München an einem Tag entdecken: Tipps für eine 24-Stunden-Tour

Der Alte Peter vom Rathausturm , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann Der Turm des Neuen Rathauses am Marienplatz bietet eine grandiose Aussicht auf den Alten Peter und bei klaren Wetterverhältnissen über ganz München.

Ein Tagesausflug mit Marienplatz, Englischem Garten und mehr

München lohnt sich auch für einen Tagesausflug: Mit diesen Tipps entdeckt ihr Marienplatz, Englischen Garten und mehr in nur 24 Stunden.

Los geht's am Marienplatz

Das Neue Rathaus am Marienplatz, Foto: muenchen.de/Mark Read
Foto: muenchen.de/Mark Read

Die 24-Stunden-Tour durch München beginnt am Marienplatz. Genau hier befand sich die Stätte der Mönche, nach welchen München benannt ist. 1158 wurde die Stadt erstmals als "apud munichen" urkundlich erwähnt.

Heute ist der Marienplatz eine Top-Lage für viele Geschäfte und Cafés, dominiert von der neugotischen Fassade des Neuen Rathauses. Wegen seiner zentralen Lage ist der Platz der ideale Ausgangspunkt für eine Sightseeing-Tour. Und es ist immer was los, egal ob am Tag oder zu später Stunde.


9 Uhr: Münchner Geschichte am Platzl und im Alten Hof

Münchner Sehenswürdigkeiten - Das Platzl, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño
Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Unweit des Marienplatzes könnt ihr Münchner Geschichte erleben: Am Platzl seht ihr zahlreiche historische Gebäude wie das weltberühmte Hofbräuhaus im Neorenaissance-Stil.

Vom Platzl ist es auch nicht weit zum Alten Hof. Er war der erste Münchner Sitz des bayerischen Herrschergeschlechts, den Wittelsbachern. Hier residierten sie vom 13. bis zum 15. Jahrhundert. Heute ist der verkehrsberuhigte Innenhof eine Oase der Ruhe mitten im Innenstadttrubel.
 


11 Uhr – Wahrzeichen Münchens: Alter Peter und Dom

Die Frauenkirche von oben, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Kurz vor elf Uhr, zurück zum Marienplatz. Das bekannte Glocken- und Figurenspiel mit Episoden aus der Münchner Stadtgeschichte startet pünklich auf die Sekunde.

Nach dem Glockenspiel geht es hoch hinaus: Knapp über 300 Stufen führen zur Aussichtsplattform des Alten Peters. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick, nicht nur auf den Marienplatz, sondern über ganz München. Und an schönen Tagen sogar bis in die Alpen.

Wieder unten angekommen lohnt ein kurzer Abstecher in die Münchner Fußgängerzone. Nach knapp hundert Metern in der Kaufingerstraße gibt die Liebfrauenstraße den Blick auf das höchste Bauwerk der Innenstadt und das Wahrzeichen Münchens frei: Die Frauenkirche mit ihren zwei Zwiebeltürmen (Dom zu unserer lieben Frau).

Im mächtigen Innenraum der gotischen Hallenkirche kann man sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Teufelstritt machen, eines schwarzen Fußabdrucks im Boden der Kirche - oder die Architektur und Ruhe des Gotteshauses auf sich wirken lassen. Kleiner Wermutstropfen: Der eigentlich besichtigbare Südturm ist wegen Sanierungsarbeiten derzeit nicht zugänglich.
 


13 Uhr – Sehenswürdigkeiten rund um den Viktualienmarkt

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Von der größten Kirche Münchens geht es um ein Uhr über den Färbergraben zunächst in eine der kleinsten Kirchen der Stadt, die jedoch trotzdem eine der spektakulärsten ist: Die Asamkirche in den Sendlinger Straße ist ein Kleinod des Spätbarocks und an religiöser Pracht kaum zu überbieten.

Auf dem Viktualienmarkt erwarten euch zahlreiche frische Waren. Der Weg dorthin geht am Stadtmuseum, dem Jüdischen Museum und der Synagoge vorbei.
 


16 Uhr – Ausflug ins Grüne

Monopteros im Englischen Garten nach der Sanierung, Foto: muenchen.de/Dan Vauelle
Foto: muenchen.de/Dan Vauelle

Weiter geht es vorbei an der Residenz über den Odeonsplatz und den Hofgarten in den Englischen Garten. Er ist einer der größten Stadtparks der Welt, bekannt unter anderem für den Monopteros, zahlreiche Wiesen zum Entspannen, den Eisbach und seine "Nackerten".

Über Siegestor und Ludwigstraße geht es wieder zurück in die Altstadt an den Odeonsplatz, wo ihr die Feldherrnhalle und die Theatinerkirche besichtigen könnt.
 


20 Uhr – Monumentales am Odeonsplatz

Odeonsplatz in der Abendsonne

Über Siegestor und Ludwigstraße geht es wieder zurück in die Altstadt an den Odeonsplatz, wo ihr die Feldherrnhalle und die Theatinerkirche besichtigen könnt.

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