Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Isarvorstadt


Die Isarvorstadt

Die Isarvorstadt ist ein Miethaus- und Gewerbeviertel mit sehr hohem Altbaubestand. Erstmals entstanden in der städtebaulichen Entwicklung Münchens mehrstöckige Mietshäuser. Speziell der Bereich rund um den Gärtnerplatz ist am Reißbrett in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt und in einem Guss aus dem Boden gestampft worden. Das gesamte Gebiet war von vielen Stadtbächen durchzogen. Nachdem der Glockenbach 1960 zugeschüttet wurde, fließt heute nur noch der Westermühlbach durch das Viertel. Die langsame Umstrukturierung von einem Gemisch aus Wohnungen und Gewerbe zu einem sogenannten "attraktiven Wohnviertel" setzt sich fort.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© C.Modrow

Das Glockenbachviertel

Das Glockenbachviertel fungiert als Bindeglied zur Ludwigsvorstadt und ist in Teilbereichen das am dichtesten besiedelte Wohnquartier Münchens. Zusammen mit dem Gärtnerplatzviertel verfügt es über die größte Anzahl von Lokalen in München, die sich zunehmender Beliebtheit besonders auswärtiger Besucher erfreuen. Spezielle Lokale wie die für die schwullesbische Szene und deren Freunde haben sich als Farbtupfer in der Vergnügungskultur etabliert. Durch die Massierung aller gastronomischen Einrichtungen ist die dortige Wohnbevölkerung nicht nur großen verkehrlichen Belastungen und einer enormen Parkraumnot ausgesetzt, sondern auch einer zunehmenden nächtlichen Lärmbelästigung. Der Bezirksausschuss versucht dabei zwischen den berechtigten Anliegen der Bewohner und Besucher ausgleichend zu vermitteln. Die Verkehrsprobleme werden auch noch durch den Besucherverkehr des Deutschen Museums, des Deutschen- und Europäischen Patentamts, des Gärtnerplatztheaters und vielen weiteren Einrichtungen verstärkt.

Schlacht- und Viehhof  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Schlachthofviertel

Das südlich angrenzende Schlachthofviertel hat eine sehr hohe Anzahl von "Einpendlern", die früh morgens den Schlachthof und die dazu gehörenden Gewerbebetriebe anfahren, aber auch abends die zahlreichen gastronomischen Betriebe besuchen. Dadurch wird der sowieso schon knappe Parkraum überstrapaziert. Verkehrsfragen (Parkplätze, Stauungen, LKW Verkehr, Fahrradrouten, Fahrradwege, Fußgänger) und die Beseitigung des Gründefizits stehen hier deshalb im Vordergrund der Bezirksausschussarbeit.