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Pressemitteilungen


Baubeginn für die Fuß- und Radwegbrücke Arnulfpark

(19. April 2018) Das Baureferat beginnt mit den Arbeiten für die neue Fuß- und Radwegbrücke zwischen der Erika-Mann-Straße südlich des Arnulfparks und der Philipp-Loewenfeld-Straße, einem Abzweig der Landsberger Straße. Die 3,50 Meter hohe Brücke wird auf einer Länge von zirka 240 Metern in einem leicht gewölbten Bogen insgesamt 37 Gleise überspannen. Sie verbindet barrierefrei ehemals getrennte Stadtteile und verknüpft Wohnquartiere mit den Rad- und Fußwegen entlang der Bahnlinie. Die Brücke wird über eine Treppe an die S-Bahn-Station Donnersbergerbrücke angebunden. Der Stadtrat hat am 13. Dezember 2017 die Ausführungsgenehmigung für den Bau mit Projektkosten in Höhe von 26,2 Millionen Euro erteilt.

Aktuell beginnen die bauvorbereitenden Maßnahmen, wie die Montage eines Baugerüsts und der Umbau der Signal- und Oberleitungsanlagen im Gleisbereich. Ab Juli startet dann die Stahlbaumontage und der Vorschub der Brücke. Die Wiese im Arnulfpark zwischen Luise-Ullrich-, Erika-Mann- und Helmholtzstraße ist für die Dauer der Arbeiten nicht zugänglich. Der Weg entlang der Wiese bleibt für Fußgänger offen. Zwischen den Häusern an der Erika-Mann-Straße 47 bis 53 und in der Luise-Ullrich-Straße am nördlichen Ende der Wiese fallen Parkplätze weg. Bis Ende 2020 soll die neue Brücke fertiggestellt sein. Die Anlieger sowie die betroffenen Bezirksausschüsse Neuhausen-Nymphenburg, Maxvorstadt und Schwanthalerhöhe wurden über die Maßnahme informiert.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Stadtratsbeschluss vom 13. Dezember 2017 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 10367).

Fassaden am Neuen und Alten Rathaus werden überprüft

(17. April 2018) Am Neuen Rathaus am Marienplatz werden – wie jedes Jahr – die Fassaden überprüft, um etwaige Schäden rechtzeitig erkennen und erfassen zu können. Aus Verkehrssicherheitsgründen werden zu behebende Schäden sofort im Zuge der Fassadenbefahrung beseitigt.

Ab 18. April wird an voraussichtlich drei Werktagen in der Zeit von 7 bis 18 Uhr an verschiedenen Abschnitten am Marienplatz und in der Weinstraße eine Hebebühne stehen, mit deren Hilfe Fachleute die Fassade untersuchen. Die Befahrung des Rathausturmes mit einer 84-Meter-Hebebühne wird voraussichtlich am 25. April durchgeführt. Wegen der aktuellen Pflasterarbeiten in der Dienerstraße wird die Fassade dort im Zeitraum 15. bis 18. Mai überprüft.

Die selben Arbeiten werden an der Fassade des Alten Rathauses durchgeführt, je nach Witterung voraussichtlich ab dem 14. Mai. Dann werden dort auch die Uhrzeiger der Turmuhr nach dem Überholen des Uhrwerks wieder angebracht.

Am Bergsteig in Obergiesing: Baureferat saniert Gehweg

(17. April 2018) Das Baureferat saniert am 19. April den Gehweg der Straße Am Bergsteig im Abschnitt zwischen Gietlstraße bis hinunter zum Fuß des Giesinger Bergs. Dort wird innerhalb eines Tages der Asphalt erneuert. Der Weg muss während der Bauarbeiten gesperrt werden. Die Ausweich-Route über die Straße Giesinger Berg wird vor Ort ausgeschildert.

Unterhaltsarbeiten am Riemer See

(13. April 2018) In einem etwa 80 bis 100 Meter langen Teilbereich am Nordostufer des Riemer Sees (westlich des Steges der Servicestation) muss Kies nachgefüllt werden, um den ursprünglichen Zustand der Uferkante unter Wasser wieder herzustellen. Außerhalb des Baustellenbereichs bestehen für die Erholungssuchenden keine Einschränkungen.
Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 16. April, und werden am darauffolgenden Freitag wieder beendet sein. Die erforderliche Baustelleneinrichtung wird bereits am heutigen Freitag installiert. Die Maßnahme wurde zuvor mit allen betroffenen Fachbehörden abgestimmt.

Das Baureferat hat im Dezember 2017 die unter Wasser liegenden Uferbereiche des Riemer Sees im Rahmen des laufenden Unterhalts vermessen lassen. Das Messergebnis hat gezeigt, dass in einem lokal begrenzten Teilbereich am Nordostufer die Ufersohle nicht mehr dem ursprünglich hergestellten Zustand entspricht.

Unterhaltsmaßnahmen an der Kleinen Isar

(13. April 2018) Das Baureferat beginnt nächste Woche an der Kleinen Isar mit Unterhalts- und Pflegemaßnahmen: Die Ufer der Museumsinsel werden gegen kleinere Abbrüche und ein weiteres Ausspülen gesichert; dazu werden – wie im naturnahen Wasserbau üblich – mit einem Bagger lose Steine aufgeschüttet. Auf diese Weise werden die Ufer stabilisiert und zugleich Habitate für Wassertiere geschaffen. Auf der Insel werden von Hand der asiatische Staudenknöterich und junger Robinienaufwuchs entfernt; beides sind invasive Pflanzen (gebietsfremde Arten). Diese Maßnahmen sind nötig, um die Kleine Isar in ihrer bestehenden ökologischen Wertigkeit zu erhalten und sind zugleich wichtig für den Hochwasserschutz. Um die ökologisch sachgerechte Abwicklung zu gewährleisten, werden die Maßnahme von einer Biologin begleitet; sie wurden darüber hinaus mit den zuständigen Behörden, dem Bezirksausschuss und Naturschutzverbänden abgestimmt.


Außerdem setzt das Baureferat südlich der Reichenbachbrücke an der großen Isar das beschädigte Uferpflaster instand. An den Brückenpfeilern werden die durch die Strömung entstandenen Löcher mit Kies verfüllt; auch hierzu wird ein Bagger eingesetzt.

Wettbewerb „Mehr Grün für München“: Bauausschuss bestätigt Preisvergabe

(11. April 2018) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrates hat am 10. April der Preisvergabe des Wettbewerbes „Mehr Grün für München“ für die Jahre 2016 und 2017 zugestimmt. Eine Jury aus Personen des öffentlichen Lebens, der Politik und Wirtschaft prämierte die Beiträge in den Kategorien
- vorbildliche Gestaltung der Vorgärten
- vorbildliche Gestaltung der Außenanlagen
- vorbildliche Gestaltung der Gewerbeflächen
- vorbildliche Gestaltung der Höfe
- vorbildliche persönliche Leistungen
- vorbildliches kinderfreundliches Wohnumfeld.

Insgesamt wurden 51 Beiträge eingereicht; 37 kamen in die engere Wahl. Für den Wettbewerb wurden Preisgelder in Höhe von 6.625 Euro ausgeschüttet. Am 26. Juli werden die Preise in feierlichem Rahmen im Rathaus an die Gewinnerinnen und Gewinner übergeben.

Der Münchner Stadtrat hatte den Wettbewerb im Dezember 1974 eingeführt. Ziel ist, die Eigeninitiative der Münchnerinnen und Münchner beim vorbildlichen Gestalten von Vorgärten, Höfen, Außenanlagen und Gewerbeflächen zu fördern. Die Aufenthaltsqualität des Wohn– und Arbeitsumfeldes soll damit verbessert und die Stadtgestalt insgesamt verschönert werden.

Das Baureferat wurde vom Bauausschuss beauftragt, den Wettbewerb auch künftig im zweijährigen Turnus durchzuführen. Anmeldungen für die Jahre 2018/2019 sind beim Baureferat (Gartenbau) unter dem Kennwort „Mehr Grün für München“ und der Adresse des Objektes ab sofort per Postkarte, Anruf, Fax oder E-Mail möglich: Baureferat (Gartenbau), Friedenstraße 40, 81671 München, Telefon 2 33-6 03 63 oder 2 33-6 03 66, Fax 2 33-6 03 45, E-Mail: gartenbau@muenchen.de.

Ebenso können hier Anträge für das Förderprogramm „Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung“ gestellt werden. Weitere Informationen sind unter www.muenchen.de/gartenbau abrufbar.

Das Baureferat informiert über die Winterdienstbilanz 2017/2018

(12. April 2018) Der Beginn der Winterdienstsaison 2016/2017 war im November 2017 überwiegend von milden Tagestemperaturen geprägt. Erste Sicherungseinsätze wurden ab Mitte November gefahren. Ende November setzte eine längere Nachtfrostperiode ein, die bis Mitte Dezember anhielt. In diesem Zeitraum erfolgten entsprechend vermehrt Sicherungs- und Streueinsätze. Zum Jahresende zeigte sich der Winter mit Schneefall von bis zu zwölf Zentimetern Neuschnee, wodurch die Einsätze des Winterdiensts vermehrt nötig wurden. Nach einem Januar mit nächtlichen Frostperioden kehrte der Winter im Februar mit stärkeren Schneefällen zurück. Bis Anfang März wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenreinigung, des Straßenunterhalts sowie die Einsatzkräfte der beauftragten Winterdienstfirmen täglich für die Sicherung von Fahrbahnen, Radwegen und Gehwegen eingesetzt. Die langanhaltende Frostperiode Ende Februar mit kurzem milden Abschnitt Anfang März zog sich letztendlich bis weit in den März hinein und wies nicht selten Tagesfrosttemperaturen von bis zu -10 Grad Celsius auf. Folglich wurden auch in diesem Zeitraum vermehrt Kontroll- sowie Sicherungstätigkeiten durchgeführt.

Insgesamt gab es mehr als doppelt so viele Schneefalltage als im Vorjahr. Die Anzahl der Frosttage sowie die kumulierte Schneehöhe sind in etwa gleich geblieben. Deshalb war auch in etwa dieselbe Zahl von Streueinsätzen wie im Vorjahr nötig. Immer wieder langanhaltende Frostperioden sowie der starke Schneefall Ende 2017 begründen den erkennbar höheren Salz- und Splittverbrauch gegenüber dem Vorjahr.

Die nachfolgende Tabelle stellt den Winter 2017/2018 dem vorangegangenen Winter im Stadtgebiet München gegenüber:

                                        Winter 2016/2017                    Winter 2017/2018
Gefallene (kumulierte)
Schneehöhe                               78 cm                                      87 cm
Schneefalltage                           14 Tage                                   31 Tage
Frosttage                                   98 Tage                                  91 Tage
Streusalzverbrauch                     10.915 t                                  14.166 t
Splittverbrauch                            15.758 t                                 16.956 t
Kosten                                  15,8 Mio. Euro                         17,6 Mio. Euro

Weitere Informationen zum Thema Winterdienst im Stadtgebiet München gibt es unter „Winterdienst“ auf der Internetseite www.muenchen.de.

Informationsveranstaltung zur Verlängerung der U5

(5. April 2018) Das Baureferat lädt am Donnerstag, den 12. April, ab 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über den ersten Abschnitt der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 bis Pasing. Der Termin findet in der Lukas-Schule, Riegerhofstraße 18, statt.

An dem Abend wird die aktuelle Planung der U-Bahn-Erweiterung vorgestellt sowie die Bauweise und der vorgesehene Bauablauf erläutert. Das Baureferat weist darauf hin, dass die Teilnehmerkapazität begrenzt ist und Parkplätze nicht zur Verfügung stehen.

„Frühjahrsputz“ auf Münchens Straßen und in den städtischen Grünanlagen

(3. April 2018) Das Baureferat beginnt mit der alljährlichen Splittabkehr. Auch in den letzten Wochen haben in den schnee- und eisfreien Tagen in hoch frequentierten Bereichen wie in der Münchner Fußgängerzone sowie auf Hauptverkehrs- und Innenstadtstraßen schon mehrere Kehraktionen stattgefunden.

Heute beginnen die städtische Straßenreinigung und die beauftragten Unternehmen mit dem umfassenden Frühjahrsputz auf Münchens Straßen, Rad- und Gehwegen. Insgesamt müssen circa 2.300 Kilometer Straßen, 104.000 Quadratmeter Fußgängerzonen, 900 Kilometer Radwege und 1.500 Kilometer Gehwege im Vollanschlussgebiet gereinigt werden. Die rund 16.800 Tonnen Splitt, die im gesamten Stadtgebiet für Verkehrssicherheit sorgten, werden nun endgültig entfernt und anschließend recycelt.

Einmal jährlich zum Frühlingsbeginn hilft die städtische Straßenreinigung des Baureferates auch außerhalb des Vollanschlussgebiets bei der Splittabkehr: Dieser unentgeltliche Service entlastet die Grundstückseigentümer von ihrer Pflicht, die Fahrbahnen zu reinigen; zudem ist so sichergestellt, dass der Splitt fachgerecht entsorgt wird. Die Gehwege im Außenbereich sind im Rahmen der Anliegerverpflichtung vom Splitt zu reinigen.

Gründlich gesäubert werden auch die mehr als 1.200 städtischen Grünanlagen, Parks und Spielplätze. Etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenbaus haben gemeinsam mit den beauftragten Firmen begonnen, die insgesamt etwa 2.300 Hektar umfassenden Grünflächen fit für den Frühling zu machen. Das gilt auch für Baumgräben außerhalb des Vollanschlussgebiets.

Die große Frühjahrsputz- und Splittabkehraktion endet voraussichtlich Ende April, kann aber zum Beispiel witterungsbedingt auch ein paar Tage länger dauern.

Baureferat eröffnet Brunnensaison

(26. März 2018) Die Winterpause ist vorüber: Die diesjährige Brunnensaison wird am 29. März um 11 Uhr mit dem Aufdrehen des Fortunabrunnens am Isartorplatz eröffnet. In den folgenden Wochen werden die vom Baureferat betreuten öffentlichen Brunnen von ihrer Winterverschalung befreit, gereinigt und in Betrieb genommen. Rund 4.400 Quadratmeter maßgeschneiderte Konstruktionen schützen die Münchner Brunnen im Winter vor Schnee und Frost. Ab Mitte Mai plätschern dann wieder alle 190 städtischen Brunnen.

Der Fortunabrunnen wurde 1907 vom Münchner Bildhauer Karl Killer geschaffen. Anlass für seine Errichtung war die Umgestaltung des Platzes vor dem Isartor. Um eine geschlossene Baureihe um den Platz zu schaffen, wurden dort repräsentative fünfstöckige Mietshäuser errichtet. 1907 beschloss die Stadt München, auf der dadurch gewonnenen Fläche eine Brunnenanlage zu errichten. Die Inbetriebnahme fand am 26. Oktober 1907 statt.
Der Jugendstil-Brunnen zeigt eine Allegorie auf die segensreichen Kräfte des Wassers. Das achteckige Brunnenbecken aus Ruhpoldinger Marmor wird durch Reliefs geschmückt, die Szenen aus der Landwirtschaft darstellen. In der Mitte ragt eine drei Meter hohe Bronzefigur empor. Sie zeigt die römische Glücksgöttin Fortuna, die ein überquellendes Füllhorn hält.

