Top
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Pressemitteilungen


    Richtfest-Feier im Bildungscampus Freiham

    (31. Juli 2018) Baureferentin Rosemarie Hingerl lud am 27. Juli 2018 zum Richtfest auf die Baustelle des Bildungscampus Freiham. „Nach nur 14 Monaten Bauzeit können wir auf Münchens größter Schulbaustelle den Abschluss der Rohbauarbeiten feiern. Wir liegen damit in unserem ehrgeizigen Zeitplan “, erklärte sie. Bei bestem Sommerwetter wurde im kühlen Rohbau der zukünftigen „Zentralen Mitte“ des Campus vor den etwa 250 geladenen Gästen die Richtfestkrone feierlich hochgezogen. Es folgten Ansprachen von Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie Stadtschulrätin Beatrix Zurek.

    „Mich freut, dass wir mit dem Richtfest für den neuen Bildungscampus einen entscheidenden Meilenstein für die Entwicklung Freihams feiern können. Denn mit dem neuen Campus wird Freiham zu einem der größten Schulstandorte Münchens. Wenn alles fertig ist, sollen hier insgesamt etwa 3.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Der Münchner Stadtrat hat dafür rund 245 Millionen Euro zur Verfügung gestellt – die höchste Summe, die in München jemals in ein Bildungsprojekt geflossen ist. Die Regierung von Oberbayern hat für dieses Projekt Fördermittel in Höhe von 36 Millionen Euro in Aussicht gestellt, von denen ein Teil bereits bewilligt ist. Dafür sage natürlich auch ich ein herzliches Dankeschön.“, sagte Oberbürgermeister Reiter. Und Stadtschulrätin Beatrix Zurek freute sich: „Ich finde es wunderbar, dass für den Bau von Bildungseinrichtungen so viel Geld zur Verfügung gestellt wird. Das ist vor allem im Hinblick auf andere, finanziell schwächere Städte in Deutschland nicht selbstverständlich." Die anschließenden Führungen durch Teile der Baustelle wurde von den Anwesenden begeistert angenommen.

    Seit dem Baubeginn im Frühling 2017 entsteht im Bildungscampus Freiham eine fünfzügige Grundschule, ein Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum mit 19 Klassen und Doppelsporthalle, eine fünfzügige Realschule und ein sechszügiges Gymnasium. Die Schulgebäude des Bildungscampus setzen sich kammartig aus Baukörpern zusammen, die durch mittige und seitliche Gänge verbunden sind. Grundschule sowie Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum bilden eine bauliche Einheit im Nordwesten des rechteckigen Baufelds, ebenso wie Realschule und Gymnasium im Süden des Geländes. Zusammen mit dem Gebäude der Zentralen Mitte, das als Solitärbau im Nordosten des Campus und als Schnittstelle zum zukünftig entstehenden angrenzenden Stadtquartier steht, definieren sie den städtebaulichen Abschluss zu den umgebenden Straßen. Zusammenführende Funktionen wie Mensa mit Küche, Bibliothek und Kreativbereiche, die von allen Schulen genutzt werden, sind in der Zentralen Mitte untergebracht. Durch das Zusammenfassen von je zwei Schulen zu baulichen Einheiten wird eine hohe Nutzungsflexibilität erreicht.

    Die Schulen sind nach dem Münchner Lernhauskonzept geplant und in überschaubare Einheiten gliedert. Das Lernen erfolgt in sogenannten „Clustern“, die je nach Schulart aus mehreren Klassenzimmern, Räumen für die ganztägige Betreuung und die Inklusion sowie einem Teamzimmer bestehen und sich um einen offenen, multifunktionalen Mittelbereich gruppieren.

    Umlaufende Fluchtbalkone „öffnen“ die Gebäude insbesondere zum grünen Campus. Eine Fassadengestaltung in Weiß und hellem Gelb wird die Campusatmosphäre unterstreichen. Entlang der Straßen sind die Fassaden aus Lärmschutzgründen eher geschlossen. Helle Ziegelflächen lassen aber auch hier einen freundlichen Eindruck entstehen.

