Top
Logo der Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Metropolregion München an der Spitze


Werk 1 coworking  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Andreas Heddergott / RAW

Neuer Datenreport Kultur- und Kreativwirtschaft

(28.1.2016) Der Europäische Metropolregion München e.V. stellte heute die Ergebnisse des zweiten Datenreports zur Kultur- und Kreativwirtschaft der Metropolregion München vor. Diese übertreffen erneut die Erwartungen der Initiatoren und Fachleute: Im EU-Regionenvergleich hat die Metropolregion durch ein überproportionales Wachstum der Branche nun die Spitzenposition erreicht.

Im bundesweiten Vergleich bestätigt die Region ihre Bedeutung mit überdurchschnittlichen Anteilswerten – sie verzeichnet 12 Prozent aller Selbständigen und Unternehmen, 16 Prozent des gesamten Umsatzes und 12 Prozent aller Erwerbstätigen der gesamtdeutschen Kultur- und Kreativwirtschaft. 

Neben diesen glänzenden Zahlen leuchten die neuen thematischen Schwerpunkte der Studie die großen Entwicklungspotenziale der Branche aus.

Die Studie bestätigt eindrucksvoll die nochmals gewachsene Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft der Metropolregion München – sowohl bundesweit, als auch auf europäischer Ebene. Darüber hinaus stellt sie aktuelle und weiter ausdifferenzierte Daten zur Verfügung, so dass Potenziale sichtbar und Handlungsempfehlungen greifbar werden.

Der erweiterte Erfassungsrahmen führt eine neue Art der Betrachtung des Themas ein und ermöglicht unter anderem erstmals Aussagen über den sogenannten Minibereich der Branche, der auch als die kleine Kultur- und Kreativwirtschaft bezeichnet wird (Selbständige und Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 17.500 Euro sowie geringfügig Beschäftigte).

Neben aktualisierten Ergebnissen zur Gruppe Medien bietet die Studie erste Zahlen zur Lage der Frauen und zur Bedeutung des Handwerks in der Kultur- und Kreativwirtschaft der Metropolregion München.

Der Datenreport zur Kultur- und Kreativwirtschaft wurde vom Europäische Metropolregion München e.V. in Kooperation mit dem Kulturreferat sowie dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, dem FilmFernsehFonds Bayern, der IHK für München und Oberbayern und der HWK für München und Oberbayern beim Büro für Kulturwirtschaftsforschung in Köln (Michael Söndermann) in Auftrag gegeben.