Barrierefreie Unterführung Freiham im Bau

(23. März 2018) Eine barrierefreie Unterführung wird den künftigen Bildungscampus und den Sportpark verbinden, die beide derzeit in Freiham Nord entstehen. Das Bauwerk wird einen sicheren und barrierefreien Durchgang unter der Haupterschließungsstraße des neuen Stadtquartiers ermöglichen. Zugleich wird dadurch das neue Wohngebiet mit dem weiter westlich gelegenen, künftigen Landschaftspark verknüpft. Der Stadtrat hat am 28. November 2017 die Ausführungsgenehmigung für den Bau mit Projektkosten in Höhe von 3,1 Millionen Euro erteilt. Das Baureferat stellt die Unterführung voraussichtlich bis Ende 2018 fertig.

Sie besteht aus drei parallelen Brücken für die oberirdische Straße: jeweils eine für den westlichen und östlichen Gehweg sowie eine für die Fahrbahn in der Mitte. Transparente Lärmschutzwände schirmen das Umfeld gegen den Straßenlärm ab und dienen entlang der Gehwege zugleich als Geländer. Fast vier Meter breite Brückenabstände ermöglichen Tageslicht in der Unterführung. Sie wird dadurch heller und wirkt nicht mehr so lang, Angsträume werden vermieden.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Beschlüssen des Bauausschusses vom 21. März und 28. November 2017 (Sitzungsvorlagen Nr. 14-20 / V 07748 und Nr. 14-20 / V 10369).

Altstadtringtunnel - Vorarbeiten für die Sanierung

(23. März 2018) Das Baureferat hat im Rahmen der geplanten Nachrüstungs- und Instandsetzungsmaßnahmen am Altstadtringtunnel mit den Vorarbeiten begonnen. Dabei werden unter anderem belastete Materialien im Bereich der Tunneldecke entfernt. Die Arbeiten können nur unter Sperrung des Tunnels für den Verkehr erfolgen. Er muss deshalb am 24. März um 20 Uhr bis 5 Uhr am 4. April gesperrt werden.
In Fahrtrichtung Osten ist dabei der komplette Tunnel zwischen Oskar-von-Miller-Ring und Prinzregentenstraße einschließlich der Ausfahrt zum Franz-Josef-Strauß-Ring gesperrt. Der Verkehr wird an der Oberfläche über die Kreuzung Ludwigstraße geführt. In Fahrtrichtung Westen ist nur das Teilstück zwischen der Einfahrt von der Prinzregentenstraße bis zur Seiteneinfahrt in der Von-der-Tann-Straße betroffen. Aus der Von-der-Tann-Straße kann einspurig in den Altstadtringtunnel Richtung Westen, zum Oskar-von-Miller-Ring und Maximiliansplatz, eingefahren werden. Um die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wurde für die mehrtägige dauerhafte Sperrung des Tunnels der Zeitraum in den Osterferien und über das Osterwochenende festgelegt. Im Rahmen dieser Sperrung werden auch die gesetzlich vorgeschriebenen, turnusmäßigen Wartungsarbeiten an der Tunnelbetriebstechnik mit erledigt.
Anschließend muss der Altstadtringtunnel von 4. bis 27. April nachts von 22 bis 5 Uhr in beiden Richtungen gesperrt werden.

Der Stadtrat hat am 15. März 2017 das Baureferat beauftragt, für die Nachrüstungs- und Instandsetzungsmaßnahmen die Ausführung vorzubereiten; dazu muss das Bauwerk umfangreich untersucht werden. Um die tragende Betonkonstruktion dafür zugänglich zu machen, muss zunächst eine untergehängte Decke abgebaut werden; in dieser ist künstliche Mineralwolle verbaut. Dieses Material muss beim Rückbau und der Entsorgung den geltenden Vorschriften entsprechend behandelt werden. Dazu gehört, dass aus sicherheitstechnischer Sicht der gesamte Bereich komplett staubdicht abgeschottet werden muss. Aus diesem Grund muss der Altstadtringtunnel bei diesen Arbeiten komplett gesperrt werden.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Stadtrats vom 15. März 2017 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 06080).

Jugendspielbereich am Neuhofener Berg wird umgestaltet

(13. März 2018) Das Baureferat lädt am Mittwoch, den 21. März 2018, von 18 bis 19 Uhr alle Jungen und Mädchen ab zwölf Jahren aus der Umgebung zur Präsentation des Vorentwurfes für die Jugendspielfläche am Neuhofener Berg ein. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Spiel- und Bildungszentrums (SBZ) Sendling in der Danklstraße 34, dem Kooperationspartner des Baureferates Gartenbau, statt.

Die Jugendspielfläche am Neuhofener Berg liegt südlich der Bezirkssportanlage Demleitnerstraße und direkt neben dem Skatepark. Die asphaltierte Fläche, die im Stadtteil als „Wacker“ bekannt ist, soll umfassend saniert werden. Bereits im Oktober letzten Jahres haben die Jugendlichen in einem Workshop das Konzept für die Sanierung diskutiert und optimiert; nun wird der überarbeitete Plan vorgestellt. Die zukünftige Nutzung beinhaltet eine Mischung aus Sport, Spiel und Aufenthaltsmöglichkeiten für Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren.

Bachauskehr beginnt

(9. März 2018) Regelmäßig im Frühjahr und im Herbst findet die Bachauskehr statt. Diesmal werden das Flussbett des westlichen Flussarmes der Isar, der Fabrikbach und der anschließende Eisbach geräumt. Die Bachauskehr dauert zwei Wochen; sie beginnt am 10. März und ist voraussichtlich am 23. März abgeschlossen.
Das Baureferat schließt dazu am 10. März morgens um 6 Uhr den Zulauf zum Fabrikbach und öffnet die Schleusen an den Wehranlagen gegenüber der Lukaskirche sowie am Praterwehr. Dadurch sinkt im westlichen Flussarm der Isar im Abschnitt zwischen Maximilians- und Wittelsbacher Brücke langsam der Wasserspiegel und in Folge in den Bächen im Englischen Garten; diese werden am selben Tag durch die Fischereiberechtigten abgefischt. Das Baureferat führt die sogenannte sanfte Bachauskehr durch, bei der jederzeit gewährleistet ist, dass Restwasser für die Wasserfauna in den Bächen bleibt. Am 23. März ab 9 Uhr wird die Isar wieder aufgestaut und der Zulauf zum Fabrikbach geöffnet.
Bei der Bachauskehr werden die Flussbette von Unrat und Sedimenten befreit; was sich am Grund ablagert oder ungehindert wuchert, belastet die Tierwelt. Bei abgesenktem Wasserspiegel werden regelmäßig auch Bauwerke untersucht und ggf. Reparaturen ausgeführt; dies ist notwendig, weil durch mitgerissenes Treibgut häufig Schäden an Böschungen, Dämmen und Brücken entstehen können. In München erfolgt die Bachauskehr seit Jahrhunderten traditionell im Frühjahr und Herbst.
Für die meisten Gewässer im gesamten Stadtgebiet ist das Baureferat mit der Abteilung Wasserbau und Bauwerksunterhalt zuständig. Dazu gehören Pflege und Unterhalt der Stadtbäche. Anlieger von Bachgrundstücken und betroffene Unterhaltsverpflichtete werden über Termine, Zweck und Rechtsgrundlage der Bachauskehr alljährlich schriftlich informiert; außerdem erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt München sowie im Internet.
Die Bachauskehr ist stets abgestimmt mit dem Wasserwirtschaftsamt, der Unteren Naturschutzbehörde und den Fischereivereinen. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Landkreisbehörden und dem BUND Naturschutz Bayern wird die Maßnahme von einer Fachbiologin begleitet und dokumentiert.

Neubau des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums

(2. März 2018) Das Baureferat stellt bei einer Öffentlichkeitsveranstaltung erste Planungsvarianten für den Neubau des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums am Salzsenderweg vor. Sie findet am Freitag, 9. März 2018 um 18 Uhr in der Sporthalle des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums, Elektrastraße 61 statt. Der Einlass ist ab 17.30 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren. Die vorgestellten Varianten werden diskutiert.
Die Fachleute des Baureferates präsentieren verschiedene Planungen für den sechszügigen Schulneubau. Diese berücksichtigen die Einbindung in den Klimapark sowie die Themen Verkehrserschließung, Schallschutz und Klimaökologie.
Bei der Veranstaltung werden auch Vertreterinnen und Vertreter der Referate für Bildung und Sport, für Gesundheit und Umwelt, für Stadtplanung und Bauordnung sowie Planer und Gutachter anwesend sein.

Stachus-Brunnen wird saniert

(2. März 2018) Am 5. März beginnt das Baureferat mit der zweiten Phase der Sanierung des Stachus-Brunnens. Nach 45 Jahren Betrieb muss er nun grundlegend saniert werden. Der erste Bauabschnitt erfolgte bereits im Oktober und November 2017.

Die Rohre und Düsen des Brunnens sind sehr stark verkalkt und durch Korrosion irreparabel geschädigt. Um das ursprüngliche Wasserspiel wiederherzustellen, müssen nun fast 500 Meter Rohrleitungen und 200 Düsen des Brunnens ausgetauscht werden. Dazu muss eine Pflasterfläche von 1.300 Quadratmetern abgebaut werden, um die neuen Leitungen verlegen zu können. Der Sanierungsaufwand liegt bei circa 1,5 Millionen Euro. Der Kulturbaufonds der Stadt München hat wegen der hohen städtebaulichen Bedeutung des Brunnens für München eine Förderung der Maßnahme in Höhe von 600.000 Euro zugesagt.
Nach Abschluss aller Baumaßnahmen können die Münchnerinnen und Münchner ab Mitte September 2018 das erfrischende Wasserspiel in ganzer Pracht wieder genießen.

Der Stachus-Brunnen wurde im Zuge der Realisierung der Münchner Fußgängerzone 1972 auf dem Karlsplatz errichtet. Er bildet den städtebaulichen Abschluss der Fußgängerzone und trennt durch seinen kuppelartigen Wasservorhang die Fußgängerzone optisch und akustisch vom Verkehr in der Sonnenstraße. Die Brunnenanlage wurde seinerzeit von Professor Bernhard Winkler im Zusammenhang mit der Planung für die Fußgängerzone entwickelt. Der Stachus-Brunnen ist nicht nur eine der größten Brunnenanlagen Münchens, sondern zählt auch zu den beliebtesten.

Jugendspielplatz südlich der Wiesentfelser Straße wird neu gestaltet

(23. Februar 2018) Der in die Jahre gekommene Jugendspielplatz südlich der Wiesentfelser Straße in Neuaubing wird ab Montag, den 26. Februar, vom Baureferat erweitert und grundlegend neu gestaltet. Der Stadtrat hat am 30. Januar die Realisierung des Projekts mit Ausführungskosten in Höhe von 2,15 Millionen Euro genehmigt. Es wird durch das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ finanziell gefördert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Dezember abgeschlossen.

Das zirka einen Hektar große Areal grenzt im Norden an den Jugendtreff Neuaubing, im Osten an die Grund- und Mittelschule an der Wiesentfelser Straße, im Süden an die Kinder- und Jugendfarm Neuaubing und im Westen an den neu entstehenden Stadtteil Freiham-Nord. Die Jugendlichen aus Neuaubing nutzen den mittlerweile sanierungsbedürftigen Spiel- und Sportbereich intensiv. Künftig soll das erweiterte Angebot nun auch den Bedarf aus dem benachbarten Stadtteil Freiham decken. Ziel dieser Aufwertung ist es, den Wunsch der Jugendlichen nach zeitgemäßen Spiel- und Sportmöglichkeiten zu erfüllen und das sogenannte Grünband als verbindendes Element zwischen Neuaubing und dem neu entstehenden Stadtteil Freiham zu stärken.

Auch die zukünftigen Nutzer waren bei der Planung beteiligt: „In zwei Workshops im April und Oktober 2015 wurden Vorschläge und Wünsche der Jugendlichen aufgenommen, diskutiert und in ein erstes Konzept eingearbeitet, das auf breite Zustimmung stieß“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl. Demnach wird der stark nachgefragte Bolzplatz erneuert und mit zwei Sitzstufenanlagen aufgewertet. Südlich davon sollen ein zusätzliches Kunstrasenminispielfeld und ein Streetballfeld den Bolzplatz ergänzen, um es mehreren Gruppen zu ermöglichen, gleichzeitig zu spielen. Neben den beiden schon bestehenden Sommerstockbahnen entsteht eine neue Skateanlage. Sie kann von Skatern, BMX-Fahrern und Inlineskatern – sowohl von Anfängern als auch von Geübten – befahren werden und wird von einer Boulderwand begrenzt. Ein Volleyballnetz in der Wiese, eine Tischtennisplatte, ein Minitrampolin und eine Fitnessparcour-Anlage ergänzen das Angebot. Sitz- und Verweilmöglichkeiten auf dem Areal bieten ein zentraler Treffpunkt mit Holzdeck, eine „Chillarea“ mit Hängematten sowie klassische Grünanlagenbänke. Der Baum- und Strauchbestand sowie die Wiese mit Rodelhügel können weitgehend erhalten werden. Für das Umgestalten der Anlage müssen drei Bäume gefällt werden; sie werden durch 13 neu gepflanzte Bäume ersetzt. Die Planung wurde mit der Beratungsstelle Barrierefreies Bauen der Architektenkammer Bayern abgestimmt.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Beschlüssen des Bauausschusses vom 30. Januar 2018 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 10704) und vom 21. März 2017 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 07936).

Der Sendlinger Wald/Südpark wird aufgewertet: Präsentation des Vorentwurfes

(22. Februar 2018) Das Baureferat lädt alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Jugendlichen zu Präsentationen der Aufwertungsmaßnahmen für den Sendlinger Wald/Südpark ein. Die Veranstaltung für die Jugendlichen findet am Donnerstag, den 1. März 2018, von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Jugendzentrum Treibhaus in der Züricher Straße 39 statt. Die Erwachsenen sind eingeladen, sich im Rahmen einer Ausstellung am Mittwoch, den 7. März 2018, zwischen 14 Uhr bis 20 Uhr im Gartenbau-Stützpunkt in der Inninger Straße 30 im Sendlinger Wald/Südpark zu informieren. Zu diesem Termin wird der Landschaftsarchitekt anwesend sein und den Vorentwurf um 16 Uhr sowie um 18.30 Uhr umfassend präsentieren.

