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Alter Nördlicher Friedhof

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KulturGeschichtsPfade | Maxvorstadt, Universität

St. Joseph und Alter Nördlicher Friedhof

Der stillgelegte Alte Nördliche Friedhof

Zur Geschichte

Der Alte Nördliche Friedhof entstand ab 1866 als zweiter Friedhof des schnell wachsenden München. Stadtbaurat Arnold Zenetti entwarf ihn für 7272 Gräber und 30 Grüfte, die sich über die rasterförmige Anlage verteilten. Beigesetzt wurden hier unter anderem der für München wichtige Landschaftsmaler Carl August Lebschée (1800–1877), der Kulturhistoriker Wilhelm Heinrich Riehl (1823–1897) und der Schriftsteller Hermann Lingg (1820–1905). Seit 1939 finden hier keine Begräbnisse mehr statt, und es gab Pläne, den Friedhof einzuebnen. Nach erheblichen Kriegszerstörungen sind heute nur noch rund 800 Grabstätten erkennbar. An der Stelle der zerstörten Aussegnungshalle befindet sich inzwischen ein beliebter Kinderspielplatz.

1898 erfolgte die Grundsteinlegung für die Pfarrkirche St. Joseph im rasch wachsenden damaligen 7. Stadtbezirk, der bis dahin von St. Ludwig betreut worden war. Die neubarocke Hallenkirche entstand nach Plänen von Hans Schnurr, wurde 1902 geweiht und ist seit 1913 Pfarrkirche. Die Seelsorge übernahmen bis 2013 die Kapuziner. Der Josephsplatz entstand um 1900; ein Kinderspielplatz sorgt für dessen Belebung.

 

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