    Der zentrale Grünraum ist als öffentlicher Park konzipiert, mit dem sich die Freiflächen der Schulen eng verzahnen. Die Pausenhöfe liegen zwischen den Lernhäusern zur öffentlichen Grünfläche und sind teilweise baulich umschlossen. Auf den Dächern zweier Lernhäuser von Gymnasium und Realschule entstehen Freibereiche mit Spielflächen. Die Freiflächen der beiden weiterführenden Schulen und der Zentralen Mitte sind zum Park hin offen geplant. Sitzmauern zeichnen den Grenzverlauf der Schulgrundstücke nach. Diese offene Gestaltung stärkt den Campus-Charakter der Gesamtanlage. Eine barrierefreie Unterführung mit Tageslicht wird den Bildungscampus mit dem benachbarten Sportpark verbinden, der für den Schul- wie auch den Breitensport vorgesehen ist.

    Mit dem Richtfest wurde der Abschluss der Rohbauarbeiten gefeiert. Es wurden schon 6.160 Tonnen Stahl und 47.000 Kubikmeter Beton verbaut. Allein der Bauteil entlang der Bodenseestraße ist 244 Meter lang.

    Um das ehrgeizige Ziel der Fertigstellung zum Schuljahr 2019/2020 zu erreichen, arbeitet das Baureferat unter Hochdruck an der Umsetzung. Werktags sind bis zu 350 Baufachleute im Einsatz. Während der Rohbauphase waren bis zu neun Kräne gleichzeitig hier. Es wird von Montag bis Samstag gearbeitet, und auch im Winter bei Temperaturen bis 15 Grad Kälte ging der Betrieb auf der Baustelle weiter. Sogar an einigen Sonn- und Feiertagen war die Rohbaufirma dank Ausnahmegenehmigung des Kreisverwaltungsreferates und der Regierung von Oberbayern mit bis zu 100 Beschäftigten auf der Baustelle. Da ist es natürlich von Vorteil sozusagen auf der „grünen Wiese“ ohne Nachbarn zu bauen.

    Bisher lag der Schwerpunkt der Arbeiten auf der Rohbaufirma. Mit dem Ausbau vervielfacht sich die Anzahl der Firmen und damit die Risiken für Störungen im Bauablauf. Derzeit arbeiten 23 Firmen auf der Baustelle an Elektro-, Heiz-, Lüftungs- und Sanitärinstallationen, Fassaden und im Bereich Trockenbau. Demnächst beginnen die weiteren Ausbauarbeiten, beispielsweise mit Schlossern, Schreinern und Bodenlegern.

    Die Bautermine bei dem Projekt sind so knapp bemessen, dass keine Zeitpuffer vorhanden sind. Unvorhergesehenen Verzögerungen zum Beispiel durch Firmeninsolvenzen kann nur mit Beschleunigungsmaßnahmen begegnet werden. „Unsere Projektleitung und alle Beteiligten auf der Baustelle sind hoch motiviert und engagiert den Fertigstellungstermin zum Schuljahr 2019/2020 einzuhalten. Sie werden alles daran setzen, das Ziel zu erreichen. Wie kritisch dieser Weg aber ist, soll folgender Vergleich zeigen: In ähnlich kurzen Bauzeiten von gut zwei Jahren wie beim Gymnasium Trudering oder Nord muss hier etwa das dreieinhalbfache Bauvolumen entstehen!“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl.

    Hinweis: Die Pressemappe des Richtfests vom 27. Juli steht auf den Internetseiten des Baureferats (https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat.html) unter der Rubrik „Presseservice“ zum Download zur Verfügung.

