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Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft gegründet


Gründungsmitglieder BLVKK  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Die Gründungsmitglieder
© Marcus Rebmann

Neue Interessenvertretung BLVKK

(29.10.19) Mit Gründung des Bayerischen Landesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft e.V. (i.G.) am 22.10. gibt es nun eine eigene Interessenvertretung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern. Designierte Präsidentin des neuen Verbandes ist Carola Kupfer.

Gründer des neuen BLVKK sind Akteure und Unterstützer der Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern, darunter bestehende und neu entstandene regionale Vereine und Netzwerke. 

Bild:  Vorne v.l.: Silka Mitchell und Sabine Gollner (beide KüKö e.V. Fichtelgebirge), Carola Kupfer (Forum Kreativwirtschaft Regensburg), Isabella Loos (Seowerk Augsburg), Philipp Ernst (VUT Süd München). Mitte v.l.: Finn Regenhold (KüKö e.V. Fichtelgebirge), Tim Hemzal (KuK Mittlere Oberpfalz Amberg), RA Ute Ößelmann (Regensburg), Sebastian v.d. Recke (KuK Mittlere Oberpfalz Amberg), Daniel Dinkel (VUT Süd, München). Hinten v.l.: Dr. Christopher Große (Seowerk Augsburg), Sigrid Diewald und Helene Brem (beide neue Sicht e.V. Ingolstadt. Nicht auf dem Foro, aber Gründungsmitglieder: Dachverband freier Kulturträger Würzburg e.V. und das Coburger Designforum Oberfranken

Auf Informationsveranstaltungen in ganz Bayern hatte zuvor das Gründungsteam um Carola Kupfer (Regensburg), Sigrid Diewald (Ingolstadt) und Sabine Gollner (Bad Berneck/Fichtelgebirge) für das ambitionierte Vorhaben geworben.

Neben Kupfer sind Philipp Ernst als Vizepräsident und Sigrid Diewald als Kassier vorgesehen. Das weitere Präsidium wird bei der ersten Mitgliederversammlung im Dezember 2019 gewählt.

Der BLVK wird seinen Hauptsitz in München haben. Bis zur Eintragung in das Register (vermutlich zum Januar 2020) werden im Hintergrund Strukturen auf den Weg gebracht.

Wirtschaftspolitisches Selbstbewusstsein

Der Verband hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr Wertschätzung seitens der Politik einzufordern und Maßnahmen zur verbesserten Sichtbarkeit zu entwickeln, da aufgrund der Vielfalt und Heterogenität der Akteure beides oft zu kurz kommt.  Verbandspräsidentin Kupfer erklärt: „Gemeinsam mit Politik, Vertretungsstrukturen anderer Wirtschaftsbranchen, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie kulturpolitischen Akteuren wollen wir in kooperativem Miteinander der Branche auf Augenhöhe mit anderen Branchen arbeiten – und die Begleitstrukturen im Freistaat optimieren.“

So soll der Branche und ihren Akteuren die Bedeutung zukommen, die sie statistisch schon lange hat. Die Kultur- und Kreativwirtschaft gehört zu den bedeutenden Wirtschaftsbranchen in Deutschland. Ihr Anteil an  sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und Bruttowertschöpfung sind mit der Automobilwirtschaft vergleichbar. Darüber hinaus erhöht sie die Resilienz urbaner Räume und trägt zur Attraktivität des Freistaats bei.