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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Ludwigsvorstadt


Die Ludwigsvorstadt

Die Ludwigvorstadt sollte ein modernes, grünes Viertel werden, mit der Bavaria als optischem Zielpunkt. Erkennbar ist diese Planung noch um den Kaiser-Ludwigs-Platz und am "Vorstadtdom" St. Paul mit dem zweit höchsten Kirchturm Münchens. Der Wiederaufbau des Viertels nach dem II. Weltkrieg änderte den Charakter des Bezirks. Verwaltungsgebäude, Büros und Gastgewerbe verdrängten Wohnungen und Kleingewerbe. In den Hotels übernachten jährlich ca. 2 Mio. Gäste. Die Verkehrsberuhigung im Bereich der Innenstadtkliniken der Universität kommt der Genesung der Patienten und dem Lernerfolg der 2000 Medizinstudenten zu Gute.

Bahnhofsgebiet

Im Bahnhofsgebiet sollte der ständig anwachsende Druck durch immer mehr Vergnügungsstätten wie Spielhallen und Sexshops durch Bebauungspläne und die Ablehnung durch den Bezirksausschuss gemindert werden, was aber praktisch fast nicht mehr gelingt. Der Bevölkerungsanteil des Bahnhofsviertels wird tagsüber von der Anzahl von Beschäftigten weit übertroffen. Viele davon sind in den Unikliniken, sonstigen Kliniken, Versicherungs-, Immobilien- und anderen Büros tätig, die hier das Hauptgewerbe bilden. Ansonsten hat sich im Bahnhofsviertel auch ein geschäftlicher und kultureller Schwerpunkt von ausländischen Bürgern gebildet, die wesentlich zur Prägung des Bahnhofsviertels beitragen. Bei der in den nächsten Jahren geplanten Umgestaltung des Umfelds des Hauptbahnhofs, sowie dessen Neubau ist der Bezirksausschuss intensiv eingebunden.

Wiesn – Foto: Michael Nagy  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Michael Nagy

Wiesnviertel

Im Wiesnviertel stellt die Gestaltungs- und Nutzungsfrage der Theresienwiese einen Schwerpunkt der Bezirksausschussarbeit dar. Hier sieht sich der Bezirksausschuss als wesentlicher Faktor für den Erhalt und die Erweiterung der Grünfläche. Auch gilt es, diese besondere Freifläche mit ihrem Ensemble Bavaria und Ruhmeshalle mit eiszeitlicher Hangkante durch allzu intensive ganzjährige gewerbliche Nutzung für die Bevölkerung als Baudenkmal zu bewahren. Insbesondere hat sich der Bezirksausschuss gegen die Bebauung der Theresienwiese mit einem oberirdischen Massivbau für das Servicezentrum der Landeshauptstadt München eingesetzt.