Weihnachtsgeschenke kaufen auf dem Münchner Christkindlmarkt

Münchner Christkindlmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Souvenirs und Geschenke für die Lieben

Ihr sucht noch ein kleines Geschenk oder Mitbringsel zu Weihnachten? Auf dem Münchner Christkindlmarkt werdet Ihr bestimmt fündig — von der originellen Weihnachtsgurke über handbemalte Christbaumkugeln bis zu Krippenfiguren. Wir haben uns umgeschaut.

Giulia-Stollen, Franze spezial oder der Klassiker: Stollen

Stollenfranze, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Was wäre die Weihnachtszeit ohne den Christstollen? Bei Stollen Franze (Stand 80) gibt es eine riesige Auswahl dieses feinen Gebäcks. Ob klassisch oder mit Marzipan, mit Heidelbeeren, gerösteten Pinienkernen oder Orange-Cointreau. Oder „Franze spezial“ - lasst Euch überraschen! Gibt’s auch in der hübschen Blechschachtel mit München-Motiv.

Handbemalte Christbaumkugeln

Handbemalte Christbaumkugeln, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Frau Wartenberg (Stand 69) bemalt viele ihrer originellen Christbaumkugeln noch eigenhändig — gerne auch mit Wunschmotiven! Ein tolles Geschenk für alle, die unsere Stadt lieben und das gerne am Christbaum zeigen wollen: die München-Motive.

Zauberhafte Hirschhorn-Accessoires

Hirschhorn, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Für Hirschhornprodukte muss kein Tier leiden: sie entstehen aus den Abwurfstangen, die eingesammelt oder aus Nachlässen erstanden werden. Daraus werden Accessoires wie Knöpfe oder Reversschmuck für Trachtenjacken geschnitzt. Der Bestseller? Natürlich das Edelweiß, ob als Anhänger oder Anstecker. (Stand 66)

Süßer Adventskalender: Jeden Tag ein anderes Angebot

hanfsamen, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Am kleinen und süßen Stand 91 gibt es nicht nur die leckeren gerösteten Hanfsamen zum Knabbern, sondern auch jeden Tag des Advents ein anderes Angebot mit reduzierten Preisen auf die weihnachtlichen Süßigkeiten. Vorbeischauen lohnt sich!

Krippen und Figuren auf dem Kripperlmarkt

Kripperlmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Was wäre das Weihnachtsfest ohne eine Krippe unterm Christbaum? Wer noch keine hat, anbauen möchte oder das Figurenset erweitern, für den gibt es in München dafür einen eigenen Kripperlmarkt, der in der Neuhauser Straße am Richard-Strauss-Brunnen zu finden ist. Die Auswahl ist riesig — das Kindheitsgefühl auch! 

Süße Sünden: Honig-Nougat, Torrone und mehr

honignougat, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Diesen Honig-Nougat-Stand (Nr. 146) gibt’s nur in München - und zwar in der Sendlinger Straße. Keine Massenware, sondern handgemachte Produkte, die sich schön verpackt auch prima als Geschenk eignen. Mit persönlicher Beratung, und probieren darf man natürlich auch!

Federengel: zarte Begleiter durch einen feierlichen Advent

Im Advent und zu Weihnachten spielen Engel die Hauptrolle – und dürfen deshalb als Schmuck an keinem Christbaum fehlen. Dabei müssen sie keineswegs kitschig sein. Die Federengel von Michaela Linder (Stand 15) sind ebenso zart wie festlich, sie bewegen sich im leisesten Luftzug und sind ein schönes kleines Geschenk oder Mitbringsel.

Die Weihnachtsgurke: ein deutscher Brauch aus den USA

Eine saure Gurke am Christbaum? Klingt seltsam, ist aber ein alter Weihnachtsbrauch aus den USA, der dort als deutsches Brauchtum gilt. Die echten Wurzeln sind unklar. Die Gurken werden am Christbaum versteckt – ganz kleine für die Erwachsenen, größere für die Kinder – und erst, wenn jeder seine Gurke gefunden hat, wird mit der Bescherung begonnen (Stand 57).

Zinnfiguren: echte Handarbeit

Seit über 200 Jahren stellt die Zinnmanufaktur Schweizer aus Dießen am Ammersee Zinnfiguren her. Zur Weihnachtszeit gibt’s Baumschmuck, Engel, Weihnachtspyramiden und sogar komplette Krippen aus Zinn (Stand 9). Die Formen entstehen in Handgravur, die Figuren werden manuell gegossen und schließlich handbemalt – wobei man alle Figuren auch unbemalt kaufen kann.

Warme Hände und Füße: Lammfelle

Die Wintervergnügungen in München finden draußen statt. Egal, ob man über die Christkindlmärkte schlendert, Schlittschuh läuft am Stachus oder Eisstockschießen geht (dieses Jahr auch beim Winterzauber auf dem Viktualienmarkt). Da heißt es, sich warm einzupacken – und das geht am besten mit Lammfell, als Mütze, Sohle für die Stiefel oder Handschuh (Stand 78).

Lebkuchen - Weihnachtsgefühl zum Reinbeißen

Die letzten drei Donnerstage vor Weihnachten sind im süddeutschen Raum seit dem 15. Jahrhundert als Klöpfelnächte bekannt, in Anlehnung an die Herbergssuche in Bethlehem. Noch heute ziehen vielerorts Kinder singend von Haus zu Haus – und bekommen als Belohnung Lebkuchen und Pfeffernüsse (Stand 133).


Text: Anette Göttlicher
Fotos: gemeinfrei (Adventskalender), Anette Göttlicher

Dezember 2018

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