Der Sendlinger Wald/Südpark wird gezielt aufgewertet: So wird der südliche Eingangsbereich umgestaltet und der Jugendspiel- und Freizeitbereich im Nordwesten sowie der Kinderspielplatz auf der Waldlichtung neu konzipiert. An den Planungen für den Jugendspiel- und Freizeitbereich wurden im Juli 2017 sowohl die Jugendlichen als auch die Erwachsenen beteiligt. Das Gesamtergebnis aus den beiden Workshops für Jugendliche und dem Informationstag für die Erwachsenen bildet die Grundlage für den Vorentwurf, der nun präsentiert wird.

Das neue Volkstheater: Ausstellung im Technischen Rathaus

(19. Februar 2018) Das Baureferat zeigt ab heute bis zum 2. März das Ergebnis des Vergabeverfahrens für den Neubau des Münchner Volkstheaters auf dem ehemaligen Viehhofgelände. Die vier Beiträge sind in der Halle des Technisches Rathaus an der Friedenstraße 40 ausgestellt. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag 8 bis 19.30 Uhr, freitags von 8 bis 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung war bereits zwischen 25. Januar und 15. Februar im Münchner Volkstheater zu sehen, nachdem der Generalübernehmer für das komplexe Neubauprojekt mit einstimmigem Ergebnis der Jury vom Oktober 2017 und nahezu einstimmigem Stadtratsbeschluss vom 13. Dezember 2017 feststand.

Erweiterung der Fußgängerzone - Arbeiten werden fortgesetzt

(16. Februar 2018) Nach Ende der Winterpause werden ab nächster Woche die Arbeiten für die Erweiterung der Fußgängerzone fortgesetzt. Münchens zentrale Einkaufs- und Flaniermeile wächst damit weiter vom Marienplatz nach Norden über die Dienerstraße bis zur Landschaftsstraße, im Osten bis zum Tal und im Süden bis zum Rindermarkt. Abschnittsweise werden die Fahrbahnen zurückgebaut und an den Bestand angepasst. Dabei werden die typischen Beläge aus Münchner Gehwegplatten mit dunklen Natursteinbändern verlegt. Die Entwässerungsrinnen aus Kleinsteinpflaster werden ebenfalls fortgesetzt; sie stellen für Sehbehinderte eine wertvolle Orientierungshilfe dar. Im Herbst letzten Jahres wurde bereits die Fahrbahnfurt auf dem Marienplatz geschlossen und höhengleich an die bestehende Fußgängerzone angepasst.

Die Arbeiten beginnen am 19. Februar an der Burgstraße, am 5. März am Rindermarkt und am 19. März in der Dienerstraße. Parallel werden mehrere kleinräumige Baufelder in den drei Bereichen bearbeitet. Auf diese Weise können Rettungsdienste ungehindert fahren und werden die Zugänge zu Geschäften, Gaststätten, Cafés, Büros und touristischen Zielen möglichst wenig beeinträchtigt. Die Durchfahrten unter dem Alten Rathaus sowie vom Marienplatz in die Burgstraße müssen für den Rad- und den Anlieferverkehr wegen des Baufelds an der Burgstraße zwischen 19. Februar und 19. März gesperrt werden. Bei Großveranstaltungen auf dem Marienplatz pausieren die Arbeiten tageweise; insgesamt werden sie voraussichtlich Ende August abgeschlossen.

Das Konzept der flexiblen „Wanderbaustellen“ hat sich bereits sehr gut bei der barrierefreien Optimierung der Fußgängerzone in der Neuhauser Straße bewährt. Der Bauablauf wurde auch diesmal eng mit City Partner, den Gewerbetreibenden und weiteren Beteiligten abgestimmt.

Kehraus bei der städtischen Straßenreinigung

(14. Februar 2018) Während der tollen Tage hatte die städtische Straßenreinigung wieder alle Hände voll zu tun, um die Fußgängerbereiche in der Innenstadt vom Faschingsmüll zu befreien. In der Fußgängerzone wurden von Faschingssonntag bis einschließlich Faschingsdienstag insgesamt zwei Tonnen (2017: zwei Tonnen) Partymüll abtransportiert. Auf dem Viktualienmarkt, wo das traditionelle Faschingstreiben mit dem Tanz der Marktfrauen stattfand, wurden am gestrigen Faschingsdienstag insgesamt zwei Tonnen (2017: drei Tonnen) entsorgt. Für den „Faschingskehraus“ der Stadtreinigung waren bis zu 40 Mitarbeiter bis 24 Uhr in der Nacht im Einsatz. Der Unrat wurde zunächst an verschiedenen Stellen manuell zusammengetragen und danach mit mehreren LKW abtransportiert. Anschließend wurden die Fußgängerzone und der Viktualienmarkt mit Kehrmaschinen gereinigt.

Weißenseepark: Planung für den 3. Bauabschnitt wird vorgestellt

(13. Februar 2018) Das Baureferat lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Präsentation der Planung für den 3. Bauabschnitt des Weißenseeparks ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 21. Februar 2018, von 18.30 Uhr bis 20 Uhr im Schulpavillon der Grundschule an der Weißenseestraße 45 statt. Fachleute des Baureferats werden die mit dem Bezirksausschuss Obergiesing-Fasangarten abgestimmte Planung erläutern und stehen für Fragen zur Verfügung.

Der 3. Bauabschnitt umfasst eine 8.100 Quadratmeter große Fläche. Im Wesentlichen sind dort folgende Maßnahmen vorgesehen:

-Ein baumüberstandener Lärmschutzwall zum Mittleren Ring mit einem Rodelhügel auf der dem Park zugewandten Seite
-Neue Spazierwege mit Sitzmöglichkeiten, die die Untersbergstraße mit dem Fritz-Eigl-Weg und den neuen Spielplatzbereich „Am Katzenbuckel“ verbinden
-Der Unterwuchs an der Böschung zwischen Fritz-Eigl-Weg und dem neuen Spazierweg wird ausgelichtet
-Die Dirtbike-Anlage wird erweitert

Mit dem 3. Bauabschnitt wird die Grünanlage vervollständigt und die Sanierung des Weißenseeparks abgeschlossen. Das Aufwerten und Umgestalten der inzwischen über dreißig Jahre alten Giesinger Grünanlage ist ein wichtiges Ziel des Städtebauförderprogrammes „Soziale Stadt“. Übergeordnetes Projektziel ist es, die Parkflächen und das Freizeitangebot nochmals deutlich zu erweitern, um dem wachsenden Bedarf durch die neuen Anwohnerinnen und Anwohner im „Agfa-Gelände“ gerecht zu werden.
Bereits zuvor fand am 24. November 2016 eine Bürgerbeteiligung statt. Dabei konnten die Anwesenden ihre Anregungen in die Planung einbringen. Die Ergebnisse der Diskussion flossen in die weitere Planung ein.

Rosskastanie am Rindermarkt muss gefällt werden

(2. Februar 2018) Im Mai 2017 hat ein Sturm an einer großen Rosskastanie am Rindermarkt einen Hauptast aus dem Stamm herausgerissen und eine tiefgehende Wunde hinterlassen. Ein externer Gutachter hat festgestellt, dass der Baum allenfalls noch vorübergehend verkehrssicher erhalten werden kann. Die gesamte Krone wurde daher erheblich zurückgeschnitten und die Schnittwunden versorgt, um den Baum solange wie möglich zu erhalten; sein Zustand wurde weiter beobachtet. Da die Verkehrssicherheit leider nicht mehr gewährleistet werden kann, muss der Baum nun noch innerhalb der Vogelschutzzeit im Februar gefällt werden. Als Ersatz ist wieder eine Rosskastanie vorgesehen. Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem zuständigen Bezirksausschuss abgestimmt.

Gehölzpflege im Westpark

(1. Februar 2018) Das Baureferat beginnt nächste Woche mit Pflegearbeiten im Westteil des Westparks. Die Gehölzpflege basiert auf einem Parkpflege- und Entwicklungswerk, das seit einigen Jahren abschnittsweise umgesetzt wird. Dieses Jahr wird entlang der Preßburger Straße zwischen Reuland- und Gilmstraße gearbeitet. Ziel ist es, langfristig einen nach Arten und Alter der Bäume gut durchmischten, stabilen Gehölzbestand zu entwickeln und dauerhaft zu erhalten.

Hierfür müssen regelmäßig einzelne Bäume unterschiedlicher Größe und Art gefällt und konkurrierende Gehölze entfernt werden, um Freiraum für nachwachsende Bäume und Sträucher zu schaffen. Dabei sollen prägende Bäume freigestellt und eine artenreiche Strauchschicht gefördert werden. Wo es möglich und sinnvoll ist, werden Reststämme belassen, um diese als Lebensraum für Insekten, höhlenbrütende Vögel und Pilzarten zu erhalten.

Die Arbeiten wurden mit dem zuständigen Bezirksausschuss des Stadtbezirkes 7 Sendling-Westpark sowie dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. abgestimmt. Während der Arbeiten müssen ggf. kurzfristig Wege sicherheitshalber gesperrt werden.

Kanalarbeiten vor dem Ruffiniblock

(12. Januar 2018) Die umfassende Sanierung und der Umbau des Ruffiniblocks beginnt im Februar. Als Vorabmaßnahme wird für das Gebäude ab dem 15. Januar ein neuer Kanalanschluss in der Sendlinger Straße erstellt. Während der Arbeiten muss deshalb ein kleiner Bereich der Fußgängerzone vor dem Ruffiniblock in der Sendlinger Straße eingeschränkt werden. Der Anlieferverkehr wird über die Pettenbeckstraße umgeleitet. Die Arbeiten dauern bis Anfang Februar.

Unterricht im Bertolt-Brecht-Gymnasium wieder möglich

(5. Januar 2018) In der Nacht zum 21. Dezember hat ein Brand, der im Außenbereich vor dem Eingang des Städtischen Bertolt-Brecht-Gymnasiums in Pasing entstand, die Fassade und Innenräume der Schule schwer beschädigt. Das Feuer hat vor allem im Foyer und an der Fassade der darüberliegenden Geschosse schwere Schäden hinterlassen. Das Foyer ist inklusive der technischen Ausstattung ausgebrannt. Weite Teile des Gebäudes wurden verraucht und verrußt. Die letzten beiden Tage vor den Weihnachtsferien musste der Unterricht deshalb ausfallen. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit von Brandstiftung auszugehen.

Das Baureferat hat es durch Sondereinsatz während der Weihnachtsferien ermöglicht, dass pünktlich zum Ferienende ab 8. Januar in der Schule wieder Unterricht stattfinden kann. Eine Fachfirma hat das gesamte Gebäude und das Mobiliar intensiv gereinigt. Statiker, Architekt und Schadstoffgutachter wurden umgehend hinzugezogen. In der Schule arbeiteten während der Weihnachtsferien zeitgleich bis zu 50 Personen. Raumluftmessungen durch einen Sachverständigen ergaben, dass sie nun wieder unbedenklich genutzt werden kann. Die Schulfamilie wurde darüber bereits über die Internetseite des Gymnasiums und per Mailverteiler informiert.

Die am stärksten vom Brand betroffenen Bereiche (Foyer, Mensa mit Küche, Aula, Aufzug sowie einige Verwaltungsräume) sind nach wie vor außer Betrieb. Sie werden mit Ausnahme des Foyers in den nächsten Wochen saniert. Bis dieses und die Fassade wieder hergestellt sein werden, dauert es jedoch mehrere Monate. Hier müssen der Innenausbau erneuert und neue Fassadenelemente eingebaut werden.

Straßenreinigung beseitigt 60 Tonnen Silvestermüll

(2. Januar 2018) Der Jahreswechsel und die damit verbundenen Feiern mit Feuerwerk und Böllerschüssen bescherten dem Baureferat innerhalb des Vollanschlussgebietes der städtischen Straßenreinigung auch dieses Mal wieder eine Menge Arbeit. Insgesamt wurden zirka 60 Tonnen (Vorjahr: rund 50 Tonnen) Silvestermüll beseitigt.

Im Innenstadtbereich (insbesondere Fußgängerzone) und in Schwabing fielen wie im Vorjahr insgesamt zirka 25 Tonnen Silvestermüll und rund um den Friedensengel etwa 10 Tonnen an, welche von 150 Mitarbeitern der städtischen Straßenreinigung mit Kehrmaschinen, Lkw-Kippern, Mehrzweckfahrzeugen und Kleintraktoren im Rahmen von Sondereinsätzen beseitigt wurden. Während in der Innenstadt und in Schwabing der Sondereinsatz von 4 Uhr morgens bis mittags lief, standen die Mitarbeiter der städtischen Straßenreinigung am Friedensengel bereits vor 2 Uhr bereit, damit der Straßenverkehr ab 3 Uhr früh wieder ungestört fließen konnte. Ab 6 Uhr wurden die Reinigungsarbeiten auf das umliegende Straßennetz im Vollanschlussgebiet ausgedehnt.

Die Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats arbeitet mit Hochdruck an der Reinigung der öffentlichen Parks und Grünanlagen (insgesamt mehr als 2.300 Hektar). Bereits gestern, am Neujahrstag, wurde damit schwerpunktmäßig in den Grünanlagen im Innenstadtbereich, im Luitpoldpark oder auf dem Olympiaberg mit jeweils besonders hohem Silvestermüll-Aufkommen begonnen. Dabei werden zunächst die Wege gesichert und Glasscherben beseitigt; danach werden die Flächen gereinigt. Im Laufe dieser Woche sollen auf diese Weise und sofern kein Schneefall die Arbeiten unterbricht, sukzessive alle Grünflächen gereinigt werden. Auf Wiesen-, Beet- und Baumflächen kann der Müll dabei nur mit der Hand gesammelt werden, ein Geräteeinsatz ist hier nicht möglich.

Fuß- und Radweg Hauptbahnhof - Laim - Pasing

(8. Dezember 2017) Ein etwa 1,5 Kilometer langer Abschnitt der Fuß- und Radwegverbindung zwischen Hauptbahnhof und Pasing muss wegen der Bauarbeiten für die zweite S-Bahn-Stammstrecke ab 11. Dezember gesperrt werden. Die betroffene Strecke befindet sich zwischen dem Hirschgarten und dem Teilabschnitt Margarethe-Danzi-Straße - Bärmannstraße (Menagerieweg).

Ab dem 11. Dezember wird in dem Abschnitt die Asphaltdecke durch das Baureferat zurückgebaut. Danach ist er zeitweise wieder als Schotterweg für Fußgänger und Fahrräder passier- und befahrbar. Ab dem 5. Januar wird der Abschnitt dann aufgrund der Baustelle für die zweite S-Bahn-Stammstrecke der DB Netz AG für mehrere Jahre gesperrt bleiben.

Der Fuß- und Fahrradverkehr kann die Route über den Christoph-Rapparini-Bogen, die Winfried- und die Margarethe-Danzi-Straße nutzen. Diese Route ist Teil des seit 2011 fertiggestellten ausgeschilderten Hauptroutennetzes für den Radverkehr. Er verläuft auf einer Länge von ca. 1,75 Kilometern durch Fahrradstraßen und Tempo-30-Zonen.

