentpunkten in diesem Abschnitt der Sendlinger Straße vorgeschlagen“, erläutert Baureferentin Rosemarie Hingerl das Konzept für die neue Fußgängerzone. „Wir arbeiten mit Hochdruck an den Vorbereitungen, damit wir wie geplant im zweiten Quartal 2019 beginnen können“, ergänzt die Baureferentin. Ziel ist es, die Hauptarbeiten für den neuen Abschnitt in der Sendlinger Straße Ende 2019 abzuschließen; die Realisierung der Abschnitte Singlspieler- und Schmidstraße folgt im Frühjahr 2020.

    Pilotprojekt: Mobile Begrünung für die Adam-Berg-Straße

    (29. November 2018) Das Baureferat testet ein neues Pflanzsystem, mit dem Straßenräume begrünt werden können. Für das Pilotprojekt wurde in Absprache mit dem Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach die Adam-Berg-Straße in Ramersdorf ausgewählt – unter anderem, weil sie einen überbreiten Straßenquerschnitt hat. Dort werden in dieser Woche zwölf runde Pflanzgefäße mit eigenem Wasserreservoir aufgestellt. Sie haben einen Durchmesser von 124 Zentimetern, sind 94 Zentimeter hoch und mit je einem etwa sieben Meter hohen Feldahorn bepflanzt.

    Die Gefäße mit den Bäumen werden bis November 2020 in der Straße bleiben. Das Pilotprojekt wird im Rahmen einer Bachelorarbeit von Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wissenschaftlich begleitet und betreut. Sollte sich das Begrünungssystem bewähren, könnten später auch andernorts, wo Baumpflanzungen in den Boden nicht möglich sind, solche Gefäße eingesetzt werden.

    Prinzregentenstraße: Brückensanierung macht Baumfällungen nötig

    (28. November 2018) Die Prinzregentenstraße quert mit zwei Brücken den Stadtmühlbach und den Stadtsägmühlbach, die sich nördlich der Brückenbauwerke zum Eisbach vereinigen. Diese beiden, 1890 erbauten Brücken müssen jetzt, nach jahrelanger hoher Verkehrsbelastung saniert werden. Dazu müssen im Bereich der Fahrbahnen die bestehenden Mauerwerksbögen freigemacht und mit neuen Brückenplatten überspannt werden. Diese Arbeiten können nur von der Oberfläche aus durchgeführt werden. Deshalb müssen nach derzeitigem Stand für die Sanierungsmaßnahme in einem bestimmten Straßenabschnitt leider mehrere Bäume im Straßenbegleitgrün der Prinzregentenstraße gefällt werden. Die Sanierung der Brückenbauwerke soll sowohl zeitlich als auch hinsichtlich der Verkehrsführung in der Prinzregentenstraße mit der geplanten Sanierung des Altstadtringtunnels koordiniert werden. Ziel ist es, dadurch die Belastung für die Anwohner sowie für alle Verkehrsteilnehmer und auch für die Besucher des Englischen Gartens möglichst zu minimieren.

    Am 27.11.2018 fand ein Ortstermin mit Vertretern des Bezirksausschusses Altstadt-Lehel, der Stadtratsfraktion Die Grünen Rosa Liste, des Kreisverwaltungsreferats,der Unteren Naturschutzbehörde und mehrerer Naturschutzverbände statt, zu dem das Baureferat eingeladen hatte. Ralf Wulf, Leiter der Hauptabteilung Ingenieurbau im Bauereferat, erläuterte detailliert die Notwendigkeit der Maßnahme, die vorgesehene Verkehrsführung und die daraus resultierenden Baumfällungen. Er stellte vorweg klar, dass schon immer eine Reduzierung von drei auf zwei, teilweise verschmälerte Fahrstreifen plus Geh- und Radweg je Richtung vorgesehen war. Verschiedentlich kursierte in den Medien und in der Öffentlichkeit die Darstellung, dass die Baumfällungen an der Prinzregentenstraße nötig sind, weil alle sechs Fahrstreifen aufrechterhalten werden sollten. Dies war jedoch nie geplant.

    Es wurde außerdem erläutert, warum aufgrund technischer Notwendigkeiten insgesamt 13 Bäume gefällt bzw. verpflanzt werden müssen: Sieben Bäume stehen unmittelbar auf den zu sanierenden Bauwerken bzw. in der erforderlichen Baugrube. Die weiteren sechs müssen aufgrund der provisorischen Verkehrsführung entfernt werden. Bei drei Bäumen handelt es sich um Ersatzpflanzungen der vergangenen Jahre; diese können aufgrund des geringen Stammumfanges umgepflanzt werden. Fast alle zu fällenden Bäume wurden in den späten 70er bzw. 80er Jahren gepflanzt, einige auch später. Nach Abschluss der Baumaßnahme werden Bäume in geeigneter Größe ersetzt.

