Top
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2018


Porträts der beiden Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2018 Antonia Wachter-Zeh und Lucas Jae  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Prof. Wachter-Zeh (TUM) und Dr. Lucas Jae (LMU)
© Astrid-Eckert/TUM, LMU

Münchner Wissenschaftler Wachter-Zeh und Lucas Jae ausgezeichnet

(29.4.18) Zwei der zehn heute von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehenen Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2018 gehen nach München: Preisträger sind Antonia Wachter-Zeh, Professorin im Bereich Nachrichtentechnik an der Technischen Universität (TUM) und Dr. Lucas Jae, Gruppenleiter am Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU).

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis ist die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Preisträger erhalten zweckgebundene Fördergelder von je 20.000 Euro.

Algorithmen suchen Fehler

Antonia Wachter-Zeh ist Professorin für Codierung von Kommunikation und Datenspeicherung. Ihr Tätigkeitsfeld richtet sich auf Fehler bei der Übertragung von Daten und entsprechende Methoden und Algorithmen, um solche Fehler zu vermeiden. Informationen werden datensicher verschlüsselt und zugleich mit Hilfe der Algorithmen korrigiert. Antonia Wachter-Zeh lehrt seit 2016 an der TUM als Rudolf Mößbauer-Tenure Track Assistant Professor. Die Stelle ermöglicht es ihr, an der TUM den eigenen Forschungsschwerpunkt fortzuführen.

Essenzielle Gene in Zellen

Der Humanbiologe Dr. Lucas Jae ist Leiter einer Arbeitsgruppe zur Funktionalen Genomik am Genzentrum der LMU. Im Bereich experimenteller Genomik und Molekularbiologie hat er sich mit dem Infektionsprozess bei für den Menschen tödlichen Viren befasst. Beteiligt war er zudem an der Entwicklung einer Strategie, um Veränderungsprozesse im menschlichen Genom abzubilden und essenzielle Gene in Zellen zu erforschen. Dies bietet Ansätze für neuartige Therapien in der Tumorforschung.