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Alte Pinakothek

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Alte Pinakothek München: Infos zu Ausstellungen, Künstlern und Gemälden

Alte Pinakothek: Entdeckt Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert

Als eine der wichtigsten Gemäldegalerien der Welt zeigt die Alte Pinakothek europäische Malerei vom 14. bis 18. Jahrhundert. Welche Highlights es zu sehen gibt.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Seit 2.9. gilt in Bayern auch beim Museumsbesuch die 3G-Regel. Alle Infos ++

Warum lohnt sich ein Besuch in der Alten Pinakothek?

Alte Pinakothek München, Foto: Alte Pinakothek
Foto: Alte Pinakothek In der Alten Pinakothek findet Ihr Kunstschätze von Malern aus ganz Europa

Schen seit 1836 wandeln Kunstbegeisterte durch die beeindruckenden Räumlichkeiten auf zwei Etagen, die der Architekt Leo von Klenze geschaffen hat.

Was ist geboten? In 19 Sälen und 47 Kabinetten sind weit über 700 Gemälde ausgestellt - darunter Höhepunkte der Kunstgeschichte von Albrecht Dürer, Rembrandt und Albrecht Altdorfer sowie Kunstwerke der Großmeister Botticelli, da Vinci, Raffael, Tizian und Rubens.

Was ist besonders? Die Sammlung altdeutscher Malerei ist die umfangreichste ihrer Art. Neben meisterhafter Kunst werden regelmäßig Workshops, Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen, Kinderprogramme und Zeichenkurse veranstaltet.

Alte Pinakothek: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Lage: Im Kunstareal nahe Königsplatz
  • Museums-Kategorie: Kunst
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Ab 2 Stunden
  • Kinderprogramm: Kinderführungen, Workshops, interaktive Zeichenkurse und verschiedene Ferienprogramme.
  • Anfahrt: Stadtbus 100 sowie die Tram 27/28 bis "Pinakotheken" oder U3/U4/U5/U6 bis Odeonsplatz
  • Parken: Museumseigener Parkplatz steht für Personen mit einer Behindertenparkerlaubnis zur Verfügung
  • Botticelli, da Vinci, Raffael, Tizian, Rubens: 700 Gemälde aus ganz Europa

    Das große jüngste Gericht , Foto: Alte Pinakothek
    Foto: Alte Pinakothek In der Alten Pinakothek findet Ihr Kunstschätze von Malern aus ganz Europa

    Die Namen der Künstler*innen in der Alten Pinakothek sind die der Großmeister: unter anderem Botticelli, da Vinci, Raffael, Tizian oder Rubens. Hier erwarten euch mehr als 700 Gemälde aus ganz Europa. Viele davon zählen zu den Höhepunkten der Kunstgeschichte, zum Beispiel:

    • Albrecht Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“: Mit diesem Gemälde schuf der Künstler eines der ungewöhnlichsten Porträts der Geschichte.
    • Rembrandts „Jugendliches Selbstbildnis“: Das handgroße Gemälde zeigt den niederländischen Künstler im Alter von 23 Jahren.
    • Albrecht Altdorfers „Alexanderschlacht“: Das wohl berühmteste große Gemälde des deutschen Malers erstrahlt in seinen leuchtenden Farben.
    • Peter Paul Rubens „Das Große Jüngste Gericht“: Das mehr als sechs Meter hohe Ölgemälde wird im obersten Stockwerk im Saal zur flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts präsentiert.

    Erlebt die Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek

    Das Gebäude der Neuen Pinakothek muss nach 40 Jahren Ausstellungsbetrieb grundlegend saniert werden und ist deshalb für mehrere Jahre geschlossen. Während dieser Zeit sind ausgewählte Hauptwerke in der Alten Pinakothek und in der Sammlung Schack ausgestellt. Ihr habt also derzeit die einmalige Gelegenheit, die berühmtesten Gemälde der Alten und Neuen Pinakothek unter einem Dach zu erleben!

    Die Ausstellung mit dem Titel „Von Goya bis Manet“ zeigt in der unteren Galerie der Pinakothek rund 90 Gemälde und Skulpturen vom ausgehenden 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert:

    • Im großen Mittelsaal treffen Menschenbilder aus der Zeit vom Klassizismus bis zur anbrechenden Moderne aufeinander. Den scharf beobachteten Porträts Goyas und der englischen Upper Class von Thomas Gainsborough stehen die kühle Distanz von Edouard Manets „Le Déjeuner“ und die Darstellung einfacher Menschen bei Edgar Degas gegenüber.
    • Im angrenzenden Kabinett kommunizieren der monumentale Klassizismus Antonio Canovas mit dem verträumten Symbolismus Georges Minnes miteinander.
    • Im anschließenden Saal brechen die Werke von van Goghs, Klimt, Segantini und weiteren mit unseren traditionellen Sehgewohnheiten.

     

    Lesungen, Konzerte, Workshops: Museumsvielfalt in der Alten Pinakothek

    Alte Pinakothek Ausstellungsräume, Foto: Alte Pinakothek
    Foto: Alte Pinakothek Beim Besuch der Alten Pinakothek erwartet euch ein umfangreiches Rahmenprogramm

    Sonderausstellungen zu ausgewählten Themen der europäischen Malerei sowie Präsentationen aus eigenen Beständen haben eine lange Tradition in der Alten Pinakothek und runden das Ausstellungsprogramm ab.

    Ein Besuch der Alten Pinakothek muss aber auch nicht unbedingt mit einem Rundgang enden. Das Ausstellungshaus organisiert zahlreiche Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen, aber auch Workshops und Seminare.

    Kinderführungen und Ferienprogramm

    Die Münchner Pinakotheken möchten Kunst auch für Kinder und Jugendliche lebhaft gestalten und bieten ein abwechslungsreiches Programm, unter anderem mit:

    • spannenden Kinderführungen
    • zahlreichen Workshops
    • interaktiven Zeichenkursen
    • verschiedenen Ferienprogrammen

    Video: So schön sind die Münchner Pinakotheken

    Museumsshop und Café Klenze

    • Im Museumsshop zu sind Publikationen des Hauses sowie Kunstdrucke, Postkarten und Geschenke zu ergattern.
    • Das Café Klenze bietet im Stile eines englischen Kaffeehauses Scones, Suppen, Salate und Sandwiches an, dazu Kaffee und 60 Teesorten.

    Eintrittspreise

    Alte Pinakothek Wiese, Foto: Baureferat der Landeshauptstadt München
    Foto: Baureferat der Landeshauptstadt München Sonntags kostet der Museumseintritt zur Alten Pinakothek nur 1 Euro
    • Eintrittspreis: 8,80 Euro
    • Ermäßigt: 6,60 Euro (Senior*innen über 65, Student*innen, Schwerbehinderte)
    • Freier Eintritt: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler*innen, Studierende der Fachrichtungen Kunst, Kunstgeschichte, Kunstwissenschaften und Kunstpädagogik, Journalist*innen und Begleitpersonen Schwerbehinderter
    • Sonntagseintritt: 1 Euro

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Die Alte Pinakothek ist barrierefrei zugänglich über den Haupteingang. Zwei Fahrstühle ermöglichen den Zugang zu allen Abteilungen.

    • Behindertengerechte Parkplätze stehen auf der Nordseite der Alten Pinakothek zur Verfügung.
    • Behindertentoiletten befinden sich im Erdgeschoss.

    Die Geschichte der Alten Pinakothek

    Alte Pinakothek Südseite, Foto: flyingrabbits
    Foto: flyingrabbits 1836 wurde die damals neue und heute Alte Pinakothek eröffnet

    König Ludwig I. von Bayern war ein leidenschaftlicher Kunstsammler. Um 1820 entschied er, seine Schätze der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und beauftragte seinen Hofarchitekten Leo von Klenze mit dem Entwurf einer würdigen Kunstgalerie. 1826 begannen die Bauarbeiten. Zur Zeit der Fertigstellung galt die Alte Pinakothek als größter Museumsbau der Welt. Sie diente als Vorbild für andere Museen, wie der Eremitage in Sankt Petersburg. Leo Klenze gestaltete sein Meisterwerk prunkvoll und funktional zugleich: große, durch Oberlicht beleuchtete Säle werden perfekt durch Kabinettzimmer auf der Nordseite ergänzt.

    1836 wurde die damals neue und heute Alte Pinakothek eröffnet. Zu ihren Schätzen gehört auch eine umfangreiche Kunstsammlung der Familie Wittelsbach. In den Bombennächten des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude schwer beschädigt. Zum Glück waren die Gemälde zuvor ausgelagert worden. Die Art des Wiederaufbaus bis 1957 ist Geschmacksache, denn der Architekt Hans Döllgast entschied sich für Reparatur anstatt Rekonstruktion. Fehlende Fassadenstücke wurden mit einem unverputzten Ziegelmauerwerk ersetzt. Die Auswirkungen des Krieges sind somit bis heute sichtbar und nicht versteckt.

    Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

    Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
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    Informationen zur Barrierefreiheit

    7 Bewertungen zu Alte Pinakothek

    5
    7 Bewertungen
    • von am

      Aktuell ist durch Bauarbeiten die Sammlung nur eingeschränkt zugänglich. Mich interessiert Rubens und ich bin tief beeindruckt über den Umfang der Sammlung, die großformatigen Werke, die Qualität und den sinnlichen Genuss. Eine wunderbare Präsentation mit sehr guten Erläuterungen über den Audioguide. Ein beeindruckendes Erlebnis. Vielen Dank.

    • von am
    • von am
    • von am

      Vorneweg, ich bin ein echter Kunstbanause: Ich mag nix modern-abartiges und ich langweile mich schnell, wenn's zu kitischig wird. Die alte Pinakothek ist aber einfach nur schön. Das Gebäude innen und außen ist so majestätisch und beeindruckend, allein das ist schon sehenswert. Die Bilder sind genauso: Echte Klassiker, aus verschiedenen Epochen. Mindestens einen halben Tag einplanen, damit man sich Zeit lassen kann! (Studentenausweis nicht vergessen!)

    • von am
    • von am

      Ich liebe die Alte Pinakothek, weil sei einen in München einzigartigen Charme ausstrahlt. Schon das alte Gebäude, mit seinen unübersehbaren Kriegsverletzungen ist ein Highlight im Museumsviertel. Und was die Wittelsbacher an Kunstschätzen zusammengetragen haben, ist beeindruckend. Ein Muss für alle, die sich für Kunst interessieren.

    • von am

      wunderbare Sammlung Darf man privat fotographieren ?

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