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Marsplatz

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KulturGeschichtsPfade | Maxvorstadt, Universität

Marsplatz

Luftaufnahme des Marsplatzes
Luftaufnahme des Marsplatzes um 1892

Zur Geschichte

Der Marsplatz wurde auf einem Gelände angelegt, das seit dem 18. Jahrhundert für militärische Übungen von Infanterie und Kavallerie genutzt worden war. Der damals wichtigste Exerzierplatz der Münchner Garnison lag zwischen Bayerstraße, Nymphenburger Straße, Landshuter Allee und dem alten »Galgenberg« (auf der Höhe der heutigen Hackerbrücke). Dieses Gebiet wurde erst 1835 der Dorfgemeinde Neuhausen entzogen und der Stadt München zugeschlagen. Der ab 1803 als Marsfeld bezeichnete Exerzierplatz, die Marsstraße und der Marsplatz sind benannt nach dem römischen Kriegsgott Mars.

Ab 1885 wurde das Marsfeld städtebaulich gestaltet, weite Teile des militärischen Geländes wurden als Bauland veräußert und mehrere militärische Großbauten errichtet. An der Südseite des Marsplatzes errichtete man nach und nach verschiedene schulische Einrichtungen. 1906/1907 entstand das Wittelsbacher Gymnasium. In seiner autobiographischen Erzählung »Der Vater eines Mörders« beschreibt Alfred Andersch eine Schulstunde bei Gebhard Himmler, dem Vater Heinrich Himmlers, der hier 1922–1930 Schulleiter war. Diese Darstellung lehnte Andersch’ ehemaliger Mitschüler, Rechtsanwalt Otto Gritschneder, öffentlich als unwahr ab.

Seit 1955 steht das Senefelder-Denkmal auf dem Marsplatz und erinnert an Alois Senefelder (1771–1834), der in München die Lithografie erfand.

 

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