    Fotos von der Veranstaltung erhalten Sie bei der Pressestelle des Baureferats (Tel.: 233 60012, Email: presse.bau@muenchen.de).

    Wettbewerb „Mehr Grün für München“ erneut erfolgreich

    (23. Juli 2018) Mit dem Wettbewerb „Mehr Grün für München“ fördert das Baureferat (Gartenbau) die Eigeninitiative der Münchnerinnen und Münchner beim vorbildlichen Gestalten von Vorgärten, Höfen, Außenanlagen und Gewerbeflächen. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität des Wohn- und Arbeitsumfeldes zu verbessern und die Stadtgestalt insgesamt zu verschönern. Eingeführt wurde der Wettbewerb vom Münchner Stadtrat im Dezember 1974. Auch die jüngste Staffel der Jahre 2016 und 2017 stieß auf großes Interesse: Insgesamt wurden 51 Beiträge eingereicht. Davon kamen 37 in die engere Wahl; von diesen erhalten 27 einen Preis. Eine Jury aus Personen des öffentlichen Lebens, der Politik und Wirtschaft prämierte die Beiträge in den Kategorien

    - vorbildliche Gestaltung der Außenanlagen
    - vorbildliche Gestaltung der Gewerbeflächen
    - vorbildliche Gestaltung der Höfe
    - vorbildliche persönliche Leistungen
    - vorbildliches kinderfreundliches Wohnumfeld
    - vorbildliche Gestaltung der Vorgärten (wurde 2016/2017 nicht vergeben)

    Für die aktuelle Staffel wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.625 Euro ausgeschüttet. Weitere Informationen und eine Bildergalerie der prämierten Objekte stehen im Internet unter www.muenchen.de/gartenbau zur Verfügung.

    Jetzt anmelden!
    Das Baureferat wurde vom Bauausschuss beauftragt, den Wettbewerb auch künftig im zweijährigen Turnus durchzuführen. Für die Jahre 2018/2019 sind ab sofort Anmeldungen beim Baureferat (Gartenbau) unter dem Kennwort „Mehr Grün für München“ und Angabe der Adresse des Objektes möglich: per Postkarte, Anruf, Fax oder E-Mail an das Baureferat (Gartenbau), Friedenstraße 40, 81671 München, Telefon 233-6 03 63 oder 233-6 03 66, Fax 233-6 03 45, E-Mail: gartenbau@muenchen.de.

    Ebenso können hier Anträge für das Förderprogramm „Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung“ gestellt werden. Weitere Informationen sind unter www.muenchen.de/gartenbau abrufbar.

    Baumschule Bischweiler: Geheimnisse aus dem Giftpflanzengarten

    (10. Juli 2018) Das Baureferat lädt alle Garten- und Pflanzeninteressierten am Dienstag, 17. Juli von 14 bis 15.30 Uhr zu einem unterhaltsamen, fachkundig geführten Besuch in die städtische Baumschule Bischweiler ein. Dieses Mal stehen spannende und lehrreiche Einblicke in den Giftpflanzengarten auf dem Programm. Die Geheimnisse der häufigsten heimischen Giftpflanzen werden dabei aufgedeckt. Ein Experte der Baumschule erläutert Früchte, Erkennungsmerkmale und toxisches Wirken der Pflanzen.
    Treffpunkt ist an der Infotafel des Rosengartens, Sachsenstraße 2. Der Zugang ist über die Sachsenstraße südlich des Schyrenbades oder über den Fußweg entlang der Isar, Eingang Rosengarten, möglich. Die Führung ist kostenlos.

