Corona-Bürgertelefon 089-233-44740 | www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Digital Life Design 2019


  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Digital Life Design

Digital-Konferenz fand zum dritten Mal in München statt

(25.1.19) Rund 150 Vortragende und über 1.000 Besucherinnen und Besucher aus Politik und Wirtschaft versammeln sich jedes Jahr auf Einladung von Hubert Burda Media auf der DLD - der Konferenz- und Innovationsplattform des Medienhauses. 2019 fand die DLD München zum 15. Mal statt, das Motto war "Optimism and Courage".

Unter dem Motto „Optimismus und Mut“ ging es um Themen wie künstliche Intelligenz und das damit verbundene Tech-Rennen zwischen Europa, China und den USA.

Optimismus verbreitet der von Fatoumata Ba gegründete Online-Marktplatz Jumia, der als erstes afrikanisches Start-up mit über einer Milliarde Dollar bewertet wurde. Mit Jumia habe sie gelernt, dass Unternehmen zur Lösung sozialer Probleme beitragen könnten, so Ba. Man habe sich mit kleinen lokalen Unternehmen zusammengetan und sie beim gemeinsamen Einkauf und der Lösung von Logistik-Problemen unterstützt.

Auch in Asien gibt es positive Entwicklungen zu verzeichnen: Technologie habe wesentlich dazu beigetragen, rund 600 Millionen Menschen aus der Armut zu führen, sagte der Politikexperte und Gründer des Beratungsunternehmens FutureMap, Parag Khanna.

KI wird größer als die Erfindung der Elektrizität
Kai-Fu Lee gilt als einer der führenden Experten für künstliche Intelligenz und beschäftigt sich seit 30 Jahren mit dem Thema. Er stellte seine Vision von der Entwicklung des globalen KI-Marktes vor: Aus seiner Sicht ist die künstliche Intelligenz größer und wichtiger als die Erfindung der Elektrizität, weil sie in jeder Industrie genutzt werde, die Kosten senke und die Performance erhöhe.

Aber welche ethischen Maßstäbe braucht es bei der Entwicklung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz? Um dieser Frage wissenschaftlich nachzugehen, will die TU München (TUM) ein Institut für Ethik in der Künstlichen Intelligenz aufbauen, wie am Rande der Konferenz bekannt wurde. Finanziert wird das neue Institut mit rund 6,5 Millionen Euro von Facebook.