Der betroffene Abschnitt war seit August 2016 für den Verkehr freigegeben. Zuvor hatte das Baureferat ihn nach einem interfraktionellen Stadtratsantrag als asphaltierten Fuß- und Radweg hergestellt. Schon damals stand fest, dass der Abschnitt mit dem Baubeginn für die zweite S-Bahn-Stammstrecke zurückgebaut und wieder an die DB Netz AG zurückgegeben werden muss.

Führung zur aktuellen Gehölzpflege und zum Hochwasserschutz an der Isar

(6. Dezember 2017) Das Baureferat erläutert bei einer öffentlichen Führung die aktuell nötigen Maßnahmen zur Gehölzpflege und zum Hochwasserschutz sowie die vorgesehenen Baumfällungen an der Isar. Dazu eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, Presse und Interessengemeinschaften. Fachleute des Baureferates (Gartenbau und Ingenieurbau) zeigen am Samstag, 9. Dezember ab 13 Uhr an Ort und Stelle die wichtigsten Maßnahmen, erläutern im Einzelnen die Gründe dafür und beantworten Fragen. Treffpunkt ist auf der Thalkirchner Brücke, südseitig, Höhe Mitteldamm. Die Führung in den Isaranlagen Richtung Süden wird zirka zwei Stunden dauern und wird bei jedem Wetter durchgeführt.

Zwischen Maximilians- und Großhesseloher Brücke stehen in den Isaranlagen rund 30.000 Bäume. Davon müssen in diesem Winter etwa 300 nicht mehr standsichere bzw. bereits abgestorbene Bäume entfernt werden. Die meisten davon sind Eschen aufgrund des eklatant fortschreitenden Eschentriebsterbens; außerdem sind einige Fichten vom Borkenkäfer sowie rund 60 Bäume von anderen Baumkrankheiten befallen. Nach Möglichkeit werden im Einzelfall betroffene Bäume als Torsi erhalten, um Tieren Nistplätze anzubieten. Ein Teil der Baumstämme verbleibt als liegendes Totholz im Ökosystem.

In den kommenden Wintermonaten sind außerdem weitere Unterhaltsarbeiten nötig. Sämtliche Arbeiten haben den Zweck, die vorhandenen Qualitäten des Isarraumes, wie trockene Magerrasenstandorte und die alpine Flusslandschaft mit ihrer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt zu erhalten. Nicht heimische Pflanzen, wie z.B. Knöterich müssen zurückgedrängt werden. Dies soll in diesem Winter erstmals als Pilotversuch mittels heißem Wasserdampf geschehen. Auch kleinere Reparaturen werden durchgeführt, zahlreiche Bänke erneuert, Wege ausgebessert und Erosionsschäden beseitigt. Außerdem müssen die Anforderungen des Hochwasserschutzes erfüllt werden: Um den Wasserabfluss und zugleich die Sicht für die Wasserwacht zu gewährleisten, werden deshalb die Weiden im Hochwasserbett in drei Schnittphasen begrenzt. Dabei wird um bekannte oder vermutete Biberbereiche ein Abstand von etwa 200 Meter belassen. Die betroffenen Bezirksausschüsse und die Untere Naturschutzbehörde sowie die Naturschutzverbände wurden über die Maßnahmen ebenfalls bei einer Führung informiert.

Das Baureferat informiert: Räumpflicht für Grundstückseigentümer

(28. November 2017) Schnee, Frost, Glätte: Haben Sie auch den Winter vor der Tür? Wer in München außerhalb des Vollanschlussgebietes wohnt, muss selbst dafür sorgen, dass Gehwege geräumt werden und mit Splitt oder Sand gegen Glätte gestreut wird. Hauseigentümer können dazu ihre Mieter oder Hausmeisterdienste verpflichten.

Diese gesetzliche Pflicht muss werktags bis 7 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr morgens erfüllt sein und gilt tagsüber bis 20 Uhr. Falls kein Gehweg vorhanden ist, muss entlang des Grundstücks ein Fußgängerstreifen in ausreichender Breite entsprechend geräumt und gesichert sein. Zum Schutz der Umwelt ist das Streuen von Salz oder salzhaltigem Material auf den Gehwegen im Münchner Stadtgebiet verboten und kann mit Bußgeld geahndet werden. Übrigens: Die Einsatzkräfte des städtischen Winterdienstes sowie die beauftragten Fremdfirmen werden regelmäßig in der ordnungsgemäßen Durchführung der Winterdienstarbeiten unterwiesen. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass Geh- und Radwege nicht mit Schnee zugeräumt werden dürfen.

Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing. Innerhalb des Vollanschlussgebietes werden die Fahrbahnen, Geh- und Radwege, Plätze und Fußgängerzonen vom städtischen Winterdienst des Baureferates geräumt und gestreut. In diesem Gebiet fallen entsprechend Straßenreinigungsgebühren an.

Welche Straße gehört zum Vollanschlussgebiet?
Unter www.muenchen.de/winterdienst kann man die Straßenreinigungssatzung abrufen; sie enthält eine vollständige Liste der Straßen und Plätze, die vom Winterdienst der Stadt betreut werden. Umgekehrt gilt: Wenn Ihre Straße dort nicht aufgelistet ist beziehungsweise in die Reinigungsklasse „F“ fällt, sind Sie als Anlieger selbst wie oben beschrieben verantwortlich.

Weitere Informationen
Das Faltblatt „Winterdienst – Unsere Leistungen, Ihre Pflichten“ des Baureferates sowie weitere Informationen können ebenfalls unter www.muenchen.de/winterdienst abgerufen werden. Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich während der Bürozeiten an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferates wenden.

Baumfrevel in der Marschall- und der Kanalstraße

(22. November 2017) Immer wieder wurden Straßenbäume in jüngerer Zeit absichtlich mit Salz oder Chlor zum Absterben gebracht. Das Baureferat (Gartenbau) pflanzt deshalb nun schon zum dritten Mal in der Marschallstraße in Schwabing zwei neue Mehlbeerbäume nach. Auch in der Kanalstraße im Lehel werden Bäume ersetzt. Die Polizei wurde in diesen und ähnlichen Fällen eingeschaltet und ermittelt.

Baumfällungen als bauvorbereitende Maßnahmen

(21. November 2017) Die Stadt München investiert weiter in den Bildungsbereich und die städtische Infrastruktur. Der Stadtrat hat das Baureferat mit einer ganzen Reihe von Projekten beauftragt, deren Bau 2018 beginnt. Aktuell werden zahlreiche Vorhaben wie Schulen, Kindergärten, Grünflächen oder Straßenbau im gesamten Stadtgebiet vorbereitet. Dazu gehört bei einigen Maßnahmen das Fällen von Bäumen und Gehölzen, die auf den vorgesehen Bauflächen stehen. Diese vorbereitenden Maßnahmen werden außerhalb der Vegetationsperiode und Vogelschutzzeit von Oktober bis Ende Februar durchgeführt. Die Arbeiten erfolgen abgestimmt mit den Bezirksausschüssen und - sofern erforderlich - mit der Unteren Naturschutzbehörde. Jeder entfernte Baum wird standortgerecht ersetzt, wenn auch nicht immer an derselben Stelle.

Beispielsweise entstehen an der Ecke Domagk-/ Ungererstraße für 1.000 Schülerinnen und Schüler Schulpavillons als Ausweichquartier für das Oskar-von-Miller-Gymnasium. Das angestammte Schulgebäude an der Karl-Theodor- und der Siegfriedstraße wird ab Sommer 2018 bis Sommer 2022 saniert und erweitert. Die Interimsanlage wird auch nach 2022 noch gebraucht und dann durch andere Schulen belegt. Für den Bau mussten Anfang Oktober 13 Bäume gefällt werden. Die selbe Anzahl wird auf dem Areal wieder angepflanzt. Weiteres Beispiel ist die Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Straße in Laim, die erweitert wird. Auf dem Gelände entstehen bis Sommer 2020 zusätzlich eine Dreifachsporthalle und eine Mensa. Dafür müssen nun 38 Bäume und weitere Gehölze weichen. Als Ersatz werden nach den Bauarbeiten auf dem Schulgelände 69 Bäume gepflanzt.

Auf dem Luise-Kiesselbach-Platz beginnen die Arbeiten für die Herstellung der Oberfläche nach dem Tunnelbau. Dort werden im Januar sechs Bäume gefällt, um die der Sichtachse zum Hauptportal des Altenheimes St. Josef freizustellen. Acht neue Bäume werden in der künftigen Grünanlage zusätzlich zum Bestand gepflanzt.
Beim 3. Bauabschnitt der öffentlichen Grünanlage am Weißenseepark ist eine umfassende Altlastensanierung auf den Flächen der ehemaligen Kleingartenanlage notwendig. Dabei werden die oberen Bodenschichten abgetragen. Hierfür müssen Anfang 2018 auf dem Gelände 13 Bäume und weitere Gehölze entfernt werden. Auf dem Areal werden voraussichtlich bis Frühjahr 2019 mehr als 70 Großbäume nachgepflanzt.

Neuer Rad- und Fußweg im Süden der Fröttmaninger Heide

(17. November 2017) Am Naturschutzgebiet Fröttmaninger Heide wird zwischen Werner-Egk- und Carl-Orff-Bogen ein neuer Rad- und Fußweg angelegt; er schließt eine Lücke im Hauptroutennetz für den Radverkehr. Zudem werden die öffentlichen Grünflächen am Südrand des Naturschutzgebiets landschaftsnah ausgebaut und die Zugänge barrierefrei gestaltet.
Vor Beginn der Arbeiten muss der Boden in dem ehemals von der Bundeswehr genutzten Gelände nach Altlasten und Kampfmitteln erkundet werden. Ein Minibagger mit schmaler Schaufel stellt ein schonendes Vorgehen sicher; die betroffenen Stellen werden naturnah wiederhergestellt. Die Maßnahme ist mit der höheren Naturschutzbehörde und dem Heideflächenverein Münchner Norden als Flächeneigentümer abgestimmt. Sie dauern etwa fünf Tage und werden noch im November durchgeführt. Der Bezirksausschuss 12 ist über die Maßnahme informiert.

Bachauskehr beginnt

(16. November 2017) Regelmäßig im Frühjahr und im Herbst findet die Bachauskehr statt. Diesmal wird heute der Zulauf zum Westermühlbach gesenkt. Im Laufe des Tages wird er und der Westliche Stadtgrabenbach durch die Fischereiberechtigten abgefischt. Der Zulauf wird am 30. November wieder geöffnet.
Die Zeit der Staulegung nutzen die Flussmeister und ein Dutzend Mitarbeiter des Baureferats, um die Kanäle von Weggeworfenem und Mitgerissenem zu befreien sowie notwendige Reparaturen auszuführen.
Die Bachauskehr ist in einem Abstand von ein bis zwei Jahren vor allem wegen der überbauten Bachabschnitte notwendig. So können bei diesen Abschnitten der bauliche Zustand der Bachdecke überprüft und bei Bedarf Reparaturen durchgeführt werden. Außerdem werden die Gewässer von Unrat und Sedimenten befreit – denn was sich am Grund ablagert oder ungehindert wuchert, kann die Tiere im Wasser belasten. Das Baureferat führt die sogenannte sanfte Bachauskehr durch, bei der zum Schutz der Tierwelt jederzeit Restwasser in den Bächen bleibt. Größere Fische werden abgefischt und in andere Gewässer umgesetzt. Die Aktion wird von externen Sachverständigen fachlich begleitet.

Pasinger Stadtpark: Führung zur aktuellen Gehölzpflege

(13. November 2017) Das Baureferat erläutert auf einer Führung die aktuell geplanten Maßnahmen der Gehölzpflege im Pasinger Stadtpark und lädt dazu interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 18. November um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist der Eingang des Stadtparks am Ende der Engelbertstraße. Die Führung wird circa zwei Stunden dauern und findet bei jedem Wetter statt. Vertreter des Bezirksausschusses 21, des Bund Naturschutz in Bayern e.V. und des Landesbundes für Vogelschutz werden ebenfalls zur Veranstaltung eingeladen.
Die Gehölzpflege im Pasinger Stadtpark basiert auf einem Parkpflegekonzept. Es hat zum Ziel, den wertvollen historischen Baumbestand des Stadtparks fortzuentwickeln und für die Zukunft einen dauerhaft gesunden und artenreichen Gehölzbestand zu erhalten. Außerdem müssen Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt werden. Wo möglich wird zum Beispiel durch das Belassen von Reststämmen wertvoller Lebensraum für Vögel und Insekten erhalten. Der Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing und die Untere Naturschutzbehörde sind über das Vorhaben informiert.

Der Winter kann kommen – das Baureferat ist bestens vorbereitet

(10. November 2017) Das Baureferat hat sich wie jedes Jahr gründlich auf den Winterdienst vorbereitet. Über 1.000 Einsatzkräfte sowie mehr als 600 Fahrzeuge stehen bereit, in sechs Hallen lagern 13.600 Tonnen Streusalz und 3.000 Tonnen Streusplitt. Einen hundertprozentig perfekten Winterdienst kann es jedoch nicht geben - jeder sollte sich deshalb darauf einstellen, dass Glätte und ungünstige Straßenverhältnisse jederzeit auftreten können. Besonders nachts, außerhalb der Räum- und Streuzeiten zwischen 22 Uhr und 7 Uhr, sollte man darauf achten.
München gilt als die schneereichste Großstadt Deutschlands, vor allem wegen der Höhenlage der Stadt von mehr als 500 Metern über dem Meeresspiegel. Das Baureferat bittet deshalb, sich rechtzeitig auf winterliche Verkehrsverhältnisse einzustellen, Fahrzeuge wintertauglich auszurüsten und insbesondere der Winterreifenpflicht nachzukommen. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte wintertaugliche Schuhe tragen. Empfohlen wird, mehr Zeit einzuplanen, vorsichtig zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Um Räum- und Streudienste nicht zu behindern, ist es wichtig, Fahrzeuge möglichst nah am Fahrbahnrand zu parken und dabei Park- und Halteverbote zwingend zu beachten.

Vorausschauend und so lang wie nötig
In der Regel beginnen die Räum- und Streuarbeiten bei Schneefall von mindestens drei Zentimetern oder bei Gefahr von Straßenglätte um 4 Uhr morgens, bei Bedarf auch früher, damit gegen 7 Uhr verkehrssichere Straßen und Wege gewährleistet sind. Wenn starker Schneefall in den Morgenstunden einsetzt, kommen allerdings auch Räumdienste im Berufsverkehr nur eingeschränkt voran. Dann helfen Einsicht der Autofahrer und Erfahrung der Räumdienste gleichermaßen.
Das Baureferat sorgt bis 22 Uhr für den Winterdienst und damit zwei Stunden länger als der Gesetzgeber das vorschreibt; bei extremen Winterwetterverhältnissen sind nötigenfalls Sonder- und Notdienste rund um die Uhr eingerichtet. Auf prognostizierte kritische Wettersituationen kann sich der städtische Winterdienst bestmöglich und vorausschauend einstellen, da das Baureferat via Internet an einen speziellen Straßenwetterdienst angeschlossen ist.

