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München als Hotspot für autonomes Fahren


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© Andreas Heddergott

Uber-Konkurrent Lyft eröffnet erstes europäisches Büro in München

(26.2.18) Das amerikanische Unternehmen Lyft lässt in München Karten für künftige selbstfahrende Autos entwickeln. Das neue Münchner Team soll unter anderem an einer Software arbeiten, mit der Fahrzeuge ihre Position auf der Straße genau bestimmen können.

Damit setzt sich der Trend Münchens als ein wichtiger Standort für Digitalisierung fort. Bereits in den letzten Jahren wurden in der Stadt etliche Büros verschiedener namhafter Unternehmen gegründet, die sich mit den Themen Big Data, Digitalisierung und Internet of Things (IoT), dem Internet der Dinge, befassen.

Lyft wurde erst 2012 in San Francisco in Kalifornien gegründet und zählt zu einem der größten Konkurrenten der Taxi-App Uber. Das Angebot war 2015 schon in 200 amerikanischen Städten verfügbar, das Unternehmen erreichte einen Umsatz von 800 Millionen US-Dollar.

Dass München bei der Entwicklung des autonomen Fahrens künftig eine Rolle spielen wird, liegt strukturell begründet auch an der hier stark vertretenen Automobilbranche, die ebenfalls am selbstfahrenden Fahrzeug forscht.

Bereits Ende 2015 weihte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf dem Streckenabschnitt München-Ingolstadt der A9 ein digitales Testfeld für autonomes Fahren ein. IT-Unternehmen, Autohersteller und Telekommunikations-Firmen erforschen dort im Realbetrieb, wie das automatisierte und vernetzte Fahren funktionieren kann.