Top
Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Pressemitteilungen


Arbeiten am Figurenspiel des Neuen Rathauses

(6. September 2017) Das Figurenspiel im Turm des Neuen Rathauses wird restauriert. Durch den Einfluss von Wind und Wetter sind die Farben der Figuren stark verblasst. Außerdem wurden an einigen Figuren kleine Risse im Kupferblech festgestellt. Nachdem die Schäfflergruppe in der unteren Etage bereits im Vorjahr restauriert wurde, folgen nun die Arbeiten an den Figuren des in der oberen Etage dargestellten Ritterturniers. Die 14 einzelnen Figuren werden nacheinander ausgebaut, restauriert und wieder eingebaut. Die Arbeiten an den beiden Rittern mit ihren Pferden erfolgen vor Ort. Der Betrieb wird während der Maßnahme nicht unterbrochen, da immer nur einzelne Figuren für einige Tage fehlen werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle Figuren wieder vollständig und mit frischen Farben zu sehen sein.

Das Figurenspiel im Turm des Neuen Rathauses wurde 1906 vom Architekten Georg Hauberisser gestaltet. Die 32 Figuren sind aus Kupferblech gearbeitet. In der unteren Etage bewegen sich acht tanzende Schäffler, in der oberen Etage ist die Hochzeitsszene von Herzog Wilhelm V. mit Renate von Lothringen 1568 in einem Ritterturnier dargestellt. Kriegs- und Feuerschäden zerstörten 1944/45 die Farben, die 1949/50 vollkommen erneuert wurden. In den folgenden Jahrzehnten wurden sie wiederholt ausgebessert.

Führung zur spätsommerlichen Blüte im Rosengarten

(29. August) Das Baureferat (Gartenbau) lädt alle Garten- und Pflanzeninteressierten am Mittwoch, 6. September von 14 bis 15.30 Uhr zu einem unterhaltsamen, fachkundig geführten Besuch in die städtische Baumschule Bischweiler ein. Dieses Mal stehen spannende und lehrreiche Einblicke in den Rosengarten auf dem Programm.
Treffpunkt ist am Eingang, Sachsenstraße 2; Zugang über die Sachsenstraße südlich des Schyrenbades oder über den Fußwanderweg entlang der Isar, Eingang Rosengarten. Der Eintritt und die Führung sind frei.

Baureferat saniert Fuß- und Radwege im Luitpoldpark

(17. August 2017) Das Baureferat erneuert bis Ende September Fuß- und Radwege im Luitpoldpark. Wegen der Arbeiten müssen einzelne Wege zeitweise gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor Ort.

Baubeginn für die Feuerwache 5

(16. August 2017) Das Baureferat hat mit dem Neubau der Feuerwache 5 an der Anzinger Straße in Berg am Laim begonnen. Mit integriert wird der zweite Teil des Zentrums für Katastrophenschutz. Die Ausführungsgenehmigung dafür hat der Stadtrat am 23. Mai 2017 erteilt. Nach den vorbereitenden Maßnahmen beginnen die beauftragten Baufirmen nun mit dem Rohbau.
Der Neubau in der Anzinger Straße wird neben der 2016 fertiggestellten Feuerwache 4 in der Heßstraße die zweite Schwerpunktwache der Berufsfeuerwehr München außerhalb der Altstadt. Damit der Betrieb der Feuerwache auch während der Bauzeit aufrecht erhalten bleiben kann, wird der Bau in zwei Abschnitten realisiert. Der erste Bauabschnitt wird bis Sommer 2019 fertiggestellt; dabei entsteht zunächst der Gebäudeteil im nördlichen Bereich des Grundstücks. Danach wird der laufende Betrieb aus dem Alt- in den Neubau verlagert, das Bestandsgebäude abgebrochen und der zweite Bauabschnitt bis zum Herbst 2022 realisiert.
Der Neubau bietet Raum für ein Katastrophenschutzzentrum, Fahrzeughallen mit Wasch- und Desinfektionsräumen, Werkstätten, Büros, Schulungs-, Trainings- und Ruheräume, eine Tiefgarage mit 150 Stellplätzen sowie Lager und Dienstwohnungen. Die Feuerwache 5 ist für die Wasserrettung an der gesamten Isar, den Bächen im Englischen Garten und Gewässern im Münchner Osten zuständig. Daher erhält sie zusätzlich eine Druckkammer, die unter anderem zur medizinischen Behandlung bei Tauchunfällen eingesetzt wird. Die Gebäudeteile umschließen einen großen Innenhof, der über Durchfahrten im Norden und Osten des Geländes erschlossen wird. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei 99,91 Millionen Euro.

Neue E-Fahrzeuge für die Straßenreinigung

(14. August 2017) Das Baureferat hat für die Straßenreinigung zwei neue Fahrzeuge mit Elektroantrieb in Dienst gestellt. Die beiden Transporter werden zum Entleeren von Abfallbehältern in der Fußgängerzone und benachbarten Straßen eingesetzt. Außerdem werden sie auch bei Sonderveranstaltungen wie dem Oktoberfest eingesetzt.
Durch ihren elektrischen Antrieb sind die beiden mit 3,3 Metern Länge und 1,1 Metern Breite kompakten Fahrzeuge sehr leise. Um die Sicherheit für Passanten zu erhöhen, verfügen sie deshalb über ein akustisches Fahrsignal. Jedes der Fahrzeuge spart im Vergleich zu Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb circa eine Tonne CO2-Ausstoß pro Jahr ein.

Städtische Spielplätze für ALLE Kinder

(14.08.2017) Unter dem Titel „Macht mal Platz, Jungs!“ hat die Süddeutsche Zeitung in der Ausgabe vom Samstag, 12. August 2017, in äußerst einseitiger Weise kritisiert, wie städtische Spielplätze gestaltet werden. Behauptet wird, die Belange von Mädchen blieben auf der Strecke. Das Baureferat stellt dazu Folgendes klar:
Städtische Spielplätze werden nicht am „grünen Tisch“ geplant, sondern in einem aufwändigen Verfahren mit einer Vielzahl von Beteiligten. Dieses Verfahren wird seit Jahrzehnten ständig fortentwickelt und optimiert.
Selbstverständlich werden speziell Kinder und Jugendliche, die den Platz künftig nutzen, mit einbezogen. Ziel ist es, die Bedürfnisse ALLER Kinder zu berücksichtigen: Alle Kinder, Mädchen wie Buben, mit oder ohne Handicap, sollen den öffentlichen Spielraum gemeinsam nutzen können.
Das Baureferat achtet darauf, Spielmöglichkeiten so zu gestalten, dass sie jedes Kind entsprechend seines Alters und seiner persönlichen Entwicklung nutzen kann und das gemeinsame Spiel gefördert wird. Mädchen wie Buben nutzen beispielsweise gleichermaßen gerne eine Vogelnestschaukel, Wasserspielplätze und Kletterlandschaften mit Aussichtspunkten.
Individuelle Wünsche, die bei den Planungsworkshops speziell von Mädchen geäußert werden, sind beispielsweise – je nach Alter unterschiedlich – Rückzugsmöglichkeiten, besonderes Sitzmobiliar oder Hängematten, Spielflächen für Rollenspiele, oder ähnliches.
Diese Wünsche fließen selbstverständlich in das Planungsergebnis mit ein.

Baureferat saniert Wege südlich des Pasinger Friedhofs

(7. August 2017) Das Baureferat erneuert bis Mitte September Fuß- und Radwege südlich des Pasinger Friedhofs zwischen Silberdistel- und Planegger Straße. Wegen der Arbeiten müssen einzelne Wege zeitweise gesperrt werden. Der Fuß- und Radverkehr wird über die angrenzenden Straßen umgeleitet.

Kampagne für die Isar: Floßaktion

(4. August 2017) Am 5. August ist ein Floß des Baureferates zwischen Flaucher und Reichenbachbrücke unterwegs, auf dem ein großes Infotransparent zu sehen sein wird. Es zeigt einen Müllberg, der zur Kick-Off-Veranstaltung der Öffentlichkeitskampagne für eine saubere Isar im Juli 2016 aufgeschüttet wurde und wirbt für eine saubere Isar.

Die Öffentlichkeitskampagne „Wahre Liebe ist...“, die das Baureferat bereits im letzten Sommer erfolgreich durchgeführt hat, wird heuer wiederholt. Mit der Kampagne soll das Verständnis für die Isar als schützenswerten Wildfluss weiter gesteigert werden, um langfristig ein umweltbewusstes und rücksichtsvolles Verhalten zu erreichen. Das Floß ist eine von vielen Aktionen und Maßnahmen, die diesen Sommer stattfinden.

Prunkhof im Neuen Rathaus: Sanierung des Durchgangs zum Marienplatz

(26. Juli 2017) Der Durchgang vom Prunkhof des Neuen Rathauses zum Marienplatz wird bis Mitte September saniert. Dabei werden die Entwässerungsrinne und die Abdichtung in dem Durchgang erneuert. Er muss deshalb für diesen Zeitraum gesperrt werden. Der Prunkhof bleibt über die Weinstraße erreichbar. Der Turmaufzug wird während der Bauarbeiten weiterhin vom Marienplatz aus erreichbar sein.

Baureferat saniert Fuß- und Radwege im Ostpark

(26. Juli 2017) Das Baureferat saniert die Verbindungswege zwischen Staudinger und Heinrich-Wieland-Straße sowie die Wege auf den Aussichtshügel im Ostpark. Dort werden die bestehenden Asphaltdecken und Pflasterflächen erneuert. Wegen der Arbeiten, die voraussichtlich Ende September abgeschlossen werden, müssen einzelne Wege vorübergehend gesperrt werden. Ausweich-Routen ergeben sich über parallel verlaufende Wege vor Ort.

Praxisnaher Vortrag Obstbaumschnitt

(25. Juli 2017) Das Baureferat, Hauptabteilung Gartenbau, lädt am Freitag, 28. Juli von 15 bis 17 Uhr zu einem Vortrag über Obstbaumschnitt in den Garten der Grünwerkstatt in Riem ein. Peter Wallner, Gartenbautechniker beim Baureferat, vermittelt Grundkenntnisse und Methoden des Obstbaumschnittes im Sommer. Dabei werden die wichtigsten Schnittregeln zum Sommerschnitt an Obstbäumen im Garten der Grünwerkstatt praktisch vorgeführt.

Treffpunkt ist um 15 Uhr in der Grünwerkstatt in der Messestadt Riem, Helsinkistr. 57. Weitere Infos zur Veranstaltung und Anmeldung bitte entweder per Telefon an 233-60329 oder per E-Mail an gartenbau@muenchen.de.

Flaucher-Spielplatz: Ortstermin und Planungswerkstätten für Schulkinder

(11. Juli 2017) Der Flaucher bekommt einen neuen Spielplatz und die Kinder können sich an der Planung beteiligen. Das Baureferat lädt dafür alle Schulkinder von sechs bis 14 Jahren, die im Umfeld wohnen, zu einem Ortstermin ein. Der Treffpunkt ist am Mittwoch, 19. Juli, um 16 Uhr im Kinder- und Jugendtreff 2Club in der Thalkirchner Straße 209. Von dort geht es zum gelben Pavillon des Baureferats beim Flaucher-Biergarten. Um 18.30 Uhr ist die Gruppe wieder zurück im 2Club.

Bei dem Termin werden erste Ideen für den neuen Spielplatz gesammelt. Ihm folgen zwei moderierte Planungswerkstätten, bei denen sich die Schulkinder erneut beteiligen können: am Mittwoch, 26. Juli, und am Donnerstag, 27. Juli, jeweils von 16 bis 18.30 Uhr werden weitere Spielideen für den Spielplatz ausgearbeitet. Beide Termine finden im Kinder- und Jugendtreff 2Club statt, dem Kooperationspartner des Beteiligungsprojekts.

Der vorhandene sanierungsbedürftige Flaucher-Spielplatz „Am Flieger“ an der Brudermühlstraße wird aufgelassen und renaturiert. Dafür entsteht der neue Spielplatz gegenüber des Biergartens. Die Ideen der Schulkinder aus den drei Terminen fließen in den Vorentwurf ein, der im Herbst 2017 vorgestellt und diskutiert werden soll.

Informationstag: Der Südpark wird aufgewertet

(11. Juli 2017) Das Baureferat veranstaltet am Montag, 17. Juli, einen Informationstag zur geplanten Aufwertung des Südparks. Er findet ganztägig von 7 bis 20 Uhr in einem Pavillon an den Sommerstockbahnen im Jugendspiel- und Freizeitbereich des Parks statt.
Durch das neu entstehende Wohnquartier „Am Südpark“ wird der Bereich um den Park in den nächsten Jahren um 2.500 neue Anwohnerinnen und Anwohner wachsen; daher wird der Park gezielt aufgewertet. So wird der südliche Eingangsbereich umgestaltet und der Kinderspielplatz neu konzipiert. Für den Jugendspiel- und Freizeitbereich wurde bereits in der ersten Juliwoche ein Workshop mit Jugendlichen durchgeführt. Die dabei entstandenen Ideen werden am Informationstag präsentiert; dabei können auch weitere Vorschläge für das zukünftige Angebot dieses Bereichs eingebracht werden. Das Gesamtergebnis aus der Jugendbeteiligung und dem Informationstag bildet die Grundlage für den Vorentwurf, der im Herbst 2017 öffentlich vorgestellt werden soll.

Bodenseestraße wird „smart“

(7. Juli 2017) Das Baureferat hat den Umbau der Bodenseestraße termingerecht fertiggestellt. Nach der Projektgenehmigung des Stadtrats im Juli 2015 begannen im Mai 2016 die Bauarbeiten. Die Maßnahme dient dem zusätzlichen verkehrlichen Bedarf, der durch das neue Quartier Freiham-Nord mit bis zu 25.000 Einwohnern entsteht. Großzügige Geh- und Radwege sowie je zwei Fahrstreifen in beide Richtungen nehmen den zusätzlichen Verkehr auf. An den Knotenpunkten Anton-Böck-, Hans-Stützle- und Hans-Steinkohl-Straße wurden neue Signalanlagen für sichere Querungen installiert. Entlang der Straße wurden zwischen Wiesentfelser und Hans-Steinkohl-Straße 32 Bäume gepflanzt. Im Begleitgrün zwischen Wiesentfelser Straße und der A99 werden in den nächsten Tagen noch Wildkräuter gesät.

Für die Bodenseestraße hat das Baureferat im Rahmen des geförderten EU-Projekts Projekts „Smarter Together“ (www.smarter-together.de) neue intelligente Lichtmasten entwickelt. Sie sind mit modernster LED-Technik ausgestattet und werden bald M-WLAN, den kostenfreien Service Münchens für öffentliches WLAN bieten. Außerdem schaffen sie zusätzlich Möglichkeiten, Sensoren (z.B. zur Erfassung von Umweltdaten oder Informationen zu Verkehr) zu installieren. Damit können innovative mobile Dienste für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers im Rahmen eines Pilotprojekts entwickelt werden.

Die ersten zwei Dutzend Exemplare sind in der Bodenseestraße zwischen Anton-Böck- und Hans-Steinkohl-Straße bereits aufgestellt. Weitere Masten folgen unter anderem in der Limesstraße und im Grünfinger in Freiham Nord. Das Projekt wird 2019 und 2020 evaluiert.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie in den Stadtratsbeschlüssen vom 29. April 2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 03027, EU-Projekt Smarter Together), vom 13. Oktober 2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 04152, Beleuchtungskonzept) und vom 29. Juli 2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 03288, Umbau Bodenseestraße).

Münchner Stadtentwässerung: Solide Finanzen, stabile Gebühren

(5. Juli 2017) Auch im vergangenen Jahr haben sich die Finanzen der Münchner Stadtentwässerung (MSE) positiv entwickelt: Der Jahresabschluss 2016 weist einen Überschuss von 3,673 Mio. Euro aus und wurde dem Stadtentwässerungsausschuss am 4. Juli vorgestellt.

Die bestehenden Gebührensätze können weiter gehalten werden: Mit 1,56 Euro pro Kubikmeter für Schmutzwasser und 1,30 Euro je Quadratmeter und Jahr für Niederschlagswasser sind diese im Betrachtungszeitraum bis 2017 seit nunmehr 21 Jahren stabil. Im Jahr 2016 hat die MSE allein 67,5 Millionen Euro in den Werterhalt des Münchner Kanalnetzes und der Klärwerke investiert, um auch künftig die Aufgaben der Stadtentwässerung sicher und nachhaltig erfüllen zu können.

Nähere Informationen zur Münchner Stadtentwässerung (MSE) sind im Internet unter www.muenchen.de/mse abrufbar.

