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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Kennzahlen


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Wirtschaftsstandort München - Zahlen und Fakten

Die Landeshauptstadt München ist eine der erfolgreichsten deutschen Großstädte und zählt auch im internationalen Vergleich zu den führenden Wirtschaftsmetropolen.

Global players aber auch hidden champions des Mittelstandes und aufstrebende Start-up- Unternehmen schätzen die optimalen Bedingungen am Standort. Die breite und ausgewogene Wirtschafts- und Branchenstruktur, die hervorragende Infrastruktur sowie ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot stehen für Münchens Attraktivität.

Bevölkerung

München ist mit 1,53 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands. Die Stadt gehört zu den wachsenden Großstädten in Industriestaaten, die für junge, gut ausgebildete Erwachsene besonders attraktiv sind. Laut Prognosen wird die Einwohnerzahl 2022 die 1,7 Millionen-Grenze überschreiten. Weiterhin gab es 2017 in München mehr Geburten als Sterbefälle. Dabei sind die seit zehn Jahren steigenden Geburtenzahlen erstmals leicht gesunken. Sie liegen aber weiter auf sehr hohem Niveau.

Mit 27,6 % hat München deutschlandweit einen der höchsten Ausländeranteile. Weitere 15,5 % der Münchner haben einen Migrationshintergrund. Insgesamt leben in München Menschen aus 180 Nationen und machen die Stadt zu einer vielfältigen und toleranten Metropole.

Wirtschaftskraft

Der Großraum München ist das Wirtschaftszentrum Bayerns. 22,2 % der bayerischen Bevölkerung leben in der Region München und erwirtschaften rund 31 % des bayerischen Bruttoinlandsprodukts. Dieses belief sich im Jahr 2015 in München auf 104,2 Milliarden Euro. Der Dienstleistungssektor dominiert die Branchen und hatte 2015 einen Anteil von 76,5 % an der Münchner Bruttowertschöpfung. Das Produzierende Gewerbe trägt mit 23,5 % zur Bruttowertschöpfung am Standort bei.

Bemerkenswert für den Standort München ist auch die Arbeitsproduktivität, also das BIP je Erwerbstätigem: Diese Kennziffer lag 2015 bei 98.041 Euro - 30 Prozent über dem bayerischen und 39 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Beschäftigte

München ist Deutschlands zweitgrößter Beschäftigungsstandort mit rund 850.000 SV-Beschäftigten im Stadtgebiet und 1,42 Millionen SV-Beschäftigten in der Region. Die SV-Beschäftigung wächst in München seit sieben Jahren überdurchschnittlich - meist deutlich über der 2%-Marke. Auch bundesweit sieht man diesen Trend. Münchens Zuwächse liegen aber deutlich höher.

München ist die deutsche Großstadt mit mehr als 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit. Im Agenturbezirk München waren im Jahresdurchschnitt 2017 rund 40.500 Menschen arbeitslos. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,9 %.

München weist mit 62,8 % die höchste Beschäftigungsquote auf, wenn man Stuttgart, Frankfurt a.M., Hamburg, Düsseldorf, Köln und Berlin zum Vergleich nimmt. Im Kreis dieser Städte haben Münchens SV-Beschäftigte mit einem Akademikeranteil von 32,9 % zudem im Durchschnitt das mit Abstand höchste Qualifikationsniveau.

Immobilienmarkt

Der Münchner Immobilienmarkt zählt neben London, Paris und Berlin zu Europas wichtigsten Immobilienmärkten. 2017 verbuchte München in den Bereichen Wohnungsbau, Gewerbebau und Büroimmobilien einen Gesamtumsatz von 12 Milliarden Euro. Das waren 900 Millionen Euro weniger als im Rekordjahr 2016, da weniger große Bürokomplexe verkauft wurden.

Der Büroflächenumsatz in München lag - gemäß den Zahlen von Colliers International – im Jahr 2017 bei 984.200 m², dies waren 26,1 % mehr Flächen als im Vorjahr. Alle sechs weiteren wichtigen Bürostandorte in Deutschland – also Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und Stuttgart – verzeichneten 2017 positive Entwicklungen und dadurch weniger Leerstand. In München sank die Leerstandsquote auf 2,4 % (Vergleich: 3,0 % im Vorjahr).

Der Boom auf dem Büroimmobilienmarkt, der vom stabilen Wirtschaftswachstum getragen wird, spiegelt sich auch in den Büromieten wieder. Fast alle großen Standorte – mit Ausnahme von Hamburg – verzeichneten steigende Höchstmietpreise; Spitzenreiter waren Berlin (+9,8 %) und Frankfurt (+9,3 %). In München stieg die durchschnittliche Büromiete pro Quadratmeter 2017 auf 22,40 Euro.

Anhaltender Zuzug und die starke Immobiliennachfrage am Kapitalmarkt machen Wohnraum in München knapp und teuer. Die Stadt München begegnet dem aktiv mit verstärkt gefördertem Wohnungsbau und mit beschleunigten Bauverfahren. Mit beträchtlichem Aufwand und Mitteln entstanden seit 2011 im Durchschnitt rund 6.600 neue Wohnungen pro Jahr. 2017 wurden erneut über 7.800 Wohnungen fertiggestellt. Zugleich verzeichnen Stadt und Region weiter steigende Mieten in allen Preislagen.

Stand: Juni 2018