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Gedenkveranstaltung vom 13. März 2021


Josef Maria Schneck um 1935. Deportiert am 13. März 1943 nach Auschwitz. Ermordet am 29. April 1943 oder am 10. Januar 1944.  Ein eindeutiges Todesdatum ist nicht überliefert.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Josef Maria Schneck um 1935. Deportiert am 13. März 1943
© Privatbesitz Elisabeth Schneck-Guttenberger

Gedenken an die Deportation der Münchner Sinti und Roma am 13. März 1943

Am 8. März 1943 ließ die Polizei in München ganze Familien im Polizeigefängnis in der Ettstraße inhaftieren. Wenige Tage später, am 13. März 1943, erfolgte die Deportation von 131 Sinti und Roma aus München und Umgebung in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Viele der Frauen, Männer und Kinder fielen dort den Mordaktionen und der grausamen Bedingungen zum Opfer oder wurden in anderen Konzentrationslagern ermordet. Bis heute ist die Zahl der ermordeten Kinder, Frauen und Männer nicht exakt zu bestimmen.
Die zentrale Gedenkveranstaltung fand am 13.3. um 19 Uhr per Livestream statt. In Rahmen der Veranstaltung sprachen Bürgermeisterin Katrin Habenschaden, Erich Schneeberger (Vorsitzender des Verbandes Deutscher Sinti und Roma Landesverband Bayern e.V.) und Dr. Mirjam Zadoff (Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München).

Dr. Markus End (Zentrum für Antisemitismusforschung – TU Berlin) hielt den Gedenkvortrag zum Thema „Antiziganismus in der Bundesrepublik Deutschland: Kontinuitätslinien und Brüche“.

Foto: Josef Maria Schneck um 1935. Deportiert am 13. März 1943 nach Auschwitz. Ermordet am 29. April 1943 oder am 10. Januar 1944.  Ein eindeutiges Todesdatum ist nicht überliefert. (c) Privatbesitz Elisabeth Schneck-Guttenberger