Skatepark Brundageplatz: Vorentwurf der Umbaupläne wird präsentiert

(4. Juli 2017) Der Skatepark am Brundageplatz in der Nähe des Olympiazentrums soll saniert werden. Das Baureferat präsentiert am Montag, den 10. Juli, von 16 bis 18 Uhr erste Umbaupläne und diskutiert den Vorentwurf an Ort und Stelle mit den Skatern.

Im Mai fand ein Workshop statt, bei dem Jugendliche und Erwachsene ihre Ideen für die Sanierung eingebracht haben. Die Ergebnisse waren Grundlage für den nun erarbeiteten Vorentwurf. Die Veranstaltung wird von Skateboarding München e.V. unterstützt.

Rückschnitt an Rosskastanie am Rindermarkt

(4.7.2017) Im Mai hat ein Sturm an einer großen Rosskastanie am Rindermarkt einen Hauptast aus dem Stamm herausgerissen und eine tiefgehende Wunde hinterlassen. Zwischenzeitlich wurde durch einen externen Gutachter festgestellt, dass der Baum allenfalls noch vorübergehend verkehrssicher erhalten werden kann. Dazu muss allerdings die gesamte Krone erheblich zurückgeschnitten werden. Der Rückschnitt erfolgt am Dienstag, 4. Juli. Das Baureferat versucht, die Kastanie solange wie möglich zu erhalten und wird den Zustand des Baums weiter beobachten.
 

Freiham Nord: Anschluss an die A99 für den Baustellenverkehr

(28. Juni 2017) Das Baureferat hat für Freiham Nord den provisorischen Anschluss an die angrenzende Autobahn A 99 an der Ausfahrt „Germering Nord“ fertiggestellt. Er ist ausschließlich für den Baustellenverkehr zugelassen und dient dazu, den LKW-Verkehr für alle Baumaßnahmen im Entwicklungsgebiet Freiham Nord zu bündeln. Damit werden die angrenzenden Wohnquartiere in Aubing entlastet. Das Provisorium wurde am 5. April 2016 vom Stadtrat genehmigt und konnte nun nach Abschluss der vorangegangenen archäologischen Untersuchungen und einer viermonatigen Bauzeit in Betrieb genommen werden.

Die durchgehend 6,5 Meter breite Fahrbahn des Anschlusses mit beidseitigen Randstreifen ist für den Lkw-Begegnungsverkehr geeignet und ausreichend dimensioniert. Der provisorische Autobahnanschluss wird voraussichtlich mehrere Jahre bestehen, bis die endgültige Anbindung an die Bundesautobahn A99 hergestellt wird. Die künftige endgültige Anbindung des neuen Quartiers an die Autobahn wird weiter nördlich liegen; sie kann erst nach Abschluss des Grunderwebs realisiert werden.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Stadtratsbeschluss vom 5. April 2016 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 04865).

Ortstermin und Workshop: Der Jugendspielbereich im Südpark wird umgestaltet

(27. Juni 2017) Der Jugendspielbereich im Südpark soll umgestaltet werden und die Jugendlichen können sich selbst an der Planung beteiligen. Das Baureferat lädt alle Jugendlichen und Kinder ab zehn Jahren, die im Umfeld wohnen, zu Workshops im Jugendzentrum Treibhaus an der Züricher Straße 39 ein; das Jugendzentrum ist Kooperationspartner für die Jugendbeteiligung.

Beim ersten Termin am 4. Juli von 16 bis 18 Uhr werden Interviews geführt sowie Fotos und Videos aufgenommen. Zwei Tage später werden am 6. Juli die Fotos und Videos zum Einstieg in einen moderierten Ideen-Workshop präsentiert. Am 17. Juli werden die Ideen der Jugendlichen bei einem ganztägigen Infotag im Südpark allen Interessierten präsentiert. Dabei wird auch über die geplante Aufwertung des Südparks informiert; außerdem werden weitere Ideen und Wünsche aller Parkbesucher für den neuen Jugendspiel- und Freizeitbereich aufgenommen. Das Gesamtergebnis aus der Jugendbeteiligung und dem Infotag bildet die Grundlage für den Vorentwurf, der im Herbst 2017 öffentlich vorgestellt werden soll.

„Rein. Und sauber.“: Virtueller Poetry-Slam für Jugendliche

(20. Juni 2017) Das Baureferat lädt ein zum virtuellen Poetry-Slam. Der Wettbewerb ist Teil der aktuellen Kampagne „Rein. Und sauber“ mit einer Vielzahl an weiteren Aktionen.

Der Poetry-Slam findet auf einer virtuellen Bühne im Internet statt: Junge Leute zwischen 16 und 20 dürfen in einem höchstens drei Minuten langen Video präsentieren, was sie über ein sauberes München denken oder wie sie sich die saubere Stadt vorstellen. Ab Donnerstag, 22. Juni bis zum 7. August können die Beiträge auf die Webseite www.muenchenreinundsauber.de hochgeladen werden. Dort können sie bis zum 17. September bewertet werden; das Voting bestimmt die drei besten Beiträge. Diese Videos bleiben auf der Kampagnen-Webseite veröffentlicht und werden zusätzlich noch auf dem Youtube-Kanal der Landeshauptstadt München gezeigt. Außerdem gibt es drei Sachpreise aus der Analog-Welt.

Kampagne für die Isar

(19. Juni 2017) Das Baureferat wiederholt die Öffentlichkeitskampagne „Wahre Liebe ist...“ für eine saubere Isar, die bereits im letzten Sommer erfolgreich durchgeführt wurde. Dies war auch der Wunsch des 2. Runden Tisches „Erholungsraum Isar“, zu dem das Baureferat am 18. Januar eingeladen hatte. Mit der Kampagne soll das Verständnis für die Isar als schützenswerten Wildfluss weiter gesteigert werden, um langfristig ein umweltbewusstes und rücksichtsvolles Verhalten zu erreichen. Soweit möglich, wird auf bereits aus dem Jahr 2016 vorhandene Bestandteile der Kampagne zurückgegriffen. Für diesen Sommer sind folgende Aktionen und Maßnahmen geplant:

-Die im letzten Sommer freigeschaltete „Isar-App“ wurde um eine Wegsuchfunktion zu Toiletten und Müllbehältern erweitert. Sie enthält weiterhin Informationen über Grillzonen und -regeln, Toiletten und Abfallentsorgungseinrichtungen sowie Wasserwachstationen und andere „Points of interest“ und ist direkt unter www.isar-map.de oder über die bereits sehr verbreitete App von muenchen.de aufrufbar.
-Plakataktionen wurden bereits durchgeführt. Zwischen 8. und 17. August werden erneut Plakate an Litfaßsäulen in Isar-Nähe angebracht.
-An Kiosken entlang der Isar werden Mülltüten ausgegeben.
-Nach dem erfolgreichen Pilotversuch im Vorjahr in Zusammenarbeit mit dem EDEKA- Markt Isargärten in Thalkirchen erhebt der Supermarkt nun wieder 2 Euro Pfand auf Einweggrills.
-Beim IsarInselFest vom 1. bis 3. September wird es einen Infostand zur Kampagne geben.
-Ein Team mit auffällig gestalteten Fahrrädern mit Anhängern wird an den nächsten Wochenenden erneut entlang der Isar unterwegs sein und Tüten zum Entsorgen von Grillabfall, Einwegaschenbecher sowie Info-Material verteilen. Das Team informiert Erholungssuchende auch über die Isar-App und Toilettenanlagen.
-Außerdem wird auf den Social-Media-Kanälen zusätzlich ein Fotowettbewerb durchgeführt.

Vorstellung der Förderprogramme für private Begrünungsmaßnahmen

(19. Juni 2017) Das Baureferat bietet einen Informationsabend zu den städtischen Förderprogrammen Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung an. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 29. Juni um 19 Uhr im Alten- und Service-Zentrum Maxvorstadt in der Gabelsbergerstraße 55a statt. Sie richtet sich in erster Linie an die Bürgerinnen und Bürger der Maxvorstadt. Interessierte aus anderen Stadtbezirken sind aber ebenfalls willkommen. Vorgestellt werden die Einzelheiten zu den Förderprogrammen und Projekte, die in den letzten Jahren realisiert wurden.

Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen gibt es im Internet unter https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/foerderprogramm-priv-gruen.html.

Temporäre Weidezäune auf der Nordheide

(19. Juni 2017) Auf den Magerrasen der Nordheide im Naturschutzgebiet „Panzerwiese und Hartelholz“ weiden regelmäßig Schafe. Damit sich die Flächen optimal entwickeln können, müssen sie an einigen Stellen zeitweise geschont werden. Deshalb stellt das Baureferat in den nächsten Tagen um drei ausgewählte Bereiche der Nordheide mit besonders wertvollen Magerrasen Weidezäune auf. Ab September dürfen die Schafe dann wieder auf die Weiden. Diese Maßnahme verbessert das Blütenangebot für zahlreiche Insekten; sie hilft gefährdeten Pflanzenarten und erhöht so die Artenvielfalt.

Donnersbergerbrücke – kleinere Arbeiten an der Unterseite

(16. Juni 2017) An der Donnersbergerbrücke werden im Anschluss an eine turnusmäßige Untersuchung kleinere Ausbesserungsarbeiten an der Unterseite durchgeführt. Dafür wird an der Brückenunterseite ein Hubsteiger eingesetzt. Deshalb müssen einige Parkplätze auf der öffentlichen Fläche unter der Brücke im Bereich nördlich der Landsberger Straße vorübergehend gesperrt werden. Die betroffenen Parkplätze sind vor Ort ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni.

Wettbewerb „Mehr Grün für München“: Jetzt anmelden!

(14. Juni 2017) Für besonderes Engagement und die vorbildliche Gestaltung von Höfen, Vorgärten, Außenanlagen sowie Gewerbeflächen lobt das Baureferat wieder den Wettbewerb „Mehr Grün für München“ aus. Auch einladend gestaltete Spielbereiche für Kinder und Urban Gardening Initiativen sind gefragt. Mit der Aktion fördert die Landeshauptstadt München Mieter, Hauseigentümer von Wohnanlagen und gewerbliche Betriebe, die sich für mehr Grün, ein ansprechendes Stadtbild und ein besseres Stadtklima in ihrem unmittelbaren Umfeld einsetzen. Die Anmeldefrist läuft noch bis 31. Juli 2017.

Bei Wohnhäusern müssen mindestens drei Wohneinheiten von den Projekten profitieren. Gewertet werden sowohl professionell angelegte als auch von Laien gestaltete Anlagen. Persönliches Engagement und Kreativität werden positiv berücksichtigt. Bereits prämierte Objekte können nicht noch einmal angemeldet werden.
Beim aktuellen Wettbewerb gibt es sechs verschiedene Kategorien: „Vorgärten“, „Außenanlagen“, „Höfe“, „Gewerbeflächen“, „persönliches Engagement und Kreativität“ sowie „kinderfreundliches Wohnumfeld“. Es winken Preise im Wert von 125 bis 500 Euro. Für eine besonders herausragende Leistung gibt es einen mit 750 Euro dotierten Sonderpreis. Vorschläge für den Wettbewerb „Mehr Grün für München“ nimmt das Baureferat unter Angabe der Adresse des Objektes gerne entgegen:
Landeshauptstadt München
Baureferat (Gartenbau)
Kennwort „Mehr Grün für München“
Friedenstraße 40
81671 München
Telefon 233 -60363
Fax 233 -60345
E-Mail: gartenbau@muenchen.de

Ebenso können hier Anträge für das Förderprogramm „Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung“ gestellt werden. Weitere Informationen sind unter www.muenchen.de/gartenbau abrufbar.

Domagkpark: Ausbau öffentlicher Grün- und Freiflächen

(8. Juni 2017) Am 22. Mai hat das Baureferat begonnen, öffentliche Grün- und Freiflächen im neuen Stadtquartier Domagkpark anzulegen. Der Stadtrat hat am 2. Mai die Ausführungsgenehmigung für das Projekt erteilt. Die Kosten liegen bei 6,46 Millionen Euro.

„Das Herzstück im Neubaugebiet Domagkpark bildet eine circa 4,4 Hektar große Parkanlage. Ziel des Ausbaus ist es, den vorhandenen Baumbestand so weit als möglich zu erhalten, weiterzuentwickeln und Spielflächen zu integrieren. Promenaden auf der Nord- und Südseite werden den Park mit dem zentralen Bauhausplatz und den kleinräumigen Quartiersplätzen verbinden“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl. Der Bau der zentralen Parkanlage erfolgt nach Fortschritt der umliegenden Wohnbebauung. Die Kernzone des Parks mit Spielplätzen sowie notwendigen Wegeverbindungen soll bereits im Herbst 2017 fertiggestellt sein, um das neue Stadtviertel möglichst frühzeitig mit öffentlichen Grünflächen und Spieleinrichtungen zu versorgen. Die Randbereiche mit den zwei Promenaden werden voraussichtlich im Herbst 2018 fertiggestellt. Sie können erst angelegt werden, wenn der Bau der unmittelbar angrenzenden Gebäude weiter fortgeschritten ist. Der Bauverkehr für die zentrale Parkanlage fährt über den südöstlichen Fußgängerbereich an. Deshalb kann dieser erst bis voraussichtlich Herbst 2018 gebaut werden, nachdem die Parkanlage fertiggestellt ist. Der Jugendspielplatz an der Margarete-Schütte-Lihotzky-Straße entsteht voraussichtlich bis Sommer 2018, die Grünfläche an der Max-Bill-Straße bis Herbst 2018.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen zum Projekt finden Sie in den Beschlüssen des Bauausschusses vom 10. November 2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 03629) und 2. Mai 2017 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 08678).

Der Sommer blüht in der Stadt!

(22. Mai 2017) Der Einzug der Sommerblumen in die Stadt ist – trotz aller Geduldsproben, die uns das Wetter heuer abverlangt – nicht mehr aufzuhalten. Bestens vorbereitet setzt das Baureferat (Gartenbau) alle Jahre zum Frühjahrs- und Sommerbeginn blühende Highlights in der Stadt.

Auf den Rathausbalkonen leuchten ab morgen wieder Geranien, in diesem Jahr die rote Sorte „Balkon Red“. Insgesamt wurden 1.032 Geranien in die 111 Blumenkästen gepflanzt. Ende Mai ist die Stadtgärtnerei dann spätabends und frühmorgens in den Fußgängerzonen unterwegs, um die mobilen Pflanzkörbe mit den Sommerblumen in die steinernen Gefäße einzusetzen. Mitte Mai wurde bereits begonnen, die Zierbeete an vielen Plätzen der Stadt und in Grünanlagen von den typischen Frühjahrsblühern auf Sommer umzustellen. Voraussichtlich noch vor den Pfingstferien ist dann die Aufgabe, den Sommer in die Stadt zu bringen, zumindest von gärtnerischer Seite erfüllt.

In den Kulturgärtnereien des Baureferates werden jedes Jahr aufs Neue sorgfältig aufeinander abgestimmte Pflanzengesellschaften komponiert. In diesem Jahr blühen die Sommerblumen in Beeten und Pflanzkübeln unter dem Motto „Farbverläufe, Farbdreiklänge und Kontraste“. So wird beispielsweise der Karolinenplatz in einem Farbverlauf von weiß über rosa bis violettblau gestaltet. Der Alte Botanische Garten wird in einem Farbdreiklang bepflanzt; dabei sind die zwei Kontrastfarben gelb und blau mit weißen Blütenfarben ergänzt. Am Gärtnerplatz werden orangefarbene und rote Blüten im Kontrast zu violettblauen Sommerblumen gesetzt.

Zahlen Sommerblumen 2017:
- Anzahl der Pflanzen: circa 155.000 Pflanzen
- Anzahl der „Mobilen Gefäße“: circa 570 Gefäße an 40 Standorten
- Flächen der „Wechselflor-Beete“: circa 3.700 m² an 24 Standorten

Maßnahmen gegen Ameisenbefall auf städtischen Spiel- und Sportflächen

(19. Mai 2017) Gegen den Ameisenbefall auf städtischen Spiel- und Sportflächen arbeitet das Baureferat auch heuer wieder mit einem erfahrenen Gutachter sowie anerkannten Fachbetrieben zusammen und nutzt deren langjährig erprobtes Know-how. Die Fachleute bringen ein für Spielflächen zugelassenes chemisches Präparat aus; ggf. muss die Maßnahme nach einigen Wochen wiederholt werden. Diese bewährte Vorgehensweise ist mit den beteiligten Referaten für Gesundheit und Umwelt sowie Bildung und Sport abgestimmt und wurde dem Stadtrat bekanntgegeben.

