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Zwischennutzungen Kultur- und Kreativwirtschaft


    Bild von drei Ladenfronten auf der Rückseite des Rathauses. Spitzbogenfenster, Schaufenster und Türe jeweils rechts davon.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Mitte: Fenster und Eingang Laden Nr. 19
    © Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft

    Ausschreibung weiterer Laden

    (5.8.21) Im Rathauskomplex rückwärtig zum Marienhof ist neu ein Laden für Zwischennnutzungen zu vergeben. Interessierte können sich bis zum 5. September beim städtischen Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft melden.

    Der Laden Nr. 19 an der Landschaftsstraße ist knapp 40 Quadratmeter groß. Er kann ab Mitte Oktober 2021 für etwa ein Jahr bezogen werden. 

    Gesucht werden innovative Ladenkonzepte bzw. Projekte mit kultur- und kreativwirtschaftlichem Fokus, idealerweise mit Bezug zum Thema „Innenstadt“. Darüber hinaus sollte sich das Projekt von den fünf anderen #kreativmuenchen Läden -  im Rathaus, Ruffinihaus und im Stadtmuseum -  entweder abheben, oder es sollte deren Angebote sinnvoll ergänzen.

    Die Akteur*innen und Produkte sollen aus mindestens einem der elf Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft kommen und einen Bezug zu München haben. Internationale Kooperationen sind möglich, wenn der Schwerpunkt auf der Kultur- und Kreativwirtschaftsszene aus dem Großraum München liegt. Kollaborationen sind grundsätzlich erwünscht. Einzelakteure können nicht berücksichtigt werden.

    Hier finden Siealle Informationen zur Ausschreibung (PDF, 100 KB).

    Kreativunternehmen können bis 5. September 2021 (24:00 Uhr) unter kreativ@muenchen.de ihr Interesse bekunden.

    Das Foto (© LHM) zeigt von links nach rechts Kristina Frank (Kommunalreferentin), Clemens Baumgärtner (Referent für Arbeit und Wirtschaft), Florens Smend und Mirjam Smend („GREENSTYLE the store“).  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    GREENSTYLE: Faire Mode im Rathausladen

    (16.6.21) Im Mai ist mit „GREENSTYLE the store“ das Thema nachhaltige Mode direkt ins Rathaus eingezogen. Mit dem temporären Laden in der Dienerstraße möchten Mirjam und Florens Smend die Sichtbarkeit für nachhaltige Modelabels in München erhöhen - mit kreativen Konzepten und innovativen Formaten.

    Im GREENSTYLE - Laden präsentieren und verkaufen nun bis Dezember 2021 im monatlichen Wechsel nachhaltige Modefirmen ihre Kollektionen. Den Start machen 13 zumeist regionale Brands, deren Macher*innen selbst immer wieder vor Ort sein werden. Mit dabei sind etwa Upcycling-Konzepte wie die Statement Bags („Act Now“) von „BET-TIBAG“, Kleider aus innovativen Materialien wie Rosenviskose von „Like a Bird“ oder Eukalyptus wie die Kleidungsstücke der Bozener Marke „CORA“, fair produzierte Jeans von „DAWN denim“, Recycling-Kollektionen der Outdoor Brand „MONTREET“, die Zero Waste Kollektion von „AA Gold“ und mehr.

    Unter dem Motto „It‘s more than a store“ wird aus dem Store ein Hub, wenn die Inzidenzzahlen und Auflagen es zulassen: Geplant sind Vorträge, Workshops und zahlreiche Aktionen zum Thema nachhaltige Mode, die „GREENSTYLE“ und die Community organisieren wollen.

    Die Zwischennutzung wird durch das Referat für Arbeit und Wirtschaft und das Kommunalreferat ermöglicht und begleitet vom Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft.