    Altstadtringtunnel: Vorwegmaßnahmen für die Sanierung

    (9. Juli 2018) Das Baureferat führt im Rahmen der geplanten Nachrüstungs- und Instandsetzungsmaßnahmen am Altstadtringtunnel Vorwegmaßnahmen durch, um die verkehrlichen Einschränkungen während der Hauptbaumaßnahme ab März 2019 zu minimieren. Die mit dem Kreisverwaltungsreferat abgestimmten Arbeiten beginnen im Laufe dieser Woche und werden voraussichtlich Ende November fertiggestellt. Im Bereich der Tunnelzufahrt am Oskar-von-Miller-Ring (Südseite) und der Ausfahrt zum Karl-Scharnagl-Ring (Ostseite) werden neue Löschwasserkammern gebaut. An der Rampe zur Prinzregentenstraße wird auf der Nordseite die Wand für den Einbau einer Löschwassernische verstärkt. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat für die Vorwegmaßnahmen mit Kosten in Höhe von 1,74 Millionen Euro am 12. Juni die Ausführungsgenehmigung erteilt.

    Die unmittelbar betroffenen Anlieger wurden bereits vor Beginn der Bauarbeiten informiert. Hierzu zählen insbesondere das Haus der Kunst, die Oberste Baubehörde, die Staatskanzlei und die Anlieger im Bereich des Oskar-von-Miller-Rings. Für die Vorwegmaßnahmen ist es nötig, den Verkehr an der Südseite des Oskar-von-Miller-Rings über die südseitigen Parkbuchten zu führen, so dass wie bisher ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. Die Parkmöglichkeiten an dieser Stelle entfallen deshalb. Im Bereich der Zufahrt zum Tunnel wird einer der drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Ost für die Bauarbeiten gesperrt.
    An der südlichen Tunnelausfahrt zum Karl-Scharnagl-Ring wird der Verkehr in der Tunnelausfahrt zur westlichen Tunnelrampenwand hin verschwenkt.

    An der Nordseite der Tunneleinfahrt in der Prinzregentenstraße muss der Verkehr an der Oberfläche auf einen Fahrstreifen reduziert werden. Im Bereich der Zufahrt zum Tunnel muss aus Gründen der Sicherheit während der Verbau- und Rohbauarbeiten von zwei auf einen Fahrstreifen reduziert werden. An dieser Stelle wird ausschließlich während der Sommerferien gearbeitet, um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Stadtrats vom 12. Juni 2018 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 11832).

    Flauchersteg wird saniert

    (29. Juni 2018) Ab Montag, den 2. Juli, wird der Flauchersteg saniert. Um die Verkehrssicherheit der Verbindung zwischen Thalkirchen und Harlaching aufrecht zu erhalten, müssen beschädigte Holzbohlen des Stegs ausgetauscht werden. Zugleich werden auch dort installierte Provisorien entfernt.
    Um Störungen für die Fußgänger und Radfahrer während der voraussichtlich zehn Tage langen Bauzeit auf das notwendige Maß zu beschränken, werden die Arbeiten nur von Montag bis Freitag und bei mäßiger Witterung durchgeführt. Zudem beginnt der Austausch täglich schon sehr früh morgens und endet spätestens um 13 Uhr. Soweit möglich wird der Zugang zu den Flaucherinseln während der Baumaßnahme offen gehalten. Während der Arbeitszeiten müssen Fußgänger und Radfahrer auf die Tierpark- oder die Brudermühlbrücke ausweichen.

    Taxispark bleibt für einen Tag geschlossen

    (19. Juni) Der neue Taxispark wird seit seiner Inbetriebnahme im Frühjahr bereits intensiv genutzt. Wie im Januar bereits angekündigt, werden nun in einem letzten Arbeitsschritt die asphaltierten Wege abgestreut. Während der Arbeiten am 22. Juni, die nur bei trockenem Wetter möglich sind, muss der Park für einen Tag geschlossen bleiben; wenn es regnet, wird der Termin verschoben. Im April 2017 hat das Baureferat mit dem Umbau des sogenannten Taxisgeländes im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg begonnen; im Frühling 2018 konnte der Park in Betrieb genommen werden. Das Eröffnungsfest für den neuen Taxispark findet am 3. August statt.

