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Pressemitteilungen


    Prinz-Eugen-Park: Baubeginn für die neuen öffentlichen Grünflächen

    (21. Januar 2021) Im Neubauquartier Prinz-Eugen-Park in Bogenhausen entstehen auf etwa zwölf Hektar neue öffentliche Grünflächen. Den Projektauftrag hat der Stadtrat im Oktober 2019 erteilt. Das Baureferat beginnt heute mit den bauvorbereitenden Maßnahmen. Der Bau der fünf Teilbereiche einschließlich der vielfältigen Kinder- und Jugendspielbereiche, der Erholungsflächen und des Wegesystems wird in drei Abschnitten erfolgen und soll bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Kerngedanke der Planung ist die größtmögliche Erhaltung und Weiterentwicklung des vorhandenen sehr umfangreichen Baumbestands, der Wiesenlandschaft sowie der vorhandenen Biotopstrukturen. Für die neuen Wege und Spielbereiche müssen 80 Bäume und weiteres Gehölz von den mehr als 2.200 Bäumen im Bestand entfernt werden; etwa 390 Bäume werden bis zur Fertigstellung der Grünanlage auf dem Areal neu gepflanzt.

    Bei mehreren Informationsveranstaltungen zwischen Mai 2017 und Dezember 2020, u.a. bei einem Workshop und bei mehreren Ortsterminen, wurden die Planungen mit den Vertreter*innen des Bezirksausschusses, des Konsortiums (Gemeinschaft der Bauträger), der Quartiersgenossenschaft (GeQo) sowie des Beraterkreises Barrierefreiheit der LH München eng abgestimmt und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Bei einem weiteren Ortstermin am 19. Januar 2021 mit Vertreter*Innen des Bezirksausschusses, der GeQo und einer Bürgerinitiative aus der Anwohnerschaft wurden einvernehmlich weitere Optimierungen gefunden, um einzelne Bäume zu erhalten. Die nun beginnenden Maßnahmen wurden von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt; der Bund Naturschutz in Bayern e.V. und der Landesbund für Vogelschutz wurden zusätzlich informiert.

    Hinweis für Redaktionen: Informationen über die Gestaltung der neuen Grünflächen und den geplanten Bauablauf im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 8. Oktober 2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 15084). Grundlage ist der Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2016 Cosimastraße, Salzsenderweg und Stradellastraße – ehemalige Prinz-Eugen-Kaserne.

    Gehölzpflege im Westpark

    (14. Dezember 2020) Das Baureferat führt Pflegearbeiten im Ostteil des Westparks durch. Die Gehölzpflege basiert auf einem Parkpflege- und Entwicklungswerk, das seit einigen Jahren abschnittsweise umgesetzt wird. Dieses Jahr wird entlang des Hopfengartens gearbeitet. Ziel ist es, langfristig einen nach Arten und Alter der Bäume gut durchmischten, stabilen Gehölzbestand zu entwickeln und dauerhaft zu erhalten.

    Hierfür müssen regelmäßig einzelne Bäume und konkurrierende Gehölze entfernt werden, um Freiraum für nachwachsende Bäume und Sträucher zu schaffen. Dabei sollen zukünftig prägende Bäume freigestellt und eine artenreiche Strauchschicht gefördert werden. Wo es möglich und sinnvoll ist, werden Reststämme belassen, um diese als Lebensraum für Insekten, höhlenbrütende Vögel und Pilzarten zu erhalten.

    Die Arbeiten wurden mit dem zuständigen Bezirksausschuss des Stadtbezirkes 7 Sendling-Westpark sowie dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. abgestimmt. Während der Arbeiten müssen ggf. kurzfristig Wege sicherheitshalber gesperrt werden.

    Sportstätten in Grünanlagen ab sofort gesperrt

    (10. Dezember 2020) Gemäß Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats Bayern vom 8. Dezember 2020 ist die Benutzung aller Sportstätten in den öffentlichen Grünanlagen, wie Bolzplätze, Skateanlagen oder Calisthenics- und Fitnessanlagen, untersagt. Durch das Baureferat werden derzeit entsprechende Beschilderungen angebracht, die auf diese Regelung hinweisen. Die Untersagung der Nutzung der Sportstätten tritt sofort in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 5. Januar 2021.

    Spielplätze für Kinder in Begleitung von Erwachsenen sind weiterhin geöffnet. Die Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

    Für die Nutzung der sonstigen öffentlichen Grünanlagen gelten die Maßgaben der Allgemeinen Ausgangsbeschränkungen gemäß der oben genannten Verordnung.

    Der Winter kann kommen – das Baureferat ist bestens vorbereitet

    (1. Dezember 2020) Das Baureferat hat sich wie jedes Jahr gründlich auf den Winterdienst vorbereitet. Über 1.000 Einsatzkräfte sowie mehr als 600 Fahrzeuge stehen bereit, in sechs Hallen lagern 13.600 Tonnen Streusalz und 3.000 Tonnen Streusplitt. Einen hundertprozentig perfekten Winterdienst kann es jedoch nicht geben - jeder sollte sich deshalb darauf einstellen, dass Glätte und ungünstige Straßenverhältnisse jederzeit auftreten können. Besonders nachts, außerhalb der Räum- und Streuzeiten zwischen 22 Uhr und 7 Uhr, sollte man darauf achten.
    München gilt als die schneereichste Großstadt Deutschlands, vor allem wegen der Höhenlage der Stadt von mehr als 500 Metern über dem Meeresspiegel. Das Baureferat bittet deshalb, sich rechtzeitig auf winterliche Verkehrsverhältnisse einzustellen, Fahrzeuge wintertauglich auszurüsten und insbesondere der Winterreifenpflicht nachzukommen. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte wintertaugliche Schuhe tragen. Empfohlen wird, mehr Zeit einzuplanen, vorsichtig zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Um Räum- und Streudienste nicht zu behindern, ist es wichtig, Fahrzeuge möglichst nah am Fahrbahnrand zu parken und dabei Park- und Halteverbote zwingend zu beachten.

    Vorausschauend und so lang wie nötig
    In der Regel beginnen die Räum- und Streuarbeiten bei Schneefall von mindestens drei Zentimetern oder bei Gefahr von Straßenglätte um 2 Uhr morgens, bei Bedarf auch früher, damit gegen 7 Uhr verkehrssichere Straßen und Wege gewährleistet sind. Wenn starker Schneefall in den Morgenstunden einsetzt, kommen allerdings auch Räumdienste im Berufsverkehr nur eingeschränkt voran. Dann helfen Einsicht der Autofahrer und Erfahrung der Räumdienste gleichermaßen.
    Das Baureferat sorgt bis 22 Uhr für den Winterdienst und damit zwei Stunden länger als der Gesetzgeber das vorschreibt; bei extremen Winterwetterverhältnissen sind nötigenfalls Sonder- und Notdienste rund um die Uhr eingerichtet. Auf prognostizierte kritische Wettersituationen kann sich der städtische Winterdienst bestmöglich und vorausschauend einstellen, da das Baureferat via Internet an einen speziellen Straßenwetterdienst angeschlossen ist.

    Hier räumt der städtische Winterdienst
    Das Baureferat und die von ihm beauftragten Vertragsfirmen räumen Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege; Ausnahme sind die Gehwege außerhalb des Vollanschlussgebietes. Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing.

    Oberste Priorität haben etwa 10.000 Fußgängerüberwege, 2.300 Haltestellen und 290 Gefahrenstellen (zum Beispiel starke Gefälle- und Steigungsstrecken sowie Bahnübergänge). Vorrangig wird das Hauptstraßennetz geräumt und gegebenenfalls gestreut sowie Straßen, auf denen Busse und Tram unterwegs sind. Salz wird im Sinne des Umweltschutzes unmittelbar nach dem Räumen und nur im Hauptstraßennetz, auf Straßen mit Buslinienverkehr und an Gefahrenstellen eingesetzt. Im Nebenstraßennetz wird nur in Sonderfällen bei Glätte Splitt gestreut.

    Da der Radverkehr auch im Winter immer mehr zunimmt, geht der Standard für den Winterdienst auf Radwegen weit über die rechtlichen Anforderungen hinaus. Auf allen Radverkehrsanlagen wird innerhalb von maximal drei Stunden nach dem Beginn des Schneefalls, ab einer Schneehöhe von drei Zentimetern, geräumt und gestreut. Aufgrund der hohen Bedeutung des Radverkehrs in München hat der Stadtrat weitere Maßnahmen zur Optimierung des Winterdiensts auf Radverkehrsanlagen beschlossen. So wurde ein Winterroutennetz mit verkürzten Umlaufzeiten von zwei Stunden eingeführt.

    Fragen zum Winterdienst?
    Detaillierte Auskunft zum städtischen Winterdienst und zum Winterdienst auf Radwegen gibt es unter www.muenchen.de/winterdienst. Dort informiert das Baureferat auch darüber, wer außerhalb des Vollanschlussgebietes für den Winterdienst auf den Gehwegen verantwortlich ist. Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferats wenden.

    „Bei Anruf Licht!“ - Aktion des Baureferates auch 2020 mit großem Erfolg

    (2. November 2020) Münchner Bürgerinnen und Bürger haben sich auch dieses Jahr wieder engagiert an der Aktion „Bei Anruf Licht!“ beteiligt. Bereits seit 19 Jahren gibt es die Aktion, bei der im letzten Jahr mehr als 13.000 Störungen von Straßenlampen und Ampelanlagen gemeldet wurden. Diese konnten so innerhalb weniger Tage repariert werden. Als Dankeschön für dieses Engagement hat das Baureferat Geldpreise im Wert von 18.000 Euro verlost. Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner wurden bereits schriftlich informiert. In diesem Jahr konnte die Preisvergabe im festlichen Rahmen coronabedingt nicht stattfinden.

    In München gibt es rund 123.000 Straßenleuchten und 1.100 Ampelanlagen. Sie werden vom Baureferat regelmäßig kontrolliert und gewartet. Immer wieder passiert es aber doch und eine Leuchte oder Ampel fällt aus – dann können die Münchner Bürgerinnen und Bürger helfen und die Störung melden. Unter der Service-Telefonnummer 233-96222 oder per Online-Formular unter www.muenchen.de/dienstleistungsfinder/muenchen/1072681/ ist dies an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr möglich. Auch der an zahlreichen Lichtmasten angebrachte QR-Code führt per Handy-Scan direkt zum Online-Formular des Baureferats.

    Alle Informationen zur seit 2002 bestehenden Aktion „Bei Anruf Licht!“ gibt es im Internet unter www.muenchen.de/baureferat.

    Sanierungsarbeiten an der Fußgängerbrücke Ernst-Penzoldt-Weg

    (19. Oktober 2020) Das Baureferat repariert die Fußgängerbrücke am Ernst-Penzoldt-Weg über den Schwabinger Bach. Dort wird der Holzbohlenbelag bis voraussichtlich 6. November vollständig erneuert. Die Fußgängerbrücke wird wegen der Arbeiten täglich zwischen circa 7 und 14 Uhr gesperrt. Alternativ kann die etwa 60 Meter weiter nördlich liegende Brücke zur Querung des Baches genutzt werden. Die Umleitung ist vor Ort gekennzeichnet.

    Hochwasser-Reparaturen an der Isar

    (16. Oktober 2020) Das Baureferat repariert die Hochwasserschäden am Ufer an der Thalkirchner Brücke, die bei dem Anfang August aufgetretenen Hochwasser an der Isar entstanden sind.

    Durch die enormen Totholzmengen, die sich auf der rechten Seite angesammelt hatten, wurden Teile der Ufersicherungen beschädigt. Nachdem nun alle natur- und artenschutzrechtlichen Belange abgestimmt sind, wird die Ufersicherung in enger Zusammenarbeit mit den Isarfischern und unter Begleitung einer ökologischen Bauleitung repariert. Hierfür werden die losen Ufersicherungssteine entfernt und neu eingesetzt, sodass wieder ein stabiles Ufer entsteht. Da die Arbeiten im Naturraum Isar stattfinden, werden sie möglichst schonend durchgeführt. Sie dauern maximal zwei Wochen. Wegesperrungen im Hochwasserbett sind nicht erforderlich.

    Baureferat saniert Wege in der Grünanlage Karpfenstraße

    (6. Oktober 2020) Das Baureferat saniert die Wege in der Grünanlage Karpfenstraße in Trudering und pflanzt drei Großbäume nach. Außerdem erhält der Grünanlagenweg, der Truderinger- und Kreillerstraße verbindet, eine Beleuchtung und wird asphaltiert. Aufgrund der städtebaulichen Entwicklung im Bereich der Kreillerstraße und im Umfeld des Truderinger Bahnhofes wird der Weg durch die Grünanlage mittlerweile sehr stark als Verbindung zum Bahnhof genutzt.

