Shoppen, wenn die Geschäfte schon geschlossen haben

Nach 20 Uhr oder Sonntag? Hier kann man trotzdem einkaufen!

Spät aus dem Büro rausgekommen und der Kühlschrank ist genauso leer wie der Magen? Sonntags auf einem Geburtstag eingeladen und vergessen, ein Geschenk zu besorgen? Die bayerische Ladenschlussverordnung ist relativ streng, aber wir kennen die Ausnahmen!

Die gute alte Tankstelle

Schon damals, als die Geschäfte noch um halb sieben schlossen, war die Tankstelle die erste Anlaufstelle. Heute kann man an vielen von ihnen weit mehr einkaufen als nur Schokolade, Chips und Notfallblumen. Manche sind richtige kleine Supermärkte geworden – vor allem am Mittleren Ring, rund um den Euroindustriepark und am Frankfurter Ring. Rund um die Uhr geöffnet haben unter anderem die Shell-Tankstelle in der Leopoldstraße, die Aral in der Tegernseer Landstraße und die OMV in der Ottobrunner Straße.

Kioske: Mehr als Zeitschriften

Natürlich sind die Kioske in München nicht so weit verbreitet sind wie in Berlin. Aber es gibt sie trotzdem, diese Zeitschriften- und Tabakläden, in denen teilweise auch Lebensmittel oder sogar Drogerieartikel zu haben sind. Der Kiosk an der Münchner Freiheit hat sogar rund um die Uhr geöffnet – und der legendäre Kiosk an der Reichenbachbrücke schließt nur zwischen fünf und sechs Uhr morgens.

Einkaufen am Bahnhof und am Flughafen

Der Hauptbahnhof ist seit dem Umbau des Untergeschosses eine kleine Shopping-Oase, auch spätabends oder am Sonntag: Hier gibt’s einen Edeka, der täglich bis 23 Uhr geöffnet hat, einen Rewe to go im S-Bahn-Zwischengeschoss, in dem man rund um die Uhr einkaufen kann, und viele andere Läden mehr. Einkaufen kann man dort selbst frisches Obst, Gemüse oder Toilettenpapier. Sogar einen kleinen Bio-Supermarkt findet man im Hauptbahnhof, geöffnet täglich bis 21 Uhr. Auch am Ostbahnhof ist das Einkaufen am Abend und sonntags möglich. Am Flughafen ist es ähnlich: Hier gibt’s zwei Edeka-Filialen, die von 5 Uhr 30 Uhr bis 22 Uhr bzw. bis Mitternacht offen sind.

Bäckereien und Cafés

Sonntags frische Semmeln holen – in München kein Problem! Zwischen 8 und 17 Uhr dürfen die Bäcker sonntags für drei Stunden öffnen, die meisten tun das morgens. Ist in der Bäckerei auch ein Café angesiedelt – und da reicht theoretisch ein Tisch mit Stuhl –, dürfen die Backstuben sonntags ihre Waren auch länger verkaufen. Die Wimmer-Filiale in der Leopoldstraße/Ecke Hohenzollernstraße hat täglich von 6 bis 21 Uhr geöffnet.

Schöner shoppen in Museumsläden

Zu essen gibt’s hier nichts, aber wer sonntags ein Geschenk für eine Einladung braucht oder einen Geburtstag vergessen hat, wird in den Museumsshops fündig. Für Kinder beispielsweise in denen des Deutschen Museums oder des Verkehrszentrums, für Erwachsene unter anderem im Lenbachhaus oder in den Pinakotheken. Allerdings braucht man etwa im Shop der Pinakothek der Moderne eine Eintrittskarte. Also einfach das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Sonntags kostet der Eintritt sowieso nur einen Euro.


Text: Anette Göttlicher
Fotos: Anette Göttlicher

März 2018

 

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