    Neue Grünanlage östlich der Offenbachstraße

    (15. Juni 2018) Südlich der Promenade, die die neue Wohnbebauung östlich der Offenbachstraße mit dem Areal der Pasing Arcaden verbinden wird, entsteht eine öffentliche Grünfläche. Die Bauarbeiten beginnen am 18. Juni, die Fertigstellung ist für Mai 2019 geplant. Die rund 9.000 Quadratmeter große Anlage wird vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bieten. Die Planung des Baureferats sieht vor, die langgestreckte Fläche in zwei Teile zu gliedern: in einen eher landschaftlich geprägten Teil im Westen und in einen Kinderspielbereich im Osten. Für das Projekt hat der Bauausschuss am 8. Mai die Ausführungsgenehmigung erteilt. Die Projektkosten liegen bei 1,68 Millionen Euro.

    Im Westteil des Parks entsteht ein zwei bis drei Meter hoher Hügel. Als Pendant dazu wird die Spielwiese in der Mitte etwa einen halben Meter eingesenkt. Im östlichen Teil der Grünfläche sind vielfältige Spielangebote für Klein- und Schulkinder vorgesehen. Nördlich des Spielplatzes und der Rasenfläche werden neben einem Beet mit Schmuckpflanzung eine Bodenschach- und eine Boulefläche sowie Sitzstufen angelegt.
    Erschlossen wird die Grünfläche über die Promenade im Norden sowie einen asphaltierten und beleuchteten Weg, der die Promenade mit der Landsberger Straße verbindet. Außerdem wird ein Parkweg die Südseite der Grünfläche zugänglich machen.
    Die neue Grünanlage grenzt sich zur Bebauung auf der West- und Südseite hin mit einer freiwachsenden Strauch- bzw. Heckenpflanzung ab. Zu den Wegen hin wird der Parkhügel mit Sträuchern bepflanzt, die sich als Bienenweide eignen. Darüber hinaus sind 26 neue Bäume, darunter auch mehrere Obstbäume vorgesehen.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses vom 8. Mai 2018 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 11514).

    50 Jahre Ausbildung beim städtischen Gartenbau

    (11. Juni 2018) Die Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats und die städtische Berufsschule für Gartenbau, Floristik und Vermessungstechnik ermöglichen den angehenden Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern ihre Leistungen in einem Berufswettbewerb zu präsentieren. Anlass ist das 50-jährige Bestehen der Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau in der Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats.
    Acht Teams haben zwei Tage Zeit, nach einer Wettbewerbsvorlage auf einer 16 Quadratmeter großen Fläche verschiedene Teilbereiche eines Gartens zu bauen. Dabei wird im städtischen Palmenhaus an der Sachsenstraße 9 gepflanzt, gepflastert, Rollrasen verlegt und vieles mehr. Unter den Teilnehmern werden auch zwei Teams aus Wien und der westfranzösischen Stadt Angers vertreten sein und für einen spannenden fachlichen Austausch über die Ländergrenzen hinweg sorgen.

    Die Landeshauptstadt München ist deutschlandweit der größte Ausbildungsbetrieb für den Fachbereich Garten- und Landschaftsbau. Seit 1968 wurden 473 Lehrlinge in diesem Bereich ausgebildet. Derzeit stehen 32 Ausbildungsplätze zu Verfügung. Weitere 22 Ausbildungsplätze gibt es in den Fachrichtungen Baumschule, Staudengärtnerei, Floristik und Zierpflanzenbau.
    Die Auszubildenden der Stadt besuchen die Städtische Berufsschule für Gartenbau, Floristik und Vermessungstechnik. Insgesamt werden dort derzeit rund 1.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, davon rund 300 Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau. Die jährlich 250 bis 300 Absolventinnen und Absolventen arbeiten nach abgeschlossener Ausbildung in den Berufsfeldern Garten- und Landschaftsbau, Floristik, Gärtnerei, Kataster- bzw. Vermessungstechnik und Geomatik (früher Kartographie). Die Schule ist auf drei Standorte verteilt: am Kapuzinerhölzl, an der Sadelerstraße und am Reinmarplatz.

    Hinweis für Redaktionen: Die städtische Berufsschule und das Baureferat ermöglichen gerne auch im Vorfeld zum Wettbewerb Berichterstattung und Interviews mit den Auszubildenden. Interessierte Medien nehmen bitte Kontakt auf mit der Pressestelle des Referats für Bildung und Sport (presse.rbs@muenchen.de, Telefon 089/233-83527 oder -83530) oder des Baureferats (presse.bau@muenchen.de, Telefon 089/233-60012).

    Sanierungsarbeiten im Alten Rathaus

    (5. Juni 2018) Ab dem 11. Juni saniert das Baureferat Teile des Alten Rathauses. Dort wird im Saal eine Kühlung nachgerüstet und die Toilettenanlagen erneuert. Außerdem wird an einer abseitigen Giebelwand im Dachbereich der Putz saniert.

    Um die Arbeiten durchführen zu können, muss der nördliche der beiden Durchgänge (am Haupteingang) unter dem Alten Rathaus von 11. Juni bis 7. Oktober gesperrt werden. Die dort abgestellten Fahrräder werden ab heute sukzessive zusammen mit den Fahrradständern in den südlichen der beiden Durchgänge verlegt und dort wieder sicher abgestellt. Hinweise vor Ort klären die Besitzer über das Vorgehen auf.

    Figurenspiel des Neuen Rathauses wieder komplett

    (28. Mai 2018) Seit heute bilden beim Ritterturnier des Glockenspiels am Neuen Rathaus nach der Restaurierung wieder die Originalfiguren des Brautpaars den Mittelpunkt der oberen Etage. Sie wurden am Morgen eingesetzt. Die Bilder der Figuren, die seit Anfang Mai als vorübergehender Ersatz eingesetzt waren, wurden abmontiert.

    Somit sind die seit Mai 2016 andauernden Restaurierungsarbeiten am Glockenspiel fast abgeschlossen. Durch den Einfluss von Wind und Wetter waren die Farben der Figuren stark verblasst. Außerdem wurden Risse im Kupferblech einiger Figuren repariert. Nachdem die Schäfflergruppe in der unteren Etage bereits 2016 restauriert wurde, folgten die Arbeiten an den Figuren des in der oberen Etage dargestellten Ritterturniers. Die 14 einzelnen Figuren wurden nacheinander ausgebaut, restauriert und wieder eingebaut. Die Arbeiten an den beiden Rittern mit ihren Pferden erfolgten vor Ort. Der Betrieb wurde während der Maßnahme nicht unterbrochen, da immer nur einzelne Figuren für einige Tage fehlten.

    In den nächsten Wochen werden nun noch die Girlande über dem Hochzeitspaar und der darüber sitzende Gockel restauriert, so dass voraussichtlich ab Ende August wieder das komplette Glockenspiel in neuer Pracht zu bestaunen ist.

    Das Figurenspiel im Turm des Neuen Rathauses wurde 1906 vom Architekten Georg Hauberisser gestaltet. Die 32 Figuren sind aus Kupferblech gearbeitet. In der unteren Etage bewegen sich acht tanzende Schäffler, in der oberen Etage ist die Hochzeitsszene von Herzog Wilhelm V. mit Renate von Lothringen 1568 in einem Ritterturnier dargestellt. Kriegs- und Feuerschäden zerstörten 1944/45 die Farben, die zuletzt 1949/50 vollkommen erneuert wurden. In den folgenden Jahrzehnten wurden sie wiederholt ausgebessert.

    Hinweis für Redaktionen: Fotos vom „Einzug“ des Brautpaars können bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de, 089/23360012) angefordert werden.