Kunstareal München am Königsplatz: Museen, Skulpturen, Programm

Das Kunstareal aus der Luft, Foto: Jürgen Reichmann
Foto: Jürgen Reichmann

Museen, Galerien, Pinakotheken: Kulturhighlights um den Königsplatz

Im Stadtviertel Maxvorstadt, rund um den Königsplatz und die Pinakotheken, könnt Ihr Angebote von Museen, Galerien und Hochschulen wahrnehmen. Die Highlights.

Münchner Kunstareal: Was ist geboten?

Kunstareal Luftbild, Foto: Baureferat der Landeshauptstadt München
Foto: Baureferat der Landeshauptstadt München
  • Das Projekt Kunstareal München erstreckt sich von der Heßstraße im Norden, der Türkenstraße im Osten, der Karlstraße im Süden und der Richard-Wagner-/Enhuberstraße im Westen.
  • 18 Museen und Ausstellungshäuser, mehr als 40 Galerien und Kulturinstitutionen und sechs Hochschulen arbeiten hier zusammen.
  • Auf circa 66 Hektar können Besucher Kunst von der Antike bis zur Gegenwart erleben.
  • Zu den Highlights zählen Schätze aus der Antike und Meisterwerke wie "Der blaue Reiter", aber genau so auch spektakuläre Funde wie der kleinste und größte Dinosaurier Bayerns.

Museen auf dem Kunstareal München

Weitere Institutionen und Einrichtungen auf dem Kunstareal

Neben den Museen gibt es viele Einrichtungen, die thematische Veranstaltungen und Ausstellungen bieten, zum Beispiel das Doerner-Institut, die Bayerische Staatsgemäldesammlungen, die Galerien am Kunstareal, das Max Beckmann Archiv, der BDA Bayern (Bund Deutscher Architekten) oder das Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Auch die Evangelische Landeskirche, St. Markus und das Oskar von Millerforum beteiligen sich am bunten kulturellen Angebot des Kunstareals.

Video: Ein Besuch im Münchner Kunstareal

Video: Im Kunstareal werden Besucher mit einem Begleitsystem zu den einzelnen Institutionen geführt. 21 Stelen weisen den Weg.

Türkentor: Installation des amerikanischen Künstlers Walter De Maria

, Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Das Münchner Museumsareal ist um eine Attraktion reicher: Im extra renovierten Türkentor zwischen der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst wurde die Installation einer Skulptur des amerikanischen Künstlers Walter De Maria realisiert.

Die "Large Red Sphere" ist eine 25 Tonnen schwere rot-glänzende Granitkugel mit fast drei Metern Durchmesser. Der ruinöse Bau des denkmalgeschützten Türkentors wurde unter Berücksichtigung seiner historischen Substanz für das moderne Kunstwerk entsprechend umgestaltet.

Der Besuch des Türkentors samt Kunstwerk ist kostenlos.

Entstehungsgeschichte des Viertels in der Maxvorstadt

Das Projekt Kunstareal München verdankt seine Entstehung der ungewöhnlichen Entwicklung des Stadtviertels Maxvorstadt. Der nach dem ersten bayerischen König Maximilian I. Joseph benannte Stadtteil ist die erste planmäßige Stadterweiterung Münchens gewesen. Nach 1825 wurden hier zahlreiche kulturelle und künstlerische Einrichtungen, Museen und Kunstsammlungen errichtet. Hochschulen wie zum Beispiel die Ludwig-Maximilians-Universität oder die Technische Universität siedelten sich hier ebenso an.

Über Jahrzehnte entfaltete sich ein Zentrum für Kunst, Kultur und Wissen, das 2002 mit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne und 2009 mit dem Museum Brandhorst versuchte, seinen Status als solches auch international zu festigen. Der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München beschlossen 2009, die Kraft der einzelnen Institutionen miteinander zu verflechten, um dieses Ziel mit geballter Kraft voranzutreiben – die Geburtsstunde des Kunstareals München, das die dort gelegenen Einrichtungen aus Kunst, Kultur und Wissen zu einem Projekt zusammenfasst.

Mitgestaltung durch die Öffentlichkeit: Workshops und Befragungen

Alte Pinakothek Wiese, Foto: Baureferat der Landeshauptstadt München
Foto: Baureferat der Landeshauptstadt München

Das Engagement des Kunstareals München kommt nicht nur Besuchern der Galerien und Museen zugute, sondern auch den vielen Münchnern, die im Umkreis und Maxvorstadt leben. Denn zwischen den einzelnen Institutionen findet auch der ganz normale Alltag der Münchner statt. So kommt es nicht von ungefähr, dass sich die Begründer des Projektes sich für ihre Meinung und Ideen interessieren. In Form von Workshops, Befragungen und Bürgergutachten entwickelt sich die Planung für das Kunstareal stets nah an den Menschen, die das kulturelle Angebot gern in Anspruch nehmen.

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