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Die Pinakotheken

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KulturGeschichtsPfade | Maxvorstadt, Universität

Die Pinakotheken

Alte Pinakothek
Der reduzierte Wiederaufbau der Alten Pinakothek durch Hans Döllgast, 1952-1957

Zur Geschichte

Als erste der drei Pinakotheken entstand 1826–1836 der moderne Galeriebau Leo von Klenzes. Auftraggeber war Ludwig I., der hier in einer durchdachten Raumfolge bei optimalen Beleuchtungsverhältnissen die Gemäldesammlung des Wittelsbacher Königshauses öffentlich ausstellen wollte. Zu sehen sind herausragende Werke vom Mittelalter bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Philhellenist Ludwig I. nannte den Bau »Pinakothek« und griff damit eine altgriechische Bezeichnung auf. Der Zusatz »Alt« kam mit der Entstehung der gegenüberliegenden »Neuen Pinakothek« hinzu. Diese ließ Ludwig I. 1846–1853 aus Privatmitteln errichten, um hier – und das war damals einzigartig – Werke der Gegenwartskunst auszustellen. Gezeigt werden Malereien und Skulpturen des 19. Jahrhunderts. Der Bau der Neuen Pinakothek von Augsut von Voith mit Fresken Wilhelm von Kaulbachs wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Der Bau wurde 1949 abgetragen und 1975 bis 1981 durch den Neubau Alexander von Brancas ersetzt.

Die Pinakothek der Moderne (Barer Straße 40) ist eines der weltweit größten Häuser zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie entstand 1996–2002 nach Plänen von Stephan Braunfels mit einer charakteristischen Rotunde von 30 Metern Durchmesser. Der Bau beherbergt vier Museen: die Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, das Staatliche Museum für angewandte Kunst, das Architekturmuseum der TUM und die Staatliche Graphische Sammlung. Ein Erweiterungsbau ist vorgesehen.

Zusatzinformationen

An der Gabelsbergerstraße, gegenüber der Alten Pinakothek, entstanden die Neubauten der Hochschule für Fernsehen und Film und der Staatssammlung Ägyptischer Kunst. Die Nationalsozialisten hatten die Bebauung aus dem 19. Jahrhundert für das geplante »Kanzleigebäude« des Führerbaus abgerissen. Bis 2007 standen hier Institutsgebäude der Technischen Universität München.

 

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