Die Maßnahmen werden im Zeitraum zwischen dem 22. Mai und 11. August sukzessive und je nach Bedarf ausgeführt. Die betroffenen Spielplätze und Flächen müssen dann vorsorglich für bis zu drei Tage gesperrt werden; das Baureferat informiert an Ort und Stelle mit Plakaten und bittet im Interesse der Kinder darum, die Sperren zu beachten. Wo der nächstgelegene Spielplatz ist, kann man unter www.muenchen.de/baureferat in der Rubrik „Spielen in der Stadt“ erfahren.

Vorstellung der Förderprogramme für private Begrünungsmaßnahmen

(18. Mai 2017) Das Baureferat führt einen Informationsabend zu den städtischen Förderprogrammen Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung durch. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 24. Mai um 19 Uhr im Neuhauser Trafo, Nymphenburger Straße 171a, statt. Sie richtet sich in erster Linie an die Bürgerinnen und Bürger Neuhausens. Interessierte aus anderen Stadtbezirken sind aber ebenfalls willkommen. Vorgestellt werden die Programme und Projekte, die in den letzten Jahren realisiert wurden.
Eine weitere Veranstaltung zu dem Thema wird es am Donnerstag, den 29. Juni um 19 Uhr im Alten- und Service-Zentrum Maxvorstadt in der Gabelsbergerstraße 55a geben.

Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen gibt es im Internet unter https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/foerderprogramm-priv-gruen.html.

Start der Öffentlichkeitskampagne „Rein. Und sauber.“

(12. Mai 2017) Das Baureferat wiederholt die breit angelegte Öffentlichkeitskampagne „Rein. Und sauber.“. Zum Start am 11. Mai stellten Oberbürgermeister Dieter Reiter und Baureferentin Rosemarie Hingerl bei einem Pressetermin am Marienplatz gemeinsam die Kampagne vor. „München ist eine der saubersten Städte und damit das auch so bleibt, appellieren wir mit unserer neuen Kampagne an alle Bürgerinnen und Bürger: Helfen Sie mit! Denn beim Thema Sauberkeit geht es nicht nur um das Erscheinungsbild unserer Stadt, sondern auch um das Wohlbefinden, die Gesundheit und damit die Lebensqualität aller Menschen, die in München leben“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Reiter. Der Stadtrat hat am 22. November 2016 das Baureferat beauftragt, die erfolgreiche Aktion aus dem Jahr 2007 zu aktualisieren und erneut durchzuführen. Ziel ist es, diejenigen zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung zu motivieren, die bisher rücksichtslos und unverantwortlich ihren Müll fallen oder liegen lassen.

„Die Kampagne mit dem Slogan ,Rein. Und Sauber. München. Unsere Stadt.‛ betont ,Sauberkeit‛ und nicht ,Müll‛ oder ,Verschmutzung‛. Dieses Konzept hat sich bewährt und wird in seiner Wirkung durch die durchgängige Gestaltung aller Aktionen verstärkt. Es wird eine einfache Regel positiv vermittelt: Müll gehört in die Tonne und nicht auf den Boden!“, sagt Baureferentin Rosemarie Hingerl zum Startschuss für die Neu-Auflage der Kampagne.
Mit dem Startschuss hat die Außenwerbung begonnen. Die Motive der Kampagne werden stadtweit auf Großflächen, Litfaßsäulen, in Ämtern, Schulen und von den Bezirksausschüssen sowie Kooperationspartnern plakatiert. Auf alle städtischen Abfallbehälter und die Reinigungsfahrzeuge wird das bekannte Piktogramm mit der Nummer des Servicetelefons aufgeklebt. Auch die Hundekot-Tütenspender werden analog zu den Abfallbehältern mit dem Piktogramm und der Telefonnummer des Servicetelefons versehen. Die neue Internetseite www.muenchenreinundsauber.de informiert über die Kampagne und Aspekte zum Thema Sauberkeit in der Stadt. Mit einem neuen Online-Formular können Verschmutzungen zukünftig schnell und unkompliziert auch mobil gemeldet werden. Speziell für Jugendliche wird es online einen Poetry-Slam-Wettbewerb geben und für Kitas ein Malbuch. In ausgewählten Kinos wird ein Spot gezeigt. Bei Aktionen werden Fahrradrikschas auf die Kampagne und ihre Ziele aufmerksam machen. Es werden Give-aways und Infoflyer verteilt. Die Kampagne unterstützt auch „RECUP“ in München, ein Pfandsystem als Alternative zu Coffee-to-go-Bechern. Zum Start beteiligen sich daran mehr als 50 Filialen von Cafés und Bäckereien. Die DB Station und Service AG konnte als Kooperationspartner für die Kampagne gewonnen werden. Sie wird parallel zur städtischen Kampagne auf ihren Flächen eigene Aktionen rund um das Thema Sauberkeit durchführen.

Im Zuge der Kampagne stellt das Baureferat außerdem stadtweit 100 zusätzliche Abfallbehälter auf. Dies ergänzt die dauerhaften Anstrengungen des Baureferats zur Abfallbeseitigung. Die Leistungen in den letzten Jahren mussten laufend gesteigert werden – mit immer mehr Ressourcen. Alleine im öffentlichen Straßenraum innerhalb des Mittleren Ringes beseitigt die Münchner Straßenreinigung fast 6.000 Tonnen Kehricht im Jahr, täglich sind das bis zu 25 Tonnen. Dabei müssen allein innerhalb des Mittleren Rings 1.200 Kilometer Straßen, 900 Kilometer Radwege und 800 Kilometer Gehwege sauber gehalten werden.
Zur Verbesserung der Sauberkeit in den Bereichen Bahnhofsviertel, Sonnenstraße, Müllerstraße und den südlich und östlich an die Fußgängerzone angrenzenden Straßen hat der Bauausschuss des Stadtrats aktuell am 2. Mai 2017 die Einführung einer neuen Reinigungsklasse 1+ beschlossen. Damit werden die Reinigungsleistungen in diesem Bereich rund verdoppelt. Die betroffenen Bezirksausschüsse haben der neuen Reinigungsklasse zugestimmt und unterstützen die Einführung.

Baureferat saniert Fuß- und Radweg in Untergiesing

(9. Mai 2017) Das Baureferat saniert den Fuß- und Radweg „Am Hohen Weg“, der den St.-Quirin-Platz mit der Säbener Straße verbindet. Dort wird auf dem Schotterweg die Trag- und Deckschicht ausgebessert. Wegen der Arbeiten, die voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen werden, müssen einzelne Abschnitte des Weges vorübergehend gesperrt werden.

S-Bahnhof Perlach wird von Süden aus erreichbar

(5. Mai 2017) Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat am 2. Mai die Finanzierung für ein Bauprojekt am S-Bahnhof Perlach genehmigt. Dort wird im Zuge des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs die Eisenbahnunterführung nach Süden hin verlängert sowie eine Rampen- und Treppenanlage errichtet. Mit dem Durchstich der Unterführung nach Süden ist es künftig möglich, den S-Bahnhof sicher und ohne Umwege von der Unterbiberger Straße aus zu erreichen. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Die Rampen- und Treppenanlage wurde von der Stadt aus städtebaulichen Gründen gefordert und wird daher von ihr finanziert. Die Anbindung auf der Südseite des Bahnhofs wird von der DB Station & Service AG im Zuge des übergeordneten Bahnprojekts zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs mit hergestellt. Die Kosten für die Stadt betragen 2.480.000 Euro.

Von Süden kommend wird der Bahnhof zukünftig über eine Rampe, eine Treppe und eine Unterführung erreichbar sein. Die circa 70 Meter lange Rampe wird an jeder Stelle mindestens 2,40 Meter breit, damit auch zwei entgegenkommende Rollstuhlfahrer ausreichend Platz haben. Sie hat eine Neigung von maximal sechs Prozent und wird nach höchstens sechs Metern von mindestens 1,50 Meter breiten Zwischenpodesten unterbrochen. Bei der 1,60 Meter breiten Treppe erhalten alle Stufenvorderkanten kontrastreiche Streifenmarkierungen, um die Sicherheit zu erhöhen. Treppe und Rampe werden im Sinne der Barrierefreiheit mit taktilen Handlaufschildern in Braille- und Prismenschrift ausgerüstet. Ein beleuchteter, circa 50 Meter langer und 2,40 Meter breiter Gehweg führt von der Rampe weiter zur Unterbiberger Straße.

Verkehrsführung auf der Hackerbrücke

(27. April 2017) Die Hackerbrücke stammt in großen Teilen aus dem Jahr 1892. In den Jahren 1983/84 wurde das Bauwerk umfassend saniert. Die Brücke wird regelmäßig untersucht; das Baureferat führt jährlich Begehungen und alle sechs Jahre eine umfangreiche Bauwerksprüfung durch, zuletzt 2016.

Im Jahr 2011 wurde eine Nachrechnungsrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eingeführt. Sie verpflichtet dazu, im Zuge von umfangreichen Prüfungen Brücken nach heutigen statischen Regularien nachzurechnen. Dabei sind das gestiegene Verkehrsaufkommen und die weiterentwickelte Vorschriftenlage zu berücksichtigen. Diese im vergangenen Jahr für die Hackerbrücke angestellten Berechnungen haben ergeben, dass zur Erfüllung der aktuell geltenden Normen Schwerlastverkehr auf der Hackerbrücke nur mehr bis 18 Tonnen zugelassen werden darf. Die entsprechenden Schilder werden am 28. April angebracht. Die Hackerbrücke liegt nicht auf den von der Stadt ausgewiesenen LKW-Routen. Daher führte auch die bisher schon bestehende Höhenbegrenzung von 3,20 Meter für den Schwerlastverkehr zu keinen Problemen.

Workshop: Der Skatepark am Brundageplatz wird saniert

(27. April 2017) Das Baureferat lädt zu einem Workshop auf dem Skatepark am Brundageplatz am Olympiazentrum ein. Die Anlage soll umfassend saniert und umgestaltet werden. Dabei sollen die Skater selbst an den Planungen beteiligt werden. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 4. Mai von 16 bis 18 Uhr statt. Eingeladen sind alle im Umfeld wohnenden Skaterinnen und Skater sowie Interessierte.
Der Verein Skateboarding München e.V. unterstützt den Workshop, der durch Urbanes Wohnen e.V. moderiert wird. Seine Ergebnisse bilden die Grundlage des Vorentwurfs für die umfassende Sanierung der Anlage, der im Herbst 2017 vorgestellt werden soll.

Baubeginn: Der Amphionpark wird saniert und aufgewertet

(18. April 2017) Das Baureferat beginnt heute damit, den Amphionpark am Wintrichring in Moosach zu sanieren und aufzuwerten. Der Stadtrat hat am 21. März die Ausführung des Projekts mit Kosten von 1,74 Millionen Euro genehmigt. Die Arbeiten sollen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

Den Amphionpark gibt es seit 1965. Mit einer Größe von zirka 2,75 Hektar ist er als Freifläche von zentraler Bedeutung für das südliche Moosach. Nach mehr als 50 Jahren entspricht er nun nicht mehr den heutigen Anforderungen: So ist die Ausstattung der Spielplätze veraltet und der Bolzplatz sowie die Wege sind in schlechtem Zustand.

„Der Amphionpark wird von seinem schönen, alten Baumbestand geprägt. Ziel bei der Sanierung bzw. Aufwertung der Spielbereiche und Wege ist es, diesen besonderen Charakter des Amphionparks zu erhalten. Daher werden keine Bäume gefällt“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl. Es ist geplant, die beiden Kinderspielbereiche im Osten zu einer großen Spiellandschaft für Klein- und Schulkinder aufzuwerten. Im Norden entsteht ein kleiner Treffpunkt für Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit Tischtennisplatte, Sitzgelegenheiten und Fitnessgeräten. Auf der Böschung der Fußgängerbrücke über den Wintrichring wird eine Hangrutsche montiert. Die Planung der Spielangebote berücksichtigt die Belange der Barrierefreiheit. Sie wurde mit dem Städtischen Beraterkreis Barrierefreies Planen und Bauen abgestimmt.

Alle Wege im Park werden bestandsorientiert saniert. Ihr Verlauf und ihr Belag bleiben im Wesentlichen unverändert, sie werden lediglich an einigen Stellen begradigt und ihre Breite wird vereinheitlicht. Die äußeren Bereiche bestehen hauptsächlich aus Rahmengrün, in dem ohnehin nur Pflegemaßnahmen vorgesehen sind. Diese Flächen sollen während der Baumaßnahmen Erholungssuchenden weitestgehend uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Auch der zentrale Parkbereich wird, soweit es der Bauablauf zulässt, während der Arbeiten zur eingeschränkten Nutzung zumindest zeitweise zur Verfügung stehen.

Die Sanierung und Aufwertung des Amphionparks wurde in das Bund-Länder-Städtebau-förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Dadurch können voraussichtlich 660.000 Euro aus Fördermitteln finanziert werden.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses vom 21. März 2017 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 08336).

Das Baureferat informiert über die Winterdienstbilanz 2016/2017

(11. April 2017) Der Beginn der Winterdienstsaison 2016/2017 war im November 2016 geprägt von überwiegend milden Tagestemperaturen und nur vereinzelten Nachtfrostperioden. Entsprechend mussten in diesem Zeitraum nur selten Sicherungs- und Streueinsätze gefahren werden. Im Dezember, vor allem im Januar und auch noch teilweise im Februar lagen die Temperaturen lange um den Gefrierpunkt und teilweise auch deutlich darunter, bis unter Minus zehn Grad. Insbesondere der Januar brachte damit für die zirka 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenreinigung und des Straßenunterhalts sowie die etwa 390 Einsatzkräfte der beauftragten Unternehmen viel Arbeit.
Insgesamt gab es im vergangenen Winter erneut eine überdurchschnittliche Zahl an Frosttagen und im Vergleich zum Vorjahr mehr Schnee. Deshalb musste mehr Streusalz eingesetzt werden. Ebenso kam es häufig zur Kombination aus Schneefall mit anschließendem Frost, wodurch sich die Zahl der nötigen Sicherungseinsätze erhöht hat.
Die nachfolgende Tabelle stellt den Winter 2016/2017 dem vorangegangenen Winter im Stadtgebiet München gegenüber:

                                              Winter 2015/2016               Winter 2016/2017
Gefallene (kumulierte)
Schneehöhe                                   56 cm                              78 cm
Schneefalltage                              17 Tage                            14 Tage
Frosttage                                       85 Tage                            98 Tage
Streusalzverbrauch                        9.006 t                             10.915 t
Splittverbrauch                             19.971 t                            15.758 t
Kosten                                        11,7 Mio. Euro                   15,4 Mio. Euro

Weitere Informationen zum Thema Winterdienst im Stadtgebiet München gibt es unter „Winterdienst“ auf der Internetseite www.muenchen.de.

Baureferat eröffnet Brunnensaison

(10. April 2017) Die Winterpause ist vorüber: Die diesjährige Brunnensaison wird am 13. April um 11 Uhr mit dem Aufdrehen des Wittelsbacher Brunnens am Lenbachplatz eröffnet. In den folgenden Wochen befreit das Baureferat die städtischen Brunnen von ihren hölzernen Winterdecken. Rund 4.400 Quadratmeter maßgeschneiderte Konstruktionen schützen die Münchner Brunnen im Winter vor Schnee und Frost. Ab Mitte Mai plätschern dann wieder alle 190 städtischen Brunnen.

Der Wittelsbacher Brunnen wurde in den Jahren 1893 bis 1895 nach Plänen des Bildhauers Adolf von Hildebrand im Stil des Klassizismus errichtet. Die monumentale Anlage stellt die Urkräfte des Elementes Wasser dar – sowohl seine zerstörerische als auch seine aufbauende Kraft.
Die Stadtgemeinde München hatte den Brunnen gestiftet und feierte damit die 1883 fertiggestellte Trinkwasserleitung aus dem Mangfalltal. Die Wittelsbacher, deren Residenz ebenfalls durch die neue Hochdruckleitung versorgt wurde, übernahmen einen Teil der Kosten für den Brunnen. Der im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Brunnen wurde durch den Hildebrand-Schüler Theodor Georgii wiederhergestellt und 1952 erneut in Betrieb genommen.
2015 hat das Baureferat die gesamte Brunnenanlage renoviert: abgelagerter Kalk wurde entfernt, die Fugen wurden saniert, die Figurengruppen wurden gereinigt und die Oberflächen der Brunnenbecken neu versiegelt.

Schulpavillon Schubinweg

(10. April 2017) Am Freitag, den 7. April, hat das Referat für Bildung und Sport einen Elternbrief an die Eltern der Schulkinder der Grundschule am Schubinweg versandt, der über die aktuelle Situation beim Schulpavillon der Schule informiert (siehe anbei).

