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Auszeichnung für TUM-Professoren Bach und Neumann


Professor T. Bach (links) und Professor Thomas Neumann, die Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger der TUM 2020  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Prof. Thorsten Bach (links) und Prof. Thomas Neumann
© Astrid Eckert, TUM

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2020

(6.12.19) Zwei der diesjährigen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise gehen an Professoren der Technischen Universität München TUM: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG ehrt Thorsten Bach im Fachbereich Organische Chemie und seinen Kollegen Thomas Neumann im Bereich Datenbanksysteme. Die Preise sind mit je 2,5 Mio. Euro dotiert.

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste deutsche Förderpreis für Forscherinnen und Forscher.  Jedes Jahr werden von der DFG bis zu zehn Preise  vergeben.  Mit den diesmal Ausgezeichneten haben dann insgesamt 22 Professorinnen oder Professoren der TUM seit Einrichtung des Leibniz-Programmes 1985 einen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis erhalten.

Prof. Dr. Thorsten Bach, Organische Chemie, TUM

Thorsten Bach ist seit dem Jahr 2000 Lehrstuhlinhaber an der TUM. Er studierte Chemie in Heidelberg und Los Angeles und promovierte 1991 in Marburg. Er ist Mitglied der Leopoldina und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Der Leibniz-Preis  würdigt Professor Bachs richtungsweisende Arbeiten auf dem Gebiet der Organischen Photochemie. Er eröffnete durch seine Forschung das heute international als Photoredoxkatalyse bekannte Fachgebiet. Ein mögliches Anwendungsfeld ist etwa die Arzneimittelherstellung.

Prof. Dr. Thomas Neumann - Informatik, TUM

Thomas Neumann lehrt seit 2010 an der TUM, seit 2017 hat er eine Professur für Datenbanksysteme.  Er promovierte 2005 in Mannheim. Anschließend war er am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken tätig und habilitierte sich an der Universität des Saarlandes.

Den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis erhält Neuman für seine Arbeiten zu effizienter Verwaltung und komplexer Analyse großer Datenmengen. Neumann entwickelte das Datenbanksystem HyPer mit einer ganzen Reihe von Neuerungen, die eine Nutzung großer Hauptspeicher und zahlreicher Rechnerkerne durch Datenbanksysteme ermöglichen.

Für HyPer gelang auch der Transfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft: HyPer wurde über ein gleichnamiges Startup kommerzialisiert und später von Tableau Software, dem Marktführer für schnelle interaktive Datenauswertung, übernommen.