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München erste Wahl für ausländische Investoren


Beleuchtete Fenster der Fassade der Schrannenhalle am Abend  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© B. Roemmelt / München Tourismus

Projekte in Bayern schaffen die meisten Arbeitsplätze

(21.7.17) Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) ist München bei ausländischen Direktinvestoren die erste Wahl in Deutschland.

Mit 111 Auslands-Direktinvestitionen im Jahr 2016 zieht München am vormaligen Spitzenreiter Berlin (97) vorbei. Auf dem zweiten Platz landet Düsseldorf mit 98 Projekten. Die Landeshauptstadt zieht damit zugleich den Löwenanteil aller in Bayern (194) getätigten Investitionen an.

Nach Bayern strömt vor allem Geld aus den USA. Der Freistaat profitiert auch am stärksten durch Arbeitsplätze aus den finanzierten Projekten: In Bayern entstanden durchschnittlich 26 Arbeitsplätze pro Investition, in Berlin dagegen nur 5.

Bekanntheit steigern

München sollte aber an seiner Wahrnehmung im Ausland arbeiten, folgert die Studie. Obwohl die Zahl der Investitionsprojekte in München tatsächlich höher ist, gilt Berlin bei Outsidern – Investoren, die bisher noch nicht in Deutschland aktiv sind - als attraktiverer Standort. Insider sehen dagegen Bayern mit großem Abstand als attraktivstes Bundesland für eine Unternehmensansiedlung.

Europäischer Vergleich

Die EY-Studie sucht auch den europäischen Vergleich. Mit weitem Vorsprung führt London die Europa-Rangliste an. Die britische Hauptstadt verbucht 444 Investitionen. Danach folgen Paris mit 177 Projekten, München, Düsseldorf und Berlin. In Europas Top 20 landen ebenfalls noch Frankfurt am Main (10. Rang), Hamburg (12. Rang) und Bremen (17.).