Ergänzende Infos hierzu:
Parallel zu den noch durchzuführenden Untersuchungen und Detailklärungen arbeitet das Baureferat zusammen mit den Beteiligten mit Hochdruck an einem Sanierungskonzept. Eine Sanierung stellt sich jedoch als äußerst schwierig und komplex dar.

Die Gründe dafür sind folgende:
- der Feuchteschaden in den Böden erstreckt sich über zwei Etagen und eine Gesamtfläche von ca. 1500 Quadratmeter; hier besteht eine vollständige Durchfeuchtung;
- die betroffenen Böden sind mehrschichtig aufgebaut und müssen zur Schadenssanierung vollständig geöffnet werden;
- die schadhaften Bauteile bzw. Bauelemente müssen schichtweise entfernt werden;
- anschließend sind die verbleibenden Bauteile mit entsprechendem Zeitaufwand zu trocknen;
- danach muss der mehrschichtige Bodenaufbau neu erstellt werden;
- sämtliche Arbeiten müssen größtenteils händisch bewältigt werden, Maschinen können nur sehr eingeschränkt zum Einsatz kommen.

Vor dem Hintergrund der Komplexität der Sanierungsarbeiten erklärt sich die im Elternbrief angegebene Sanierungsdauer. Selbstverständlich setzt das Baureferat alles daran, die Arbeiten schneller abzuwickeln . Ein schnellerer Bauablauf kann jedoch nach heutigem Stand mit Blick auf die genannten Schwierigkeiten nicht garantiert werden.

Elternbrief an die Eltern und Erziehungsberechtigten der Schulkinder der Grundschule am Schubinweg 3 (Pavillonanlage) vom 7. April 2017:

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 20. Januar 2017 informierten wir Sie über die Sperrung der Pavillonanlage an der Grundschule am Schubinweg 3. Die Gründe für die Sperrung wurden Ihnen damals kurz dargestellt.
Die Ursachenforschung hat einige Zeit in Anspruch genommen. Nun können wir Sie über die Ergebnisse und die baulichen Gegebenheiten informieren.
Ausgangslage
Beim Schulpavillon am Schubinweg 3 haben sich kurz nach der Inbetriebnahme die Bodenplatten verwellt. Dies erforderte eine Abklärung der Ursache.
Es wurde ein Feuchteschaden mit einer möglichen Schimmelbildung im Bodenaufbau vermutet. Am 15. Dezember 2016 erfolgte daher vorsorglich eine Raumluftmessung auf Schimmelsporen, die jedoch keine Belastung der Raumluft ergab.
Im Folgenden ließ das Baureferat den Boden punktuell öffnen, um die Ursachen ausfindig zu machen. Dabei hat sich der Anfangsverdacht bestätigt; der Pavillon wurde am 20. Januar 2017 gesperrt. Offenbar hat die beauftragte Baufirma feuchte Bodenelemente eingebaut. Das Baureferat wird den Schaden bei der Firma einfordern.

2. Sanierung
Derzeit müssen wir von einer Sanierungsdauer von mindestens sechs Monaten ausgehen. Es sind jedoch noch weitere Untersuchungen und Detailklärungen erforderlich, bevor die Dauer exakt bestimmt werden kann. Ein Abschluss der Sanierung bis zum Schulbeginn im September 2017 ist aber nicht realisierbar.

3. Sicherstellung des Schulbetriebs
Mit der Sperrung der Pavillonanlage mussten vier Ganztagsklassen samt Mittagsversorgung im Hauptschulhaus untergebracht werden. Dies stellte eine große Herausforderung für die Schulfamilie dar, die mit pragmatischer Herangehensweise gut gemeistert wurde.
Für das neue Schuljahr 2017/2018 arbeitet das Referat für Bildung und Sport gemeinsam mit dem Baureferat unter Hochdruck daran, die räumliche Beengtheit bis zur Wiederinbetriebnahme des Pavillons zu lösen.
Ein vielleicht etwas eingeschränkter, aber doch vernünftiger Unterrichtsbetrieb soll gewährleistet werden.

Drei Bäume am Hinterbrühler See und am Isarkanal müssen gefällt werden

(4. April 2017) Am Hinterbrühler See müssen unweit vom Bootshaus zwei Buchen gefällt werden. Die Bäume sind von Pilzbefall betroffen und bereits so weit geschädigt, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Außerdem muss am Isarkanal auf Höhe von Hausnummer 8 eine Weide entfernt werden. Das Sturmtief „Eckhart“ hat ihr am 18. März so sehr zugesetzt, dass auch ihre Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist.
Als Ersatz werden am Hinterbrühler See zwei Weiden und am Isarkanal eine Weide gepflanzt.
Über die Maßnahmen sind die zuständigen Bezirksausschüsse 6 bzw. 19 und die Untere Naturschutzbehörde informiert.

Mehr freie Stellplätze für Fahrräder

(29. März 2017) Ab Montag, den 3. April, werden mutmaßlich aufgegebene Fahrräder und Schrotträder regelmäßig aus den stadtweit etwa 1.800 vom Baureferat betreuten Abstellanlagen mit insgesamt zirka 35.000 Fahrradabstellplätzen entfernt.

Bereits seit vielen Jahren hat das Baureferat gemeinsam mit der Polizei jeden Herbst stadtweite Aktionen gegen Schrotträder durchgeführt. Dabei wurden die öffentlichen Fahrradständer und Abstellanlagen von Schrotträdern und -teilen befreit. Über jeden Einzelfall wurde im Zusammenwirken mit der jeweils örtlich zuständigen Polizeiinspektion entschieden. So konnten in den letzten Jahren jeweils circa 3.000 Räder beseitigt werden. Diese Maßnahmen sind jedoch im Hinblick auf den ständig zunehmenden Radverkehr nicht mehr ausreichend – deshalb hat das Baureferat zusammen mit der städtischen Tochtergesellschaft P+R Park&Ride GmbH (P+R) ein neues Verfahren entwickelt: Dabei wurden seit 2014 im Rahmen mehrere Pilotversuche Banderolen an Rädern befestigt, die offensichtlich lange Zeit nicht mehr genutzt wurden und wie Schrotträder die Abstellplätze auf öffentlichen Verkehrsflächen blockieren. Nach vierwöchiger Frist wurden die Räder dann entfernt und noch sechs Monate aufbewahrt.

Diese Verfahrensweise hat sich bewährt. „Aus der Pilotphase wissen wir, dass in einzelnen Abstellanlagen bis zu 23 Prozent der Plätze von aufgegebenen oder Schrotträdern belegt sind. Mit der neuen, flächendeckenden Maßnahme schaffen wir viel wertvollen Platz in den öffentlichen Fahrradständern. Die Methode wurde in der Pilotphase von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl. Ab sofort werden deshalb gemäß Beschluss des Stadtrats vom 4. Oktober 2016 mutmaßlich aufgegebene Räder und Schrotträder nach dem Banderolen-Konzept flächendeckend mindestens einmal jährlich, an besonderen Brennpunkten halbjährlich entfernt. Das Baureferat beauftragt hierfür die P+R. Dazu Wolfgang Großmann, Geschäftsführer der P+R: „Wir freuen uns über den Auftrag. Auch wenn wir bereits über langjährige Erfahrungen bei der Beseitigung von aufgegebenen Fahrrädern an ‚unseren‘ Bike+Ride-Anlagen verfügen, stellt die Betreuung so vieler Standorte im gesamten Stadtgebiet eine große Herausforderung dar. Um den Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Service zu bieten, haben wir die Website www.radlramadama.de eingerichtet. Hier kann sich jeder über die Hintergründe informieren. Die Seite enthält z.B. bebilderte Beispiele, welche Fahrräder entsorgt werden und ein Kontaktformular, mit dem ein vermisstes Fahrrad gemeldet werden kann.“

Bei allen Abstellanlagen wird das bewährte Konzept der Banderolen angewendet. Alle mutmaßlich aufgegebenen Räder und Schrotträder werden markiert und bei unversehrter Banderole vier Wochen später entfernt. Hinweistafeln vor Ort erklären das Vorgehen und nennen die Kontaktdaten der P+R. Alle entfernten Fahrräder werden genau dokumentiert. Diese Liste wird anschließend jeweils der Polizei übermittelt. Die Räder werden sechs Monate eingelagert. Sofern sie in dieser Zeit nicht abgeholt wurden, werden sie nach Ablauf der Einlagerungsfrist verwertet und dabei nach Möglichkeit vorrangig gemeinnützigen Organisationen bzw. für soziale Projekte zur Verfügung gestellt.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Informationen finden Sie im Beschluss des Bauausschusses vom 4. Oktober 2016 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 06809)

Bachauskehr beginnt

(15. März 2017) Regelmäßig im Frühjahr und im Herbst findet die Bachauskehr statt. Diesmal werden das Flussbett des westlichen Flussarmes der Isar, der Fabrikbach und der anschließende Eisbach geräumt. Die Bachauskehr dauert – wie auch in den Jahren zuvor – drei Wochen; sie beginnt am 18. März und ist voraussichtlich am 7. April abgeschlossen.

Das Baureferat schließt dazu am 18. März morgens um 6 Uhr den Zulauf zum Fabrikbach und öffnet die Schleusen an den Wehranlagen gegenüber der Lukaskirche sowie am Praterwehr. Dadurch sinkt im westlichen Flussarm der Isar im Abschnitt zwischen Maximilians- und Wittelsbacher Brücke langsam der Wasserspiegel und in Folge in den Bächen im Englischen Garten; diese werden am selben Tag durch die Fischereiberechtigten abgefischt. Bereits seit mehr als 25 Jahren führt das Baureferat die sogenannte sanfte Bachauskehr durch, bei der jederzeit gewährleistet ist, dass Restwasser für die Wasserfauna in den Bächen bleibt. Am 7. April ab 9 Uhr wird die Isar wieder aufgestaut und der Zulauf zum Fabrikbach geöffnet.

Bei der Bachauskehr werden die Flussbette von Unrat und Sedimenten befreit; was sich am Grund ablagert oder ungehindert wuchert, belastet die Tierwelt. Bei abgesenktem Wasserspiegel werden regelmäßig auch Bauwerke untersucht und ggf. Reparaturen ausgeführt; dies ist notwendig, weil durch mitgerissenes Treibgut häufig Schäden an Böschungen, Dämmen und Brücken entstehen können. In München erfolgt die Bachauskehr seit Jahrhunderten traditionell im Frühjahr und Herbst.

Für die meisten Gewässer im gesamten Stadtgebiet ist das Baureferat mit der Abteilung Wasserbau und Bauwerksunterhalt zuständig. Dazu gehören Pflege und Unterhalt der Stadtbäche. Anlieger von Bachgrundstücken und betroffene Unterhaltsverpflichtete werden über Termine, Zweck und Rechtsgrundlage der Bachauskehr alljährlich schriftlich informiert; außerdem erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt München sowie im Internet.

Die Bachauskehr ist stets abgestimmt mit dem Wasserwirtschaftsamt, der Unteren Naturschutzbehörde und den Fischereivereinen. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Landkreisbehörden und dem BUND Naturschutz Bayern wird die Maßnahme von einer Fachbiologin begleitet und dokumentiert.

Baureferat saniert den Paul-Neu-Weg

(14. März 2017) Das Baureferat saniert ab 15. März den Paul-Neu-Weg, der als Verbindungsweg von der Kolberger- zur Oberföhringer Straße durch eine Grünanlage führt. Dort wird der Asphalt erneuert sowie im Bereich des Aufstiegs zur Oberföhringer Straße ein neuer Handlauf angebracht. Der Weg muss während der Bauarbeiten voraussichtlich bis Mitte Mai gesperrt werden. Als Alternative kann der Simmsteig genutzt werden, der von der Ecke Kolberger- / Vilshofener Straße zur Oberföhringer Straße führt.

Frühling in der Stadt! Baureferat pflanzt den Frühjahrsflor

(13. März 2017) Ab heute, rechtzeitig zum anstehenden Frühjahrsbeginn, stellt das Baureferat (Gartenbau) die frisch bestückten Pflanzgefäße auf und bepflanzt die Zierbeete mit tausenden Tulpen, Narzissen, Kaiserkronen, Hyazinthen, Stiefmütterchen oder Vergissmeinnicht. Etwa 450 Pflanzgefäße bereichern das Straßenbild in der Fußgängerzone, am Hohenzollernplatz, Bahnhofsplatz und Perusastraße. Quasi über Nacht blühen auch die Frühjahrsblumen auf Plätzen und in Grünanlagen. Beliebte Beispiele dafür sind Gärtner- und Karolinenplatz, Bordeaux- und Weißenburger Platz, sowie Odeons- und Promenadeplatz.

Die Pracht kommt nicht von ungefähr: Die Gärtnerinnen und Gärtner des Baureferates komponieren jedes Jahr sorgfältig aufeinander abgestimmte Pflanzengesellschaften, die in Farbe und Abfolge der Blühzeiten harmonieren. Die Pflanzen werden in den Stadtgärtnereien herangezogen, neue Sorten werden auf ihre Robustheit und ihre Qualität erprobt; eine Vegetationsperiode lang werden sie auf ihre Widerstandskraft gegen Krankheiten und Schädlinge intensiv beobachtet. Erst wenn sie diesen Eignungstest bestanden haben, werden sie ausgepflanzt. Produziert wird nach ökologischen Richtlinien: Schädlinge werden durch Nützlinge reduziert, Kompost für Pflanzsubstrate wird selbst hergestellt. Die Pflanzenproduktion aus eigener Hand hat einen weiteren Vorteil: Die Fachleute der städtischen Gärtnereien können termingerecht und den Launen des Winters entsprechend steuern, wann der Frühjahrsflor ausgepflanzt wird. So erfreut er jedes Jahr aufs Neue von etwa Mitte März bis Mitte Mai.

Frühjahrsflor 2017 in Zahlen:
50.000 Zwiebelpflanzen für die Mobilen Pflanzgefäße
89.000 Zwiebelpflanzen für die Wechselflor-Beete
246.000 Zwiebelpflanzen für Schulen/Friedhöfe/Parkanlagen
385.000 Summe Zwiebelpflanzen

Außerdem:
176.000 frühjahrsblühende Pflanzen (Stiefmütterchen, Bellis, Vergissmeinnicht etc.)
449 Mobile Pflanzgefäße an 29 Standorten
3.600 m2 Fläche für Wechselflor-Beete an 23 Standorten

Bildungscampus Freiham: Baureferat startet Realisierung

(10. März 2017) Nur vier Monate nachdem der Stadtrat am 26. Oktober 2016 das Projekt sowie die notwendigen vorgezogenen Baumaßnahmen genehmigte, startet das Baureferat jetzt mit der Realisierung des Bildungscampus an der Bodenseestraße in Freiham Nord. Eine Spezialtiefbaufirma hat nun mit Verbauarbeiten für die Untergeschosse begonnen. Mitte März wird die Baustelle eingerichtet, Bauzäune werden errichtet und Baucontainer aufgestellt. Etwa Mitte April beginnen die Rohbauarbeiten mit dem Betonieren der Fundamente für alle Schulgebäude.
Der Bildungscampus soll bereits zum Schuljahr 2019/2020 fertiggestellt sein. „Dieses Ziel ist für ein Bauprojekt von solch enormer Größenordnung äußerst knapp. Wir haben daher Planungs- und Bauvorbereitungsphasen soweit möglich gestrafft und überlappend bearbeitet. So konnte der Baubeginn jetzt nur zwei Wochen nach Erhalt des Baugenehmigungsbescheides erfolgen“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl.

Das Grundkonzept der Planung für den Bildungscampus Freiham erfolgte auf Basis des Nutzerbedarfsprogramms und des Wettbewerbsergebnisses. Fast genau vor zwei Jahren, am 27. Februar 2015, wurde der vom Baureferat ausgelobte Realisierungswettbewerb für den Neubau des Bildungscampus entschieden. Auf dem großen Campusgelände entstehen eine fünfzügige Grundschule mit Doppelsporthalle, eine fünfzügige Realschule, ein Förder- und Kompetenzzentrum mit 19 Klassen sowie ein sechszügiges Gymnasium. Das Gebäude der Zentralen Mitte steht als Solitärbau im Nordosten des Campus. Hier werden zusammenführende Funktionen untergebracht, die gleichberechtigt von allen Schulen genutzt werden. Grundschule sowie Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum bilden im Nordwesten eine bauliche Einheit, ebenso wie Realschule und Gymnasium im Süden des Geländes entlang der Bodenseestraße. Im Untergeschoss der Zentralen Mitte befinden sich die Tiefgarage, Versorgungsräume der Großküche sowie die Sporthalle mit Nebenräumen. „Der Bildungscampus ist mit einem Investitionsvolumen von rund 240 Mio. Euro das bisher größte Schulbauprojekt der Landeshauptstadt. Ganz besonders freut es mich, dass bei den Planungen von Anfang an die Wünsche von Kindern und Jugendlichen mit berücksichtigt wurden. Ich wünsche den künftigen Schülerinnen und Schülern, dass sie sich in ihren Schulen wohlfühlen werden“, sagt Stadtschulrätin Beatrix Zurek. Ab dem Schuljahr 2019/20 sollen die ersten Schülerinnen und Schüler im Bildungscampus Freiham unterrichtet werden. Im Endausbau werden hier über 3.000 Schülerinnen und Schüler aus Freiham und dem Münchner Westen ganztägig gefordert und gefördert.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Details zum Bildungscampus finden Sie im Projektauftrag vom 26. Oktober 2016 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V07391).

Neue Platten für die Fußgängerzone – Arbeiten werden fortgesetzt

(10. März 2017) Münchens zentrale Einkaufs- und Flaniermeile bekommt neue Plattenbeläge. Bereits seit April 2014 wurden in mehreren Bauphasen in der Fußgängerzone neue Platten verlegt. Ab Montag, den 13. März, kann das Baureferat nun auch auf einer Restfläche im östlichen Bereich des Marienplatzes tätig werden, zwischen Fischbrunnen, Rinder- und Viktualienmarkt.
Im Einzelnen werden dort, wie bereits in der übrigen Fußgängerzone, die mit kleinen Steinen gepflasterten Bänder durch anthrazitfarbene Natursteinplatten ersetzt. Zugleich werden die stark beanspruchten Münchner Kunststeinplatten sowie die Entwässerung erneuert. Dadurch entsteht eine weitgehend homogene Oberfläche, die für Menschen mit eingeschränkter Mobilität wesentlich sicherer ist und Rollstühle weitaus weniger erschüttert. Die typischen Entwässerungsrinnen in der Mitte der Straßen bleiben erhalten und stellen für Sehbehinderte eine wertvolle Orientierungshilfe dar. Sämtliche Arbeiten beruhen auf einem Konzept, dass der Stadtrat am 19. März 2013 beschlossen hat; Ziel ist es, die Barrierefreiheit in der Fußgängerzone zu verbessern.
Das Baureferat hat dieses Konzept durch flexible „Wanderbaustellen“ umgesetzt; damit konnte die bautechnisch komplexe Maßnahme in dem stark frequentierten Bereich zügig und sicher abgewickelt werden. Auch in Spitzenzeiten konnten Menschenmassen weitgehend ungehindert strömen. Besonders berücksichtigt werden Lieferanten und Rettungsdienste sowie die Zugänge zu Geschäften, Gaststätten, Cafés, Büros und touristischen Zielen. Deshalb wurde das Konzept eng mit City Partner, den Gewerbetreibenden und dem städtischen Veranstaltungsbüro abgestimmt.
Die aktuellen Arbeiten beginnen am 13. März im Bereich des Fischbrunnens. Jeweils zwei bis vier Wochen lang werden nacheinander insgesamt 14 kleinräumige Baufelder bearbeitet, die jeweils eine weitere Woche zum Aushärten der Plattenfundamente gesperrt bleiben. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im November abgeschlossen sein.

Wettbewerb „Mehr Grün für München“: Jetzt anmelden!

(7. März 2017) Das Baureferat lobt wieder den Wettbewerb „Mehr Grün für München“ aus. Er findet alle zwei Jahre statt und prämiert ansprechend gestaltete Vorgärten sowie attraktiv begrünte Höfe. Die Anmeldefrist läuft bis 31. Juli 2017. Mit der Aktion fördert die Landeshauptstadt München Mieter, Hauseigentümer, Wohnanlagen und gewerbliche Betriebe, die sich für mehr Grün, ein ansprechendes Stadtbild und ein besseres Stadtklima in ihrem unmittelbaren Umfeld einsetzen.

Gefragt sind zum Beispiel komplett begrünte Höfe, originell zusammengestellte Arrangements aus Kübelpflanzen, ansprechend bepflanzte Beete, lauschige Sitzplätze, einladend gestaltete Spielbereiche für Kinder sowie grüne Fassaden, Dächer und Gewerbeflächen. Bei Wohnhäusern müssen mindestens drei Wohneinheiten von den Projekten profitieren. Gewertet werden sowohl professionell angelegte als auch von Laien gestaltete Anlagen. Persönliches Engagement und Kreativität werden positiv berücksichtigt. Bereits prämierte Objekte können nicht noch einmal angemeldet werden.

Beim aktuellen Wettbewerb gibt es sechs verschiedene Kategorien: „Vorgärten“, „Außenanlagen“, „Höfe“, „Gewerbeflächen“, „persönliches Engagement und Kreativität“ sowie „kinderfreundliches Wohnumfeld“. Es winken Preise im Wert von 125 Euro bis 500 Euro. Für eine besonders herausragende Leistung gibt es einen mit 750 Euro dotierten Sonderpreis. Vorschläge für den Wettbewerb „Mehr Grün für München“ nimmt das Baureferat unter Angabe der Adresse des Objektes gerne entgegen:

Landeshauptstadt München
Baureferat (Gartenbau)
Kennwort „Mehr Grün für München“
Friedenstraße 40
81671 München
Telefon 233 -60363
Fax 233 -60345
E-Mail: gartenbau@muenchen.de

Ebenso können hier Anträge für das Förderprogramm „Innenhof-, Dach- und Fassadenbegrünung“ gestellt werden. Weitere Informationen sind unter www.muenchen.de/gartenbau abrufbar.

„Frühjahrsputz“ auf Münchens Straßen und in den städtischen Grünanlagen

(6. März 2017) Heuer kann das Baureferat bereits vor dem kalendarischen Frühlingsanfang mit der alljährlichen Splittabkehr beginnen. Bis zum 31. März bleibt der städtische Winterdienst zwar wie gewohnt auf Einsätze gegen Glätte gefasst, in den schnee- und eisfreien Tagen haben jedoch in hoch frequentierten Bereichen wie in der Münchner Fußgängerzone sowie auf Hauptverkehrs- und Innenstadtstraßen schon mehrere Kehraktionen stattgefunden.

Heute beginnen die städtische Straßenreinigung und die beauftragten Unternehmen mit dem umfassenden Frühjahrsputz auf Münchens Straßen, Rad- und Gehwegen. Insgesamt müssen circa 2.300 Kilometer Straßen, 104.000 Quadratmeter Fußgängerzonen, 900 Kilometer Radwege und 1.500 Kilometer Gehwege im Vollanschlussgebiet gereinigt werden. Die rund 15.600 Tonnen Splitt, die im gesamten Stadtgebiet für Verkehrssicherheit sorgten, werden nun endgültig entfernt und anschließend recycelt.

Einmal jährlich zum Frühlingsbeginn hilft die städtische Straßenreinigung des Baureferates auch außerhalb des Vollanschlussgebiets bei der Splittabkehr: Dieser unentgeltliche Service entlastet die Grundstückseigentümer von ihrer Pflicht, die Fahrbahnen zu reinigen; zudem ist so sichergestellt, dass der Splitt fachgerecht entsorgt wird. Die Gehwege im Außenbereich sind im Rahmen der Anliegerverpflichtung vom Splitt zu reinigen.

Gründlich gesäubert werden auch die mehr als 1.200 städtischen Grünanlagen, Parks und Spielplätze. Etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenbaus haben gemeinsam mit den beauftragten Firmen begonnen, die insgesamt etwa 2.300 Hektar umfassenden Grünflächen fit für den Frühling zu machen. Das gilt auch für Baumgräben außerhalb des Vollanschlussgebiets.

Die große Frühjahrsputz- und Splittabkehraktion endet voraussichtlich Anfang April, kann aber zum Beispiel witterungsbedingt auch ein paar Tage länger dauern.

Marienhof muss für den Bau der 2. Stammstrecke geräumt werden

(28. Februar 2017) Ab 6. März verlegen die DB AG und die Stadtwerke als Vorabmaßnahme für den Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke Leitungen rund um den Marienhof. Außerdem beginnt die Deutsche Bahn mit den Aufbauarbeiten für das Bürgerfest zum Baustart (am 5. und 6. April). Hierfür muss die Fläche komplett geräumt sein. Auf Kosten der DB AG werden daher ab morgen sämtliche Pflanzgefäße, Bänke und Stühle, Abfalleimer, Absperr- und Hundepoller sowie Tütenspender entfernt.

Neue attraktive Grünanlage verbindet Neuaubing und Freiham Nord

(17. Februar 2017) Das Baureferat hat jetzt mit dem Bau des sogenannten Grünbands/Grünfingers im neuen Stadtquartier Freiham Nord begonnen. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner sollen die neuen Grünflächen zeitnah zur Fertigstellung der ersten Wohnungen nutzen können. Der Stadtrat hat am 31. Januar 2017 die Ausführung des Projektes genehmigt, das zirka 5,5 Millionen Euro kostet. Bis Ende 2017 sollen die Arbeiten am ersten Bauabschnitt abgeschlossen sein; der zweite Bauabschnitt wird voraussichtlich im Herbst 2018 fertiggestellt.
Das sogenannte Grünband verläuft auf rund 700 m Länge zwischen der Wiesentfelser Straße im Süden und der Pretzfelder Straße im Norden mit einer Breite von zirka 45 bis 63 Meter. Im Osten des Gebietes schließt ein Gehölzwall an, der als Biotop kartiert ist. Nördlich der Pretzfelder Straße setzt sich das Grünband als schmaler, etwa 240 Meter langer Grünzug zwischen der neuen Schule an der Aubinger Allee und dem Aubinger Friedhof bis zur nördlichen Aubinger Allee fort. Der Grünfinger schließt auf Höhe der Wiesentfelser Straße an das Grünband an und verbindet in Ost-West-Richtung mit dem geplanten Landschaftspark.
Im Juli und August 2013 hatte das Baureferat eine Bürgerbeteiligung mit Schulkindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den angrenzenden Wohngebieten durchgeführt. Ziel war es, die Wünsche und Vorstellungen der Anwohnerinnen und Anwohner für die neue, knapp sechs Hektar große Grünanlage in das Planungskonzept einfließen zu lassen. „Auf Basis dieser wertvollen Informationen entsteht nun ein verbindendes Element zwischen dem bestehenden Stadtteill Neuaubing und dem neuen Siedlungsgebiet Freiham Nord, das attraktive Spiel- und Aufenthaltsbereiche, aber auch Rückzugsorte bieten wird“, sagt Baureferentin Rosemarie Hingerl. Eine detaillierte Projektbeschreibung sowie Pläne können der Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 03434 zum Projektauftrag entnommen werden.
In Kürze beginnt das Baureferat auch mit den Arbeiten für die temporäre Jugendspielfläche am Germeringer Weg. Da erst mit dem Bau des künftigen Landschaftsparks dauerhaft neue Spiel- und Sportflächen für Jugendliche entstehen, wird auf Wunsch der jungen Leute und des Bezirksausschusses als Interimslösung ein, bei jedem Wetter nutzbares Angebot für die nächsten 5 bis 10 Jahre realisiert: Nordwestlich der im Bau befindlichen Grundschule an der Aubinger Allee entstehen ein Rasenspielfeld, eine Dirt-Bike-Anlage, ein Allwetterplatz und zwei Streetballfelder sowie Sitzmöglichkeiten unter Bäumen. Diese abwechslungsreichen Spiel- und Sportflächen ersetzen die beiden Bolzplätze am Hörweg, die aufgrund der Baumaßnahmen in Freiham Nord nicht bestehen bleiben können.

Veranstaltung zu den Grünflächen am Salzsenderweg

(17. Februar 2017) Das Baureferat stellt auf einer Veranstaltung vor, wie die Grünflächen am Salzsenderweg aufgewertet werden sollen. Wie auch vom Bezirksausschuss gewünscht, sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich am Donnerstag, den 23. Februar, von 18.30 bis 19.30 Uhr in der Aula der Grund- und Mittelschule an der Knappertsbuschstraße 43 zu informieren.
Fachleute des Baureferats geben einen Rückblick auf die bisherige Bürgerbeteiligung, den Planungsverlauf seit 2011 und erläutern das Thema Klimapark. Durch den geplanten Neubau des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums hat sich der Umgriff gegenüber dem 2014 vorgestellten Plan verändert: Die zwölf Hektar große Fläche verringert sich um das zwei Hektar große Schulgrundstück, wobei das geplante Angebot in den Grünflächen nicht reduziert wird. Auch das Referat für Bildung und Sport wird bei dem Termin vertreten sein.
Mit dem Baubeginn im Herbst werden die Grünflächen am Salzsenderweg umfassend aufgewertet. Unter anderem saniert das Baureferat den Bolzplatz und den Spielplatz, baut einen Jugendunterstand und legt einen Fitnessparcours sowie eine Liegewiese an. Der Schulweg wird versetzt, asphaltiert und beleuchtet. Ein Durchgangsweg zur Freischützstraße wird gebaut. Außerdem werden Gehölzstreifen als Versuchsfläche für wärmeliebende Pflanzen angelegt.

U5 nach Pasing: Untergrund wird erkundet

(16. Februar 2017) Im Rahmen der detaillierten Planungen für den Weiterbau der U-Bahn-Linie U 5-West vom Bahnhof Laimer Platz nach Pasing muss auch der künftige Baugrund erkundet werden. Dazu hat das Baureferat zusammen mit externen Fachgutachtern ein Konzept entwickelt. Entlang der gesamten, knapp vier Kilometer langen Strecke vom Bahnhof Laimer Platz bis zum Bahnhof Pasing sind in den nächsten Monaten zirka 50 Bohrungen vorgesehen. Etwa die Hälfte der Bohrstellen dient künftig dazu, die Grundwasserstände zu messen. Die meisten Bohrungen finden auf öffentlichem Grund statt, also zum Teil auf Gehwegen, in Baumgräben oder auf Grünstreifen. Die Arbeiten sollen bis Ende April 2017 abgeschlossen sein.
Die gutachterlichen Ergebnisse werden in die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren eingearbeitet, die das Baureferat derzeit vorbereitet. Hierzu hat der Stadtrat das Baureferat mit Beschluss des Bauausschusses vom 14.07.2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 03325) beauftragt; Grundlage war die in dieser Sitzung vorgestellte Vorplanung. Noch bevor der Antrag auf Planfeststellung bei der Regierung von Oberbayern eingereicht wird, informiert das Baureferat den Stadtrat über den aktuellen Sachstand.

Neue Toilettenanlagen an der Isar

(15. Februar 2017) Ab heute können zwei neu gebaute Toilettenanlagen an der Isar genutzt werden. Das Baureferat hat sie im Bereich des Flauchers am Tierparkparkplatz und an der Floßlände errichten lassen. Bau, Unterhalt und Betrieb der beiden Anlagen wurden an einen externen Betreiber vergeben mit einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren.
Eine umfassende Prüfung des Bestands an öffentlich zugänglichen Toiletten an der Isar hatte ergeben, dass an diesen beiden Standorten dringender Bedarf für fest installierte Anlagen besteht. Der Stadtrat hatte das Baureferat daraufhin beauftragt, die Erschließung der beiden Standorte und das Interesse von möglichen Generalübernehmern zu klären. Im Februar 2016 begannen die Erschließungsarbeiten und Mitte November konnte der Betreiber mit dem Bau beginnen, der nun termingerecht abgeschlossen wurde.
Die neuen Toilettenanlagen sind vollautomatisch, selbstreinigend und werden fernüberwacht. Dadurch wird ein effizienter und hygienisch einwandfreier Betrieb sichergestellt. Personal des Betreibers wird zusätzlich vor Ort je nach Nutzungsintensität die Toiletten reinigen und die Nutzbarkeit prüfen. Die Anlagen sind barrierefrei erreichbar, benutzerfreundlich und verfügen über mehrere Unisex-Kabinen. Sie bieten außerdem je eine barrierefreie Kabine, die speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und deren Begleitpersonen ausgestattet ist. Davon konnten sich bei einem Ortstermin der Behindertenbeauftragte der Stadt und Verbandsvertreter bereits überzeugen. Die „Stiftung Leben pur“ hat den beiden Toilettenanlagen ihr Gütesiegel „Toilette für alle“ verliehen.
„Die beiden neuen Toilettenanlagen wurden selbstverständlich bereits in unsere Isar-App aufgenommen. Unter www.isar-map.de kann man sich auch unterwegs informieren, wo die Anlagen stehen“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl. Die neuen Toiletten sind kostenlos nutzbar und ganzjährig täglich von 6 bis 22 Uhr sowie zwischen 1. April und 30. September an Wochenenden und an Feiertagen zusätzlich bis 2 Uhr nachts geöffnet.