Hier räumt der städtische Winterdienst
Das Baureferat und die von ihm beauftragten Vertragsfirmen räumen Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege; Ausnahme sind die Gehwege außerhalb des Vollanschlussgebietes. Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing.
Oberste Priorität haben etwa 10.000 Fußgängerüberwege und 275 Gefahrenstellen (zum Beispiel starke Gefälle- und Steigungsstrecken, Bahnübergänge und Haltestellen). Vorrangig wird das Hauptstraßennetz geräumt und gegebenenfalls gestreut sowie Straßen, auf denen Busse und Tram unterwegs sind. Salz wird im Sinne des Umweltschutzes unmittelbar nach dem Räumen und nur im Hauptstraßennetz, auf Straßen mit Buslinienverkehr und an Gefahrenstellen eingesetzt. Im Nebenstraßennetz wird nur in Sonderfällen bei Glätte Splitt gestreut.
Da der Radverkehr auch im Winter immer mehr zunimmt, wurde mit Beschluss des Stadtrats im November 2013 der Standard für den Winterdienst auf Radwegen weiter erhöht. Er geht deutlich über die rechtlichen Anforderungen hinaus: Auf allen Radwegen, Radfahrstreifen und Schutzstreifen wird innerhalb von drei Stunden nach dem Beginn des Schneefalls geräumt und gestreut. Außerdem wird innerhalb von 24 Stunden nochmals geräumt; zur Beseitigung von Schneematsch wird auch in der Tauphase geräumt. Bei beengten Verhältnissen wird der Schnee verstärkt abtransportiert.
Zusätzlich sind auf etwa 100 Kilometern Winterrouten eingerichtet, um alle großen Stadtbezirkszentren, stark frequentierten Radfahrverbindungen und somit das gesamte Stadtgebiet abzudecken. Auf diesen Winterrouten werden die Radwege innerhalb von zwei Stunden geräumt und gestreut.

Fragen zum Winterdienst?
Detaillierte Auskunft bietet das Faltblatt „Winterdienst – Unsere Leistungen, Ihre Pflichten“, abrufbar unter www.muenchen.de/winterdienst. Dort informiert das Baureferat auch darüber, wer außerhalb des Vollanschlussgebietes für den Winterdienst auf den Gehwegen verantwortlich ist. Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich während der Bürozeiten an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferates wenden.

Drei Pappeln in der Leopoldstraße müssen gefällt werden

(9. November 2017) An der Leopoldstraße müssen drei Bäume gefällt werden. Sie sind Teil der Pappelallee entlang der Straße und stehen im Abschnitt zwischen Schack- und Ohmstraße.

Ein vom Baureferat in Auftrag gegebenes Fachgutachten hat ergeben, dass die Bäume nicht mehr standsicher sind; die Verkehrssicherheit kann deshalb nicht mehr gewährleistet werden. Durch einen Pilzbefall sind sie innen ausgehöhlt und haben nur noch eine geringe Restwandstärke. Zwar erscheinen die Bäume rein äußerlich noch vital, dennoch besteht akute Bruchgefahr.

Das Baureferat hat bereits die Untere Naturschutzbehörde sowie den zuständigen Bezirksausschuss über die Maßnahme informiert. Als Ersatz werden im Frühjahr 2018 an den Standorten wieder drei neue Pappeln gepflanzt.

„Bei Anruf Licht!“ - Aktion des Baureferates auch 2017 mit großem Erfolg

(9. November 2017) Münchner Bürgerinnen und Bürger haben sich auch dieses Jahr wieder engagiert an der Aktion „Bei Anruf Licht!“ beteiligt. Es wurden wieder über 8.500 Störungen von Straßenlampen und Ampelanlagen gemeldet, die innerhalb weniger Tage repariert werden konnten. Als Dankeschön für dieses Engagement hat das Baureferat Geldpreise im Wert von 15.000 Euro sowie 62 Sachpreis-Pakete verlost. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am Dienstag, 14. November, bei einem Empfang ab 18.30 Uhr im Technischen Rathaus geehrt.

In München gibt es rund 125.000 Straßenleuchten und 1.100 Ampelanlagen. Sie werden vom Baureferat regelmäßig in Stand gehalten und gewartet. Um die Betriebssicherheit hoch halten zu können, greift das Baureferat gerne auf die Hilfe der Münchner Bürgerinnen und Bürger zurück. Gestörte Anlagen können unter der Service-Telefonnummer 089/233-96222 gemeldet werden. Dies ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr möglich. Dazu kommt ein Online-Formular, mit dem ebenfalls defekte Beleuchtungs- oder Ampelanlagen gemeldet werden können. Die Fachleute der Abteilung „Straßenbeleuchtung und Verkehrsleittechnik“ sorgen dann meistens innerhalb von drei Tagen für Abhilfe, sofern eine Anlage nicht komplett ausgetauscht werden muss. Die Aktion „Bei Anruf Licht!“, an der sich jedes Jahr viele Münchnerinnen und Münchner beteiligen, gibt es seit 2002.

Weitere Informationen zur Aktion sind im Internet unter www.muenchen.de/baureferat abrufbar. Dort ist auch das Online-Formular zu finden, mit dem defekte Straßenlampen und Ampelanlagen gemeldet werden können. Sie erreichen diese Internetseite auch über den QR-Code, der an zahlreichen Lichtmasten angebracht ist.

Schulzentrum an der Nordhaide: Reparaturarbeiten in der Sporthalle

(7. November 2017) Die Sporthalle im Beruflichen Schulzentrum an der Nordhaide kann bis Ende November nicht genutzt werden. Im laufenden Betrieb hatten sich Schrauben an einem Prallwand-Element gelöst. Während der Herbstferien wurden auch Halterungen der übrigen Konstruktion überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass weitere Schrauben gebrochen sind. Die Mängel wurden erst nach erfolgter Abnahme der Firmenleistung offensichtlich und müssen im Rahmen der Gewährleistung durch die beauftragte Firma behoben werden.

Um den Betrieb so rasch wie möglich wieder aufnehmen zu können, werden jetzt als Interimslösung alle zirka 30 x 200 Zentimeter großen Holzplatten mit zusätzlichen Schrauben gesichert. Da es sich um mehrere hundert Platten handelt, dauert dies etwa zwei bis drei Wochen. In den nächsten Sommerferien werden dann die Unterkonstruktion und die Platten komplett neu installiert. Bei einem Ortstermin wurde heute die Schulleitung über den Sachstand informiert und die notwendigen Maßnahmen für die Reparatur wurden erläutert.

Baumpflegearbeiten in der Untersbergstraße

(3. November 2017) Ab Montag, den 6. November, werden Baumpflegearbeiten in der Untersbergstraße in Obergiesing durchgeführt. Dort werden im Abschnitt zwischen Firstalm- und Perlacher Straße Häuserfassaden freigeschnitten, Totholz entfernt und Baumkronen teilweise reduziert. Diese Maßnahmen sind nötig, um den Baumbestand langfristig vital und verkehrssicher zu erhalten. Der Bezirksausschuss des Stadtbezirkes 17 Obergiesing-Fasangarten ist über die Arbeiten informiert.
Einige Parkplätze unter den Bäumen werden als Arbeitsraum benötigt und müssen abschnittsweise gesperrt werden. Das Baureferat bittet um Verständnis und um Beachtung der jeweiligen Beschilderungen. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis 24. November abgeschlossen.

Brunnensaison geht zu Ende

(23. Oktober 2017) Wie jedes Jahr beginnt das Baureferat im Oktober damit, die städtischen Brunnen auf den Winter vorzubereiten. Fast alle der annähernd 190 betreuten Brunnen werden in der kalten Jahreszeit stillgelegt. Ausnahmen sind u.a. die Brunnen am Viktualienmarkt, der Fischbrunnen am Marienplatz oder das Brunnen-Buberl am Stachus.

Um Münchens Brunnen vor Schnee und Frost zu schützen, werden die meisten passgenau abgedeckt; rund 4.500 Quadratmeter Holz sind dazu nötig. Etwa drei bis vier Wochen dauert es, bis alle Brunnen verschalt sind; Mitte Mai nächsten Jahres werden sie wieder aus dem Winterschlaf geholt.

Von den 190 städtischen Brunnen auf öffentlichen Plätzen und in Grünanlagen werden 19 ganzjährig betrieben, die restlichen machen „Winterpause“. Über die gesamte Vielfalt der städtischen Brunnen informiert das Baureferat auf seiner Internetseite unter www.muenchen.de/baureferat.

Achtung Redaktionen: Am Mittwoch, 25. Oktober, ab 8.15 Uhr wird der Myrthenbrunnen in der Schützenstr. 12 abgedeckt. Der Termin ist auch für Fotografen geeignet.

Platane in der Altstadt muss gefällt werden

(20. Oktober 2017) Eine stattliche Platane auf dem Gelände einer Schule am Sendlinger Tor muss leider noch in dieser Woche gefällt werden. Sie ist Teil einer Baumreihe entlang der Straße „An der Hauptfeuerwache“. Ein vom Baureferat in Auftrag gegebenes Fachgutachten hat unlängst ergeben, dass der Baum nicht mehr standsicher ist; die Verkehrssicherheit kann deshalb nicht mehr gewährleistet werden. Zwar erscheint der Baum rein äußerlich noch vital, dennoch besteht akute Bruchgefahr.
Der stark geneigte Baum ist bereits seit einigen Jahren vom Brandkrustenpilz befallen. Er wurde in den letzten Jahren von Fachleuten des Baureferates (Gartenbau) intensiv beobachtet und gepflegt. Das Ergebnis des Fachgutachtens ist leider unzweifelhaft: Messungen (u.a. mittels Schalltomographie) belegen, dass zum Teil nur noch wenige Zentimeter Restwandstärke des Stamms vorhanden sind und die Holzzersetzung bereits stark fortgeschritten ist.
Das Baureferat hat die Maßnahme bereits der Unteren Naturschutzbehörde, dem zuständigen Bezirksausschuss und der Schulleitung erläutert. Auch die örtlichen Naturschutzverbände wurden informiert. Damit auch die notwendigen artenschutzrechtlichen Belange erfüllt werden, wird die Fällung von einem externen naturfachlichen Gutachter begleitet, der die vorhandenen Baumhöhlen abschnittsweise untersucht. Im Frühjahr 2018 wird als Ersatz wieder eine Platane gepflanzt. Bei weiteren Platanen in der Baumreihe an der Hauptfeuerwache wird zugleich Totholz beseitigt. Während der Arbeiten muss die Straße gesperrt werden; das Baureferat bittet um Verständnis für die Maßnahme.

Brückenunterhalt an der Ludwigsbrücke

(19. Oktober 2017) An der Unterseite der Ludwigsbrücke finden derzeit routinemäßig Maßnahmen für den Korrosionsschutz der Metallteile statt; sie dienen dem Erhalt der Brücke. Dafür werden schwimmende Pontons als Arbeitsebene an den Brückenpfeilern befestigt. Auf der Straßenebene muss der Gehweg auf der Südseite der Brücke für die Baustelleneinrichtung, Lieferbereich und Materiallager genutzt werden. Für Fußgänger- und Radverkehr bleibt daher lediglich ein gemeinsamer Weg von 1,60 m Breite. Kurzfristige Behinderungen durch Baustellenfahrzeuge können leider nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Mit diesem gemeinsamen Weg konnte vermieden werden, den Fußgängerverkehr komplett zu sperren. Dies wäre mit größeren Umwegen über die Nordseite verbunden.
Die Situation erfordert allerdings gegenseitige Rücksichtnahme. Weil immer wieder Fahrradverkehr in verbotener Richtung die Baustelle passierte, wurden zusätzliche Hinweisschilder aufgestellt. Das Baureferat bittet um Verständnis für die Erschwernisse durch die Baummaßnahme; sie wird voraussichtlich bis Ende November 2017 dauern.

Bachauskehr beginnt

(13. Oktober 2017) Regelmäßig im Frühjahr und im Herbst findet die Bachauskehr statt. Diesmal führt die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung sie im Pasing-Nymphenburg-Kanal und im Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal durch.
Dafür wurde heute um 9 Uhr der Zulauf aus der Würm zum Pasing-Nymphenburg-Kanal geschlossen. Im Laufe des Tages wird der Nymphenburger Kanal durch die Fischereiberechtigten abgefischt. Am 27. Oktober 2017 wird um 9 Uhr der Zulauf wieder geöffnet. Die Zeit der Staulegung nutzen die Flussmeister und ein Dutzend Mitarbeiter des Baureferats, um die Kanäle von Weggeworfenem und Mitgerissenem zu befreien sowie notwendige Reparaturen auszuführen.
Die Bachauskehr ist in einem Abstand von ein bis zwei Jahren notwendig. So können bei diesen Abschnitten der bauliche Zustand der Kanäle überprüft und bei Bedarf Reparaturen durchgeführt werden. Außerdem werden die Gewässer von Unrat und Sedimenten befreit – denn was sich am Grund ablagert oder ungehindert wuchert, kann die Tiere im Wasser belasten. Das Baureferat führt die sogenannte sanfte Bachauskehr durch, bei der zum Schutz der Tierwelt jederzeit Restwasser in den Bächen bleibt. Größere Fische werden abgefischt und in andere Gewässer umgesetzt. Die Aktion wird von externen Sachverständigen fachlich begleitet.

Baureferat saniert Pflasterwege im Olympiapark

(12. Oktober 2017) Das Baureferat erneuert bis Ende Oktober Pflasterwege im nördlichen Bereich des Olympiaparks. Dabei wird das bestehende Großsteinpflaster neu verlegt. Fehlstellen in den Pflasterflächen werden ergänzt. Wegen der Arbeiten müssen einzelne Wege zeitweise gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor Ort.

Stachus-Brunnen wird saniert

(11. Oktober 2017) Der Stachus-Brunnen ist nicht nur eine der größten Brunnenanlagen Münchens, sondern zählt auch zu den beliebtesten. Nach fast 45 Jahren Betrieb muss er nun grundlegend saniert werden. Die Rohre und Düsen des Brunnens sind sehr stark verkalkt und durch Korrosion geschädigt. Um das ursprüngliche Wasserspiel wiederherzustellen, müssen fast 500 Meter Rohrleitungen und 200 Düsen des Brunnens ausgetauscht werden. Außerdem wird die Brunnentechnik erneuert. Insgesamt ist eine Pflasterfläche von 1.300 Quadratmetern betroffen. Der Sanierungsaufwand liegt bei circa 1,5 Millionen Euro.
Wegen des großen Umfangs der Maßnahme ist eine Sanierung in einem Zug leider nicht möglich. Vielmehr müssen die Arbeiten in zwei Bauabschnitten durchgeführt werden. Bis Anfang November werden jetzt in einem Baufeld im nordöstlichen Bereich des Stachus zunächst die Hauptleitungen erneuert. Der beliebte „Eiszauber“ von Mitte November bis Mitte Januar kann ungehindert stattfinden. In einem zweiten Bauabschnitt ab Mitte März bis Anfang September 2018 werden dann die Rohrleitungen und Düsen im Brunnenbecken saniert. Nach Abschluss aller Baumaßnahmen können die Münchnerinnen und Münchner im September 2018 das erfrischende Wasserspiel in ganzer Pracht wieder genießen.

