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E-REGI 2017


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© München Tourismus/vogelblick.com

München auf Platz sieben im E-REGI Index

(16.11.17) Auch in diesem Jahr zeigen die deutschen Städte beim E-REGI Index weiterhin eine sehr starke Performance. Die deutsche Konjunkturentwicklung hat die Erwartungen übertroffen.

Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften führt jedoch zunehmend zu Kapazitätsengpässen. München fällt von Platz 4 im Vorjahr auf Platz 7, Frankfurt rückt zwei Plätze vor auf Rang 19. Am meisten verbesserte sich Berlin. Mit Rang 13 (im Vorjahr Rang 16) konnte die Stadt die höchste je erzielte Position erreichen - vor allem auf der Grundlage eines verbesserten Ratings in der Kategorie Humankapital.

Das Immobilienberatungsunternehmen LaSalle erstellt seit 18 Jahren den E-REGI Index. Damit werden die europäischen Regionen und Städte mit den besten konjunkturellen Wachstumsaussichten identifiziert und ein Indikator für die künftige Immobiliennachfrage geschaffen. Analysiert werden 300 Regionen in 32 Städten mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 745 Mio. Einwohner.

München zählt in Europa zu den beständig starken Städten

In diesem Jahr haben die Analysten des E-REGIs auch die langfristigen Erfolgsentwicklungen der Städte und Regionen untersucht. Dabei wurden unterschiedliche Städtegruppen ermittelt, die im Lauf der Zeit ähnliche E-REGI- Muster aufwiesen: The Consistent (die Konsistenten), The Affluent (die Wohlhabenden), The Movers (Die Beweger), The Aspiring (die Aufsteigenden)

Zu den beständigsten Städten zählen London, Paris, Stockholm, und München. In den 18 Jahren der E-REGI Analyse hatte London 16 mal eine Platzierung unter den Top 5 inne, Paris 18 mal und Stockholm und München je 12 mal. Alle deutschen Städte mit Ausnahme von Berlin sind in der „The Consistent“ Gruppe und haben im Index in den letzten 18 Jahren eine beständig überdurchschnittliche Performance gezeigt.

Zu der Gruppe „The Affluent“ gehören, Genf, Zürich und Luxembourg, deren Stärke auf Wohlstand und Humankapital beruht. Sie sind starke Performer mit einem geringen Bestand an investierbaren Immobilien und sehr aktiven einheimischen Investoren.

Als „The Movers“ werden in der Studie diejenigen Städte bezeichnet, die sich erholen oder Strukturverbesserungen aufweisen, wie Dublin oder Madrid, aber erstaunlicherweise auch Berlin.

Bei der Gruppe „The Aspiring“ handelt es sich um wachstumsgetriebene Städte, denen es jedoch an Transparenz mangelt. Für die E-REGI Analysten zählen dazu z. B. Warschau oder Prag.

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