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Pressemitteilungen


    Städtische Baumbilanz erneut positiv

    (29. Januar 2020) Im Jahr 2019 sind in München insgesamt 2.160 Bäume auf öffentlichen Flächen neu gepflanzt worden. 1.190 Bäume müssen im Winter im Zuge der regulären Baumpflegemaßnahmen gefällt werden. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, den wertvollen Baumbestand in Parks und Grünanlagen, auf Friedhöfen sowie auf Plätzen und entlang von Straßen zu pflegen und für die Zukunft dauerhaft gesund und artenreich zu erhalten. Außerdem prüfen die Fachleute des Baureferats regelmäßig, ob die Bäume durch Krankheiten oder andere Einflüsse geschwächt oder beschädigt sind und achten darauf, dass die Verkehrssicherheit gegeben ist. Wo notwendig, müssen auch nicht mehr standsichere, kranke Bäume entfernt oder abgestorbene Äste eingekürzt werden. Besonders auf Grünflächen mit Spiel- und Freizeiteinrichtungen und an öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen wird so einer möglichen Gefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste vorgebeugt. Alle Jahre ist es außerdem erforderlich, außerhalb der Vegetationsperiode Baumgruppen zu lichten, die zu dicht stehen. Das schafft für junge Bäume Entwicklungsraum.

    Aus den genannten Gründen müssen bis Ende Februar beispielsweise auf dem Viktualienmarkt ein Baum und am Rindermarkt sowie in der Reichenbachstraße je zwei Bäume gefällt werden. In den Maximiliansanlagen werden vier, am Böhmerwaldplatz acht, im Olympiapark und im Denninger Anger je neun, im Luitpoldpark zehn, im Pasinger Stadtpark 21 und im Ostpark 27 Bäume entfernt. Nach Möglichkeit werden im Einzelfall betroffene Bäume aus ökologischen Gründen als Torsi erhalten, unter anderem, um Tieren Nistplätze anzubieten.

     

    Eine besondere Herausforderung der letzten Jahre ist das Eschentriebsterben: Diese Krankheit schädigt in ganz Mitteleuropa und darüber hinaus die betroffenen Bäume. In den Grünanlagen entlang der Isar müssen deshalb rund 240 Eschen entfernt werden. Außerdem sind aufgrund des trockenen Sommers zahlreiche Birken abgestorben. So müssen zum Beispiel in der Aubinger Lohe zwei und in der Truderinger Grünanlage in der Heuluss sechs Birken gefällt werden. Bei Fichten wurde wieder verstärkt Borkenkäferbefall festgestellt. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit den Bezirksausschüssen und der Unteren Naturschutzbehörde.

     

    Baumpflanzungen und Naturverjüngung

    Grundsätzlich wird jeder entfernte Baum durch eine Nachpflanzung oder natürlichen Aufwuchs ersetzt, wenn auch nicht immer an derselben Stelle. Deshalb und bedingt durch den ständigen Zuwachs an neuen öffentlichen Grünflächen übersteigt die Zahl der Baumpflanzungen seit vielen Jahren die der Fällungen. Auch im kommenden Jahr wird die Baumbilanz voraussichtlich wieder positiv ausfallen. Ersatzpflanzungen sind jedoch nicht überall sinnvoll. Vor allem in größeren und naturnahen Gehölzbeständen in Grünanlagen, auf Friedhöfen oder in den Isarauen vermehren sich die Baumbestände durch ihre Samen selbst. Der vorhandene Jungwuchs wird durch Pflegemaßnahmen so selektiert und gefördert, dass sich daraus Bäume entwickeln. Dies bewirkt im Vergleich zu Ersatzpflanzungen unter anderem einen standortgerechten und genetisch vielfältigeren Baumbestand, der besser gegen Krankheiten und Schädlinge geschützt ist.

    Gehölzpflege im Westpark

    (13. Januar 2020) Das Baureferat führt Pflegearbeiten im Ostteil des Westparks durch. Die Gehölzpflege basiert auf einem Parkpflege- und Entwicklungswerk, das seit einigen Jahren abschnittsweise umgesetzt wird. Dieses Jahr wird entlang der Straße „Am Westpark“ gearbeitet. Ziel ist es, langfristig einen nach Arten und Alter der Bäume gut durchmischten, stabilen Gehölzbestand zu entwickeln und dauerhaft zu erhalten.
    Hierfür müssen regelmäßig einzelne Bäume und konkurrierende Gehölze entfernt werden, um Freiraum für nachwachsende Bäume und Sträucher zu schaffen. Dabei sollen zukünftig prägende Bäume freigestellt und eine artenreiche Strauchschicht gefördert werden. Wo es möglich und sinnvoll ist, werden Reststämme belassen, um diese als Lebensraum für Insekten, höhlenbrütende Vögel und Pilzarten zu erhalten.
    Die Arbeiten wurden mit dem zuständigen Bezirksausschuss des Stadtbezirkes 7 Sendling-Westpark sowie dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. abgestimmt. Während der Arbeiten müssen ggf. kurzfristig Wege sicherheitshalber gesperrt werden.

