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Dachauer Straße (südl. Teil)

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KulturGeschichtsPfade | Maxvorstadt, Universität

Dachauer Straße (südlicher Teil)

Gabriel Lichtspiele
Gabriel Lichtspiele, 1971

Zur Geschichte

Der in der Nähe des Hauptbahnhofs gelegene südliche Teil der Dachauer Straße hat ein besonderes Flair. Seit jeher sind hier zahlreiche Vergnügungsbetriebe, Hotels und Restaurants angesiedelt. Besonders gut vertreten sind heute die arabische und die asiatische Küche. In der Nr. 16 befindet sich das »Neue Gabriel«, das als ältestes, durchgehend bespieltes Filmtheater Münchens gilt. Seit es 1907 als »The American Bio/Carl Gabriel’s Theater lebender Bilder« eröffnet wurde, hat es freilich zahlreiche Veränderungen und Modernisierungen erlebt. Auch die Klientel wechselte.
Nachdem es in den 1970er Jahren vor allem als Pornokino bekannt war, wird heute wieder ein reguläres Filmprogramm gezeigt.

Der in Schlesien geborene Gründer, Carl Gabriel (1857–1931), entstammte einer Schaustellerfamilie. Er brachte zahlreiche Unterhaltungsattraktionen nach München und betrieb hier zahlreiche Kinos. So bereicherte er das Oktoberfest u.a. um das Hippodrom und um diverse Fahrgeschäfte und eröffnete 1896 in der Neuhauser Straße ein Panoptikum, in dem er frühe Filme präsentierte. Nach dem »Neuen Gabriel« gründete er 1913 Münchens ersten Filmpalast, die »Sendlingertor-Lichtspiele«.

 

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