    Die Arbeiten sind mit dem Bezirksausschuss sowie dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung abgestimmt und dauern voraussichtlich bis Ende November. Sie werden in Abschnitten durchgeführt, wobei einzelne Wege vorübergehend gesperrt werden. Ausweichrouten ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor Ort.

    Baubeginn für das neue Krematorium im Ostfriedhof

    (5. Oktober 2020) Der Münchner Ostfriedhof bekommt ein neues Krematorium. Der Stadtrat hat im Februar 2020 die Ausführungsgenehmigung für das Projekt erteilt, nachdem das Baureferat zuvor ein Vergabeverfahren für die Beauftragung eines Generalübernehmers durchgeführt hatte. Dieser hat sich verpflichtet, den Bau vollständig zu planen und termingerecht schlüsselfertig zu realisieren. Er beginnt jetzt mit den Bauarbeiten, die bis Sommer 2022 fertiggestellt werden sollen. Während der Arbeiten bleibt der Betrieb des bestehenden benachbarten Krematoriums aufrechterhalten. Ebenso ist der Zugang zur denkmalgeschützten Trauerhalle jederzeit für Besucher gewährleistet.

    Als vorbereitende Maßnahme ist es nötig, das Baufeld jetzt frei zu machen. Dafür müssen 37 Bäume gefällt sowie Gehölz entfernt werden. Die Arbeiten werden etwa eine Woche dauern. Im Anschluss beginnen die Bauarbeiten. Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde sowie dem Bezirksausschuss abgestimmt. Bei der Fertigstellung der Außenanlagen des neuen Krematoriums werden 60 neue Bäume gepflanzt. Unter anderem wird die historische Pappelallee parallel zum Fuß- und Radweg „Am Giesinger Feld“, die derzeit Fehlstellen aufweist, wiederhergestellt. Zusätzlich entsteht im Ostfriedhof eine Ausgleichsfläche mit artenreichen Gehölzpflanzungen.

    Wettbewerb „Mehr Grün für München“ erneut erfolgreich

    (3. August 2020) Mit dem Wettbewerb „Mehr Grün für München“ fördert das Baureferat (Gartenbau) die Eigeninitiative der Münchnerinnen und Münchner beim vorbildlichen Gestalten von Vorgärten, Höfen, Außenanlagen und Gewerbeflächen. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität des Wohn- und Arbeitsumfeldes zu verbessern und die Stadtgestalt insgesamt zu verschönern. Eingeführt wurde der Wettbewerb vom Münchner Stadtrat im Dezember 1974. Auch die jüngste Staffel der Jahre 2018 und 2019 stieß auf großes Interesse: Insgesamt wurden 51 Beiträge eingereicht. Davon kamen 38 in die engere Wahl. Es wurden diesmal 20 Preise verliehen.

    Eine Jury aus Personen des öffentlichen Lebens, der Politik und Wirtschaft prämierte die Beiträge in den Kategorien
    - vorbildliche Gestaltung der Vorgärten
    - vorbildliche Gestaltung der Außenanlagen
    - vorbildliche Gestaltung der Gewerbeflächen
    - vorbildliche Gestaltung der Höfe
    - vorbildliche persönliche Leistungen
    - vorbildliches kinderfreundliches Wohnumfeld.

    Für die aktuelle Staffel wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.500 Euro ausgeschüttet. Weitere Informationen und eine Bildergalerie der prämierten Objekte stehen im Internet unter www.muenchen.de/gartenbau zur Verfügung.

    Jetzt anmelden!
    Das Baureferat wurde vom Bauausschuss beauftragt, den Wettbewerb auch künftig im zweijährigen Turnus durchzuführen. Für die Jahre 2020/2021 sind ab sofort Anmeldungen beim Baureferat (Gartenbau) unter dem Kennwort „Mehr Grün für München“ und Angabe der Adresse des Objektes möglich: per Post, Anruf, Fax oder E-Mail an Baureferat (Gartenbau), Friedenstraße 40, 81671 München, Telefon 233-6 03 63 oder 233-6 03 66, Fax 233-6 03 45, E-Mail: gartenbau@muenchen.de.

    Ebenso können hier Anträge für das Förderprogramm „Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung“ gestellt werden. Weitere Informationen sind unter www.muenchen.de/gartenbau abrufbar.