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Die Stadtgärtner


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Münchens grüne Daumen

Grünflächen sind gerade in einer dicht besiedelten Stadt wie München aus vielerlei Gründen unverzichtbar.

Sie schmücken die Stadt, verbessern das Stadtklima und bieten den Menschen Freiräume für Spiel, Erholung und nachbarschaftliche Beziehungen. Solche Räume stärken bei den Menschen das Gefühl: Hier bin ich zu Hause.

In einer lebenswerten Stadt sind große Parks und weitläufige Erholungsgebiete genauso wichtig wie wohnungsnahe Plätze, geruhsame Ecken und grüne Nischen.

Wenn nach einem langen, tristen Großstadtwinter die grauen Innenstadtstraßen über Nacht wieder bunt werden, dann wissen die Münchnerinnen und Münchner: Das waren die Gärtnerinnen und Gärtner des Münchner Baureferates.

Durchschnittlich 300.000 Frühjahrs- und Sommerblumen, rund 400.000 Blumenzwiebeln und circa 150.000 Rosenstauden und Kleingehölze pflanzen die "grünen Experten" im Jahr. Doch das ist nur ein Teil der Arbeit, die zu leisten ist. Denn insgesamt sind über 40 Millionen Quadratmeter öffentliches und halböffentliches Grün zu pflegen und weiter zu entwickeln.

Anlagenpflege, das ist nicht nur Unkraut jäten, Rasen mähen und Stauden schneiden. Ingenieure und Landschaftsarchitekten des Baureferates (Gartenbau) kümmern sich sozusagen um die Architektur einer Landschaft oder eines Parks: Sie suchen Pflanzen aus und kombinieren sie miteinander nach Farben, Art und Struktur. Hierfür hat der Gartenbau Pflegepläne- und Konzepte entwickelt, die immer wieder fortgeschrieben werden.

"Münchens grüne Daumen" kontrollieren rund 800.000 Stadtbäume, davon weit mehr als 100.000 Alleebäume, auf ihre Sicherheit. Sie mähen viele Flächen - vom Straßenbegleitgrün bis hin zu den großen Wiesen des Isarhochbettes.

Im Sommer haben die Gärtner und ihre Helfer noch mehr zu tun - sie kümmern sich um die Hinterlassenschaften der Parkbesucher: Scherben einsammeln, Grill- und sonstige Müllreste entsorgen. Sie sind auch zuständig für die Reinigung aller Spielplätze und Anlagen.

Auch im Herbst und Winter gibt es viel zu tun: das Laub beseitigen, die Geh- und Radwege in den Anlagen von Schnee und Eis befreien, Loipen spuren, für die Sicherheit auf Rodelhängen sorgen, zugefrorene Seen und Weiher prüfen und freigeben.

Und wenn Parkbänke oder Spielgeräte kaputt gehen , dann sind sie auch wieder gefragt, die Gärtnerinnen und Gärtner der Landeshauptstadt. Bei Wind und Wetter tauschen sie defekte Anlagen aus.