    Scharfreiter- und Hohenschwangauplatz werden umgestaltet

    (7. Januar 2020) Die öffentlichen Grünflächen am Scharfreiter- sowie am Hohenschwangau-platz in Obergiesing werden aufgewertet und umgestaltet. Dafür hat der Stadtrat dem Baureferat am 5. November 2019 die Ausführungsgenehmigung erteilt. Die beiden Grünflächen bieten derzeit aufgrund der raumgreifenden Gehölzbestände, von einigen wenigen Sitzbänken abgesehen, praktisch keine Freiraumangebote mehr. Zukünftig sollen die Flächen für alle Bevölkerungsgruppen wieder nutzbar gestaltet und dafür die Ausstattung grundlegend erneuert werden. Das Planungskonzept hierfür spiegelt die Anregungen aus der vorangegangenen Bürgerbeteiligung, des Bezirksausschusses Obergiesing-Fasangarten sowie der örtlichen Koordinierungsgruppe Soziale Stadt wider. Demnach ist eine umfangreiche Reduzierung der Strauchbestände vorgesehen, um wieder offene Wiesen- und Rasenflächen zu schaffen. Dabei bleiben die Bestandsbäume weitestgehend erhalten. In Teilbereichen ist es jedoch nötig, als Vorabmaßnahme vier Bäume und weiteres Gehölz zu entfernen. Die betroffenen Gehölzflächen wurden vorab artenschutzrechtlich begutachtet. Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde sowie dem Bezirksausschuss abgestimmt. Die Arbeiten beginnen in dieser Woche und werden voraussichtlich bis Ende des Monats abgeschlossen. Im Frühjahr beginnen dann die Umbau- und Aufwertungsarbeiten zunächst am Hohenschwangauplatz. Bis voraussichtlich Ende 2020 wird das Projekt inklusive der Neupflanzung von 45 Bäumen abgeschlossen. Die Kosten liegen bei 2,5 Millionen Euro. Das Projekt wird vom Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt gefördert.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Beschlüssen des Bauausschusses vom 28. Juni 2016 und 5. November 2019 (Sitzungsvorlagen Nr. 14-20 / V 05403 und 14-20 / V 16863).

    Straßenreinigung beseitigt 55 Tonnen Silvestermüll

    (2. Januar 2020) Der Jahreswechsel und die damit verbundenen Feiern mit Feuerwerk und Böllerschüssen bescherten dem Baureferat innerhalb des Vollanschlussgebietes der städtischen Straßenreinigung auch dieses Mal wieder eine Menge Arbeit. Insgesamt wurden zirka 55 Tonnen (Vorjahr: rund 70 Tonnen) Silvestermüll beseitigt.
    Im Innenstadtbereich (insbesondere Fußgängerzone) und in Schwabing fielen insgesamt zirka 15 Tonnen Silvestermüll und rund um den Friedensengel etwa 4 Tonnen an, welche von 186 Mitarbeitern der städtischen Straßenreinigung mit Kehrmaschinen, Lkw-Kippern, Mehrzweckfahrzeugen und Kleintraktoren im Rahmen von Sondereinsätzen beseitigt wurden. Während in der Innenstadt und in Schwabing der Sondereinsatz von 4 Uhr morgens bis mittags lief, standen die Mitarbeiter der städtischen Straßenreinigung am Friedensengel bereits ab 0.30 Uhr bereit, damit der Straßenverkehr ab 3 Uhr früh wieder ungestört fließen konnte. Ab 6 Uhr wurden die Reinigungsarbeiten auf das umliegende Straßennetz im Vollanschlussgebiet ausgedehnt.