Holzbohlen am Schmederersteg werden erneuert

(10. Oktober 2017) Bei einer routinemäßigen Bauwerksprüfung des Schmedererstegs am Rande des Kroneparks in Au-Haidhausen hat das Baureferat festgestellt, dass der Holzbohlenbelag abgenutzt ist; die Holzbohlen werden daher ausgetauscht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 27. Oktober. In dieser Zeit ist die Brücke gesperrt. Entsprechende Hinweisschilder wurden vor Ort angebracht. Die Fußgängerbrücke führt über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG und verlängert den gleichnamigen Fußgängerweg.

Schulstandorte Bayernkaserne: Realisierungswettbewerb entschieden

(2. Oktober 2017) Am Freitag, den 15. September, wurde der Realisierungswettbewerb für den Neubau von zwei Schulcampusstandorten auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne im Stadtbezirk Schwabing-Freimann entschieden. Gegenstand des Wettbewerbs war die Planung von insgesamt vier Schulen – zwei Grundschulen, einem Gymnasium und einem sonderpädagogischen Förder- und Kompetenzzentrum – für rund 4.000 Schülerinnen und Schüler, vier Mehrfachsporthallen sowie Freisportanlagen für den Schul- und Vereinssport, einem Schulschwimmbad, einem Haus für Kinder und einer Musikschule.

Im Oktober 2016 beauftragte der Stadtrat das Baureferat mit der Auslobung des nichtoffenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerbs. Dieser war in zwei Lose unterteilt: Schulstandort Süd (Los 1) und Schulstandort Nord (Los 2). In der ersten Phase bearbeiteten 31 Teams aus Architekturbüros und Landschaftsarchitekturbüros Los 1 sowie 30 Teams Los 2. Das Preisgericht wählte insgesamt 21 der eingereichten Arbeiten zur weiteren Bearbeitung aus. In der zweiten Phase vertieften die Teams die zuvor entwickelten Konzepte und schufen räumliche Lösungen für die Schul- und Sportbauten sowie Freiflächen.

Aufgabenstellung
Auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne entsteht von 2019 an ein neues Stadtquartier mit rund 4.000 Wohnungen. Außerdem sind auf dem 48 Hektar großen Areal mehrere Kindertagesstätten, Schulen und Sportstätten für den Schul- und Breitensport geplant.
Zukünftig wird eine von Nord nach Süd verlaufende Haupterschließungsstraße mit Straßenbahntrasse („Magistrale“) das Areal gliedern. An ihren Enden befinden sich die beiden Schulstandorte, vis-à-vis von geplanten städtebaulichen Hochpunkten. Aufgrund dieser Lage sind die neuen Schul- und Sportbauten prägend für die beiden Quartierseingänge zum neuen Stadtteil.

Das 52.400 Quadratmeter große Baufeld des Schulstandorts Süd liegt nördlich einer öffentlichen Grünfläche entlang des Helene-Wessel-Bogens. Die Schulbauten grenzen im Westen und im Norden an die neu entstehenden Wohngebäude, den östlichen Abschluss bildet die Magistrale mit der Straßenbahntrasse. Der Standort umfasst ein sechszügiges Gymnasium mit einer Dreifachsporthalle und einem Schulschwimmbad, eine fünfzügige Grundschule mit einer Zweifachsporthalle, eine gemeinsame Mensa, eine Tiefgarage sowie die Freisportanlagen für beide Schulen. Zudem ist ein sechsgruppiges Haus für Kinder geplant. Die Grundschule soll im September 2021, das Gymnasium im September 2022 in Betrieb gehen.
Der Schulstandort Nord mit einem Planungsumgriff von rund 30.800 Quadratmetern liegt zwischen der Heidemannstraße im Norden, der neu entstehenden Wohnbebauung im Süden und Osten sowie der Magistrale im Westen. Hier werden eine fünfzügige Grundschule, ein 24-klassiges Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum, zwei Zweifachsporthallen, Freisportanlagen, eine Sing- und Musikschule sowie eine Tiefgarage errichtet. Die Inbetriebnahme der beiden Schulen ist für September 2023 geplant.
An beiden Standorten sind gemeinsame Bereiche mit Mensa und Bibliothek vorgesehen. Diese engen funktionalen Zusammenhänge erfordern einen starken räumlichen Bezug zwischen Grundschule und Gymnasium beziehungsweise Grundschule und Förderzentrum. Die Gestaltung der schulischen Freiflächen hatte aufgrund der Lage am Quartierseingang eine besondere Bedeutung, unter anderem war ein schlüssiger Übergang zu den öffentlichen Grünflächen aufzuzeigen. Der gebietsprägende Baumbestand war möglichst zu erhalten. Eine weitere Herausforderung bei der Wettbewerbsbearbeitung bestand in der planerischen Umsetzung des Münchner Lernhauskonzepts für die unterschiedlichen Schultypen.

Entscheidung des Preisgerichtes
Unter dem Vorsitz von Professor Tobias Wulf beurteilte das Preisgericht, bestehend aus Detlev Langer, Hauptabteilungsleiter Hochbau im Baureferat, externen Fachleuten und Vertretern der Stadtratsfraktionen sowie des Bezirksausschusses Schwabing-Freimann am 14. und 15. September 2017 die 21 eingereichten Arbeiten. Die Jury vergab folgende Preise:

Schulstandort Süd (Los 1)
1. Preis: Ackermann+Raff Architekten mit Glück Landschaftsarchitektur;
3. Preis: Schilling Architekten mit Wirtz International Landscape Architects;
sowie gleichrangig Numrich Albrecht Klumpp Architekten mit ST Raum a. Landschaftsarchitekten

Jury-Beurteilung des 1. Preises:
Es ist interessant, wie sich die Teilnehmer – auf Grundlage eines städtebaulichen Wettbewerbs – mit der Aufgabe für zwei Schulneubauten auseinandersetzen. Einerseits tauchen sie in die Geschichte des Schulbaus in Holland und Skandinavien der 30er Jahre ein, andererseits schaffen sie durch eine Auseinandersetzung zwischen Geschichte und Zukunft eine unverwechselbare, klare Typologie.
Mit der Erschließung schaffen sie ein klares Entree für beide Schulen. Diese Erschließung leiten sie in die Hallen bzw. in beide Schulen über. Im Erdgeschoss sind die beiden Sporteinrichtungen sinnvoll angeordnet, schulintern gut erreichbar und für die Externen gut erschlossen. Die Mensa wie auch die Aula sind zum Foyer sinnvoll angeordnet und auch zum „Foyer-Platz“ ideal angebunden.
Die Außenräume – beide Pausenhöfe und die Sportanlagen für beide Schulen – sind, was die funktionalen Zusammenhänge und die Ausbildung betrifft, richtig entwickelt.
Es sind feingegliederte Fassaden entwickelt worden, die zwischen Sockel – wo die öffentlichen Funktionen untergebracht sind – und der eigentlichen Lernschule von der Anmutung her keine thematische Verbindung herstellen. Die Baukörper sollten sich mehr als Gesamtfigur in einheitlicher Fassadenmaterialität darstellen. Eine Reduzierung der Vielzahl von Gestaltungselementen in der Fassade wäre wünschenswert. Die Ausformulierung der Ecksituation gegenüber dem geplanten Hochhaus als Entree zum Stadtquartier könnte markanter sein.
Insgesamt eine überzeugende Gesamtanlage des Städtebaus, der Funktionen, der Gliederung der Fassaden und der vom Thema her richtig verstandenen Typologie.
Die Zugänge über Foyers bei beiden Schulen führen jeweils zu einer großzügigen Freitreppe. Die öffentlichen Nutzungen liegen richtig zur Straße orientiert und bieten vielfache Blickbeziehungen zur Öffentlichkeit.
Die Lernhausstruktur und Raumabfolge entspricht in beiden Schulen den Anforderungen. Zu ergänzen sind noch Garderoben bei der Grundschule und Spinde im Bereich des Gymnasiums. MINT- und Kreativ-Bereich sind im Gebäude richtig positioniert.
Die Verwaltungen sind im EG in beiden Schulen richtig situiert.
Das Haus für Kinder liegt zum Grünbereich gewandt günstig, jedoch ist die Anlieferung ungünstig. Die Raumaufteilung entspricht den Anforderungen.
Die Sport- und Schwimmhallen sind hinsichtlich Lage und interner Raumaufteilung funktional platziert. Der Nebenraumbereich entspricht noch nicht den Anforderungen.
Die Rettungswegführung ist gut gelöst. Im OG des Hauses für Kinder ist der 2. Rettungsweg noch im Detail zu ergänzen.
Hinsichtlich des Lärmschutzes wird die geforderte Grundrissorientierung in den Obergeschossen nicht berücksichtigt, es ist jedoch im Entwurf eine mechanische Be- und Entlüftung vorgesehen. Die nach Norden orientierten Pausenhöfe im 1. und 2. OG sind verlärmt, weshalb Abschirmmaßnahmen erforderlich sind.
Die Einrichtungen der erdgeschossigen Sockelzone wirken positiv auf den angrenzenden öffentlichen Raum. Das zentrale Entree stellt einen gelungenen Auftakt und eine attraktive Verbindungszone zwischen den Zugangsbereichen und den Außenbereichen der Mensa und der Aula dar. Die Fahrradstellplätze sind umlaufend um das Gebäude gut den unterschiedlichen Zugangsbereichen zugeordnet.
Die Pausenflächen liegen dezentral auf den unterschiedlichen Ebenen der Flachdächer. Die raumhohen Wände entlang der südorientierten Außenflächen werden kontrovers diskutiert, da sie einerseits den Ausblick in den Sportpark verhindern, anderseits jedoch ausreichend Schatten spenden.
Das geforderte Bauprogramm ist vollumfänglich erfüllt. Die Anordnung und Ausrichtung der Sportfunktionsflächen in Nord-Südrichtung ist aus sportfachlicher Sicht grundsätzlich ansprechend. Alle für den Sportbetrieb notwendigen funktionalen Betriebsräume befinden sich im Sportpark, was für die Abläufe sehr positiv gesehen wird, da der Sport- und Schulbetrieb so unabhängig voneinander funktioniert. Das Gestaltungs- und Erschließungskonzept überzeugt durch eine breite Mittelachse in Nord-Südrichtung, von der die Sportfelder mit ihren Ballfangzäunen zurückversetzt sind. Dies ermöglicht eine attraktive Durchwegung und eine großzügige optische Durchlässigkeit. Gestärkt wird diese Mittelachse noch durch einen platzartigen Bereich, der ebenfalls positiv gesehen wird. Die internen Wege zwischen den Sportfeldern sind allerdings noch nicht ausdifferenziert.

Schulstandort Nord (Los 2)
1. Preis: Arge Spreen–Köhler Architekten mit Fischer Heumann Landschaftsarchitekten,
2. Preis: Ackermann+Raff Architekten mit Glück Landschaftsarchitektur
3. Preis:CODE UNIQUE Architekten mit herrburg Landschaftsarchitekten
Anerkennungen: Atelier 30 Architekten mit GTL Landschaftsarchitekten
sowie gleichrangig Schulz und Schulz Architekten mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten

Jury-Beurteilung des 1. Preises:
Der Entwurf füllt konzeptionell den vorgegebenen Bauraum zur städtebaulichen Blockausbildung vollständig aus. Er setzt in der Höhenentwicklung auf eine für das gesamte Gebäude einheitliche Gebäudehöhe mit vier pavillonartigen Obergeschossen auf einem ruhigen massiven Sockelgeschoss. Damit passt er sich gleichmäßig in die Blockquartiersstruktur ein.
Im Gebäudeblock bildet er drei Hauptbaukörper aus, die im EG die Sporthallen am Kopf nach Norden und in den OGs die einzelnen Lernhäuser aufnehmen und klar ablesbar machen. Im Erdgeschoss öffnet sich mittig von Süden aus zurückgesetzt das Gebäude mit einem gemeinsamen Eingang und erschließt über zwei Süd-Nord ausgerichtete Flure klar die Gebäudeteile. Dazwischen liegt die Mensa und öffnet sich zu dem großzügig hereingeholten Außenbereich. Die darüberliegenden Lernhäuser werden mit vier Treppenhäusern eindeutig erschlossen. Die Vernetzung der Lernhäuser mit dem transparenten Flursystem wird positiv bewertet.
Insgesamt sind die Nutzflächen zu groß. Der Verkehrsflächenanteil ist insbesondere durch die einbündige Erschließung der MINT- und Verwaltungsbereiche zu hoch. Dazu erhöhen den Erschließungsanteil noch die Verbindungsbrücken an den Gebäudekanten vor den Höfen West und Ost, mit denen allerdings die Lärmschutzabschirmung der Höfe geschafft werden kann. Die Positionierung der westlichen TG-Ausfahrt liegt zu nah am Kreuzungsbereich. Die östliche Tiefgarageneinfahrt liegt außerhalb des Gebäudes und muss eingehaust werden. Funktional löst der Entwurf klar und transparent die geforderten Nutzungseinheiten. Die beiden Schultypen verschmelzen dadurch harmonisch zu einem großen Ganzen. Die Fassaden der Obergeschosse bilden nicht die dahinterliegenden Funktionen ab und sind recht schematisch gegliedert. Eine differenzierte Aussage zu Materialisierung und Fassadengestaltung wäre wünschenswert. Durch die umlaufenden Balkone und auch im Inneren wird die Fluchtwegsituation gut gelöst.
Es muss festgestellt werden, dass durch die Blockrandausbildung und die Vernetzung der Lernhäuser, der damit gegebenen großen Hüllfläche und höheren BGF, insbesondere der vielen Erschließungsfläche, der Entwurf noch einer effizienten Wirtschaftlichkeit zugeführt werden muss.
Die großzügige gemeinsame Zugangssituation bietet ein einladendes Entree. Die Hauptzugangstreppen zu den Lernhäusern sind jedoch leider rückläufig angeordnet. Die Lernhäuser im Norden sind funktional richtig angeordnet, im südlichen Lernhaus ist der Teamraum über einen sehr kleinen Lichthof nicht ausreichend belichtet. Die Lage der Sing- und Musikschule ist im EG gut erreichbar und entspricht den Anforderungen. Die Fachlehrsäle sind funktional situiert. Die Mensa erschließt sich als zentraler und funktionaler Bereich und ist zudem gut zonierbar. Positiv wird die Zuordnung zum Pausenbereich bewertet, eine außerschulische Nutzung ist ohne Einschränkungen möglich. Die Sporthallen sind sowohl für die schulische als auch für die außerschulische Nutzung richtig situiert. Die Nebenraumbereiche entsprechen einschließlich der Anordnung nicht den Anforderungen.
Der langgestreckte Pausenhof entwickelt sich konsequent aus der inneren Gebäudestruktur und nimmt alle geforderten Funktionen auf. Zusätzlich ergänzen die beiden kleineren Innenhöfe das Freiraumangebot. Die Anordnung der Sportfunktionsflächen am östlichen und westlichen Grundstücksrand ist funktionsgerecht und eröffnet große Spielräume für die zentrale, vielfältig nutzbare Pausenhoffläche. Das Rasensportfeld ist allerdings in seinen Abmessungen unterdimensioniert, kann aber erweitert werden. Durch den Rücksprung der LSW an der Magistrale kann der Quartierseingang angemessen räumlich und gestalterisch ausgebildet werden.
Trotz teilweiser Berücksichtigung der Grundrissorientierung wird auf Grund der hohen Verkehrslärmbelastung eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage erforderlich. Ein Lärmschutz-Wandelgang bzw. eine -Glaswand zum Schutz der Freiflächen ist dargestellt, aber nicht ausreichend ausformuliert.
Detlev Langer, Hauptabteilungsleiter Hochbau im Baureferat, äußert sich sehr zufrieden zum Ergebnis des Wettbewerbs: „Beide Entwürfe zeigen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Münchner Lernhauskonzept. Am Standort Süd überzeugen besonders die gemeinsame Adressbildung für beide Schulen und der Übergang der Gebäude zu den Freiflächen. Der Entwurf für den Standort Nord hat eine klare Gebäudestruktur und bildet eine einladende Zugangssituation aus.“