Hinweis für Redaktionen: Mehr Details zur den Toilettenanlagen finden Sie in der Bekanntgabe für den Bauausschuss vom 12. Januar 2016; Fotos über die Pressestelle des Baureferates.

Gehölzpflege im Westpark

(3. Februar 2017) Das Baureferat beginnt nächste Woche mit den Pflegearbeiten im Westteil des Westparks. Die Gehölzpflege basiert auf einem Parkpflege- und Entwicklungswerk, das seit einigen Jahren abschnittsweise umgesetzt wird. Dieses Jahr wird entlang der Preßburger Straße zwischen Specklinplatz und Reulandstraße gearbeitet. Ziel ist es, langfristig einen nach Arten und Alter der Bäume gut durchmischten, stabilen Gehölzbestand zu entwickeln und dauerhaft zu erhalten.

Hierfür müssen regelmäßig einzelne Bäume und konkurrierende Gehölze entfernt werden, um Freiraum für nachwachsende Bäume und Sträucher zu schaffen. Dabei sollen so genannte „Zukunftsbäume“ freigestellt und eine artenreiche Strauchschicht gefördert werden. Im Zuge der Maßnahme werden zirka 60 Bäume unterschiedlicher Größe und Art gefällt. Dort wo es möglich und sinnvoll ist, werden Reststämme belassen, um diese als Lebensraum für Insekten, höhlenbrütende Vögel und Pilzarten zu erhalten.

Die Arbeiten wurden mit dem zuständigen Bezirksausschuss des Stadtbezirkes 7 Sendling-Westpark sowie dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. vor Ort abgestimmt. Während der Arbeiten müssen ggf. kurzfristig Wege sicherheitshalber gesperrt werden.

Kranke Rosskastanien am Eichendorffplatz werden ersetzt

(27. Januar 2017) Am Eichendorffplatz im Stadtbezirk Sendling-Westpark werden neue Bäume gepflanzt. Bereits seit einigen Jahren breitet sich an den dortigen Rosskastanien ein Schadpilz aus; Ursache ist ein europaweit verbreitetes Bakterium. Leider gibt es kein wirksames Gegenmittel. Der Befall zeigt sich durch Risse und dunkle Flecken auf der Rinde, die sich an vielen Stellen bereits großflächig ablöst. Zum Erhalt der Verkehrssicherheit mussten bereits in den vergangenen Jahren mehrere Bäume entfernt werden. Auch junge Rosskastanien zeigen bereits nach kurzer Zeit die Symptome.

Das Baureferat hat aus diesem Grund mit dem Bezirksausschuss ein Konzept erarbeitet, nach dem der Platz neu bepflanzt wird. Die Rosskastanien werden durch widerstandsfähige Eichen ersetzt. Der Bereich der Spielplätze wird durch Vogelkirschen mit ihrer auffälligen Blüte im Frühjahr und die warmen Blattfarben im Herbst aufgewertet. Insgesamt wird es am Eichendorffplatz zukünftig zehn Bäume mehr geben als bislang.

Der Austausch der Bäume erfolgt schrittweise – je nach Krankheitsfortschritt der Rosskastanien – über mehrere Jahre. Ab dem 30. Januar werden von den noch 23 an dem Platz vorhandenen Rosskastanien 13 mit eindeutigen Krankheitssymptomen entfernt und durch neu gepflanzte Bäume ersetzt.

Ausbau der Ludwigsfelder Straße wird vorbereitet

(20. Januar 2017) Das Baureferat beginnt in der kommenden Woche mit der Baufeldfreimachung für den Ausbau der Ludwigsfelder Straße. Dazu müssen jetzt, außerhalb der Laich-, Brut- und Vegetationszeit als erster Schritt zahlreiche Bäume, Gehölze und weiterer Aufwuchs entfernt werden.

Die Ludwigsfelder Straße grenzt an das Naturschutzgebiet Allacher Lohe sowie an das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Allacher Forst und Angerlohe. Deshalb hat das Baureferat Möglichkeiten zur Verminderung der Eingriffe in Natur und Landschaft sowie die Anlage ökologisch wertvoller Ausgleichsflächen intensiv mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Umweltreferat abgestimmt und geplant. Im Einzelnen sind diese Maßnahmen bereits im Beschluss zur Projektgenehmigung vom 21. April 2015 (Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 02246) ausführlich dargestellt. Die fachlich richtige Umsetzung der landschaftspflegerischen Maßnahmen und der geplanten Ausgleichsflächen wird durch eine ökologische Baubegleitung gesichert.

Die Ludwigsfelder Straße wird zwischen der Spiegelbergstraße und etwa 250 Meter westlich der Straße „Am Neubruch“ erstmalig hergestellt. Die Ortsverbindungstraße ist im genannten Abschnitt bislang ein Provisorium ohne befestigte Geh- und Radwege und teilweise nur 5,40 Meter breit. Es gibt keine ordnungsgemäße Straßenentwässerung und die Fahrbahn weist erhebliche Schäden auf. Jetzt wird die Straße bedarfsgerecht mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 Meter und einem 3 Meter breiten kombinierten Geh-und Radweg ausgebaut; ein schmaler Grünstreifen trennt künftig Auto- und Rad-/Fußverkehr voneinander.

Der Stadtrat hat für den Ausbau im April 2015 die Projektgenehmigung erteilt und die vorbereitenden Maßnahmen genehmigt. Vorausgegangen war ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren; mit dem Planfeststellungsbeschluss durch die Regierung von Oberbayern wurden im Sommer 2014 alle erforderlichen Genehmigungen, insbesondere auch hinsichtlich der naturschutzfachlichen Belange, erteilt.

Außerdem hat der Stadtrat im April 2015 die Ausführung vorgezogener Maßnahmen unter den Vorbehalt des erfolgreichen Grunderwerbs gestellt. Da dieser nicht rechtzeitig für den Winter 2015/16 abgeschlossen werden konnten, hat das Baureferat bereits im Dezember 2015 in der Rathausumschau bekannt gegeben, dass der ursprünglich vorgesehenen Baubeginn um ein Jahr auf den Winter 2016/17 verschoben werden muss. Gegen Ende 2016 konnten die äußerst schwierigen Grundstücksverhandlungen durch das Kommunalreferat endgültig abgeschlossen werden, so dass nunmehr mit den vorbereitenden Maßnahmen begonnen werden kann.

Illegale Abholzung an der Maria-Probst-Straße

(13. Januar 2017) Vermutlich in der ersten Kalenderwoche 2017 wurde an der Maria-Probst-Straße in Freimann ein etwa 2.000 Quadratmeter großer Gehölzbestand in einer öffentlichen Grünfläche von Unbekannt abgeholzt; es handelt sich um ein kartiertes Biotop. Das Baureferat (Gartenbau) hat 72 noch vorhandene Baumstümpfe, überwiegend von Weiden und Pappeln, festgestellt. Darüber hinaus wurden auch Büsche und weiterer Aufwuchs gerodet. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Dieser illegale Eingriff steht in keinem Zusammenhang mit den in den Wintermonaten laufenden stadtweiten Baumpflegemaßnahmen des Baureferats. Die Polizei und die Untere Naturschutzbehörde wurden umgehend eingeschaltet. Das Baureferat hat Anzeige gegen Unbekannt gestellt und wird vom Verursacher Schadensersatz fordern; die Polizei ermittelt.

Gehölz- und Baumpflege während der Wintermonate

(9. Januar 2017) Das Baureferat nutzt die Wintermonate für die Gehölz- und Baumpflege. Ziel ist es, den wertvollen Baumbestand in Parks und Grünanlagen, auf Friedhöfen und Plätzen sowie entlang von Straßen zu pflegen und für die Zukunft dauerhaft gesund und artenreich zu erhalten. Außerdem achten die Fachleute darauf, dass die Verkehrssicherheit gegeben ist.

Dazu ist es alle Jahre erforderlich, außerhalb der Vegetationsperiode Baumgruppen zu lichten, die zu dicht stehen; das schafft für junge Bäume Entwicklungsraum. Wo notwendig, müssen auch nicht mehr standsichere, kranke Bäume entfernt oder abgestorbene Äste eingekürzt werden. Besonders auf Grünflächen mit Spiel- und Freizeiteinrichtungen und an öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen wird so einer möglichen Gefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste vorgebeugt. Aus diesem Grund müssen bis Ende Februar beispielsweise am Böhmerwaldplatz fünf, im Luitpoldpark acht, im Nordfriedhof elf, im Olympiapark 21 und im Denninger Anger 22 Bäume entfernt werden. Auch bei allen Straßenbäumen wird regelmäßig überprüft, ob Sie durch Krankheiten oder andere Einflüsse geschwächt sind und deshalb eine Gefahr darstellen. Eine besondere Herausforderung der letzten Jahre ist das Eschentriebsterben: Diese Krankheit schädigt in ganz Mitteleuropa und darüber hinaus die betroffenen Bäume. Im München muss deshalb unter anderen eine große Esche an der Truderinger Straße entfernt werden. Außerdem sind Bäume als Folge der Trockenheit vom Sommer 2015 erkrankt. In der Folge sind zahlreiche Birken abgestorben; bei Fichten war verstärkt Borkenkäferbefall festzustellen.

Insgesamt müssen diesen Winter 714 Bäume in öffentlichen Grünanlagen, 378 Bäume in Friedhöfen, 259 Bäume an der Isar und 715 Straßenbäume aus den genannten Gründen entfernt werden. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit den Bezirksausschüssen und der Unteren Naturschutzbehörde.

Baumpflanzungen und Naturverjüngung
Jeder entfernte Baum wird durch eine Nachpflanzung ersetzt, wenn auch nicht immer an derselben Stelle. Deshalb und bedingt durch den ständigen Zuwachs an neuen öffentlichen Grünflächen übersteigt die Zahl der Baumpflanzungen seit vielen Jahren die der entfernten Bäume. Im Jahr 2016 wurden in München insgesamt 2.520 Bäume auf öffentlichen Flächen neu gepflanzt. Ersatzpflanzungen sind jedoch nicht überall fachlich sinnvoll. Vor allem in größeren und naturnahen Gehölzbeständen in Grünanlagen oder Friedhöfen vermehren sich die Baumbestände durch Flugsamen selbst. Dies bewirkt einen genetisch vielfältigeren Baumbestand, der besser gegen Krankheiten und Schädlinge geschützt ist.

Das Baureferat informiert: Räumpflicht für Grundstückseigentümer

(4. Januar 2017) Schnee, Frost, Glätte: Haben Sie auch den Winter vor der Tür? Wer in München außerhalb des Vollanschlussgebietes wohnt, muss selbst dafür sorgen, dass Gehwege geräumt werden und mit Splitt oder Sand gegen Glätte gestreut wird. Hauseigentümer können dazu ihre Mieter oder Hausmeisterdienste verpflichten.

Diese gesetzliche Pflicht muss werktags bis 7 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr morgens erfüllt sein und gilt tagsüber bis 20 Uhr. Falls kein Gehweg vorhanden ist, muss entlang des Grundstücks ein Fußgängerstreifen in ausreichender Breite entsprechend geräumt und gesichert sein. Zum Schutz der Umwelt ist das Streuen von Salz oder salzhaltigem Material auf den Gehwegen im Münchner Stadtgebiet verboten und kann mit Bußgeld geahndet werden. Übrigens: Die Einsatzkräfte des städtischen Winterdienstes sowie die beauftragten Fremdfirmen werden regelmäßig in der ordnungsgemäßen Durchführung der Winterdienstarbeiten unterwiesen. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass Geh- und Radwege nicht mit Schnee zugeräumt werden dürfen.

Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing. Innerhalb des Vollanschlussgebietes werden die Fahrbahnen, Geh- und Radwege, Plätze und Fußgängerzonen vom städtischen Winterdienst des Baureferates geräumt und gestreut. In diesem Gebiet fallen entsprechend Straßenreinigungsgebühren an.

Welche Straße gehört zum Vollanschlussgebiet?
Unter www.muenchen.de/winterdienst kann man die Straßenreinigungssatzung abrufen; sie enthält eine vollständige Liste der Straßen und Plätze, die vom Winterdienst der Stadt betreut werden. Umgekehrt gilt: Wenn Ihre Straße dort nicht aufgelistet ist beziehungsweise in die Reinigungsklasse „F“ fällt, sind Sie als Anlieger selbst wie oben beschrieben verantwortlich.

Weitere Informationen
Das Faltblatt „Winterdienst – Unsere Leistungen, Ihre Pflichten“ des Baureferates sowie weitere Informationen können ebenfalls unter www.muenchen.de/winterdienst abgerufen werden. Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich während der Bürozeiten an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferates wenden.

Straßenreinigung beseitigt 50 Tonnen Silvestermüll

(2. Januar 2017) Der Jahreswechsel und die damit verbundenen Feiern mit Feuerwerk und Böllerschüssen bescherten dem Baureferat innerhalb des Vollanschlussgebietes der städtischen Straßenreinigung auch dieses Mal wieder eine Menge Arbeit. Insgesamt wurden zirka 50 Tonnen (Vorjahr: rund 40 Tonnen) Silvestermüll beseitigt.

Im Innenstadtbereich (insbesondere Fußgängerzone) und in Schwabing fielen insgesamt zirka 25 Tonnen Silvestermüll (Vorjahr: rund 19 Tonnen) und rund um den Friedensengel etwa 10 Tonnen (Vorjahr: rund 9 Tonnen) an, welche von 140 Mitarbeitern der städtischen Straßenreinigung mit Lkw-Kippern, Mehrzweckfahrzeugen und Kleintraktoren im Rahmen von Sondereinsätzen beseitigt wurden. Während in der Innenstadt und in Schwabing der Sondereinsatz von 4 Uhr morgens bis mittags lief, standen die Mitarbeiter der städtischen Straßenreinigung am Friedensengel bereits vor 1 Uhr bereit, damit der Straßenverkehr ab 3 Uhr früh wieder ungestört fließen konnte. Ab 6 Uhr wurden die Reinigungsarbeiten auf das umliegende Straßennetz im Vollanschlussgebiet ausgedehnt.

Bäume an der Bad-Schachener-Straße und im Ostpark müssen entfernt werden

(23. Dezember 2016) In der Bad-Schachener Straße muss das Baureferat sieben Robinien entfernen. Die Standsicherheit der Bäume ist wegen Stockfäule nicht mehr gewährleistet. Im Frühjahr werden sie durch andere Robinien ersetzt.

Außerdem müssen im Ostpark 43 Bäume entfernt werden. Sie sind entweder bereits abgestorben oder durch Stamm- oder Stockfäule geschädigt, so dass eine erhöhte Bruchgefahr von ihnen ausgeht. Aufgrund des dichten Baumbestands im Ostpark und des natürlichen Nachwuchses müssen dort keine Ersatzbäume gepflanzt werden.

Öffentliche Führung zur aktuellen Gehölzpflege und zum Hochwasserschutz

(13. Dezember 2016) Das Baureferat erläutert auf einer öffentlichen Führung die aktuell geplanten Maßnahmen der Gehölzpflege sowie des Hochwasserschutzes an der Isar und lädt dazu interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 17. Dezember ab 13 Uhr statt. Treffpunkt ist der Zugang zu den Isarauen an der Gerhardstraße/Ecke Candidstraße. Die Führung wird circa zwei Stunden dauern und wird bei jedem Wetter durchgeführt. Vertreter des Bund Naturschutz in Bayern e.V. und des Landesbunds für Vogelschutz sind ebenfalls eingeladen.

Zwischen Maximilians- und Großhesseloher Brücke stehen in den Isaranlagen rund 30.000 Bäume. Davon müssen in diesem Winter 259 nicht mehr standsichere bzw. bereits abgestorbene Bäume entfernt werden. Die im Vergleich zum Vorjahr (114) größere Zahl liegt vor allem am eklatanten Fortschreiten des Eschentriebsterbens und an der Zunahme des Borkenkäferbefalls bei Fichten. Außerdem sind als Folge der Trockenheit vom Sommer 2015 mehr Bäume erkrankt. Diese Hitzeperiode war eine besondere Stresssituation für die Bäume. Wo möglich, werden betroffene Bäume als Torsi erhalten, um Tieren Nistplätze anzubieten. Ein Teil der Baumstämme verbleibt als liegendes Totholz im Ökosystem.

