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Digitalisierungs-Projekte in München


    Münchner Freiheit  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    ÖPNV an der Münchner Freiheit
    © Andreas Heddergott

    Glasfaserausbau

    Die Stadtwerke München (SWM) betreiben mit ihrem Tochterunternehmen M-Net (100 %-Tochter) den Ausbau des Glasfasernetzes. Schon heute ist das Netz Münchens in Europa führend.

    Bis 2021 werden rund 70 Prozent der Münchner Haushalte und Gewerbebetriebe schnelle Internetanschlüsse zur Verfügung stehen und langfristig soll ganz München flächendeckend erschlossen werden. 

    Weitere Information zum Ausbau des Glasfasernetzes auf der SWM-Infoplattform Glasfasernetz.

    Elektromobilität

    Mobilität bildet ein Kernthema der Digitalisierung. Ein Projekt in diesem Bereich ist der Aufbau eines stadtweiten Netzes von Ladesäulen – bis Ende 2020 sind 500 Ladepunkte geplant.

    Daneben haben verschiedene Automobilbauer das Joint Venture „Ionity“ in München gestartet; ein High-Power-Charging-Netzwerk für E-Autos.

    Zusätzlich arbeitet die Stadt an der Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektroautos.

    Weitere Information unter Elektromobilität in München oder auf der SWM-Plattform Elektromobilität.

    Testnetz für 5G-Mobilfunk

    Im Vergleich zu den derzeitigen 4G-Mobilfunknetzen bietet der neue Standard 5G eine deutlich größere Kapazität und eine höhere Datenübertragungsrate. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft arbeitet mit verschiedenen Technologie- und Mobilfunkanbietern daran, die notwendigen Voraussetzungen hierfür seitens der Stadt zu schaffen.

    Pilotprojekte und Konsortien sollen geschaffen werden, die Testfelder für innovative 5G Mobilfunkanwendungen im öffentlichen Raum aufbauen.

    Autonomes Fahren

    Das Referat für Arbeit und Wirtschaft gab 2016 den Anstoß für die Entwicklung des Projektantrages „Automatisiertes Fahren und Vernetzung des Straßenverkehrs “. Das Projekt wird im Verbund mit verschiedenen Akteuren durchgeführt.

    Daneben läuft ein Projekt zum Thema: Autonomes Fahren von E-Bussen.

    Vectoring

    Die Deutsche Telekom entwickelt die Leistungsfähigkeit ihres bestehenden innerstädtischen Kupferkabelnetzes weiter, indem es die Vectoring-Technik im Nahbereich ausbaut.  

    Smart Cells

    Hier beteiligt sich das Referat für Arbeit und Wirtschaft zusammen mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt an einem Pilotprojekt für strahlenminimierende Kleinzellennetze.

    City-Logistik

    Das Referat für Arbeit und Wirtschaft untersucht mit weiteren Referaten verschiedene City-Logistik Konzepte, die wissenschaftliche Einrichtungen wie etwa das Fraunhofer Institut oder privatwirtschaftlichen Anbieter entwickeln.

    Ein Pilotprojekt: Kombination von Kurierdiensten mit Lastenrad, in Verbindung mit einem Netz flexibler Mikrodepots.

    Inzell-Initiative

    Die Inzell-Initiative sucht bereits seit 1995 nach kooperativen Lösungen für die Verkehrsprobleme im Raum München. Die Landeshauptstadt München hat sie gemeinsam mit BMW gegründet. Inzwischen haben sich viele prominente Firmen der Initiative angeschlossen.

    Diskutiert werden Fragen der Elektromobilität, Lieferverkehr, Parkraum, betriebliche Mobilität, multimodale Angebote und der Stadtgrenzen-übergreifende Verkehr.

    Weitere Informationen auf der Inzell-Plattform.

    Smarter Together

    Im Rahmen des Smarter Together-Konzepts gibt es Projekte zu Smart Housing, Smart Building und Smart Grid zur Energievernetzung. Die Lebensqualität der Bewohner soll verbessert, die Energieeffizienz von Wohnraum gesteigert und vernetzte Mobilitätsangebote geschaffen werden.

    Die magische Zahl für München lautet „20“: Angestrebt wird die Reduktion des CO2-Ausstoss um 20 Prozent. Daneben soll mehr als 20 Prozent erneuerbare Energie genutzt und die Energie um 20 Prozent effizienter genutzt werden.

    Infoplattform Smarter Together der Münchner Verkehrsgesellschaft.

    Neues IT-Referat

    Die Landeshauptstadt hat zum Jahresbeginn 2018 die Bereiche IT und Telekommunikation (ITK) in einem eigenen IT-Referat zusammengefasst.  Mit der Neuorganisation werden die digitalen Anforderungen, die die Bürgerschaft, Wirtschaftspartner und die städtischen Mitarbeiter an die dienstleistende Stadt haben, gebündelt. Ziel ist das Prinzip: User first.

    Anträge und Anliegen werden durch E-Government-Angebote effizienter, schneller und flexibler bearbeitet. Dies fördert den wechselseitigen und gezielten Dialog zwischen Bürgerschaft und Verwaltung. Geplant ist eine aktivere Zusammenarbeit aller Verwaltungsebenen mit dem privaten Sektor.

    Transparenz: Um das kommunale Handeln transparenter zu machen, wird das Angebot an Open-Data sukzessive ausgebaut.

    Partizipation: Der Bürgerwille soll bei kommunalen Entscheidungsfindungsprozessen einfacher mit eingebunden werden. Online-Partizipation ermöglicht zudem den omnidirektionalen Austausch von Meinungen.

    Das IT-Referat beobachtet neue Entwicklungen, analysiert innovative Technologien und setzt diese in der Verwaltung um.

    Weitere Information unter E-Government.

    E-Health

    Gemeinsam mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt treibt das RAW Kooperationen in diesen Bereich voran.

    Derzeit läuft ein E-Health und Telemedizin in der medizinischen Versorgung - Projekt: in München.