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Neues Fraunhofer Institut IKS nimmt Betrieb auf


Porträt des Leiters des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme IKS Prof. Mario Trapp  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Institutsleiter des Fraunhofer IKS apl. Prof. Dr. Mario Trapp
© Fraunhofer IKS

Forschungsschwerpunkt Safe Intelligence

(4.12.19) In München nahm diese Woche das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS die Arbeit auf. Schwerpunkt der Forschung ist Künstliche Intelligenz, insbesondere die Herausforderung, diese mit Anforderungen der Sicherheit in Einklang zu bringen.

Vorläufer des IKS, das vorerst im Westen von München unweit des Hauptsitzes der Fraunhofer-Gesellschaft residiert, war das Fraunhofer Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik (ESK), das nun unter neuem Namen ausgebaut wird. Die Leitung hat Prof. Dr. Mario Trapp, seit Mai 2019 bereits Leiter des ESK.

Das IKS wird die KI-Forschung in München und Bayern nachhaltig stärken und soll die Brücke  zwischen Grundlagen- und Anwendungsforschung sein. Es  gehört nun zum Kompetenznetzwerk des Freistaats für "Künstliche Maschinelle Intelligenz" und erhält eine Anschubfinanzierung von 20 Mio Euro. Momentan arbeiten 60 Mitarbeiter in dem Institut, das künftig auf 150 Mitarbeiter anwachsen soll. Mittelfristig entsteht auch ein eigenes Institutsgebäude auf dem Campus der TU München in Garching.

Mit Safe Intelligence punkten

»Künstliche Intelligenz funktioniert meistens gut. Aber meistens ist eben nicht ausreichend, wenn es um Menschenleben geht wie zum Beispiel beim autonomen Fahren«, erklärt der geschäftsführende Institutsleiter des Fraunhofer IKS apl. Prof. Dr. Mario Trapp. »Es muss Sicherheitsgarantien geben, dass für den Nutzer von der Software keine Gefahren ausgehen. Die Mission des Fraunhofer IKS liegt darin, verlässliche Softwaretechnologien für die Menschen zu entwickeln.« Wie gut es gelingen wird, Intelligenz und Safety zusammenzubringen, werde in vielen Branchen den Wettbewerb entscheiden, betont Trapp.

Für die Arbeit des Instituts werden sechs Professuren neu geschaffen. Vier davon werden an der TUM lehren.  Finanziert wird das IKS wie bei Fraunhofer üblich zu je einem Drittel vom Bund, über die Industrie und durch Projekte.