Zusätzlich zu den Maßnahmen der Gehölzpflege werden an der Isar in den kommenden Wintermonaten Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten haben den Zweck, die vorhandenen Qualitäten des Isarraumes, wie trockene Magerrasenstandorte und die alpine Flusslandschaft zu erhalten. Nicht heimische Pflanzen müssen minimiert und kleinere Reparaturen durchgeführt werden: Es werden zahlreiche Sitzstämme, Bänke und Sitzsteine erneuert, Wege ausgebessert und Erosionsschäden südlich der Reichenbachbrücke beseitigt. Außerdem müssen die Anforderungen des Hochwasserschutzes erfüllt werden. Um den Wasserabfluss zu gewährleisten, werden deshalb die Weiden im Hochwasserbett begrenzt. Dabei wird um bekannte oder vermutete Biberbereiche ein Abstand von etwa 200 Meter belassen. An der Brudermühlbrücke wird der zugewachsene Brückenbogen vom Bewuchs befreit, am Randbereich werden drei größere Busch-Gruppen erhalten. Der Hochwasserdeich zwischen Thalkirchner Brücke und Isarwerk II wird ebenfalls aus Gründen des Hochwasserschutzes mehrmals jährlich gemäht.

Die betroffenen Bezirksausschüsse und die Untere Naturschutzbehörde sind über die Maßnahmen informiert.

Baureferat saniert Wege im Rosengarten

(1. Dezember 2016) Das Baureferat saniert die Fußwege im Rosengarten der Baumschule Bischweiler. Die Einfassungen der Schotterwege sind im Laufe der Jahre zugewachsen; nun werden diese wieder freigelegt und die Wege auf ihre ursprüngliche Breite ausgebaut. Die Arbeiten werden in Teilstücken durchgeführt, wobei einzelne Wege vorübergehend gesperrt sind. Je nach Wetter wird die Maßnahme voraussichtlich bis zum Frühjahr 2017 abgeschlossen.

Diskussion zum 3. Bauabschnitt des Weißenseeparks

(17. November 2016) Das Baureferat lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Präsentation und Diskussion der Planungsziele für den 3. Bauabschnitt des Weißenseeparks ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 24. November, von 18.30 bis 20 Uhr im Schulpavillon der Grundschule an der Weißenseestraße 45 statt. Fachleute des Baureferates werden das Planungskonzept erläutern und im moderierten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Ideen aus der Diskussion werden nachfolgend in das Konzept eingearbeitet.
Der 3. Bauabschnitt umfasst eine 8.100 Quadratmeter große Fläche. Im Wesentlichen sind dort folgende Maßnahmen vorgesehen:

-Ein baumüberstandener Lärmschutzwall zum Mittleren Ring mit einem Rodelhügel auf der dem Park zugewandten Seite
-Neue Spazierwege mit Sitzmöglichkeiten, die die Untersbergstraße mit dem Fritz-Eigl-Weg und den neuen Spielplatzbereich „Am Katzenbuckel“ verbinden
-Der Unterwuchs an der Böschung zwischen Fritz-Eigl-Weg und dem neuen Spazierweg wird ausgelichtet
-Die Dirtbike-Anlage wird erweitert

Mit dem 3. Bauabschnitt wird die Grünanlage vervollständigt und die Sanierung des Weißenseeparks abgeschlossen. Das Aufwerten und Umgestalten der inzwischen über dreißig Jahre alten Giesinger Grünanlage ist ein wichtiges Ziel des Städtebauförderprogrammes „Soziale Stadt“. Übergeordnetes Projektziel ist es, die Parkflächen und das Freizeitangebot nochmals deutlich zu erweitern, um dem wachsenden Bedarf durch die neuen Anwohnerinnen und Anwohner im „Agfa-Gelände“ gerecht zu werden.

Pasinger Stadtpark: Führung zur aktuellen Gehölzpflege

(15. November 2016) Das Baureferat erläutert auf einer Führung die aktuell geplanten Maßnahmen der Gehölzpflege im Pasinger Stadtpark und lädt dazu interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 19. November um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist der Eingang des Stadtparks am Ende der Engelbertstraße. Die Führung wird circa zwei Stunden dauern und findet bei jedem Wetter statt. Vertreter des Bund Naturschutz in Bayern e.V. und des Landesbundes für Vogelschutz werden ebenfalls zur Veranstaltung eingeladen.

Die Gehölzpflege im Pasinger Stadtpark basiert auf einem Konzept, das seit Herbst 2012 schrittweise umgesetzt wird. Es hat zum Ziel, den wertvollen historischen Baumbestand des Stadtparks fortzuentwickeln und für die Zukunft einen dauerhaft gesunden und artenreichen Gehölzbestand zu erhalten. Dazu ist es unter anderem erforderlich, dicht stehende Baumgruppen zu lichten, um Jungbäumen Entwicklungschancen zu geben; nur so kann ein organischer Generationenwechsel wirksam unterstützt werden. Außerdem müssen Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt werden. Der Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing und die Untere Naturschutzbehörde sind über das Vorhaben informiert.

Rad- und Gehweg in der Grünanlage „Hofanger“ wird beleuchtet

(15. November 2016) Der Rad- und Gehweg, der in der Grünanlage „Hofanger“ verläuft, wird sicherer und komfortabler. Auf Antrag des Bezirksausschusses Perlach-Ramersdorf wird das Baureferat den westlichen Abschnitt zwischen Ottobrunner Straße und Adam-Berg-Straße beleuchten und asphaltieren. Der Weg verbindet die Wohnbebauung südlich und nördlich der Ständlerstraße mit der Ottobrunner Straße und der dort gelegenen Bushaltestelle. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und dauern – je nach Witterung – voraussichtlich bis Anfang Dezember 2016.

Der Winter kann kommen – das Baureferat ist bestens vorbereitet

(7. November 2016) Das Baureferat hat sich wie jedes Jahr gründlich auf den Winterdienst vorbereitet. Über 1.000 Einsatzkräfte sowie mehr als 600 Fahrzeuge stehen bereit, in sechs Hallen lagern 13.600 Tonnen Streusalz und 3.000 Tonnen Streusplitt. Einen hundertprozentig perfekten Winterdienst kann es jedoch nicht geben - jeder sollte sich deshalb darauf einstellen, dass Glätte und ungünstige Straßenverhältnisse jederzeit auftreten können. Besonders nachts, außerhalb der Räum- und Streuzeiten zwischen 22 Uhr und 7 Uhr, sollte man darauf achten.

München gilt als die schneereichste Großstadt Deutschlands, vor allem wegen der Höhenlage der Stadt von mehr als 500 Metern über dem Meeresspiegel. Das Baureferat bittet deshalb, sich rechtzeitig auf winterliche Verkehrsverhältnisse einzustellen, Fahrzeuge wintertauglich auszurüsten und insbesondere der Winterreifenpflicht nachzukommen. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte wintertaugliche Schuhe tragen. Empfohlen wird, mehr Zeit einzuplanen, vorsichtig zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Um Räum- und Streudienste nicht zu behindern, ist es wichtig, Fahrzeuge möglichst nah am Fahrbahnrand zu parken und dabei Park- und Halteverbote zwingend zu beachten.

Vorausschauend und so lang wie nötig
In der Regel beginnen die Räum- und Streuarbeiten bei Schneefall von mindestens drei Zentimetern oder bei Gefahr von Straßenglätte um 4 Uhr morgens, bei Bedarf auch früher, damit gegen 7 Uhr verkehrssichere Straßen und Wege gewährleistet sind. Wenn starker Schneefall in den Morgenstunden einsetzt, kommen allerdings auch Räumdienste im Berufsverkehr nur eingeschränkt voran. Dann helfen Einsicht der Autofahrer und Erfahrung der Räumdienste gleichermaßen.

Das Baureferat sorgt bis 22 Uhr für den Winterdienst und damit zwei Stunden länger als der Gesetzgeber das vorschreibt; bei extremen Winterwetterverhältnissen sind nötigenfalls Sonder- und Notdienste rund um die Uhr eingerichtet. Auf prognostizierte kritische Wettersituationen kann sich der städtische Winterdienst bestmöglich und vorausschauend einstellen, da das Baureferat via Internet an einen speziellen Straßenwetterdienst angeschlossen ist.

Hier räumt der städtische Winterdienst
Das Baureferat und die von ihm beauftragten Vertragsfirmen räumen Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege; Ausnahme sind die Gehwege außerhalb des Vollanschlussgebietes. Das Vollanschlussgebiet entspricht in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing.

Oberste Priorität haben etwa 10.000 Fußgängerüberwege und 275 Gefahrenstellen (zum Beispiel starke Gefälle- und Steigungsstrecken, Bahnübergänge und Haltestellen). Vorrangig wird das Hauptstraßennetz geräumt und gegebenenfalls gestreut sowie Straßen, auf denen Busse und Tram unterwegs sind. Salz wird im Sinne des Umweltschutzes unmittelbar nach dem Räumen und nur im Hauptstraßennetz, auf Straßen mit Buslinienverkehr und an Gefahrenstellen eingesetzt. Im Nebenstraßennetz wird nur in Sonderfällen bei Glätte Splitt gestreut.

Winterdienst auf Radwegen
Da der Radverkehr auch im Winter immer mehr zunimmt, wurde mit Beschluss des Stadtrats im November 2013 der Standard für den Winterdienst auf Radwegen weiter erhöht. Er geht deutlich über die rechtlichen Anforderungen hinaus: Auf allen Radwegen, Radfahrstreifen und Schutzstreifen wird innerhalb von drei Stunden nach dem Beginn des Schneefalls geräumt und gestreut. Außerdem wird innerhalb von 24 Stunden nochmals geräumt; zur Beseitigung von Schneematsch wird auch in der Tauphase geräumt. Bei beengten Verhältnissen wird der Schnee verstärkt abtransportiert.

Zusätzlich sind auf etwa 100 Kilometern Winterrouten eingerichtet, um alle großen Stadtbezirkszentren, stark frequentierten Radfahrverbindungen und somit das gesamte Stadtgebiet abzudecken. Auf diesen Winterrouten werden die Radwege innerhalb von zwei Stunden geräumt und gestreut.

Fragen zum Winterdienst?
Detaillierte Auskunft bietet das Faltblatt „Winterdienst – Unsere Leistungen, Ihre Pflichten“, abrufbar unter www.muenchen.de/winterdienst. Dort informiert das Baureferat auch darüber, wer außerhalb des Vollanschlussgebietes für den Winterdienst auf den Gehwegen verantwortlich ist. Bei Fragen oder Problemen im Zusammenhang mit dem Winterdienst kann man sich während der Bürozeiten an die Service-Telefonnummer 233-61201 des Baureferates wenden.

Landschaftspark Freiham: Konzeptwettbewerb entschieden

(3. November 2016) Am Freitag, den 28. Oktober, wurde die erste Stufe des landschafts- und freiraumplanerischen Wettbewerbs für den Landschaftspark Freiham entschieden. Gegenstand der ersten Wettbewerbsstufe, des „Konzeptwettbewerbs“, war der Entwurf eines landschaftsplanerischen Gesamtkonzeptes für den Landschaftspark.

Wettbewerbsverfahren mit prozessbegleitender Bürgerbeteiligung
Am 1. März 2016 beauftragte der Münchner Stadtrat das Baureferat, einen landschafts- und freiraumplanerischen Wettbewerb in zwei Stufen für den Landschaftspark Freiham auszuloben. Gegenstand der ersten Wettbewerbsstufe war der Entwurf eines Gesamtkonzeptes für den Landschaftspark Freiham. Dieser wird Ausmaße von zirka zwei Kilometern in der Länge und 200 bis 400 Meter in der Breite haben: zwischen der A 99 im Westen, der künftigen Siedlungsgrenze im Osten, der S-Bahnlinie München-Geltendorf im Norden und der Bodenseestraße im Süden.
Gegenstand der zweiten Stufe ist der Realisierungswettbewerb für den zirka 20 Hektar umfassenden ersten Bauabschnitt im Süden des Landschaftsparks; er wird voraussichtlich Ende Juni 2017 entschieden.

Auf Vorschlag des Baureferates hat der Stadtrat bereits im November 2014 entschieden, das Wettbewerbsverfahren für den Landschaftspark mit einer prozessbegleitenden Bürgerbeteiligung zu verknüpfen, um eine größtmögliche Akzeptanz der Planungen zu schaffen und sowohl der stadtweiten Bedeutung des Landschaftsparks, als auch dem Umstand, dass das Neubauviertel Freiham erst in den kommenden Jahren entstehen wird, Rechnung zu tragen. Das zweistufige Vorgehen ermöglicht überdies, die Bürgerbeteiligung nicht nur im Vorfeld und nach Abschluss der beiden Wettbewerbe (Konzeptstufe und Realisierungsstufe) durchzuführen, sondern zusätzlich zwischen den beiden Stufen eine Phase der Bürgerbeteiligung durchzuführen. Ziel ist es einerseits die gesamte interessierte Öffentlichkeit einzubinden und zu informieren und andererseits eine Gruppe von Münchnerinnen und Münchnern zusammenzustellen, die stellvertretend für die künftige Bewohnerschaft an verschiedenen Planungsdialogen mitwirken soll. So werden vor Start der zweiten Wettbewerbsstufe in einem moderierten Dialog mit der Bürgergruppe die prämierten Arbeiten vorgestellt, diskutiert und Empfehlungen für die Weiterbearbeitung abgegeben.

Aufgabenstellung
Am westlichen Rand des in Freiham entstehenden Wohngebiets soll der Landschaftspark auf einer Fläche von etwa 58 Hektar für die angrenzenden Stadtquartiere und -bezirke die Freiflächenversorgung übernehmen. Er dient der Naherholung sowie aktiver Freizeitgestaltung. Darüber hinaus wird er, wie alle anderen großen Münchner Parks, eine überörtliche Anziehungskraft entfalten und gezielt auch aus weiter entfernten Stadtquartieren und den Nachbargemeinden aufgesucht werden.
Die Stadt München hat eine bekannte Tradition der Parkentwicklung, obwohl sie heute eine der am dichtesten bebauten Großstädte Deutschlands ist. Der neue Landschaftspark Freiham soll diese Tradition fortsetzen und unter funktionalen, gestalterischen und ökologischen Gesichtspunkten zu einem zukunftsweisenden Landschaftspark entwickelt werden.

Ziel ist die Entwicklung eines Landschaftsparks, der die an ihn gestellten Nutzungsansprüche in einem schlüssigen landschaftsarchitektonischen Gestaltungskonzept vereint. Die Bürger wünschen sich eine natürliche und lebendige Gestaltung des Parks.
Gefordert war ein Gesamtkonzept der Gestaltung und Nutzung des Landschaftsparks mit Grünstrukturen und Vegetationselementen, Spiel- und Erholungsangeboten, einem zweckmäßigen Wegenetz sowie der Anbindung an die umliegenden bebauten und unbebauten Bereiche.

Entscheidung des Preisgerichts
Zur ersten Wettbewerbsstufe - dem Konzeptwettbewerb - hat das Baureferat acht Landschaftsarchitekturbüros geladen und weitere 30 Teilnehmer über ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren bestimmt; 28 Arbeiten wurden schließlich eingereicht. Unter dem Vorsitz von Professor Gerd Aufmkolk beurteilte das Preisgericht, bestehend aus Baureferentin Rosemarie Hingerl, externen Fachleuten und Vertretern der Stadtratsfraktionen sowie des Bezirksausschusses 22 die eingereichten Arbeiten und wählte eine Preisgruppe von sechs Arbeiten, die mit gleichwertigen Preisen prämiert wurden, für die Teilnahme an der zweiten Wettbewerbsstufe aus. Diese sind in alphabetischer Reihenfolge:
Hager Partner AG, Zürich;
hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin;
KLA kiparlandschaftsarchitekten GmbH, Duisburg;
Lützow 7 C. Müller J. Wehberg, Berlin;
realgrün Landschaftsarchitekten, München;
Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Konzeptwettbewerbes. Jede der sechs ausgewählten Arbeiten bietet hohes Potential für die weitere Entwicklung im Verfahren“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl.