    Auch die Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats hat bereits am Neujahrstag mit der Reinigung der öffentlichen Parks und Grünanlagen begonnen. Ein besonders hohes Müllaufkommen war u.a. im Luitpoldpark, am Olympiaberg, am Neuhofener Berg, im Heckenstallerpark, im Riemer Park, im Bayernpark, am Königsplatz, an der Theresienhöhe, im Umfeld der Reichenbachbrücke, im Kronepark, Hirschgarten, Arnulfpark, in der „Grünen Fuge“ (Hirschgartenerweiterung), im Ostpark und am Fröttmaninger Berg zu verzeichnen. Die Stadtgärtnerinnen und -gärtner arbeiten, unterstützt durch externe Unternehmen, mit Hochdruck daran, dass alle 1.300 Grünanlagen mit zusammengenommen über 2.400 Hektar Fläche baldmöglichst wieder in einem sauberen Zustand sind. Dabei werden zunächst die Wege gesichert und Glasscherben beseitigt, danach die anderen Flächen gereinigt. Auf Wiesen- und Beetflächen und zwischen Gehölzen muss der Müll in Handarbeit entfernt werden.

    Hangweg in den Maximiliansanlagen gesperrt

    (6. Dezember 2019) Der Hangweg in den Maximiliansanlagen, der südlich der Maximiliansbrücke hinunter zur Isar führt, muss bis auf Weiteres teilweise gesperrt werden. Im oberen, steilen Bereich hat sich dort eine Hangquelle gebildet. Aus ihr tritt Wasser an die Oberfläche, wodurch der Weg bei der aktuellen Witterung vereist und eine akute Unfallgefahr entsteht. Für Fußgänger ergeben sich Ausweichrouten durch die vorhandenen parallelen Wege. Eine Umleitung für Fahrradfahrer ist ausgeschildert. Die genaue Ursache für das austretende Wasser wird aktuell untersucht, um sie baldmöglichst zu beheben.

    Vorwegmaßnahmen an der Ludwigsbrücke

    (8. November 2019) Die Ludwigsbrücke wird ab März 2020 bis Ende 2021 instandgesetzt. Dafür hat der Stadtrat im Juli 2019 dem Baureferat den Auftrag erteilt. Um die verkehrlichen Einschränkungen während der Bauzeit zu minimieren, werden nördlich und südlich der Ludwigsbrücke im Frühjahr 2020 Behelfsbrücken für den Rad- und Fußverkehr errichtet.

    Für den Bau dieser Behelfsbrücken werden jetzt die temporären Stützen hergestellt und die Isar-Ufermauer östlich des Vater-Rhein-Brunnens statisch ertüchtigt. Für die Arbeiten müssen die Gehwege in der Grünfläche „Auf der Insel“, die westlich und östlich am Vater-Rhein-Brunnen vorbeiführen, umgeleitet werden. Der Bereich nördlich des Brunnens wird als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Außerdem sind Gehölzarbeiten wie der Rückschnitt von Ästen und drei Baumfällungen erforderlich. Die Maßnahme ist mit den zuständigen Bezirksausschüssen, der Unteren Naturschutzbehörde sowie dem Kreisverwaltungsreferat abgestimmt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Dezember.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Stadtratsbeschluss vom 24. Juli 2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 15080).

    Baureferat saniert Weg im Westpark

    (8. November 2019) Das Baureferat saniert einen Abschnitt eines Wegs im Westpark. Dieser liegt am Eingang zum Park an der Westendstraße. Nach Kanalarbeiten wird dort der Belag wiederhergestellt. Wegen der Arbeiten, die am Montag, den 11. November beginnen und voraussichtlich bis 19. November dauern, müssen Teile des Wegs vorübergehend gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege.

    Josephsplatz: Neue Bänke und Poller am Franziskusbrunnen

    (7. November 2019) Auf Wunsch des Bezirksausschuss Maxvorstadt hat das Baureferat heute auf dem Josephsplatz vier zusätzliche Bänke und zwei Poller installiert, um unerlaubtes Parken auf dem Platz rund um den Franziskusbrunnen zu unterbinden. Auch auf der gegenüberliegenden Gehwegnase an der Hiltenspergerstraße wurden Poller aufgestellt.
    Die Blumenkübel, die im Sommer am Josephsplatz rund um den Franziskusbrunnen von Unbekannten aufgestellt worden sind, wurden entfernt. Eine, durch den Bezirksausschuss Maxvorstadt gesetzte Frist zur Abholung war ergebnislos verstrichen. Die Kübel werden vom Baureferat bis auf Weiteres eingelagert und können nach Kontaktaufnahme durch die Besitzer abgeholt werden. Der Bezirksausschuss Maxvorstadt hat diese Maßnahmen einstimmig bzw. mehrheitlich beschlossen. Vorausgegangen war ein gemeinsamer Ortstermin mit Vertretern des BA, des KVR und des Baureferates, um den Sachverhalt zu klären und eine nachhaltige Lösung für die Situation zu finden.

    Intelligentes Licht in Freiham Nord: Evaluierung und Ortsbesichtigung

    (31. Oktober 2019) Die Stadt München untersucht im Rahmen des EU-Projekts „Smarter Together“ im Stadtteil Freiham Nord neue Beleuchtungstechnologien in einem Feldversuch. Dafür hat das Baureferat im Januar auf einem Fußweg im Freihamer Grünband, parallel zur Ellis-Kaut-Straße, auf einer Strecke von circa 350 Metern zwölf moderne LED-Leuchten mit zusätzlicher intelligenter Elektronik installiert. Sie sorgen automatisch für eine adaptive, bedarfsabhängige Beleuchtung.

    Nun wird eine erste Bilanz gezogen: Das Baureferat stellt die Ergebnisse der Evaluierung der Öffentlichkeit vor und lädt zu einer Ortsbesichtigung ein. Die Präsentation findet am 7. November um 17 Uhr im Stadtteilladen am Westkreuz, Friedrichshafener Str. 11, statt. Ab circa 19 Uhr können Interessierte die adaptive Beleuchtung bei einem Spaziergang mit den Experten des Baureferats vor Ort erleben.

    Die intelligente Regelung der untersuchten Beleuchtungstechnologie stellt sicher, dass der Fußweg vor und hinter den Passanten hell ausgeleuchtet ist. Befindet sich keine Person im Erfassungsbereich der Sensoren, wird das Licht automatisch und langsam um circa 85 Prozent reduziert. Die ohnehin sehr energieeffizienten LED-Leuchten sparen mit dieser zusätzlichen Technik noch weitere Energie ein. Die Technologie trägt außerdem zur Reduzierung von nicht benötigtem künstlichen Licht bei. Das ist für viele Lebewesen, vor allem nachtaktive Insekten, von Vorteil.

    Baureferat saniert Wege im Bavariapark

    (25. Oktober 2019) Das Baureferat saniert die Wege der Grünanlage Bavariapark. Es werden die Beläge erneuert und die Oberflächenentwässerung verbessert. Wegen der Arbeiten, die voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern und im Frühjahr 2020 fortgesetzt werden, müssen einzelne Wege vorübergehend gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege.

    Baureferat saniert Weg zwischen Moosach und der Fasanerie

    (24. Oktober 2019) Das Baureferat saniert den Fuß- und Radweg zwischen Pappelallee und Donaustaufer Straße am Übergang zwischen Moosach und der Fasanerie. Die Arbeiten werden in Abschnitten durchgeführt und dauern voraussichtlich zwei Wochen, abhängig von der Witterung. Während der Arbeiten bleibt der Weg nutzbar, es können jedoch zeitweise Behinderungen auftreten.

    Brunnensaison geht zu Ende

    (21. Oktober 2019) Wie jedes Jahr beginnt das Baureferat im Oktober damit, die städtischen Brunnen auf den Winter vorzubereiten. Fast alle der rund 190 betreuten Brunnen werden in der kalten Jahreszeit stillgelegt. Ausnahmen sind u. a. die Brunnen am Viktualienmarkt, der Fischbrunnen am Marienplatz oder das Brunnenbuberl am Stachus.

    Um Münchens Brunnen vor Schnee und Eis zu schützen, werden die meisten passgenau abgedeckt; rund 5.300 Quadratmeter Holz sind dazu nötig. Etwa sechs bis sieben Wochen dauert es, bis alle Brunnen verschalt sind; ab Mitte April nächsten Jahres werden sie wieder aus dem Winterschlaf geholt. Aufgrund der aktuell guten Witterung bleiben die beliebtesten innerstädtischen Brunnen noch so lange wie möglich, voraussichtlich bis Anfang November, in Betrieb.
    Von den 190 städtischen Brunnen auf öffentlichen Plätzen und in Grünanlagen werden 18 ganzjährig betrieben, davon können elf in der Altstadt auch im Winter als Trinkbrunnen genutzt werden. Die restlichen Brunnen machen „Winterpause“. Auch die Trinkwasserspender am Rindermarkt und in der Sendlinger Straße müssen im Winter abgestellt werden. Über die gesamte Vielfalt der städtischen Brunnen informiert das Baureferat auf seiner Internetseite unter www.muenchen.de/baureferat.