    Das Baureferat hat in Abstimmung mit dem Kreisverwaltungsreferat weitere Verkehrsführungen untersucht. Zum einen wurde geprüft, ob eine Reduzierung des stadteinwärts fahrenden Verkehrs von jetzt drei auf einen Fahrstreifen möglich ist. Das Kreisverwaltungsreferat stellte jedoch klar, dass dies eine Leistungsminderung von über 60 Prozent zur Folge hätte. Aufgrund der massiven Auswirkungen auf den Verkehr in der Prinzregentenstraße, auf die umliegenden Straßen und die Buslinien wäre diese Variante auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit nicht realisierbar.

    Zum anderen wurde geprüft, ob durch kleinere Bauabschnitte der Brückensanierung Baumfällungen vermieden werden können. Bei dieser Variante ergeben sich jedoch negative Auswirkungen insbesondere auf Bauzeit und Bauabwicklung. Statt wie bisher geplant in zwei Bauphasen mit jeweiliger Verschwenkung der Fahrspuren müsste in fünf Bauphasen gearbeitet werden, um die Brücken zu sanieren. Dies hätte zur Folge, dass die Bauarbeiten nicht, wie ursprünglich geplant, in einer Bausaison ausgeführt werden können. Das würde bedeuten, dass die Einschränkungen für den Auto-, den Fußgänger- und den Radverkehr, sowie für die Schaulustigen auf der Eisbachbrücke fast zwei Jahre statt acht Monate andauern würden. Aufgrund der kleinteiligen Bauphasen und Arbeitsabschnitte ergeben sich außerdem nicht vertretbare Defizite bei der Verkehrs- und Arbeitssicherheit für die erforderlichen Inselbaustellen in der Mitte der Prinzregentenstraße.

    Ein Großteil der Teilnehmer äußerte Verständnis für das vorgesehene Bau- und Verkehrsführungskonzept. Der Bund Naturschutz ist jedoch der Ansicht, dass auch eine weitere Reduzierung der Verkehrsflächen und damit verbundene Leistungseinbußen von über 60 Prozent für den Erhalt einiger Bäume hingenommen werden sollte. Der Bezirksausschuss will das Thema bei seiner nächsten Sitzung abschließend behandeln.

    „Freiham Folly“ wird aufgestellt

    (26. November 2018) Das neue Stadtquartier Freiham Nord erhält eine markante Orientierungsmarke: Die 21 Meter hohe Turmskulptur „Freiham Folly“ wird ab morgen, den 27. November, im Auftrag des Baureferats errichtet. Der Standort liegt im Grünband zwischen Freiham und Aubing nahe der Kunreuther Straße. Beim Aufbau werden die zwei vorgefertigten Hälften der Skulptur vor Ort verbunden und auf das bereits fertiggestellte Fundament gesetzt. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Donnerstag dieser Woche abgeschlossen.

    Der „Freiham Folly“ wird im Rahmen von Quivid, dem Kunst-am-Bau-Programm der Landeshauptstadt München, zum Neubau der beiden Grundschulen in Freiham im Grünband errichtet. Die Grünanlage verbindet sowohl die beiden neuen Grundschulstandorte miteinander als auch Neuaubing mit dem zukünftigen Stadtteil Freiham. Die „Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum“ hat die Turm-Skulptur „Freiham Folly“ des Künstlerduos Heike Mutter/ Ulrich Genth als weithin sichtbare Orientierungsmarke zur Realisierung empfohlen. Sie soll für die Schülerinnen und Schüler sowie auch für die Anwohnerinnen und Anwohner eine identitätsstiftende Wirkung erzeugen. Der Stadtrat hat im September 2017 die Ausführung beschlossen.

    Infopoint in Freiham
    Umfassende Informationen zu den öffentlichen Baumaßnahmen des Baureferates im entstehenden Stadtquartier Freiham Nord gibt es vor Ort in der Unterführung der S-Bahn-Station Freiham. An sechs 2,80 Meter hohen und 1,40 Meter breiten Infostelen wird auf 75-Zoll-Bildschirmen mit Visualisierungen, grafisch aufbereiteten Übersichtsplänen und Informationsmaterialien ein umfassendes Bild der Bauvorhaben geschaffen. Die gezeigten Inhalte – unter anderem zum Bau von Schulen, Grünflächen, Straßen, des Sportparks oder der LED-Beleuchtung des neuen Stadtviertels – werden je nach Fortschritt bei den einzelnen Projekten angepasst und aktualisiert. Passanten wird es dadurch ermöglicht, sich unmittelbar vor Ort zu informieren. Der Stadtrat hatte im März 2017 dem Baureferat den Auftrag für diese Form der Öffentlichkeitsarbeit erteilt.