     

    Von links Dr. Frauke von der Haar (Direktorin des Münchner Stadtmuseums), Anton Biebl (Kulturreferent), Leo Bauer (Radio 80000), Edwin Grodeke (Vertreter der Referentin, Kommunalreferat), Anne Gericke (Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft) und David Hornung (Riviera Records)vor den Zwischennutzungen im Rosental, Mai 2021  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Tobias Hase, LHM

    Riviera Records und Radio 80000 im Rosental

    (29.5.21) Zwei Läden im rückwärtigen Teil des Münchner Stadtmuseums, in der Ladenzeile im Rosental, sind neu für Zwischennutzungen vergeben. Eingezogen sind ein Unternehmen und ein Netzwerk aus dem Bereich Musikwirtschaft: Riviera Records und Radio 80000. Die Läden können bis zur Sanierung des Stadtmuseums genutzt werden.

    Riviera Records, im November 2020 gegründet, ist ein neuer Schallplattenladen für elektronische Musik. Er bietet ein ständig wachsendes Sortiment an Neuerscheinungen und Secondhand-Platten. Neben Vinyl und Büchern gibt es eine große Auswahl an limitierten Merchandise-Artikeln von lokalen Künstler*innen und Crews. Unter dem Namen Galleria Riviera stellen im Laden regelmäßig wechselnde Künstler*innen aus.

    Radio 80000 ist ein nichtkommerzielles Community Radio, das sich vor sechs Jahren in  München gegründet hat. In über 120 regelmäßigen Shows präsentieren DJs, Musiker*innen, Produzent*innen, Jour- nalist*innen und Musikliebhaber*innen eine individuelle Musikauswahl abseits von Algorithmen und kommerziellen Playlists. Den Laden am Rindermarkt nutzt das Netzwerk hauptsächlich als Studio. Je nach Pandemie-Geschehen sind dort künftig auch Diskussions-Veranstaltungen und Performances geplant.

    Möglich gemacht und betreut werden die beiden Zwischennutzungen durch das städtische Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft   zusammen mit dem Münchner Stadtmuseum, dem Kultur- und dem Kommunalreferat.

    Fassade saniertes Ruffinihaus  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Der neue "Ruffinihaus Creative Hub" im 1. Stock am Rindermarkt
    © LHM

    RUFFINIHAUS Creative Hub gestartet

    (16.12.20) Eingezogen ins frisch sanierte Ruffinihaus ist nun die neue, kreative Coworking-Gemeinschaft "Ruffinihaus Creative Hub". Die neuen Mieter-auf-Zeit werden begleitet vom Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft.

    Der RUFFINIHAUS - Creative Hub ist ein Ort gemeinsamen kultur- und kreativwirtschaftlichen Arbeitens für Selbständige und Unternehmen. Ziel ist es, einen Raum zu bieten, in dem kreativwirtschaftliche "Einzelkämpfer" oder auch Teams den nächsten unternehmerischen Schritt angehen können.  Dabei sollen  auch Vernetzung und Inspiration mit den Mitnutzer*innen wirken. Zudem sorgt das  Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft für den Austausch mit Akteuren aus anderen Branchen oder Organisationen weiterer gesellschaftlicher Bereiche.

    Für Mieter gibt es Büros in verschiedenen Größen für mindestens sechs bis maximal 24 Monate. Momentan sind alle Plätze vergeben. Hier geht's zu →Kurzporträts der aktuellen Mieter*innen.

    Interessenten, die darüber nachdenken, hier eine Zeit lang einzusteigen, können aber auf der Webseite des Kompetenzteams  nach aktuellen Angeboten schauen, die im Laufe des nächsten Jahres frei werden.  

    Hier werden auch die neuen Mieter in Kürze vorgestellt.

     

    Ladenfront im Ruffinihaus   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    David Austing und Julian Tresowski vor ihrem temporären Laden
    © Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft

    Junges Beleuchtungsunternehmen HEAVN im Ruffinihaus

    (1.12.20) Bis Januar 2022 stellt das Start-up HEAVN in der Ladenzeile im Ruffinihaus am Rindermarkt Leuchten und ein innovatives Lichtkonzept vor. Die Gründer wagen den Sprung vom Online-Shop zum temporären Laden mit einem Produkt, das besonders in der dunklen Jahreszeit und in Zeiten von Home office auf Nachfrage treffen dürfte.

    Das junge Unternehmen HEAVN macht damit den Anfang im neuen Laden, der auch künftig über das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft an Bewerber aus dieser Branche für jeweils ein Jahr temporär vergeben wird.

    Das Münchner Start-up vermarktet "biodynamisches Licht für mehr Wohlbefinden"  und entwickelt dazu innovative Beleuchtungskonzepte und -produkte. Dazu verbinden sie Lichtforschung und Design:  Die beiden Gründer David Austing und Julian Tresowski haben eine Schreibtischleuchte entwickelt, die im Home office die  Wellenlängen der Sonne nachbildet und sich im Tagesverlauf automatisch dem Sonnenstand anpasst. Die Tageslichtleuchte, weitere Designprodukte für „Home and Office“ und die entsprechende Beratung können Interessierte nun im Laden auch selbst auf sich wirken lassen.

    Die Nutzung wird durch das Referat für Arbeit und Wirtschaft und das Kommunalreferat ermöglicht und durch das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft umgesetzt und begleitet.

    Dabei sieht die Stadt vor allem auch den positiven Mehrfachnutzen: Die Innenstadt erfährt Belebung und innovative Angebote und zugleich erhält ein Start-up die Möglichkeit, mit einem neuen Produkt das Experiment vom Online-Shop in den Laden zu wagen.

     

    Rund 2000 Quadratmeter an der Dachauerstraße Nähe Leonrodplatz in bunten Containern zur Vermietung an Kreativschaffende   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft

    Temporäre Büros, Werkstätten und Ateliers für etwa fünf Jahre

    (21.9.20) Im Kreativquartier werden ab November 26 Büroräume, Werkstätten und Ateliers für kreativwirtschaftliche Nutzung bezogen. Die bunten, voll funktionsfähigen Container stehen auf der Lamento-Fläche an der Dachauer Straße.

    Der neue Hotspot sieht insgesamt rund 2.000 Quadratmeter für kreativwirtschaftliche Nutzungen vor, zudem ein Café. Die Zwischennutzung ist insgesamt für einen Zeitraum von fünf bis sechs Jahren vorgesehen. Das Kreativlabor ist neben Kreativfeld, Kreativpark und Kreativplattform Teil des Kreativquartiers auf dem ehemaligen Gelände der Luitpoldkaserne.

    Der Bewerbungszeitraum endete mit dem 15.9.20. Vermietet werden die Flächen von der MGH, die nun die Mieterinnen und Mieter auswählt. Ab November sollen die Büros und Werkstätten bezogen sein.

    Über die MGH

    Die  MGH - Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH ist eine eingeführte Beteiligungsgesellschaft der Landeshauptstadt München. Ziele der Gesellschaft sind die Unterstützung und der Erhalt von kleinen und mittleren Betrieben und die Förderung von Existenzgründungen. Seit November 2019 betreut die MGH auch das Kreativlabor im Kreativquartier.

     

    Interessiert an einer Zwischennutzung?

    Zwischennutzungen sind kurzfristig. Oft dauert es, bis eine Nutzung geklärt ist und die Dauer kann stark variieren. Können Sie sich ein Projekt vorstellen, das für eine Zwischennutzung in Frage kommt?

    Dann melden Sie sich unverbindlich beim Kompetenzteam für Kultur- und Kreativwirtschaft.

    Es ist von großem Vorteil, wenn das Kompetenzteam Projekte vorgemerkt hat, die in Frage kommen, wenn das nächste Objekt wieder kurzfristig bereitsteht. Hier finden sich weitere Informationen und eine Anleitung zur Bewerbung (pdf).

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Referat für Arbeit und Wirtschaft
    Wirtschaftsförderung
    Kultur- und Kreativwirtschaft

    Schwere-Reiter-Straße 2b
    80636 München

    Kontakt:
    Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft