Straßenkunst von Impro-Theater bis Brass-Band: EM-Rahmenprogramm an Spieltagen

Bühnenpolka am Odeonsplatz, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Das Improvisationstheater „Bühnenpolka“ auf dem Odeonsplatz beim Rahmenprogramm der UEFA EURO 2020

Musik und Kunst an 8 Locations in der City

An allen vier Spieltagen der UEFA EURO 2020 war in der Host City München jede Menge Kunst, Kultur und Artistik geboten: An acht Locations in der Innenstadt – zwischen Odeonsplatz, Stachus und Glockenbachviertel – traten vor Spielbeginn Bands und Impro-Theater-Gruppen auf, Freestyle-Fußballer*innen und Zauberer. Hier sind die schönsten Momente in Bildern und Videos!

Im Auftrag des Referats für Bildung und Sport

Dieser Beitrag über die UEFA EURO 2020 in der Host City München, eine von 11 Gastgeber-Städten der paneuropäischen Fußball-EM, ist vom Referat für Bildung und Sport (RBS) beauftragt. Die Inhalte wurden zwischen dem RBS und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

 

WosDaBrassKo und die Bergdoktor-Sängerin Ania Jools

Anja Jools, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Ania Jools mit ihrer Band ALEA am Stachus

 „WosDaBrassKo“ – der kann ganz schön viel, der Brass! Die Gruppe schaut auf den ersten Blick aus wie eine traditionelle bayerische Blaskapelle, doch der Schein trügt. „Viva la Vida“ oder „Mamma Mia“ – es dauert einen kleinen Moment, bis man die Songs erkennt. Umso mehr Spaß machte es, WosDaBrassKo auf dem Holzplatz und dem Stephansplatz zuzuhören. 

Gänsehaut verbreitete Sängerin Ania Jools, mit ihrer eindrucksvoll souligen Stimme und ihren manchmal melancholischen Melodien. Bekannt ist sie u.a. durch den Titelsong zur TV-Serie „Der Bergdoktor“, „Ein letztes Lied“. Mit ihrer Band ALEA performte Ania viele Songs von melancholisch bis tanzbar – sehr zur Freude des dankbaren Publikums am Stachus, in der Sendlinger Straße und auf dem Odeonsplatz.

Video: Ania Jools singt am Stachus

Zauberer: Mit Zeichenstift und Spielkarten

Schnellzeichner am Marienplatz, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Schnellzeichner Mr. Kiss

Gleich zwei Zauberkünstler brachten die Münchner*innen und die Gäste der Host City beim Rahmenprogramm auf angenehme Weise durcheinander und zum Staunen: Schnellzeichner „Mr. Kiss“ schuf Magisches mit Zeichenstift und Tuschefeder. Er fertigte in wenigen Minuten detailverliebte Portraits an. Kaum fünf Minuten musste man dafür stillsitzen, dann konnte man sein Bild mit nach Hause nehmen. 

Der zweite Zauberer, Dan Vibes Magic, führte ebenfalls am Marienplatz beim Spectacular, dem Münchner EM-Maskottchen, verblüffende Kartentricks vor und ließ Passanten mitmachen – besonders Kinder waren fasziniert!

 

Fußball- und Breakdance-Freestyler*innen

Fußball-Freestyle am Stachus, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Fußball-Freestyle-Duo

Sie traten in der Sendlinger Straße, am Isartor und am Stachus auf, wo sie schon am allerersten Spieltag die Passanten begeisterten: Ein junges Fußball-Freestyle-Duo, das einen Ball unglaublich lange und artistisch in der Luft halten kann. Sehenswert! 

Am Max-Joseph-Platz und vor der Feldherrnhalle konnte man Bewegungskünstler ohne Ball sehen: Drei Breakdancer nutzten den Platz vor der Oper und den Odeonsplatz für akrobatische Tanzeinlagen zu Musik. 

Video: Diese Künstler traten an den Münchner Spieltagen in der Stadt auf

Blasmusik auf Bayerisch und Beats von Donnerbalkan

„Donnerbalkan” auf dem Stephansplatz, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher „Donnerbalkan“ am Stephansplatz

Ein bisschen Volksfest- und Wiesn-Gefühl kam in der Sendlinger Straße auf – die Blaskapelle vom Bayerischen Trachtenverband konnte man kaum verfehlen, wenn man vom Sendlinger Tor Richtung Marienplatz ging. Man hörte sie schon von weitem. 

Auf dem Stephansplatz und dem Holzplatz rockten „Donnerbalkan“ das Glockenbachviertel: Kaum jemand konnte die Füße stillhalten, wenn die Münchner Combo mit ihren fetzigen Balkan-Beats loslegte. Vor allem die Kinder nicht. Endlich mal wieder tanzen! 

Bühnenpolka: Impro-Theater am Max-Joseph-Platz

Bühnenpolka: Improvisationstheater am Max-Joseph-Platz, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Improvisationstheater an der Oper

„Die Tiefgaragenführung beginnt in 10 Minuten!“ So begrüßte das Ensemble des Improvisationstheaters „Bühnenpolka“ Passanten in der Residenzstraße und auf dem Max-Joseph-Platz, zudem auf dem Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle – hier gerne mit gesungenen Kommentaren zu den Einkaufstaschen, die die Fußgänger trugen. Zu erkennen waren die drei an ihren pinkfarbenen Regenschirmen – auch bei Sonnenschein. Und nein, natürlich gab's keine Führung durch die Tiefgarage, sondern spontane Theaterstücke. 

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