    Hinweis für Redaktionen: Eine Visualisierung des „Freiham Folly“ sowie Fotos vom Infopoint erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (Tel.: 233 60012, Email: presse.bau@muenchen.de). Weitere Informationen, wie die Stellungnahme der Kunstkommission zum Entwurf des Freiham Folly, finden Sie auf www.quivid.de sowie auf www.freiham-bau.de.

    Ideen gesucht für die Gestaltung des Maria-Nindl-Platzes im Prinz-Eugen-Park

    (23. November 2018) Das Baureferat lädt am Montag, 26. November, zu einer Veranstaltung über die Gestaltung des Maria-Nindl-Platzes im neu entstehenden Wohnquartier Prinz-Eugen-Park ein. Sie findet von 18 bis 21 Uhr in der Aula der Grundschule an der Ruth-Drexel-Straße 27 statt. Die Anlieger aus dem näheren Umfeld wurden in Abstimmung mit dem Bezirksausschuss bereits vorab eingeladen.
    Der Maria-Nindl-Platz wird der zentrale Quartiersplatz für das neue Wohngebiet sein. Dort wird es zukünftig Einzelhandel sowie den 13er Bürger- und Kulturtreff geben. Mit dem örtlichen Bezirksausschuss sowie Bürgerinnen und Bürgern aus der Nachbarschaft werden bei der Bürgerbeteiligung Ideen für den neuen Platz diskutiert. Die Ergebnisse fließen in die Planung zur Gestaltung des Platzes ein. Das Baureferat wird über die Entwicklung des Baugebietes und der öffentlichen Flächen sowie das zukünftige Kulturbürgerhaus informieren.
    Die ehemalige Prinz-Eugen-Kaserne im Münchner Osten ist eine von mehreren freigegebenen Militärflächen, die die Stadt München städtebaulich entwickelt. Auf dem 30 Hektar großen Gelände entsteht seit 2016 ein neues Quartier mit etwa 1.800 Wohnungen. Die Stadt hat das Gelände 2005 erworben und 2008 einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerb durchgeführt, auf dessen Grundlage der seit 2013 rechtsgültige Bebauungsplan entstanden ist.

    Führung zur aktuellen Gehölzpflege und zum Hochwasserschutz an der Isar

    (21. November 2018) Das Baureferat erläutert bei einer öffentlichen Führung die aktuell nötigen Maßnahmen zur Gehölzpflege und zum Hochwasserschutz sowie die vorgesehenen Baumfällungen an der Isar. Dazu eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, Presse und Interessengemeinschaften. Fachleute des Baureferates zeigen am Samstag, den 24. November, ab 13 Uhr an Ort und Stelle die wichtigsten Maßnahmen, erläutern im Einzelnen die Gründe dafür und beantworten Fragen. Treffpunkt ist am Westufer beim Marienklausensteg. Der Weg führt nach Süden und zurück in Richtung Tierpark Hellabrunn. Die Führung dauert zirka zwei Stunden und wird bei jedem Wetter durchgeführt.
    Zwischen Maximilians- und Großhesseloher Brücke stehen in den Isaranlagen rund 30.000 Bäume. Auch in diesen Winter sind die nötigen Pflegemaßnamen vor allem durch das Eschentriebsterben bedingt. Neben dem Erhalt der Verkehrssicherheit dienen sie auch der Entwicklung eines stabilen, artenreichen und gegen Krankheiten und Schaderreger möglichst widerstandsfähigen Baum- und Gehölzbestandes. Nach Möglichkeit werden im Einzelfall betroffene Bäume als Torsi erhalten, um Tieren Nistplätze anzubieten. Ein Teil der Baumstämme verbleibt als liegendes Totholz im Ökosystem.
    In den kommenden Wintermonaten werden außerdem die regelmäßig notwendigen wasserbaulichen Unterhaltsarbeiten im Isarhochwasserbett durchgeführt. Sämtliche Arbeiten haben den Zweck, die vorhandenen Qualitäten des Isarraums, wie trockene Magerrasenstandorte und die alpine Flusslandschaft mit ihrer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt, zu erhalten. Auch kleinere Reparaturen werden durchgeführt sowie Wege ausgebessert. Außerdem müssen die Anforderungen des Hochwasserschutzes erfüllt werden.
    Die betroffenen Bezirksausschüsse und die Untere Naturschutzbehörde sowie die Naturschutzverbände wurden über die Maßnahmen ebenfalls bei einer Führung informiert.