Hager Partner AG, Zürich;
positive Aspekte:
- Thema „Weite“ ist gelungenes Leitbild für den Landschaftspark
- ruhiges Erscheinungsbild durch den bewussten Einsatz weniger ausgewählter Gestaltungselemente: Waldrahmen, Wiesental, Parkweg
- Die vorgeschlagenen Geländemodellierungen binden den Lärmschutzwall überzeugend in den Park ein und korrespondieren harmonisch mit den Baumpflanzungen.
- sehr schöne Parkkulisse im Westen des Parks auf der flach verzogenen Böschung
- Lage der an der westlichen Waldkante für Spiel und Sport vorgesehenen Flächen für Spiel und Sport überzeugt räumlich, allerdings sind die Flächen zu klein dimensioniert und teilweise zu stark schallexponiert
- Lage der Kleingärten am Nordrand hinsichtlich Parkierung und Zugänglichkeit sinnvoll, allerdings Schallschutzmaßnahme direkt entlang der Bahnlinie mit Magerrasenflächen für Eidechsen erforderlich
- Entwurf bewegt sich bei den Herstellungs- und Unterhaltskosten im wirtschaftlichen Rahmen

Kritikpunkte:
- fehlende Ausdifferenzierung der Wälder an der westlichen Parkkante (differenzierte Waldtypen, Lichtungen o.ä.)
- Hauptwegeführung könnte spannungsvoller sein
- Gestaltung der Parkfinger sehr sparsam
- Urban Gardening könnte besser in den Park integriert werden
- zu dichte Waldpflanzungen direkt an der Wohnbebauung, lockere Ausgestaltung wünschenswert
- konfliktträchtige Lage von sozialen Einrichtungen und Spielplätzen direkt an den Wohngebäuden
- West-Ost-Querungen durch den Landschaftspark unklar und keine überzeugende Anbindung nach Norden über S-Bahn-Gleise
- Parkeingang im Süden durch Parkplatz überzeugt nicht
- Platz als Parkeingang im Norden an den Kleingärten unklar
- Wegeführung im Süden bindet nicht optimal an die Freihamer Allee an

hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin;
positive Aspekte:
- Die Arbeit weist klare Zonierungen auf. Eine großzügige Wallstruktur bildet den westlichen Rand des Parks, eine durchgehende Wiesenfläche bildet das Zentrum des Parks und zur Bebauung hin entsteht eine locker mit Bäumen bestandene Übergangszone.
- Der durchgehende zentrale Raum schafft eine Großzügigkeit und Weite.
- Beide Ränder sind differenziert gehalten und schaffen jeweils eine bewegte räumliche Kante.
- Die Funktionen wie Freizeit und Spiel- und Sportnutzungen werden jeweils in die räumlichen Vegetationsstrukturen integriert und lassen so den mittleren Wiesenraum für informelle Nutzungen frei.
- Die Topografie des Lärmschutzwalles wird in Teilbereichen auf Höhe der Grünfinger angepasst: Hier entstehen nutzbare abgeflachte Wiesen.
- Es entsteht ein differenziertes Wegesystem mit Haupt-, Neben- und Rundwegen.
- Die drei Waldzonen am westlichen Parkrand werden in jeweils unterschiedliche Waldbilder differenziert, die den jeweiligen Bereichen eine unterschiedliche Identität geben.
- Die Freihamer Allee wird fortgesetzt und schafft Orientierung.
- Die Anordnung der Kleingartenanlage im Norden ermöglicht eine gute Erschließung und wird positiv gesehen.

Kritikpunkte:
- Die Führung des Hauptweges auf dem Damm im nordwestlichen Parkbereich wird kritisch gesehen, da hier voraussichtlich aus Sicherheitsgründen ein Zaun bzw. Abgrenzung zur steilen Böschung Richtung Autobahn erforderlich sein wird.
- Die Wegeverbindung nach Norden fehlt.
- Lärmschutz für die Kleingartenanlage fehlt.
- Der vorgeschlagene See wird aufgrund der hohen Unterhaltskosten (wg. Verschlammung etc.) kritisch bewertet. Ebenso in Kombination mit der Rampe zum Höhenweg.
- Die Intensität der Aktivitäten (Lärm) in der Pufferzone wird problematisch gesehen. Hier entstehen Konflikte mit der Wohnbebauung. Diese sind zu reduzieren.
- Die Nutzungsmöglichkeiten des Waldes werden nicht deutlich. Die drei vorgeschlagenen Themen werden in der Umsetzung zu prüfen sein.
- Korridor Zauneidechsen nicht dargestellt.

KLA kiparlandschaftsarchitekten GmbH, Duisburg;
positive Aspekte:
- sensibler Umgang mit der Topographie des Lärmschutzwalls
- Der Wall wird zum Landschaftselement erweitert (Landschaftskamm).
- Höhenweg auf dem Landschaftskamm erlaubt gute Übersicht bzw. Fernsicht.
- Die Kammstruktur erzeugt diverse, spannungsreiche, gut nutzbare Teilräume (Kammern).
- gute Ost-West-Anbindung der Wohnquartiere
- Die Freihammer Allee wird wie selbstverständlich aufgenommen.

Kritikpunkte:
- stringente, schematische Führung der Hauptwege
- schützenswerte Spiel- und Sportflächen auf dem Wall wegen Lärm und Sicherheit nicht möglich
- der Lage im Stadtraum unangemessen breite Promenade an der Stadtkante
- Stellplätze der Kleingartenanlagen zu weit entfernt angeordnet
- Lärmschutz der Kleingartenanlage fehlt, ist erforderlich

Lützow 7 C. Müller J. Wehberg, Berlin;
Der Entwurf generiert eine Dramaturgie aus unterschiedlichen Raumfolgen (offene Räume, geschlossene Räume) von Süd nach Nord. Der Lärmschutzwall wird durch einen dichten Gehölzgürtel abgepflanzt und es entsteht ein grünes Rückgrat für den Park. Als Pendant zum grünen Rückgrat wird der Park zur Stadtkante hin durch ein grünes Band gefasst, was auf zwei Ebenen zwischen Stadt und Parkfläche vermittelt. Im direkten Anschluss zur städtebaulichen Kante wird ein grüner Filter ausgebildet, der durch lockere Gehölzpflanzung bestanden ist. Auf einer darunter liegenden Ebene werden vielfältige wohnungsnahe Freiraumnutzungen angeboten.

Zur linearen Topographie des Lärmschutzwalls werden punktuell Kontrapunkte gesetzt, die besondere Nutzung aufnehmen, wie z.B. die vier verschiedenen Aussichtspunkte, die Blicke über den Lärmschutzwall ermöglichen und barrierefrei erschlossen sind.

positive Aspekte:
- Erschließungssystem mit kleinen Punkten hilft, das komplexe Nutzungsprogramm auf die Fläche zu bringen. Das Erschließungssystem besteht aus Wegen unterschiedlicher Hierarchie. Ein Promenadenweg erschließt den Park auf schnellem Weg und definiert klare Eingangsbereiche im Norden und Süden. Ein Serpentinenweg lädt zum Flanieren ein und eröffnet immer wieder überraschende Blicke in den Park. Darüber hinaus sind ein Haupt- und ein Nebenradweg vorgesehen. Die Freihamer Allee wird fortgeführt und mündet in einen kleinen Platz. Die intensiveren Nutzungen werden punktuell an Kreuzungspunkten des Wegesystems im Park verteilt.
- Es liegt ein differenziertes Konzept für die Vegetationsstrukturen mit Biotopvernetzung und die Leitbaumarten vor.
- Das Konzept bietet Räume unterschiedlicher Qualität und Nutzungen an. Wie z.B. Flächen für Urban Gardening, Spiel- und Liegewiesen, Kleingartenanlagen, welche sich gut in die Parkstrukturen einfügen und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.
- Intensivere Freiraumnutzungen werden am Fuß des Walles und am Sportcampus konzentriert.
- Bei Großzügigkeit der Gesamtkomposition gute Differenzierung im Detail.

Kritikpunkte:
- Kritisch gesehen wird der See mit Café und Veranstaltungsplatz hinsichtlich Pflege, Wirtschaftlichkeit und Erschließung.
- Fehlender Lärmschutz an der Kleingartenanlage.

realgrün Landschaftsarchitekten, München;
positive Aspekte:
- in Fortsetzung der Freihamer Allee zentrale Wegeführung (getrennt nach Rad- und Fußweg) bis zur S-Bahn im Norden, von einem lichten Baumhain begleitet
- klare Anbindung der Wegeführungen aus den Grünfingern mit Vernetzung der Wohnquartiere
- abwechslungsreiche Baumstellungen mit Auflockerungen und Verdichtungen
- Anordnung der Spieleinrichtungen am Rundweg, abgerückt vom ruhigen Zentralweg mit Lärmschutz durch Absenken gegenüber der Wohnbebauung
- großzügige Wiesenflächen auf Plateaus, die vielfältige freie Nutzungen ermöglichen
- sinnvolle Anordnung von Kleingärten im Norden mit Gastronomie sowie Urban Gardening mit Kiosk am südlichen Grünfinger

Kritikpunkte:
- erhöhte Wiesenplateaus verursachen hohe Herstellungskosten und erschweren die Barrierefreiheit
- unattraktive räumliche Fassung der Wiesenflächen im Westen durch den unveränderten Lärmschutzwall
- fragliche Lärmschutzwirkung durch Absenken der Jugendspieleinrichtungen zur Wohnbebauung
- Lärmschutzwand entlang S4 beeinträchtigt Magerrasenband (Zauneidechsenhabitat)

Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin;
positive Aspekte:
- Wegeführung: Die Freihamer Allee führt überzeugend von Süden durch den gesamten Park und findet Anschluss im Norden über eine neu zu schaffende Brücke über die S-Bahn.
- Klare Wegeführung, die das Raster der Bebauung aufnimmt.
- Der Hutewald zwischen Bodenseestraße im Süden und dem Germeringer Weg im Norden nimmt vielfältige Aktivitäten in seinen ausgeprägten Lichtungen auf.
- Das vorhandene Sickerbecken am Lärmschutzwall wird geschickt kaschiert.
- Die Kleingärten sind gut erschlossen im Norden situiert.
- Geothermie und die ökologische Ausgleichsfläche werden im Norden gestalterisch gut eingebunden.
- Die großzügige, zusammenhängende Wiesenfläche lässt vielfältige Nutzungen zu.

Kritikpunkte:
- Die öffentlichen Nutzungen / Spielflächen am westlichen Stadtrand sind zu nahe an der Bebauung, Konflikte vorprogrammiert.
- In der Auseinandersetzung mit dem Element Wasser in einer anderen Form als ein See fehlt ein Vorschlag.
- Die Ausgestaltung des Stadtgartens vor der Bebauung bleibt sehr vage und formal fragwürdig.
- Lärmschutz für Kleingartenanlage fehlt.
- Korridor Zauneidechsen nicht dargestellt.

Ausstellung
Das Wettbewerbsergebnis wird vom 7. bis 25. November in der Halle des Technischen Rathauses, Friedenstraße 40 ausgestellt. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag 8 bis 19.30 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr. Informationen und Pläne zum Wettbewerb sind ab dem 7. November im Internet unter www.muenchen.de/baureferat abrufbar.
Am 16. November findet um 17 Uhr in der Halle des Technischen Rathauses an der Friedenstraße 40 eine Informationsveranstaltung statt: Vertreter des Baureferates und des Preisgerichts stellen bei einem Rundgang durch die Ausstellung interessierten Bürgern und Bürgerinnen die prämierten Arbeiten vor.

 

 

Skulpturen im Possenhofener Wald werden restauriert

(31. Oktober 2016) Seit 1963 besitzt die Landeshauptstadt München im Gemeindegebiet Pöcking ein großes Areal am Ufer des Starnberger Sees. Auf diesem Grundstück befinden sich in der Ölbergkapelle und am sogenannten Kalvarienberg Skulpturen. Diese werden ab dem 2. November vom Baureferat restauriert. Die Arbeiten sind wegen der durch Witterungseinflüsse entstandenen Schäden an den Farben sowie der Holzkonstruktion nötig. Während der Maßnahme, die von erfahrenen Restauratoren durchgeführt wird, sind die Skulpturen abgebaut. Sie sollen noch vor Ostern 2017 fertig restauriert und wieder aufgestellt werden. Als Grundlage für die mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmten Arbeiten dient eine durch Spezialisten erstellte Voruntersuchung. Die Untere Denkmalschutzbehörde des Landratsamts Starnberg hat die Erlaubnis nach Denkmalschutzgesetz erteilt.

Der Begriff Kalvarienberg beschreibt eine Nachbildung der Kreuzigung Jesus Christus. Der Kalvarienberg im Pöckinger Ortsteil Possenhofen geht auf die erste Hälfte des 17. Jahrhundert zurück. Die dortige Kreuzigungsgruppe besteht aus Jesus Christus sowie den beiden Schächern am Kreuz sowie einer Marienskulptur. Etwas abseits steht die kleine Kapelle mit einer weiteren Skulpturengruppe, die die Ölbergszene darstellt.

Positive Bilanz der Isar-Kampagne

(21. Oktober 2016) Die im vergangenen Sommer vom Baureferat umgesetzte Öffentlichkeitskampagne für eine saubere Isar zieht positive Bilanz. „Ich freue mich, dass unsere zahlreichen Aktionen so erfolgreich waren und das Verständnis für die Isar als schützenswerter Wildfluss gesteigert werden konnte. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Kampagne geplant und umgesetzt haben. Ebenso bedanke ich mich bei allen Münchnerinnen und Münchnern, die durch ihr umweltbewusstes und rücksichtsvolles Verhalten dazu beitragen, den einzigartigen Naturraum Isar zu schützen“, sagt Oberbürgermeister Dieter Reiter.
Das medienwirksame Konzept „Wahre Liebe ist...“ der Kampagne wurde gut angenommen. Bereits einige Tage nach dem Start gaben 60 Prozent der an der Isar befragten Münchnerinnen und Münchner an, die Kampagne zu kennen. Ebenfalls 60 Prozent beurteilten die Sauberkeit an der Isar mit „sehr gut“ bzw. „gut“. 34 Prozent sagten „geht so“ und lediglich 6 Prozent urteilten mit „schlecht“. Nahezu alle Befragten bestätigten, dass eine Aufklärung zum Thema Sauberkeit an der Isar wichtig ist. Die meisten hatten von der Kampagne vor Ort über die Promotionteams erfahren, die an den Wochenenden an der Isar unterwegs waren. Auch die Werbung mit Plakaten an Litfaßsäulen sowie die Veröffentlichungen im Internet haben wesentlich zur Wahrnehmung der Kampagne beigetragen. Kampagnenbegleitend gibt es die neue Isar-App, die bislang schon etwa 7.000 mal aufgerufen wurde.

„Mit der Kampagne konnten wir viele für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Naturraum Isar sensibilisieren. Schon seit Jahren unternehmen wir sehr viel, um die Isar zu schützen. Ich freue mich, dass sich insgesamt Erfolge abzeichnen: Müllmenge und entsprechende Bürgerbeschwerden gingen heuer gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück“, erklärt Baureferentin Rosemarie Hingerl. Eine Maßnahme, die das Müllaufkommen reduziert hat, war der Pilotversuch in Zusammenarbeit mit einem Supermarkt in Thalkirchen: Dort wurde Pfand beim Kauf von Einweggrills eingeführt. Bei 775 verkauften Einweggrills wurden immerhin 228 benutzte Grills wieder zurückgebracht.
Das Baureferat wird den Stadtrat über die Ergebnisse der Isar-Kampagne informieren und empfehlen, auch im kommenden Jahr wieder entsprechende Aktionen und Maßnahmen durchzuführen.

Zusammenfassend wurden im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne folgende Aktionen durchgeführt:
-Eine Kick-Off-Veranstaltung für die Kampagne am 18. Juli mit Oberbürgermeister Dieter Reiter und Baureferentin Rosemarie Hingerl.
-Es wurde ein Kurzfilm produziert, der auf den Social-Media-Kanälen sowie auf dem Portal muenchen.de zu sehen ist. Dort ist auch eine Landing-Page zur Kampagne eingerichtet.
-Am 6. und 7. August wurde auf den Social-Media-Kanälen ein Fotowettbewerb durchgeführt.
-Während der Sommer-Wochenenden waren Fahrradrikschas entlang der Isar unterwegs. Sie verteilten Tüten zum Entsorgen von Grillabfall sowie Info-Material. Dabei wurde auch Werbung für die neue Isar-App gemacht.
-In der zweiten Juli-Hälfte war in allen Fahrzeugen der MVG mit Fahrgastfernsehen ein Image-Spot zur Kampagne zu sehen.
-Plakate wurden zwischen 19. Juli und 8. August an insgesamt 53 Litfaßsäulen in Isar- Nähe sowie weiteren 733 Plakatflächen in der ganzen Stadt angebracht.
-Ab Mitte August war ein geführtes Floß zwischen Flaucher und Reichenbachbrücke unterwegs, auf dem ein großes Infotransparent mit einem bei der Kick-Off- Veranstaltung aufgeschütteten Müllberg zu sehen war.
-Ab Ende Juli gab es einen Pilotversuch in Zusammenarbeit mit dem EDEKA-Markt Isargärten in Thalkirchen: Der Supermarkt hat 2 Euro Pfand auf Einweggrills erhoben.
-Im Juli wurde die neue Isar-App freigeschaltet. Sie ist direkt unter www.isar-map.de oder über die bereits sehr verbreitete App von muenchen.de aufrufbar. Sie informiert über Grillzonen und -regeln, Toiletten und Müllbehälter sowie Wasserwachtstationen und andere „Points of interest“.