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Pressemitteilungen


    Wettbewerb „Mehr Grün für München“ erneut erfolgreich

    (3. August 2020) Mit dem Wettbewerb „Mehr Grün für München“ fördert das Baureferat (Gartenbau) die Eigeninitiative der Münchnerinnen und Münchner beim vorbildlichen Gestalten von Vorgärten, Höfen, Außenanlagen und Gewerbeflächen. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität des Wohn- und Arbeitsumfeldes zu verbessern und die Stadtgestalt insgesamt zu verschönern. Eingeführt wurde der Wettbewerb vom Münchner Stadtrat im Dezember 1974. Auch die jüngste Staffel der Jahre 2018 und 2019 stieß auf großes Interesse: Insgesamt wurden 51 Beiträge eingereicht. Davon kamen 38 in die engere Wahl. Es wurden diesmal 20 Preise verliehen.

    Eine Jury aus Personen des öffentlichen Lebens, der Politik und Wirtschaft prämierte die Beiträge in den Kategorien
    - vorbildliche Gestaltung der Vorgärten
    - vorbildliche Gestaltung der Außenanlagen
    - vorbildliche Gestaltung der Gewerbeflächen
    - vorbildliche Gestaltung der Höfe
    - vorbildliche persönliche Leistungen
    - vorbildliches kinderfreundliches Wohnumfeld.

    Für die aktuelle Staffel wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.500 Euro ausgeschüttet. Weitere Informationen und eine Bildergalerie der prämierten Objekte stehen im Internet unter www.muenchen.de/gartenbau zur Verfügung.

    Jetzt anmelden!
    Das Baureferat wurde vom Bauausschuss beauftragt, den Wettbewerb auch künftig im zweijährigen Turnus durchzuführen. Für die Jahre 2020/2021 sind ab sofort Anmeldungen beim Baureferat (Gartenbau) unter dem Kennwort „Mehr Grün für München“ und Angabe der Adresse des Objektes möglich: per Post, Anruf, Fax oder E-Mail an Baureferat (Gartenbau), Friedenstraße 40, 81671 München, Telefon 233-6 03 63 oder 233-6 03 66, Fax 233-6 03 45, E-Mail: gartenbau@muenchen.de.

    Ebenso können hier Anträge für das Förderprogramm „Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung“ gestellt werden. Weitere Informationen sind unter www.muenchen.de/gartenbau abrufbar.

    Weitere feste Toiletten in städtischen Grünanlagen

    (15. Juli 2020) Das Baureferat realisiert dieses Jahr drei neue feste Toilettenanlagen im Hirschgarten, in den Frühlingsanlagen an der Isar und im Sendlinger Wald/Südpark. Grundlage ist die Bedarfsermittlung gemäß Stadtratsbeschluss „Toiletten im öffentlichen Raum“ vom Dezember 2019. Die Arbeiten beginnen jetzt im Hirschgarten mit der Verlegung der Leitungen. Die Inbetriebnahme der drei Toilettenanlagen ist für den Herbst vorgesehen. Bau, Unterhalt und Betrieb der Anlagen hat das Baureferat an einen externen Betreiber vergeben.

    Damit im Landschaftsschutzgebiet Hirschgarten der alte Baumbestand mit seinem weitläufigen Wurzelwerk und die Grünflächen geschont bleiben, müssen die Leitungen für die Toilette unter der bestehenden Skateanlage durchgeführt werden. Diese ist deshalb während der Bauzeit nicht nutzbar. Der Parkzugang an der Schloßschmidstraße muss bis voraussichtlich Mitte August gesperrt bleiben. Das Vorgehen ist mit dem Bezirksausschuss sowie der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

    Die vollautomatischen Toiletten mit Unisex-Kabine sind behindertengerecht und werden auf geringstmöglicher Grundfläche auch besonderen Anforderungen gerecht. Die Anlage im Hirschgarten bietet eine weitere barrierefreie Kabine, die gemäß des Gütesiegels „Toilette für Alle“ speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und deren Begleitpersonen ausgestattet ist. Alle neuen Anlagen entsprechen mit einem aufklappbaren Baby-Wickeltisch, einem unterfahrbahren Waschbecken, Seifenspender, Handtrockner und Ablage, einem Urinal sowie einer Notrufeinrichtung dem aktuellsten Stand der Technik. Die Kabine reinigt sich nach jedem Toilettengang automatisch; zusätzlich sorgt Personal des Betreibers für den hygienisch einwandfreien Betrieb. Die Toiletten sind ganzjährig und täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet; die Benutzung ist kostenlos.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen zum Neubau von Toiletten im öffentlichen Raum finden Sie im Beschluss des Bauausschusses des Münchner Stadtrats vom 3. Dezember 2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 16785).

    Der Sommer blüht in der Stadt!

    (18. Mai 2020) Der Einzug der Sommerblumen in die Stadt ist jetzt, nach den Eisheiligen, nicht mehr aufzuhalten. Morgen beginnt der städtische Gartenbau damit, die Blumenkästen auf den Rathausbalkonen anzubringen. Auf Wunsch des Oberbürgermeisters wurden die Rathausbalkone letztes Jahr statt mit Geranien bienenfreundlich bepflanzt. Wegen der sehr positiven Resonanz ist auch dieses Jahr die gleiche bienenfreundliche Bepflanzung der Balkonkästen vorgesehen. Den ganzen Sommer hindurch zieren dann Buntnesseln, Zauberschnee, Prachtkerzen, Löwenmäulchen, Leberbalsam, Mehlsalbei, Basilikum, Schleiereisenkraut und Zinnien sowie Zweizahn, Fächerblume und Süßkartoffel das Rathaus. Insgesamt wurden dafür über tausend Pflanzen in die 111 Blumenkästen gesetzt.

    Ab Ende Mai ist die Stadtgärtnerei dann spätabends und frühmorgens in den Fußgängerzonen unterwegs, um die mobilen Pflanzkörbe mit den Sommerblumen in die steinernen Gefäße einzusetzen. Mitte Mai wurde bereits begonnen, die Zierbeete an vielen Plätzen der Stadt und in Grünanlagen von den typischen Frühjahrsblühern auf Sommer umzustellen. Auch hierbei wird an die Insektenfreundlichkeit gedacht. Voraussichtlich in zwei bis drei Wochen ist dann die Aufgabe, den Sommer in die Stadt zu bringen, von gärtnerischer Seite erfüllt.

    Bestens vorbereitet setzt das Baureferat alle Jahre zum Frühjahrs- und Sommerbeginn blühende Highlights in der Stadt. In den Kulturgärtnereien des Baureferates werden jedes Jahr aufs Neue Kompositionen aus zahlreichen verschiedenen Pflanzen entwickelt. In diesem Jahr blühen die Sommerblumen in Beeten und Pflanzkübeln in unterschiedlichen Farbverläufen, Farbdreiklängen und nicht alltäglichen Kontrasten. Es werden beispielsweise die Beete um den Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten so bepflanzt, dass sich die zwei Kontrastfarben gelb und blau mit weißen Blütenfarben ergänzen. Am Karolinenplatz werden Sommerblumen in kräftigen Orangetönen im Kontrast zu blau und violett gesetzt. Der Promenadeplatz wird in einem Farbverlauf von weiß über rosa bis violettblau gestaltet.

    Zahlen Sommerblumen 2020:
    - Anzahl der Pflanzen: circa 153.000 Pflanzen
    - Anzahl der „Mobilen Gefäße“: circa 600 Gefäße an 43 Standorten
    - Flächen der „Wechselflor-Beete“: circa 3.700 m² an 26 Standorten

    Hochwasser-Reparaturen an der Isar

    (18. Mai 2020) Das Baureferat repariert die Hochwasserschäden, die im Frühjahr an der Isar entstanden sind. Neben Schäden an den Wegen hat das Hochwasser auch Kiesabtragungen an verschiedenen Uferabschnitten verursacht. Diese müssen jetzt wieder aufgefüllt werden, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Da die Arbeiten im Naturraum Isar stattfinden, werden sie möglichst schonend durchgeführt. Sie dauern maximal zwei Wochen, finden an verschiedenen Stellen zwischen Weideninsel und Reichenbachbrücke statt und erfolgen unter ökologischer Baubegleitung. Durch die Arbeiten wird es vereinzelt nötig, kurzzeitig einzelne Wegabschnitte zu sperren. Ausweichrouten ergeben sich durch vorhandene parallele Wege vor Ort.

    Weitere Bereiche öffentlicher Grünanlagen wieder offen

    (15. Mai 2020) Gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung* sind bereits seit letzter Woche Spielplätze für Kinder in Begleitung von Erwachsenen wieder geöffnet. Aktuell ist nun auch eine Nutzung von Freizeit- und Sporteinrichtungen in den städtischen Grünanlagen unter Auflagen wieder möglich. Gemäß der Verordnung gilt dies für Bolzplätze, Basketballkörbe sowie für Skate- und Bikeanlagen, die kontaktlos und von insgesamt höchstens fünf Personen genutzt werden dürfen. Überall gilt weiterhin generell der Mindestabstand von 1,5 Metern. Schilder weisen vor Ort auf die Regeln hin. Auch der weitläufigere Teil des Rosengartens mit der großen Rasenfläche bis zum Freibadbächl kann unter diesen Bedingungen wieder genutzt werden.

    *Grundlage ist die Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (4. BayIfSMV) vom 5. Mai 2020. Dazu informiert das Bayerische Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration unter dem Link https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php.

    Aus aktuellem Anlass: Feucht- und Hygienetücher richtig entsorgen!

    (16. April 2020) Feucht- und Hygienetücher gehören in den Restmüll und nicht in die Toilette. Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) bittet alle Bürgerinnen und Bürger, dies unbedingt zu beachten. Feuchtes Toilettenpapier, Feucht- und Desinfektionstücher bestehen nicht aus Papier, sondern aus einem Polyester-Viskose-Mix oder aus mit Kunstharz gefestigten Fasern. Der reißfeste Stoff löst sich nicht wie Toilettenpapier im Abwasser auf und führt deshalb zu Verstopfungen und Pumpenstörungen im Kanalsystem. Aktuell kommt es gehäuft zu Problemen in der Münchner Kanalisation die für die MitarbeiterInnen der MSE zu einem deutlich erhöhten Arbeitseinsatz führen. Darüber hinaus können technische Anlagen dadurch schwer beschädigt werden. In der Kläranlage müssen die Hygienetücher vor der Abwasserreinigung vollständig aus dem Abwasser entfernt und separat entsorgt werden. Das verursacht erheblichen Aufwand und hohe Kosten.

    Die Gefahr von Ablagerungen, Verstopfungen und Betriebsproblemen durch Feucht- und Hygienetücher betrifft auch die privaten Abwasserrohre. Hier kann es bei Verstopfungen zu einem Rückstau des Abwassers bis ins Haus kommen. Dadurch können teure Reparaturen an Gebäude und privater Anschlussleitung nötig werden.

    Weitere Informationen finden Sie unter „Weitere Themenbereiche“ auf www.muenchen.de/mse

    Reinigung von Plätzen und Grünanlagen

    (15. April 2020) Straßen und Plätze, städtischen Parks und Grünanlagen sowie die Isarufer werden auch in Zeiten der Pandemie regulär gereinigt. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Baureferates und der beauftragten Firmen arbeiten unter Einhaltung der aktuell geltenden Schutzvorschriften in mehreren Schichten und gewährleisten die Sauberkeit.

    Aufgrund des schönen Wetters am langen Osterwochenende hat die städtische Straßenreinigung nach den Feiertagen Sonderreinigungen mit zusätzlichen Entleerungen der Abfallbehälter veranlasst. Grund dafür war insbesondere auch der Verpackungsmüll, der aktuell ganz offensichtlich durch die vermehrte Verwendung von To-Go-Produkten entsteht. Auch in den städtischen Grünanlagen und an den Isarufern wurde verstärkt gereinigt.

    Da bei schönem Wetter auch künftig von einem erhöhtem Abfallaufkommen auszugehen ist, wird das Baureferat schwerpunktmäßig im öffentlichen Straßenraum, sowie in den Parks und Grünanlagen die Sauberkeit verstärkt kontrollieren und bei Bedarf Sonderreinigungen und -leerungen durchführen. Das Baureferat bittet zudem, die zahlreichen Abfallbehälter zu nutzen und Abfall nicht an der Uferlinie oder auf Wiesen zurückzulassen.

    Verunreinigungen kann man per Telefon melden: 089/233-96296 oder 089/233-61201, bzw. möglichst mit Foto über ein online‐Formular, erreichbar über den QR-Code auf den städtischen Abfallbehältern. Die Isar-App informiert, wo entlang der Ufer der nächstgelegene Abfallcontainer bereitsteht.

    Baureferat holt die Brunnen aus der Winterpause

    (9. April 2020) Die Winterpause ist vorüber: Die Brunnensaison beginnt traditionell am Gründonnerstag, dieses Jahr also am heutigen 9. April. Bis Mitte Mai werden sämtliche, rund 190 städtische Brunnen von ihrer Winterverschalung befreit, gereinigt und in Betrieb genommen. Als erste große Brunnen werden heute der Wittelsbacher Brunnen und der Brunnen am Rindermarkt aus ihrer Verschalung geholt und aufgedreht.

    Das Baureferat informiert über die Winterdienstbilanz 2019/2020

    (2. April 2020) Der Beginn der Winterdienstsaison 2019/2020 war im November 2019 überwiegend noch von milden Tagestemperaturen geprägt. Erste Kontrollfahrten und auch Sicherungseinsätze wurden jedoch aufgrund der nächtlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt bereits ab Mitte November erforderlich.

    Die gesamte Winterdienstsaison zeichnete sich durch einen durchschnittlich milderen Temperaturverlauf aus und hatte vergleichsweise wenig Schneefalltage. Die Anzahl der Frosttage fiel ebenfalls geringer aus, wobei häufig Temperaturen um und knapp über dem Gefrierpunkt verzeichnet wurden. Aufgrund der damit verbundenen Gefahr von Glätte, wurden entsprechend Kontroll-, Streu- sowie Sicherungstätigkeiten durchgeführt.

    Die nachfolgende Tabelle stellt den Winter 2019/2020 dem vorangegangenen Winter im Stadtgebiet München gegenüber:

    Winter 2018/2019                                Winter 2019/2020
    Schneefall-/Frosttage 26 / 84 Tage         6 / 65 Tage
    Einsatztage 101 Tage                           92 Tage
    Streusalzverbrauch 13.134 t                  5.500 t
    Splittverbrauch 18.082 t                        3.500 t
    Kosten 18,8 Mio. Euro                         9,4 Mio. Euro

    Weitere Informationen zum Thema Winterdienst im Stadtgebiet München gibt es unter „Winterdienst“ auf der Internetseite www.muenchen.de.

    Arkaden am Alten Rathaus werden aufgewertet

    (24. März 2020) Die Arkaden am Alten Rathaus werden aufgewertet. Dafür beginnt das Baureferat in dieser Woche mit einer Reihe von Maßnahmen, mit denen die Situation in den beiden Durchgängen deutlich verbessert wird. Zuerst werden die noch vorhandene Fahrspur und das nicht barrierefreie Mosaikpflaster im Gehwegbereich ausgebaut und zunächst provisorisch durch einen hellen, beigen Asphaltbelag ersetzt. Auch der Zugang zum Alten Rathaus (großer Festsaal) wird barrierefrei angepasst. Die nicht mehr benötigte Telefonnische wird geschlossen und die Beleuchtung optimiert.

    Die Straßenbauarbeiten dauern bis zum 25. April. Anschließend werden Wände und das Arkadengewölbe hell gestrichen und die Fahrradabstellanlagen wieder eingerichtet. Während dieser Zeit ist die Durchfahrt unter dem Alten Rathaus nicht möglich, der Fußgängerverkehr kann weiter passieren.

    Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in der Bekanntgabe in der Sitzung des Bauausschusses vom 3. Dezember 2019 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 16868).