    Der Winter kann kommen – das Baureferat ist bestens vorbereitet

    (19. November 2018) Das Baureferat hat sich wie jedes Jahr gründlich auf den Winterdienst vorbereitet. Über 1.000 Einsatzkräfte sowie mehr als 600 Fahrzeuge stehen bereit, in sechs Hallen lagern 13.600 Tonnen Streusalz und 3.000 Tonnen Streusplitt. Einen hundertprozentig perfekten Winterdienst kann es jedoch nicht geben - jeder sollte sich deshalb darauf einstellen, dass Glätte und ungünstige Straßenverhältnisse jederzeit auftreten können. Besonders nachts, außerhalb der Räum- und Streuzeiten zwischen 22 Uhr und 7 Uhr, sollte man darauf achten.
    München gilt als die schneereichste Großstadt Deutschlands, vor allem wegen der Höhenlage der Stadt von mehr als 500 Metern über dem Meeresspiegel. Das Baureferat bittet deshalb, sich rechtzeitig auf winterliche Verkehrsverhältnisse einzustellen, Fahrzeuge wintertauglich auszurüsten und insbesondere der Winterreifenpflicht nachzukommen. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte wintertaugliche Schuhe tragen. Empfohlen wird, mehr Zeit einzuplanen, vorsichtig zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Um Räum- und Streudienste nicht zu behindern, ist es wichtig, Fahrzeuge möglichst nah am Fahrbahnrand zu parken und dabei Park- und Halteverbote zwingend zu beachten.

    Vorausschauend und so lang wie nötig

    In der Regel beginnen die Räum- und Streuarbeiten bei Schneefall von mindestens drei Zentimetern oder bei Gefahr von Straßenglätte um 4 Uhr morgens, bei Bedarf auch früher, damit gegen 7 Uhr verkehrssichere Straßen und Wege gewährleistet sind. Wenn starker Schneefall in den Morgenstunden einsetzt, kommen allerdings auch Räumdienste im Berufsverkehr nur eingeschränkt voran. Dann helfen Einsicht der Autofahrer und Erfahrung der Räumdienste gleichermaßen.
    Das Baureferat sorgt bis 22 Uhr für den Winterdienst und damit zwei Stunden länger als der Gesetzgeber das vorschreibt; bei extremen Winterwetterverhältnissen sind nötigenfalls Sonder- und Notdienste rund um die Uhr eingerichtet. Auf prognostizierte kritische Wettersituationen kann sich der städtische Winterdienst bestmöglich und vorausschauend einstellen, da das Baureferat via Internet an einen speziellen Straßenwetterdienst angeschlossen ist.

    Hier räumt der städtische Winterdienst

    Das Baureferat und die von ihm beauftragten Vertragsfirmen räumen Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege; Ausnahme sind die Gehwege außerhalb des Vollanschlussgebietes. Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing.
    Oberste Priorität haben etwa 10.000 Fußgängerüberwege, 2.300 Haltestellen und 290 Gefahrenstellen (zum Beispiel starke Gefälle- und Steigungsstrecken sowie Bahnübergänge). Vorrangig wird das Hauptstraßennetz geräumt und gegebenenfalls gestreut sowie Straßen, auf denen Busse und Tram unterwegs sind. Salz wird im Sinne des Umweltschutzes unmittelbar nach dem Räumen und nur im Hauptstraßennetz, auf Straßen mit Buslinienverkehr und an Gefahrenstellen eingesetzt. Im Nebenstraßennetz wird nur in Sonderfällen bei Glätte Splitt gestreut.
    Da der Radverkehr auch im Winter immer mehr zunimmt, geht der Standard für den Winterdienst auf Radwegen weit über die rechtlichen Anforderungen hinaus. Auf allen Radwegen, Radfahrstreifen und Schutzstreifen wird innerhalb von drei Stunden nach dem Beginn des Schneefalls geräumt und gestreut. Außerdem wird innerhalb von 24 Stunden nochmals geräumt; zur Beseitigung von Schneematsch wird auch in der Tauphase geräumt. Bei beengten Verhältnissen wird der Schnee verstärkt abtransportiert.
    Zusätzlich sind auf etwa 100 Kilometern Winterrouten eingerichtet, um alle großen Stadtbezirkszentren, stark frequentierten Radfahrverbindungen und somit das gesamte Stadtgebiet abzudecken. Auf diesen Winterrouten werden die Radwege innerhalb von zwei Stunden geräumt und gestreut. Aufgrund der hohen Bedeutung des Radverkehrs in München hat der Stadtrat Maßnahmen zur weiteren Optimierung des Winterdienstes auf Radverkehrsanlagen beschlossen, die ab der kommenden Saison umgesetzt werden.

    Fragen zum Winterdienst?

    Detaillierte Auskunft bietet das Faltblatt „Winterdienst – Unsere Leistungen, Ihre Pflichten“, abrufbar unter www.muenchen.de/winterdienst. Dort informiert das Baureferat auch darüber, wer außerhalb des Vollanschlussgebietes für den Winterdienst auf den Gehwegen verantwortlich ist. Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich während der Bürozeiten an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferates wenden.