Laufschuhe richtig kaufen – so geht’s!

Laufschuhe richtig kaufen – so geht’s!, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

In die Schuhe, fertig, los! Wo ihr gute Joggingschuhe bekommt

Eine Nummer größer nehmen? Eine Laufanalyse machen? Und wie ist das mit der Dämpfung? Rund um den Laufschuhkauf gibt’s viele Fragen. Hier kommen unsere Tipps zum Schuhkauf für Anfänger – und die Läden, in denen ihr gut beraten werdet!

Jeder Fuß ist anders – und jeder Läufer auch!

Laufschuhe richtig kaufen – so geht’s!, Foto: Unsplash
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Eigentlich ist das Laufen – oder Joggen, wie es früher hieß – ja eine erfreulich simple Angelegenheit. Schuhe an und los. Sobald es jedoch zum Sport wird, sollte man es in den richtigen Schuhen tun, um Verletzungen vorzubeugen. Aber hier fängt die Individualität bereits an: Es gibt keine Kilometer- oder Minutengrenze, ab der das Laufen zum Sport wird. Ein gut trainierter, nicht zu schwerer Mensch ohne Auffälligkeiten beim Laufstil und ohne Verletzungshistorie kann suboptimale Schuhe besser tolerieren als jemand mit einer Fußfehlstellung, der aber nur wenige Kilometer pro Woche läuft. Die einen brauchen Schuhe mit viel Dämpfung und Stützung, den anderen genügt ein Neutralschuh. Am besten ist es also, sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen, bevor man regelmäßig laufen möchte.

Laden-Tipp: Sport Schuster. Mit Laufanalyse und der Möglichkeit, online einen Termin dafür zu vereinbaren.

Laufschuhkauf: die richtige Tageszeit

Laufschuhe richtig kaufen – so geht’s!, Foto: Unsplash
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Laufschuhe immer nachmittags oder abends kaufen, nie morgens oder vormittags. Warum? Im Laufe des Tages schwellen die Füße an und werden breiter, genauso wie übrigens bei längeren Läufen auch. Ultra-Runner haben deshalb ihre Wechselschuhe sogar in ein bis zwei Nummern größer dabei.

Laden-Tipp: inTeam in Schwabing, Montag bis Freitag bis 19 Uhr geöffnet. Gründer waren die drei Langstreckenläufern Christoph Herle (Marathonbestzeit 2:09h), Stefan Pichler (2:16h) und Falko Will (2:15h), die in den achtziger Jahren internationale Erfolge feierten.

Laufbandanalyse und Laufen auf stabilem Untergrund

Laufschuhe richtig kaufen – so geht’s!, Foto: Unsplash
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Die Videoanalyse auf dem Laufband ist eine feine Sache und wird von vielen Fachgeschäften angeboten. Idealerweise beobachtet der Berater den Läufer aber auch noch beim Laufen auf stabilem Boden, beispielsweise draußen auf der Straße. Durch die Kombination von Technik und Erfahrung wird dann der richtige Schuh mit der richtigen Dämpfung für jeden Lauftyp ermittelt. So können etwa Verletzungen wie das schmerzhafte Schienbeinkantensyndrom vermieden oder Knie- und Fußprobleme ausgeglichen werden.

Laden-Tipp: die laufbar in der Nähe des Nordfriedhofs. Hier gibt es eine Laufbandanalyse sowie die Möglichkeit, die Schuhe auch draußen zu testen.

Zeigt her eure Füße! Warum der Profi genau hinschaut

Laufschuhe richtig kaufen – so geht’s!, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Bevor es an die Wahl des Schuhs geht, muss natürlich der Fuß erst einmal begutachtet werden. Der Profi-Berater im Fachgeschäft erkennt Fehlstellungen und analysiert den Fuß vor der Laufanalyse auch statisch. Er wählt den Schuh in der richtigen Größe: Er soll fest sitzen, aber im Zehenbereich eine Daumenbreite Platz bieten. Zusätzlich gibt’s beim Laufschuhkauf Trainingstipps, mit denen man vorhandene Fehlstellungen oder Dysbalancen ideal ausgleichen kann. Nicht schaden kann es im übrigen auch, die alten, eingelaufenen Laufschuhe mitzubringen. Auch an ihnen kann der Profi schon einiges erkennen.

Laden-Tipp: Sport Ruscher in Laim. Hier gibt’s individuelle Beratung, für die man sich hier richtig Zeit nimmt. Inklusive Probelaufen und individuellen Trainingstipps.

Müssen Laufschuhe teuer sein? Jein.

Laufschuhe richtig kaufen – so geht’s!, Foto: Unsplash
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Beim Discounter sollte man sich sein Schuhwerk zum Joggen nicht kaufen – im Gegensatz zur Laufbekleidung, die dort oft günstig und gut ist. Aber bei den Schuhen gilt: Wer billig kauft, kauft doppelt. Und riskiert im schlimmsten Fall Verletzungen. Gute Markenlaufschuhe kosten schon mal 140 Euro und mehr. Allerdings spricht nichts dagegen, ein Vorjahrsmodell zu nehmen. Anders als bei technischem Equipment liegen die Unterschiede meistens eher im Design als in der Funktionalität. So lassen sich also durchaus einige Euro sparen.

Laden-Tipp: der Triathlon-Shop im Hackenviertel mit einer großen Auswahl an Modell; auch als Online-Shop, wenn man sein perfektes Schuhmodell einmal gefunden hat.


Text: Anette Göttlicher
Fotos: Unsplash, Anette Göttlicher

August 2018

 

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