Grünwalder Stadion und Olympiastadion: München investiert für den Profifußball

Das Grünwalder Stadion, Foto: TSV 1860 München
Foto: TSV 1860 München

Umbau der Stadien soll Infrastruktur für Profifußball in München stärken

(7.5.2021) Um dem Profifußball in München weiter Perspektiven bieten zu können, treibt die Landeshauptstadt München Pläne für Baumaßnahmen im Grünwalder Stadion sowie im Olympiastadion voran. Beide Spielstätten sollen so ertüchtigt werden, um die Anforderungen von DFL und DFB zu erfüllen. Wir verraten, was in beiden Stadien konkret geplant ist.

Grünwalder Stadion wird tauglich für 2. Bundesliga gemacht

Aktuell hat der TSV 1860 München, der als Hauptmieter seine Heimspiele im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße austrägt, noch die Chance auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Folgende Baumaßnahmen sind für eine Lizenzierung in der zweiten Liga Voraussetzung, die Mittel dafür wurden seitens der Stadt schon bereitgestellt und die Planung und Umsetzung beauftragt.

  • Mehr Platz für TV-Übertragungen: Für die Stellfläche der Medien wird Platz in der Westkurve (Block F1) benötigt, der dadurch nicht mehr voll belegt werden kann. Die Plätze werden auf andere Blöcke in der Westkurve verteilt. Außerdem werden neue Kamera-Podeste für TV-Übertragungen errichtet
  • Bessere Rasenqualität: 800 Quadratmeter Rasenboden wurden bestellt
  • Aufrüstung der Flutlichtanlage: Die modernen Flutlichtstrahler mit LED-Technik und einer Leistung von 1.200 lux sollen ökologisch nachhaltiger und anwohnerfreundlicher sein als die bisherigen.

Olympiastadion erhält eine neue Rasenheizung

Luftaufnahme vom Olympiastadion im Olympiapark München, Foto: Olympiapark München
Foto: Olympiapark München

Als zweites kommunales Stadion für Profifußball hat das Olympiastadion eine große Bedeutung. In der Saison 2020/21 trug per Sondererlaubnis der Drittligist TürkGücü München bereits einige Heimspiele in der altehrwürdigen Spielstätte aus. Voraussichtlich wird es auch weiterhin zehn Partien von TürkGücü im Olympiastadion geben, Voraussetzung hierfür sind allerdings der Einbau einer Rasenheizung sowie einer LED-Flutlichtanlage.

Die Rasenheizung könnte vermutlich schon im Juli und August 2021 eingebaut werden, das Flutlicht soll im Sommer 2022 fertiggestellt sein. Damit steht das Olympiastadion auch weiterhin als Alternative zur Verfügung, sollte das Grünwalder Stadion gesperrt sein - was beispielsweise beim angedachten Ausbau des Giesinger Stadions nötig wäre.

Bürgermeisterin Verena Dietl: „Wir haben mit dem Olympiastadion und dem Grünwalder Stadion zwei traditionsreiche Sportstätten in München. Mit den Maßnahmen in beiden Stadien schafft die Stadt eine wichtige Perspektive für den Fußball in München. Ich bin der Sportverwaltung sehr dankbar, dass sie hier so vorausschauend geplant und reagiert hat.

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