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Bayerischer Rundfunk

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KulturGeschichtsPfade | Maxvorstadt, Universität

Bayerischer Rundfunk und ehem. Verkehrsministerium

Ehemaliges Verkerhsministerium
Ehemaliges Verkerhsministerium um 1925

Zur Geschichte

Mit der Erstausstrahlung der »Deutschen Stunde« begann am 30. März 1924 das Rundfunkzeitalter in Bayern. Über vier Jahre wurde aus einem Studio im Verkehrsministerium gesendet; dann konnte das von Richard Riemerschmid im Stil der Neuen Sachlichkeit geplante Funkhaus bezogen werden. Über die Jahre wurde das Stammhaus am Rundfunkplatz 1 aufgestockt und durch zahlreiche Erweiterungsbauten ergänzt; 1974–1976 entstand das BR-Hochhaus an der Arnulfstraße. Nach dem Krieg unterstand »Radio München« der Kontrolle der US-amerikanischen Militärverwaltung; am 25. Januar 1949 erfolgte die Gründung des »Bayerischen Rundfunks« als selbständiges öffentlich-rechtliches Medienunternehmen.

Das neubarocke Gebäude des Verkehrsministeriums entstand 1905–1912 nach Plänen von Karl Hocheder zwischen Hopfen-, Arnulf-, Seidl- und Marsstraße. Die weitläufigen Dimensionen und der materielle und gestalterische Aufwand sollten Bayerns Festhalten an den Reservatrechten eines eigenen Bahn-, Post- und Telegrafenwesens unterstreichen. Freilich verlor der Staat wesentliche dieser Funktionen bereits nach dem Ersten Weltkrieg. Nach 1945 hatte sich auch diese Art staatlicher Monumentalarchitektur überlebt. Nacheinander wurden einzelne Trakte der kriegsbeschädigten Anlage abgetragen: 1959 verschwand die 72 Meter hohe Kuppel, 1966 musste der Torbau dem zunehmenden Verkehrsaufkommen an der Arnulfstraße weichen. Die verbliebenen Gebäudeteile (Arnulfstraße 9/11 und Hopfenstraße 4/6/8) verloren ihren baulichen Zusammenhang und wurden von unterschiedlichen Nutzern bezogen.

Zusatzinformationen

In der Marsstraße 26 und in der Seidlstraße 18 sind inmitten von Neubauten das einstige Wohn- und das Atelierhaus des Architekten Gabriel von Seidl (1848–1913) erhalten.

 

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