Winter-Rezepte vom Viktualienmarkt – und wo's die Zutaten gibt

Theo Lindinger vom Kartoffelstand Caspar Plautz hat ein Kochbuch geschrieben, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Rezepte direkt vom Viktualienmarkt: Gibt's u.a. im Kartoffel-Kochbuch von Theo Lindinger und seinen Kollegen von Caspar Plautz

Für kalte Wintertage: Kochrezepte von den Marktleuten

Auf dem Viktualienmarkt gibt's nicht nur die besten Zutaten zum Kochen, sondern auch Rezepte von den Händlern selbst. Wir haben zwei Marktstände besucht und uns Rezepte aus den selbst verfassten Kochbüchern der Händler empfehlen lassen – mit Rosenkohl, Süßkartoffeln, Kraut und Käse. Perfekt als Beilage zum Fleisch, als Zwischengang des Wintermenüs oder als (veganes) Hauptgericht.

Corona: Lockdown-Verlängerung bis mindestens 31. Januar

Aufgrund der nach wie vor zu hohen Corona-Infektionszahlen wird der bundesweite Lockdown vorerst bis zum 31. Januar 2021 verlängert und noch einmal verschärft. Die zusätzlichen Maßnahmen gelten seit 11.1. und umfassen u.a. weitere Kontaktbeschränkungen auf nur eine, nicht im Haushalt lebende Person und die Einschränkung des Bewegungsradius für Ausflüge auf 15 km um den Wohnort in Hotspots mit einer Inzidenz über 200. Schulen und Kitas bleiben weiter geschlossen.

Weiter geöffnet bleiben u.a. Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Tankstellen, Tierbedarf sowie Apotheken und weitere Geschäfte des Gesundheitsbedarfs.

  • Welche neuen Corona-Maßnahmen seit 11.1. gelten
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  • Süßkartoffel-Püree mit Rosenkohl von Caspar Plautz

    Die Jungs von Caspar Plautz haben ein Kartoffel-Kochbuch geschrieben, Foto: Anette Göttlicher
    Foto: Anette Göttlicher

    Aus dem Buch „Rezepte mit Kartoffeln“ von Caspar Plautz: Eine Beilage zum Fleisch – oder ein veganes Hauptgericht.

    Zutaten für 4 Portionen:

    Für den Rosenkohl

    • 500 g Rosenkohl
    • 200 g Kürbiskerne
    • 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Chili
    • 50 ml Weißwein, 150 ml Gemüsebrühe
    • 1 EL brauner Zucker
    • 50 g Butter, 1 EL Olivenöl 
    • Kerbel oder Petersilie, Salz, Pfeffer

     Für das Püree

    • 1 kg Süßkartoffeln
    • 1 EL Olivenöl
    • 1 Bio-Limette, Saft davon
    • Muskat, Salz
       

    Zubereitung

    1. Süßkartoffeln schälen und in 4 cm große Würfel schneiden. Reichlich gesalzenes Wasser samt den Süßkartoffeln zum Kochen bringen und in 20–25 Minuten weich kochen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
    2. Die Kürbiskerne auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech für gute 8 Minuten im Ofen rösten.
    3. Nun den Rosenkohl putzen. Große Stücke halbieren oder vierteln. Chilischote entkernen. Diese ebenso wie die Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken.
    4. Sobald die Kürbiskerne fertig sind, grob hacken und abkühlen lassen.
    5. Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Chili darin anschwitzen. Nach 5 Minuten den Rosenkohl dazugeben, alles für weitere 5 Minuten braten und dann mit dem Weißwein ablöschen.
    6. Sobald der Weißwein komplett verdampft ist, die Gemüsebrühe dazugeben. Jetzt die Hitze erhöhen, die Flüssigkeit auf 1/3 reduzieren lassen und mit dem braunen Zucker verfeinern.
    7. In der Zwischenzeit die Süßkartoffeln abgießen und in einer Schüssel zerstampfen. Mit etwas Olivenöl, dem Saft einer Limette, Salz und Muskat glatt rühren.
    8. Kräuter fein hacken. Sobald die Gemüsebrühe auf 1/3 reduziert ist, den Topf mit dem Rosenkohl von der heißen Herdplatte nehmen und die kalte Butter unterrühren.
    9. Mit frischem Pfeffer abschmecken, ggf. nachsalzen und mit dem Püree, den Kürbiskernen und gehackten Kräutern servieren.

    Die Süßkartoffeln gibt's direkt bei Caspar Plautz auf dem Viktualienmarkt – und hier geht's zur Übersicht und Ihr erfahrt, wo Ihr Rosenkohl, Gewürze und Kräuter kaufen könnt »» 

    Krautpflanzerl vom Tölzer Kasladen

    Ein Rezept aus dem Buch vom Tölzer Kasladen, Foto: Anette Göttlicher
    Foto: Anette Göttlicher

    Krautpflanzerl aus Omas Küche: Ein altes bayerisches Gericht, das sich als Vorspeise, Zwischengang oder Beilage zu Fleisch gleichermaßen eignet. Aus dem Buch „Käse vom Feinsten“ von Susanne Hofmann.

    Zutaten für 4 Portionen

    • 120 g Romadur
    • 200 g Sauerkraut
    • 80 g roher Schinken
    • 2 Schalotten 
    • 3 EL Butter, 3 EL Pflanzenöl
    • 1 Ei, 1 Eigelb
    • 40 g Mehl
    • Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Schinken in kleine Würfel schneiden. Schalotten fein hacken. 1 EL Butter und 1 EL Pflanzenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Schinken- und Schalottenwürfelchen zugeben und unter Rühren bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten braten.
    2. Käse fein würfeln. Schinken-Schalotten-Mix in eine Schüssel geben. Käse, Sauerkraut, Ei, Eigelb und Mehl zugeben, alles mit Salz und Pfeffer würzen und gründlich vermischen.
    3. Mit angefeuchteten Händen aus der Masse kleine „Pflanzerl“ formen. 2 EL Butter und 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen, Krautpflanzerl zugeben und bei mittlerer Hitze in 8 bis 10 Minuten knusprig braten, dabei wenden.

    Den Romadur und das Buch mit weiteren Käse-Rezepten bekommt Ihr im Tölzer Kasladen auf dem Viktualienmarkt.

    Hier erfahrt Ihr, wo Ihr welche Zutaten für die Krautpflanzerl kaufen könnt »»

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