Ausstellung
Das Wettbewerbsergebnis wird vom 9. bis 20. Oktober in der Halle des Technischen Rathauses, Friedenstraße 40, ausgestellt. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr.
Detlev Langer, Hauptabteilungsleiter Hochbau im Baureferat, eröffnet in Vertretung von Baureferentin Rosemarie Hingerl am Freitag, 6. Oktober 2017, 14 Uhr, die Ausstellung. Im Anschluss spricht Stadtschulrätin Beatrix Zurek und der Jury-Vorsitzende Professor Tobias Wulf erläutert für Fachpublikum und Medien das Wettbewerbsergebnis.

Hinweis für Redaktionen: Modellfotos der prämierten Arbeiten können bei der Pressestelle des Baureferats (presse.bau@muenchen.de, 089/23360012) angefordert werden.

 

Baumschule Bischweiler: Geheimnisse aus dem Giftpflanzengarten

(21. September) Das Baureferat (Gartenbau) lädt alle Garten- und Pflanzeninteressierten am Dienstag, 26. September von 14 bis 15.30 Uhr zu einem unterhaltsamen, fachkundig geführten Besuch in die städtische Baumschule Bischweiler ein.
Dieses Mal stehen spannende und lehrreiche Einblicke in den Giftpflanzengarten auf dem Programm. Die Geheimnisse der häufigsten heimischen Giftpflanzen werden dabei aufgedeckt. Ein Experte der Baumschule erläutert Früchte, Erkennungsmerkmale und toxisches Wirken der Pflanzen.
Treffpunkt ist am Eingang, Sachsenstraße 2; Zugang über die Sachsenstraße südlich des Schyrenbades oder über den Fußwanderweg entlang der Isar, Eingang Rosengarten. Der Eintritt und die Führung sind kostenlos.

Arbeiten am Figurenspiel des Neuen Rathauses

(6. September 2017) Das Figurenspiel im Turm des Neuen Rathauses wird restauriert. Durch den Einfluss von Wind und Wetter sind die Farben der Figuren stark verblasst. Außerdem wurden an einigen Figuren kleine Risse im Kupferblech festgestellt. Nachdem die Schäfflergruppe in der unteren Etage bereits im Vorjahr restauriert wurde, folgen nun die Arbeiten an den Figuren des in der oberen Etage dargestellten Ritterturniers. Die 14 einzelnen Figuren werden nacheinander ausgebaut, restauriert und wieder eingebaut. Die Arbeiten an den beiden Rittern mit ihren Pferden erfolgen vor Ort. Der Betrieb wird während der Maßnahme nicht unterbrochen, da immer nur einzelne Figuren für einige Tage fehlen werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle Figuren wieder vollständig und mit frischen Farben zu sehen sein.

Das Figurenspiel im Turm des Neuen Rathauses wurde 1906 vom Architekten Georg Hauberisser gestaltet. Die 32 Figuren sind aus Kupferblech gearbeitet. In der unteren Etage bewegen sich acht tanzende Schäffler, in der oberen Etage ist die Hochzeitsszene von Herzog Wilhelm V. mit Renate von Lothringen 1568 in einem Ritterturnier dargestellt. Kriegs- und Feuerschäden zerstörten 1944/45 die Farben, die 1949/50 vollkommen erneuert wurden. In den folgenden Jahrzehnten wurden sie wiederholt ausgebessert.

Führung zur spätsommerlichen Blüte im Rosengarten

(29. August) Das Baureferat (Gartenbau) lädt alle Garten- und Pflanzeninteressierten am Mittwoch, 6. September von 14 bis 15.30 Uhr zu einem unterhaltsamen, fachkundig geführten Besuch in die städtische Baumschule Bischweiler ein. Dieses Mal stehen spannende und lehrreiche Einblicke in den Rosengarten auf dem Programm.
Treffpunkt ist am Eingang, Sachsenstraße 2; Zugang über die Sachsenstraße südlich des Schyrenbades oder über den Fußwanderweg entlang der Isar, Eingang Rosengarten. Der Eintritt und die Führung sind frei.

Baureferat saniert Fuß- und Radwege im Luitpoldpark

(17. August 2017) Das Baureferat erneuert bis Ende September Fuß- und Radwege im Luitpoldpark. Wegen der Arbeiten müssen einzelne Wege zeitweise gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor Ort.

Baubeginn für die Feuerwache 5

(16. August 2017) Das Baureferat hat mit dem Neubau der Feuerwache 5 an der Anzinger Straße in Berg am Laim begonnen. Mit integriert wird der zweite Teil des Zentrums für Katastrophenschutz. Die Ausführungsgenehmigung dafür hat der Stadtrat am 23. Mai 2017 erteilt. Nach den vorbereitenden Maßnahmen beginnen die beauftragten Baufirmen nun mit dem Rohbau.
Der Neubau in der Anzinger Straße wird neben der 2016 fertiggestellten Feuerwache 4 in der Heßstraße die zweite Schwerpunktwache der Berufsfeuerwehr München außerhalb der Altstadt. Damit der Betrieb der Feuerwache auch während der Bauzeit aufrecht erhalten bleiben kann, wird der Bau in zwei Abschnitten realisiert. Der erste Bauabschnitt wird bis Sommer 2019 fertiggestellt; dabei entsteht zunächst der Gebäudeteil im nördlichen Bereich des Grundstücks. Danach wird der laufende Betrieb aus dem Alt- in den Neubau verlagert, das Bestandsgebäude abgebrochen und der zweite Bauabschnitt bis zum Herbst 2022 realisiert.
Der Neubau bietet Raum für ein Katastrophenschutzzentrum, Fahrzeughallen mit Wasch- und Desinfektionsräumen, Werkstätten, Büros, Schulungs-, Trainings- und Ruheräume, eine Tiefgarage mit 150 Stellplätzen sowie Lager und Dienstwohnungen. Die Feuerwache 5 ist für die Wasserrettung an der gesamten Isar, den Bächen im Englischen Garten und Gewässern im Münchner Osten zuständig. Daher erhält sie zusätzlich eine Druckkammer, die unter anderem zur medizinischen Behandlung bei Tauchunfällen eingesetzt wird. Die Gebäudeteile umschließen einen großen Innenhof, der über Durchfahrten im Norden und Osten des Geländes erschlossen wird. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei 99,91 Millionen Euro.

Neue E-Fahrzeuge für die Straßenreinigung

(14. August 2017) Das Baureferat hat für die Straßenreinigung zwei neue Fahrzeuge mit Elektroantrieb in Dienst gestellt. Die beiden Transporter werden zum Entleeren von Abfallbehältern in der Fußgängerzone und benachbarten Straßen eingesetzt. Außerdem werden sie auch bei Sonderveranstaltungen wie dem Oktoberfest eingesetzt.
Durch ihren elektrischen Antrieb sind die beiden mit 3,3 Metern Länge und 1,1 Metern Breite kompakten Fahrzeuge sehr leise. Um die Sicherheit für Passanten zu erhöhen, verfügen sie deshalb über ein akustisches Fahrsignal. Jedes der Fahrzeuge spart im Vergleich zu Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb circa eine Tonne CO2-Ausstoß pro Jahr ein.

Städtische Spielplätze für ALLE Kinder

(14.08.2017) Unter dem Titel „Macht mal Platz, Jungs!“ hat die Süddeutsche Zeitung in der Ausgabe vom Samstag, 12. August 2017, in äußerst einseitiger Weise kritisiert, wie städtische Spielplätze gestaltet werden. Behauptet wird, die Belange von Mädchen blieben auf der Strecke. Das Baureferat stellt dazu Folgendes klar:
Städtische Spielplätze werden nicht am „grünen Tisch“ geplant, sondern in einem aufwändigen Verfahren mit einer Vielzahl von Beteiligten. Dieses Verfahren wird seit Jahrzehnten ständig fortentwickelt und optimiert.
Selbstverständlich werden speziell Kinder und Jugendliche, die den Platz künftig nutzen, mit einbezogen. Ziel ist es, die Bedürfnisse ALLER Kinder zu berücksichtigen: Alle Kinder, Mädchen wie Buben, mit oder ohne Handicap, sollen den öffentlichen Spielraum gemeinsam nutzen können.
Das Baureferat achtet darauf, Spielmöglichkeiten so zu gestalten, dass sie jedes Kind entsprechend seines Alters und seiner persönlichen Entwicklung nutzen kann und das gemeinsame Spiel gefördert wird. Mädchen wie Buben nutzen beispielsweise gleichermaßen gerne eine Vogelnestschaukel, Wasserspielplätze und Kletterlandschaften mit Aussichtspunkten.
Individuelle Wünsche, die bei den Planungsworkshops speziell von Mädchen geäußert werden, sind beispielsweise – je nach Alter unterschiedlich – Rückzugsmöglichkeiten, besonderes Sitzmobiliar oder Hängematten, Spielflächen für Rollenspiele, oder ähnliches.
Diese Wünsche fließen selbstverständlich in das Planungsergebnis mit ein.

Baureferat saniert Wege südlich des Pasinger Friedhofs

(7. August 2017) Das Baureferat erneuert bis Mitte September Fuß- und Radwege südlich des Pasinger Friedhofs zwischen Silberdistel- und Planegger Straße. Wegen der Arbeiten müssen einzelne Wege zeitweise gesperrt werden. Der Fuß- und Radverkehr wird über die angrenzenden Straßen umgeleitet.

Kampagne für die Isar: Floßaktion

(4. August 2017) Am 5. August ist ein Floß des Baureferates zwischen Flaucher und Reichenbachbrücke unterwegs, auf dem ein großes Infotransparent zu sehen sein wird. Es zeigt einen Müllberg, der zur Kick-Off-Veranstaltung der Öffentlichkeitskampagne für eine saubere Isar im Juli 2016 aufgeschüttet wurde und wirbt für eine saubere Isar.

Die Öffentlichkeitskampagne „Wahre Liebe ist...“, die das Baureferat bereits im letzten Sommer erfolgreich durchgeführt hat, wird heuer wiederholt. Mit der Kampagne soll das Verständnis für die Isar als schützenswerten Wildfluss weiter gesteigert werden, um langfristig ein umweltbewusstes und rücksichtsvolles Verhalten zu erreichen. Das Floß ist eine von vielen Aktionen und Maßnahmen, die diesen Sommer stattfinden.

Prunkhof im Neuen Rathaus: Sanierung des Durchgangs zum Marienplatz

(26. Juli 2017) Der Durchgang vom Prunkhof des Neuen Rathauses zum Marienplatz wird bis Mitte September saniert. Dabei werden die Entwässerungsrinne und die Abdichtung in dem Durchgang erneuert. Er muss deshalb für diesen Zeitraum gesperrt werden. Der Prunkhof bleibt über die Weinstraße erreichbar. Der Turmaufzug wird während der Bauarbeiten weiterhin vom Marienplatz aus erreichbar sein.

Baureferat saniert Fuß- und Radwege im Ostpark

(26. Juli 2017) Das Baureferat saniert die Verbindungswege zwischen Staudinger und Heinrich-Wieland-Straße sowie die Wege auf den Aussichtshügel im Ostpark. Dort werden die bestehenden Asphaltdecken und Pflasterflächen erneuert. Wegen der Arbeiten, die voraussichtlich Ende September abgeschlossen werden, müssen einzelne Wege vorübergehend gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor Ort.

Praxisnaher Vortrag Obstbaumschnitt

(25. Juli 2017) Das Baureferat, Hauptabteilung Gartenbau, lädt am Freitag, 28. Juli von 15 bis 17 Uhr zu einem Vortrag über Obstbaumschnitt in den Garten der Grünwerkstatt in Riem ein. Peter Wallner, Gartenbautechniker beim Baureferat, vermittelt Grundkenntnisse und Methoden des Obstbaumschnittes im Sommer. Dabei werden die wichtigsten Schnittregeln zum Sommerschnitt an Obstbäumen im Garten der Grünwerkstatt praktisch vorgeführt.

Treffpunkt ist um 15 Uhr in der Grünwerkstatt in der Messestadt Riem, Helsinkistr. 57. Weitere Infos zur Veranstaltung und Anmeldung bitte entweder per Telefon an 233-60329 oder per E-Mail an gartenbau@muenchen.de.

Flaucher-Spielplatz: Ortstermin und Planungswerkstätten für Schulkinder

(11. Juli 2017) Der Flaucher bekommt einen neuen Spielplatz und die Kinder können sich an der Planung beteiligen. Das Baureferat lädt dafür alle Schulkinder von sechs bis 14 Jahren, die im Umfeld wohnen, zu einem Ortstermin ein. Der Treffpunkt ist am Mittwoch, 19. Juli, um 16 Uhr im Kinder- und Jugendtreff 2Club in der Thalkirchner Straße 209. Von dort geht es zum gelben Pavillon des Baureferats beim Flaucher-Biergarten. Um 18.30 Uhr ist die Gruppe wieder zurück im 2Club.

Bei dem Termin werden erste Ideen für den neuen Spielplatz gesammelt. Ihm folgen zwei moderierte Planungswerkstätten, bei denen sich die Schulkinder erneut beteiligen können: am Mittwoch, 26. Juli, und am Donnerstag, 27. Juli, jeweils von 16 bis 18.30 Uhr werden weitere Spielideen für den Spielplatz ausgearbeitet. Beide Termine finden im Kinder- und Jugendtreff 2Club statt, dem Kooperationspartner des Beteiligungsprojekts.

Der vorhandene sanierungsbedürftige Flaucher-Spielplatz „Am Flieger“ an der Brudermühlstraße wird aufgelassen und renaturiert. Dafür entsteht der neue Spielplatz gegenüber des Biergartens. Die Ideen der Schulkinder aus den drei Terminen fließen in den Vorentwurf ein, der im Herbst 2017 vorgestellt und diskutiert werden soll.

Informationstag: Der Südpark wird aufgewertet

(11. Juli 2017) Das Baureferat veranstaltet am Montag, 17. Juli, einen Informationstag zur geplanten Aufwertung des Südparks. Er findet ganztägig von 7 bis 20 Uhr in einem Pavillon an den Sommerstockbahnen im Jugendspiel- und Freizeitbereich des Parks statt.
Durch das neu entstehende Wohnquartier „Am Südpark“ wird der Bereich um den Park in den nächsten Jahren um 2.500 neue Anwohnerinnen und Anwohner wachsen; daher wird der Park gezielt aufgewertet. So wird der südliche Eingangsbereich umgestaltet und der Kinderspielplatz neu konzipiert. Für den Jugendspiel- und Freizeitbereich wurde bereits in der ersten Juliwoche ein Workshop mit Jugendlichen durchgeführt. Die dabei entstandenen Ideen werden am Informationstag präsentiert; dabei können auch weitere Vorschläge für das zukünftige Angebot dieses Bereichs eingebracht werden. Das Gesamtergebnis aus der Jugendbeteiligung und dem Informationstag bildet die Grundlage für den Vorentwurf, der im Herbst 2017 öffentlich vorgestellt werden soll.

Bodenseestraße wird „smart“

(7. Juli 2017) Das Baureferat hat den Umbau der Bodenseestraße termingerecht fertiggestellt. Nach der Projektgenehmigung des Stadtrats im Juli 2015 begannen im Mai 2016 die Bauarbeiten. Die Maßnahme dient dem zusätzlichen verkehrlichen Bedarf, der durch das neue Quartier Freiham-Nord mit bis zu 25.000 Einwohnern entsteht. Großzügige Geh- und Radwege sowie je zwei Fahrstreifen in beide Richtungen nehmen den zusätzlichen Verkehr auf. An den Knotenpunkten Anton-Böck-, Hans-Stützle- und Hans-Steinkohl-Straße wurden neue Signalanlagen für sichere Querungen installiert. Entlang der Straße wurden zwischen Wiesentfelser und Hans-Steinkohl-Straße 32 Bäume gepflanzt. Im Begleitgrün zwischen Wiesentfelser Straße und der A99 werden in den nächsten Tagen noch Wildkräuter gesät.

Für die Bodenseestraße hat das Baureferat im Rahmen des geförderten EU-Projekts Projekts „Smarter Together“ (www.smarter-together.de) neue intelligente Lichtmasten entwickelt. Sie sind mit modernster LED-Technik ausgestattet und werden bald M-WLAN, den kostenfreien Service Münchens für öffentliches WLAN bieten. Außerdem schaffen sie zusätzlich Möglichkeiten, Sensoren (z.B. zur Erfassung von Umweltdaten oder Informationen zu Verkehr) zu installieren. Damit können innovative mobile Dienste für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers im Rahmen eines Pilotprojekts entwickelt werden.

Die ersten zwei Dutzend Exemplare sind in der Bodenseestraße zwischen Anton-Böck- und Hans-Steinkohl-Straße bereits aufgestellt. Weitere Masten folgen unter anderem in der Limesstraße und im Grünfinger in Freiham Nord. Das Projekt wird 2019 und 2020 evaluiert.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Stadtratsbeschlüssen vom 29. April 2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 03027, EU-Projekt Smarter Together), vom 13. Oktober 2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 04152, Beleuchtungskonzept) und vom 29. Juli 2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 03288, Umbau Bodenseestraße).

Münchner Stadtentwässerung: Solide Finanzen, stabile Gebühren

(5. Juli 2017) Auch im vergangenen Jahr haben sich die Finanzen der Münchner Stadtentwässerung (MSE) positiv entwickelt: Der Jahresabschluss 2016 weist einen Überschuss von 3,673 Mio. Euro aus und wurde dem Stadtentwässerungsausschuss am 4. Juli vorgestellt.

Die bestehenden Gebührensätze können weiter gehalten werden: Mit 1,56 Euro pro Kubikmeter für Schmutzwasser und 1,30 Euro je Quadratmeter und Jahr für Niederschlagswasser sind diese im Betrachtungszeitraum bis 2017 seit nunmehr 21 Jahren stabil. Im Jahr 2016 hat die MSE allein 67,5 Millionen Euro in den Werterhalt des Münchner Kanalnetzes und der Klärwerke investiert, um auch künftig die Aufgaben der Stadtentwässerung sicher und nachhaltig erfüllen zu können.

Nähere Informationen zur Münchner Stadtentwässerung (MSE) sind im Internet unter www.muenchen.de/mse abrufbar.

Skatepark Brundageplatz: Vorentwurf der Umbaupläne wird präsentiert

(4. Juli 2017) Der Skatepark am Brundageplatz in der Nähe des Olympiazentrums soll saniert werden. Das Baureferat präsentiert am Montag, den 10. Juli, von 16 bis 18 Uhr erste Umbaupläne und diskutiert den Vorentwurf an Ort und Stelle mit den Skatern.

Im Mai fand ein Workshop statt, bei dem Jugendliche und Erwachsene ihre Ideen für die Sanierung eingebracht haben. Die Ergebnisse waren Grundlage für den nun erarbeiteten Vorentwurf. Die Veranstaltung wird von Skateboarding München e.V. unterstützt.

Rückschnitt an Rosskastanie am Rindermarkt

(4.7.2017) Im Mai hat ein Sturm an einer großen Rosskastanie am Rindermarkt einen Hauptast aus dem Stamm herausgerissen und eine tiefgehende Wunde hinterlassen. Zwischenzeitlich wurde durch einen externen Gutachter festgestellt, dass der Baum allenfalls noch vorübergehend verkehrssicher erhalten werden kann. Dazu muss allerdings die gesamte Krone erheblich zurückgeschnitten werden. Der Rückschnitt erfolgt am Dienstag, 4. Juli. Das Baureferat versucht, die Kastanie solange wie möglich zu erhalten und wird den Zustand des Baums weiter beobachten.
 

Freiham Nord: Anschluss an die A99 für den Baustellenverkehr

(28. Juni 2017) Das Baureferat hat für Freiham Nord den provisorischen Anschluss an die angrenzende Autobahn A 99 an der Ausfahrt „Germering Nord“ fertiggestellt. Er ist ausschließlich für den Baustellenverkehr zugelassen und dient dazu, den LKW-Verkehr für alle Baumaßnahmen im Entwicklungsgebiet Freiham Nord zu bündeln. Damit werden die angrenzenden Wohnquartiere in Aubing entlastet. Das Provisorium wurde am 5. April 2016 vom Stadtrat genehmigt und konnte nun nach Abschluss der vorangegangenen archäologischen Untersuchungen und einer viermonatigen Bauzeit in Betrieb genommen werden.

Die durchgehend 6,5 Meter breite Fahrbahn des Anschlusses mit beidseitigen Randstreifen ist für den Lkw-Begegnungsverkehr geeignet und ausreichend dimensioniert. Der provisorische Autobahnanschluss wird voraussichtlich mehrere Jahre bestehen, bis die endgültige Anbindung an die Bundesautobahn A99 hergestellt wird. Die künftige endgültige Anbindung des neuen Quartiers an die Autobahn wird weiter nördlich liegen; sie kann erst nach Abschluss des Grunderwerbs realisiert werden.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Stadtratsbeschluss vom 5. April 2016 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 04865).

Ortstermin und Workshop: Der Jugendspielbereich im Südpark wird umgestaltet

(27. Juni 2017) Der Jugendspielbereich im Südpark soll umgestaltet werden und die Jugendlichen können sich selbst an der Planung beteiligen. Das Baureferat lädt alle Jugendlichen und Kinder ab zehn Jahren, die im Umfeld wohnen, zu Workshops im Jugendzentrum Treibhaus an der Züricher Straße 39 ein; das Jugendzentrum ist Kooperationspartner für die Jugendbeteiligung.

Beim ersten Termin am 4. Juli von 16 bis 18 Uhr werden Interviews geführt sowie Fotos und Videos aufgenommen. Zwei Tage später werden am 6. Juli die Fotos und Videos zum Einstieg in einen moderierten Ideen-Workshop präsentiert. Am 17. Juli werden die Ideen der Jugendlichen bei einem ganztägigen Infotag im Südpark allen Interessierten präsentiert. Dabei wird auch über die geplante Aufwertung des Südparks informiert; außerdem werden weitere Ideen und Wünsche aller Parkbesucher für den neuen Jugendspiel- und Freizeitbereich aufgenommen. Das Gesamtergebnis aus der Jugendbeteiligung und dem Infotag bildet die Grundlage für den Vorentwurf, der im Herbst 2017 öffentlich vorgestellt werden soll.

„Rein. Und sauber.“: Virtueller Poetry-Slam für Jugendliche

(20. Juni 2017) Das Baureferat lädt ein zum virtuellen Poetry-Slam. Der Wettbewerb ist Teil der aktuellen Kampagne „Rein. Und sauber“ mit einer Vielzahl an weiteren Aktionen.

Der Poetry-Slam findet auf einer virtuellen Bühne im Internet statt: Junge Leute zwischen 16 und 20 dürfen in einem höchstens drei Minuten langen Video präsentieren, was sie über ein sauberes München denken oder wie sie sich die saubere Stadt vorstellen. Ab Donnerstag, 22. Juni bis zum 7. August können die Beiträge auf die Webseite www.muenchenreinundsauber.de hochgeladen werden. Dort können sie bis zum 17. September bewertet werden; das Voting bestimmt die drei besten Beiträge. Diese Videos bleiben auf der Kampagnen-Webseite veröffentlicht und werden zusätzlich noch auf dem YouTube-Kanal der Landeshauptstadt München gezeigt. Außerdem gibt es drei Sachpreise aus der Analog-Welt.

Kampagne für die Isar

(19. Juni 2017) Das Baureferat wiederholt die Öffentlichkeitskampagne „Wahre Liebe ist...“ für eine saubere Isar, die bereits im letzten Sommer erfolgreich durchgeführt wurde. Dies war auch der Wunsch des 2. Runden Tisches „Erholungsraum Isar“, zu dem das Baureferat am 18. Januar eingeladen hatte. Mit der Kampagne soll das Verständnis für die Isar als schützenswerten Wildfluss weiter gesteigert werden, um langfristig ein umweltbewusstes und rücksichtsvolles Verhalten zu erreichen. Soweit möglich, wird auf bereits aus dem Jahr 2016 vorhandene Bestandteile der Kampagne zurückgegriffen. Für diesen Sommer sind folgende Aktionen und Maßnahmen geplant:

-Die im letzten Sommer freigeschaltete „Isar-App“ wurde um eine Wegsuchfunktion zu Toiletten und Müllbehältern erweitert. Sie enthält weiterhin Informationen über Grillzonen und -regeln, Toiletten und Abfallentsorgungseinrichtungen sowie Wasserwachstationen und andere „Points of interest“ und ist direkt unter www.isar-map.de oder über die bereits sehr verbreitete App von muenchen.de aufrufbar.
-Plakataktionen wurden bereits durchgeführt. Zwischen 8. und 17. August werden erneut Plakate an Litfaßsäulen in Isar-Nähe angebracht.
-An Kiosken entlang der Isar werden Mülltüten ausgegeben.
-Nach dem erfolgreichen Pilotversuch im Vorjahr in Zusammenarbeit mit dem EDEKA- Markt Isargärten in Thalkirchen erhebt der Supermarkt nun wieder 2 Euro Pfand auf Einweggrills.
-Beim IsarInselFest vom 1. bis 3. September wird es einen Infostand zur Kampagne geben.
-Ein Team mit auffällig gestalteten Fahrrädern mit Anhängern wird an den nächsten Wochenenden erneut entlang der Isar unterwegs sein und Tüten zum Entsorgen von Grillabfall, Einwegaschenbecher sowie Info-Material verteilen. Das Team informiert Erholungssuchende auch über die Isar-App und Toilettenanlagen.
-Außerdem wird auf den Social-Media-Kanälen zusätzlich ein Fotowettbewerb durchgeführt.

Vorstellung der Förderprogramme für private Begrünungsmaßnahmen

(19. Juni 2017) Das Baureferat bietet einen Informationsabend zu den städtischen Förderprogrammen Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung an. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 29. Juni um 19 Uhr im Alten- und Service-Zentrum Maxvorstadt in der Gabelsbergerstraße 55a statt. Sie richtet sich in erster Linie an die Bürgerinnen und Bürger der Maxvorstadt. Interessierte aus anderen Stadtbezirken sind aber ebenfalls willkommen. Vorgestellt werden die Einzelheiten zu den Förderprogrammen und Projekte, die in den letzten Jahren realisiert wurden.

Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen gibt es im Internet unter https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/foerderprogramm-priv-gruen.html.

Temporäre Weidezäune auf der Nordheide

(19. Juni 2017) Auf den Magerrasen der Nordheide im Naturschutzgebiet „Panzerwiese und Hartelholz“ weiden regelmäßig Schafe. Damit sich die Flächen optimal entwickeln können, müssen sie an einigen Stellen zeitweise geschont werden. Deshalb stellt das Baureferat in den nächsten Tagen um drei ausgewählte Bereiche der Nordheide mit besonders wertvollen Magerrasen Weidezäune auf. Ab September dürfen die Schafe dann wieder auf die Weiden. Diese Maßnahme verbessert das Blütenangebot für zahlreiche Insekten; sie hilft gefährdeten Pflanzenarten und erhöht so die Artenvielfalt.

Donnersbergerbrücke – kleinere Arbeiten an der Unterseite

(16. Juni 2017) An der Donnersbergerbrücke werden im Anschluss an eine turnusmäßige Untersuchung kleinere Ausbesserungsarbeiten an der Unterseite durchgeführt. Dafür wird an der Brückenunterseite ein Hubsteiger eingesetzt. Deshalb müssen einige Parkplätze auf der öffentlichen Fläche unter der Brücke im Bereich nördlich der Landsberger Straße vorübergehend gesperrt werden. Die betroffenen Parkplätze sind vor Ort ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni.