Das Glockenbachviertel: ein Shopping-Spaziergang

Zeit für eine Pause: Götterspeise, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Richtig schöne Läden rund um die Klenze- und die Hans-Sachs-Straße

Wir lieben es für seine Cafés. Und um abends schön essen zu gehen. Aber auch für seine schönen Straßen und alten Häuser. Aber das Münchner Glockenbachviertel bietet noch mehr. Fernab von Ladenketten kann man hier wunderbar shoppen gehen. Ein Spaziergang.

Stoffe, Schnitte, Personalisiertes: Roly Poly

Stoffe, Schnitte, Personalisiertes: Roly Poly, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Ein paar Schritte von der U-Bahn-Station Fraunhoferstraße entfernt liegt in der Klenzestraße das „Roly Poly“. Was von außen wie ein Mini-Laden aussieht, hat im Inneren erstaunliche Ausmaße — und ist ein Paradies für alle, die gerne selbst nähen oder schneidern. Stoffe aller Art, soweit das Auge reicht. Die passenden Nähkurse gibt’s gleich dazu. Und für die, die kein Händchen für die Nähmaschine haben, gibt es den Personalisierservice: Der Wunschname wird auf Taschen und Kissen geschrieben.

Für Weinliebhaber: Les Amis du Vin

Für Weinliebhaber: Les Amis du Vin, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Ein Stück weiter auf der anderen Seite der Klenzestraße ist das „Les Amis du Vin“ – nicht verwirrt sein: außen steht noch „Weinreich“ dran. Hier wird man nicht nur auf Deutsch oder Englisch sondern auch auf Französisch gut beraten. Neben ausgesuchten Weinen gibt’s auch Gewürze, Olivenöl, Gin und sogar handgemachte Seifen.

Wunderbare Lederwaren: Antonetty

Wunderbare Lederwaren: Antonetty, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Wer einmal ein Portemonnaie oder eine Tasche der Lederwerkstatt „Antonetty“ in der Klenzestraße besaß, wird diesem Geschäft treu bleiben. Eine Institution in München – hier gibt’s seit über 25 Jahren handgefertigte Geldbörsen, Handtaschen, Jacken, Gürtel, Mäntel und vieles mehr.

Second-Hand-Trachten und Maßschuhe: Fundgruber

Second-Hand-Trachten und Maßschuhe: Fundgruber, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

An der Ecke der Klenzestraße zur Westermühlstraße findet man den „Fundgruber“ mit schönen und erschwinglichen Second-Hand-Trachten. Und eine Hausnummer weiter „Post Maßschuhe“. Dort kann man im Schaufenster die Leisten bewundern, die ganz individuell an den Fuß des Trägers angepasst werden und so den perfekten Sitz des ganz persönlichen, einzigartigen Schuhs garantieren.

Zeit für eine Pause: Götterspeise

Zeit für eine Pause: Götterspeise, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Wahrlich kein Geheimtipp mehr im Glockenbachviertel: die „Götterspeise“. Zahlreiche Promis kaufen hier ihre süßen Sünden und ihren Kakao. Ebenfalls eine gute Anlaufstelle, wenn man ein kleines Geschenk für jemanden sucht, der schon alles hat – etwas Süßes geht schließlich immer! Und wenn die Füße vom Shopping weh tun, kann man hier wunderbar bei einer heißen Schokolade ausruhen, draußen sitzen und das quirlige Leben an dieser schönen Ecke beobachten.

Im siebten Himmel in der Hans-Sachs-Straße

Im siebten Himmel in der Hans-Sachs-Straße, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Wir verlassen die „Götterspeise“, überqueren die Straße und gehen am „Faun“ vorbei die Hans-Sachs-Straße entlang. Wenige Meter weiter, im Erdgeschoss des Hauses mit der Nummer 17, sind wir im „7. Himmel“! Zumindest, wenn wir weiblich sind und ausgefallene, aber absolut tragbare Mode mit Retro-Touch lieben, die es nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Kindermode, Hüte, Schmuck und Dirndl à l'Africaine

Kindermode, Hüte, Schmuck und Dirndl à l'Africaine, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Wir gehen die Hans-Sachs-Straße weiter und kommen am „Thierchen“ vorbei, einem Laden für entzückende Kindermode. Gleich danach finden wir „Eisenblätter & Triska“, eine Hutwerkstatt für alles, was man auf dem Kopf tragen kann, beispielsweise auch die angesagten Fascinators, nicht nur für royale Hochzeiten. Neben der Glockenbachbuchhandlung gibt es in der Hans-Sachs-Straße noch Schmuckgeschäfte, unter anderem das Atelier „Hillmanns“ und die „Goldnase“. Und vorne am Eck zur Müllerstraße erwartet uns ein Highlight: das „Noh Nee“ von Rahmée Wetterich, die hier ihre wunderschönen Dirndl à l’Africaine verkauft. Muss man gesehen haben!


Text: Anette Göttlicher
Fotos: Anette Göttlicher

Oktober 2018

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