Rindermarkt

Sehenswerte Plätze | Altstadt, Zentrum

Rindermarkt: Treffpunkt in der Altstadt mit Brunnen

Platz im Zentrum Münchens mit erfrischendem Brunnen

Auf dem Rindermarkt in der Altstadt war früher Münchens Viehmarkt. Daran erinnert ein beliebter Brunnen. Sehenswert sind der Löwenturm und das Ruffinihaus.

Der Rindermarkt im Überblick

  • Lage: Der Rindermarkt ist ein zentraler Treffpunkt in der Münchner Innenstadt. Der schräg abfallende Platz liegt nur wenige Meter von Marienplatz und Alten Peter entfernt.
  • Highlight: Rindermarktbrunnen von Josef Henselmann
  • Sehenswertes: Der rätselhafte Löwenturm aus dem 14. Jahrhundert und das Ruffinihaus, ein kunstvolles Häuserensemble mit Traditionsgeschäften
  • Veranstaltungen: In der Adventszeit gibt es hier das "Sternenplatzl", eine nostalgische Marktgasse des Münchner Christkindlmarkts
  • Geschichte: Bis ins 19. Jahrhundert war auf dem Platz der Münchner Viehmarkt mit Rindertränke.

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Erfrischend: Der Rindermarktbrunnen

Brunnen am Rindermarkt, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Der Rindermarktbrunnen lädt Gäste und Münchner zum Ausruhen und Sonnen ein. Das Wasser plätschert über die steinernen Terrassen in ein großes Becken.

Der Brunnen wurde 1964 von Münchner Bildhauer Josef Henselmann entworfen. Die Figurengruppe mit bronzenen Rinder erinnert daran, dass vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hier der Münchner Viehmarkt war.

Einkaufen im Ruffinihaus am Rindermarkt

Das Ruffinihaus am Rindermarkt, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Das Ruffinihaus am Rindermarkt besteht eigentlich aus drei Häusern und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Architekten Gabriel von Seidl entworfen. Den Namen verdankt das Haus dem Salzkaufmann Johann Baptista von Ruffini (1672-1749), der an dieser Stelle ein Gebäude besaß.

Kunsthistorisch bedeutend sind die malerischen Fresken an den Außenwänden. Das Haus ist im Besitz der Stadt München. In den Ladenzeilen befinden sich Traditionsgeschäfte.

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Geheimnisvolles Relikt der Stadtgeschichte: Der Löwenturm

Löwenturm am Rindermarkt, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Der 23 Meter hohe, siebenstöckige Backsteinturm, dessen ursprüngliche Bedeutung bis heute nicht geklärt ist, wurde im Lauf der Jahrhunderte unterschiedlich genutzt.

Man vermutet, dass der Bau aus dem 14. Jahrhundert ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung war. Eine andere Theorie besagt, dass er einmal als Wasserturm für einen inzwischen verschwundenen Stadtgarten diente.

Weil die Münchner den Löwenturm lange Zeit irrtümlicherweise für eine Hinterlassenschaft des Stadtgründers Heinrich der Löwe hielten, verpasste man ihm seinen Namen. Sicher ist aber, dass er Raum für die angrenzenden Häuser bot, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden.

In den Jahren 2006 bis 2008 wurde der Turm aufgrund von Baufälligkeit saniert. Das Turminnere, das leider nicht besichtigt werden kann, ist mit einem neugotischen Kreuzrippengewölbe und Fresken mit Vögeln, Bäumen und Schriftzeichen aus dem 15. Jahrhundert ausgestattet.

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