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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Innovationswettbewerb der Stadt München


    Wer hat die beste Idee für kommunale Themen?

    Die Stadt München richtet 2018 im Themenfeld Smart Cities einen Innovationswettbewerb aus. Aufgerufen sind Akteure aus der Start-Up-Community, um zusammen mit der städtischen Verwaltung und der UnternehmerTUM tragfähige Lösungen für kommunalen Fragen zu erarbeiten. Das beste Konzept wird real getestet! Bewerbung noch bis zum 20. Juni 2018 möglich.

    Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat im letzten Jahr die Einführung eines Innovationswettbewerbes im Themenfeld Smart Cities beschlossen. Ziel ist die Öffnung der Stadtverwaltung für innovative Ansätze und Lösungskonzepte zu bestehenden Aufgabenstellungen.

    Der Wettbewerb - Entstehung

    Dieser Wettbewerb will den Bereich der öffentlichen Verwaltung für Innovationen öffnen und Gelegenheit zur Umsetzung und Erprobung neuer Ansätze bieten. Zu vorgegebenen Aufgabenstellungen der Stadtverwaltung München bzw. der städtischen Unternehmen sollen innovative Lösungsvorschläge und Lösungsansätze entwickelt werden.

    Das Lösungskonzept mit dem größten Umsetzungs- und Realisierungspotenzial wird mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Der Preisträger erhält zudem die Möglichkeit, das eingereichte Lösungskonzept im Rahmen eines städtischen Testfeldes, begleitet vom Inkubationsprogramm XPRENEURS der UnternehmerTUM umzusetzen, weiter zu entwickeln und im Praxiseinsatz zu erproben.

    Wer soll sich bewerben?

    Angesprochen sind Gründerinnen und Gründer, Start ups oder Studierende, die sich mit innovativen Lösungen befassen. Zur Bewerbung werden alle aufgefordert, die ihre Ideen auch in der Praxis testen wollen. Als Preisträgerin oder Preisträger des Innovationswettbewerbes der Stadt München erhält man vor allen Dingen Zugang zur Stadtverwaltung und somit zu notwendigen Informationen und Daten um die Ideen zu realisieren. Diese Erfahrung kann für künftige Projekte den kleinen aber feinen Unterschied machen. Nutzen Sie das Netzwerk aus Stadt, Gründungsförderung und UnternehmerTUM das der Wettbewerb bietet und profitieren Sie vom Coaching und Erfahrungsaustausch.

    Von der Idee zur Lösung - Zeichnung  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Shutterstock/Dmitriy Domino

    Die Themen 2018: Augmented Reality, Crowd Awareness, Klimakompetenzzentrum

    1. Augmented Reality - Darstellung digitaler Informationen
    Der Geodaten Service München hat ein stadtweites digitales 3D Modell. Hierin sind existierende und geplante Gebäude verfügbar. Auf dieser Basis soll am Testfeld Freiham Nord über Augmented Reality-Features die zukünftige Bebauung visualisiert werden werden können.

    • Möglich sind etwa eine Mixed-Reality-Brille, ein App für mobile Endgeräte oder vergleichbare Lösungen.
    • Der Betrachter soll weiterführende Informationen abrufen können, zum Beispiel Straßennamen oder Gebäudeinfos. Dazu soll die Bebauung individuell und spielerisch veränderbar sein können, etwa über unterschiedlich hohe Gebäude (Gamification).
    • Ziel des Konzepts ist die zukünftige Bebauung sowohl in ihren realen Ausmaßen vor Ort - von einer Aussichtsplattform aus - als auch im Rahmen von Gremiensitzungen visualisierbar zu machen.
    • Das Konzept soll ein Tool für Stadtplaner, Entscheider und für die Öffentlichkeit gleichermaßen werden.

    2. Crowd Awareness - Erfassung der Auslastung der Münchner U-Bahn.
    Testfeld ist die Baustelle am U-Bahnhof Sendlinger Tor und angrenzende U-Bahnhöfe.

