Foto: Stefan Geisbauer

Museum Penzberg - Sammlung Campendonk

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Museen
Di geöffnet 10:00 - 17:00 (Bitte Hinweise beachten)
Öffentliche Führungen: So 11 Uhr

Die weltweit größte Sammlung der Werke Heinrich Campendonks befindet sich in Penzberg. Das Museum in der Gemeinde südlich des Starnberger Sees beeindruckt aber auch durch seine moderne Architektur.

Campendonk in all seinen Schaffensphasen

Es ist kein Zufall, dass diese knapp 300 Werke umfassende Sammlung Campendonks in Penzberg zu sehen ist. Im Jahr 1911 kam der junge Maler auf Einladung von Franz Marc und Wassily Kandinsky nach München, die ihn in das berühmte Kollektiv „Der blaue Reiter“ aufnahmen. Auf seinen Streifzügen durch das Umland war Campendonk sofort begeistert von der kleinen Bergarbeiterstadt. Er verarbeitete seine Eindrücke etwa im „Penzberger Reiter“ oder in der „Bayerischen Landschaft mit Fuhrwerk“.

Das Museum Penzberg besitzt Kunstwerke aus allen Schaffensphasen des 1957 in Amsterdam verstorbenen Malers - darunter Ölbilder, Holzschnitte und Aquarelle. Herzstück des Museums sind die leuchtenden Hinterglasbilder, wozu das Haus Forschungsarbeit leistet.

Campendonks Werke sind im Expressionismus, Kubismus und Futurismus anzusiedeln. Der 1889 geborene Krefelder gilt zudem als Vorreiter des sogenannten „rheinischen Expressionismus“.

Zwei Gebäude, ein Zwilling

Das topmoderne Gebäude sticht sofort ins Auge – dafür sorgt der Neubau mit seiner dunklen Fassade, der den denkmalgeschützten Altbau seit 2016 erweitert. Die beiden Gebäude sind Zwillinge, also kubisch völlig identisch. Sie werden durch einen Glasbau verbunden, in dem sich auch der Eingangsbereich befindet. Hier gibt es ein kleines Café, außerdem findet sich im Foyer die von Dorothea Reese-Heim geschaffene Skulptur „Licht-Trichter“.

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