Weihnachtsgeschenke umtauschen: So geht’s!

Gut, wenn man weiß, was bei der Rückgabe zu beachten ist

Nach Weihnachten ist in den Innenstädten fast genauso viel los wie vor dem Fest, denn nicht immer lagen die richtigen Geschenke unterm Baum. Damit der Tauschrausch keinen Kater verursacht, beantworten wir die wichtigsten Fragen für einen frustfreien Umtausch.

Habe ich ein Recht auf Umtausch?

Gewährleistung auf Produkte ist gesetzlich vorgeschrieben. Das heißt, der Kunde kann mangelhafte oder defekte Dinge – sofern er sie nicht selbst beschädigt hat – 24 Monate lang umtauschen oder reparieren lassen. Die Garantie, die Hersteller oft gewähren, ist freiwillig und ersetzt oder verkürzt die Gewährleistung nicht. Einwandfreie Ware muss der Händler jedoch nicht zurücknehmen. Aus Kulanz tut er es allerdings meistens trotzdem.

Brauche ich den Kassenbon?

Der Kaufbeleg erleichtert den Umtausch erheblich, denn als Kunde muss man beweisen, dass die Waren im jeweiligen Geschäft gekauft wurde. Das geht zwar theoretisch auch mit dem EC-Kartenbeleg oder mit einem Zeugen, in der Praxis wird aber meistens der Kassenbon verlangt.

Kann ich auch das Geld für den Artikel wiederbekommen?

Der Umtausch an sich erfolgt aus Kulanzgründen. Oder aber, weil eine mögliche Rückgabe vor dem Kauf mit dem Händler ausdrücklich vereinbart wurde. Ob der Händler einen Gutschein, ein anderes Produkt (beispielsweise in der passenderen Größe oder einer anderen Farbe) oder den Geldwert zurückgibt, ist seine eigene Entscheidung.

Und wenn ich online gekauft habe?

Im Internet sind die Regeln etwas anders, weil man die Produkte vorher nicht anfassen oder anprobieren kann. Hier gilt ein gesetzliches Widerrufsrecht, das 14 Tage lang Bestand hat. Oft gibt es darüber hinaus aber auch die Möglichkeit, die Ware noch später zurückzuschicken – das hängt vom Anbieter ab. Wichtig ist allerdings, dass der Käufer das Paket zurücksenden muss, nicht der Beschenkte!

Was, wenn das alles nicht klappt?

Manchmal kann man ja auch noch einmal darüber nachdenken, ob der Umtausch wirklich nötig ist. Schließlich stand dahinter oft ja auch der gute Wille desjenigen, der es einem geschenkt hat. Wenn das Geschenk tatsächlich nicht gewünscht ist, wäre das Weiterschenken ja vielleicht auch eine Option. Oder es erwacht doch noch die Liebe auf den zweiten Blick zum Präsent?


Text: Anette Göttlicher
Fotos: Anette Göttlicher

Januar 2018

 

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