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Humboldt-Ranking 2017: LMU und TUM auf den Plätzen drei und vier


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© Alexander von Humboldt Stiftung

Berliner Unis belegen die zwei vordersten Plätze

(25.9.17) Universitäten in Berlin und München sind bei Forscherinnen und Forschern aus dem Ausland am beliebtesten, wie das Humboldt-Ranking 2017 zeigt. Die Stiftung holt jährlich über 2.000 Gastwissenschaftler aus aller Welt mit Stipendien und den hoch dotierten Alexander von Humboldt-Preisen nach Deutschland.

Auf Platz eins liegt – unverändert gegenüber dem letzten Ranking von 2014 – die Freie Universität Berlin mit 272 Geförderten in den Jahren 2012 bis 2016. Auf Platz zwei steht weiterhin die Humboldt-Universität mit 241 Gästen. Die beiden Münchner Unis kommen auf Platz drei und vier – auf die LMU mit 258 folgt die TU mit 177 Geförderten, die damit zwei Plätze vorgerückt ist.

Im Zeitraum 2012 bis 2016 absolvierten insgesamt 5.901 Humboldtianerinnen und Humboldtianer einen Gastaufenthalt in Deutschland, davon waren 75% an wissenschaftlichen Hochschulen und 25% an außeruniversitären Einrichtungen tätig.

Hinter jedem Aufenthalt steht die Entscheidung für einen Gastgeber in Deutschland und eine Aussage: darüber, in welchen Fachbereichen die deutsche Forschung so gut ist, dass sie den internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe gewinnt, und darüber, welche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in Deutschland besonders intensive internationale Kontakte pflegen.

Denn die Humboldtianer suchen sich ihren Gastgeber selbst und entscheiden aufgrund seiner wissenschaftlichen Qualität und internationalen Sichtbarkeit. Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking ist daher ein wichtiger Indikator für internationale Kontakte und Reputation.

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