    • Hier wird ein Lösungskonzept gesucht, das die Fahrgastströme steuern kann. Digitale Optimierungsalgorithmen sollen die Gesamtleistung der U-Bahn erhöhen.
    • Der Betriebsablauf soll trotz steigender Fahrgastzahlen und Baustellen stabilisiert werden können.
    • Es geht um die Ermittlung der Nachfrage anhand von Indoor-Navigation, Videobildanalyse, Auswertung von Bewegungsprofilen und KI-Analysen.
    • Ziel ist ein Verfahren, dass sowohl der Disposition die aktuelle Nachfrage übermittelt und gleichzeitig den Fahrgästen ermöglicht, ihre U-Bahn-Nutzung entsprechend der Auslastungsprognose in Echtzeit anzupassen.
    • Wichtige Aspekte daneben sind Datenschutz, Möglichkeiten der Fahrzeugdisposition und öffentliche Akzeptanz.

    3. Weiterentwicklung des Bauzentrums München zum Klimakompetenzzentrum München

    Das Bauzentrum München informiert und berät die Münchnerinnen und Münchner rund um die Themen Wohnen, Sanieren und Bauen. Nun soll es zu einem Klimakompetenzzentrum mit digitaler Plattform weiter entwickelt werden.

    Testfeld: Feldstudien, Befragungen und innovative Ansätze können während des laufenden Betriebes des Bauzentrums erprobt werden.

    • Erarbeitung eines Konzepts für das neue Klimakompetenzzentrum München
    • Neue Zielgruppen sollen angesprochen werden. Das zum Klimakompentenzzentrum weiter entwickelte Bauzentrum München wird in neuen Räumen präsent sein und soll zudem digital erlebbar werden. Es soll dazu beitragen, das Ziel der Landeshauptstadt München bis 2050 klimaneutral zu sein zu erreichen.
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    © Andreas Heddergott

    Bewerbungsfrist und weiterer Ablauf

    Der Innovationswettbewerb der Landeshauptstadt München besteht aus einer Wettbewerbs- und einer Umsetzungsphase.

    Wettbewerbsphase: Einreichung der Lösungskonzepte ist noch bis zum 20. Juni 2018 möglich. Dann erfolgt die Auswahl der Finalisten, die zur Präsentation vor der Jury eingeladen werden.
    Die Präsentation mit anschließender Entscheidung und Preisverleihung findet im Juli 2018 statt.

    Onlinebewerbungs-Link

    Hier geht's zur Onlinebewerbung!

    Umsetzungsphase: Von September bis November 2018 startet die Co-Creation Phase im Testfeld, begleitet durch ein Gründercoaching der UnternehmerTUM. In dieser Zeit erfolgt die Umsetzung und Erprobung des Gewinner-Konzepts.

     

    Im Dezember 2018 findet ein Abschlussevent statt: Hier werden die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Testfeld präsentiert.

     

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    © Andreas Heddergott

    Noch Fragen? Fragen!

    Allgemeine Fragen zum Wettbewerb und zum begleitenden Coaching:
    Thomas Fischer, Referat für Arbeit und Wirtschaft, th.fischer@muenchen.de
    Daniel Grassinger, UnternehmerTUM, grassinger@unternehmertum.de

    Wettbewerbsthema Augmented Reality
    Markus Mohl, Kommunalreferat - GeodatenService München, m.mohl@muenchen.de
    Klaus Illigmann, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, klaus.illigmann@muenchen.de
    Uwe Montag, Direktorium IT, uwe.montag@muenchen.de

    Wettbewerbsthema Crowd Awareness
    Claudius Blank, Digitalisierung und Telematik Verkehr, Stadtwerke München GmbH, blank.claudius@swm.de

    Wettbewerbsthema Klimakompetenzzentrum
    Andreas Bauer, Referat für Gesundheit und Umwelt, an.bauer@muenchen.de

    Weiterführende Informationen über die Wettbewerbspartner

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Referat für Arbeit und Wirtschaft
    Wirtschaftsförderung
    Grundlagen der Wirtschaftspolitik

    Herzog-Wilhelm-Straße 15
    80331 München