Weihnachtsgeschenke vom Christkindlmarkt

Originelles und Einzigartiges für die Lieben

Der erste gedruckte Adventskalender stammte aus München. Und auch sonst hat die Stadt eine sehr besondere Vorweihnachtstradition. Wir haben uns einmal auf dem Christkindlmarkt am Marienplatz nach Geschenkideen umgesehen.

Der Adventskalender: eine Münchner Erfindung

Als Kind bekam Gerhard Lang von seiner Mutter einen selbst gebastelten Adventskalender geschenkt: Sie nähte 24 Gebäckstücke auf Karton. Als Münchner Verleger entwickelte er diese Kindheitserinnerung im Jahr 1908 zum ersten gedruckten Adventskalender weiter. Aus ihm entstanden später die heutigen Schokokalender.

Federengel: zarte Begleiter durch einen feierlichen Advent

Im Advent und zu Weihnachten spielen Engel die Hauptrolle – und dürfen deshalb als Schmuck an keinem Christbaum fehlen. Dabei müssen sie keineswegs kitschig sein. Die Federengel von Michaela Linder (Stand 15) sind ebenso zart wie festlich, sie bewegen sich im leisesten Luftzug und sind ein schönes kleines Geschenk oder Mitbringsel.

Die Weihnachtsgurke: ein deutscher Brauch aus den USA

Eine saure Gurke am Christbaum? Klingt seltsam, ist aber ein alter Weihnachtsbrauch aus den USA, der dort als deutsches Brauchtum gilt. Die echten Wurzeln sind unklar. Die Gurken werden am Christbaum versteckt – ganz kleine für die Erwachsenen, größere für die Kinder – und erst, wenn jeder seine Gurke gefunden hat, wird mit der Bescherung begonnen (Stand 57).

Zinnfiguren: echte Handarbeit

Seit über 200 Jahren stellt die Zinnmanufaktur Schweizer aus Dießen am Ammersee Zinnfiguren her. Zur Weihnachtszeit gibt’s Baumschmuck, Engel, Weihnachtspyramiden und sogar komplette Krippen aus Zinn (Stand 9). Die Formen entstehen in Handgravur, die Figuren werden manuell gegossen und schließlich handbemalt – wobei man alle Figuren auch unbemalt kaufen kann.

Warme Hände und Füße: Lammfelle

Die Wintervergnügungen in München finden draußen statt. Egal, ob man über die Christkindlmärkte schlendert, Schlittschuh läuft am Stachus oder Eisstockschießen geht (dieses Jahr auch beim Winterzauber auf dem Viktualienmarkt). Da heißt es, sich warm einzupacken – und das geht am besten mit Lammfell, als Mütze, Sohle für die Stiefel oder Handschuh (Stand 78).

Lebkuchen - Weihnachtsgefühl zum Reinbeißen

Die letzten drei Donnerstage vor Weihnachten sind im süddeutschen Raum seit dem 15. Jahrhundert als Klöpfelnächte bekannt, in Anlehnung an die Herbergssuche in Bethlehem. Noch heute ziehen vielerorts Kinder singend von Haus zu Haus – und bekommen als Belohnung Lebkuchen und Pfeffernüsse (Stand 133).


Text: Anette Göttlicher
Fotos: gemeinfrei (Adventskalender), Anette Göttlicher

Dezember 2017

 

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