Türmer München: Erlebt den Sonnenuntergang exklusiv über den Dächern der Stadt

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Foto: Florian Ganslmeier

Kunstprojekt am Gasteig: Jetzt gibt es wieder freie Plätze

(24.02.2021) Bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang eine Stunde allein über den Dächern der Stadt verbringen? Die Aktion "Türmer München" macht's möglich! Ab 1. März könnt ihr für das außergewöhnliche Kunstprojekt des Münchner Gasteigs wieder Termine buchen. Wir verraten, wie ihr dabei seid.

"Türmer München": Ein Kunstwerk für die ganze Stadt

Der Gasteig von Außen am Abend, Foto: Gasteig München GmbH/Johannes Seyerlein
Foto: Gasteig München GmbH/Johannes Seyerlein

Bereits seit Mitte Dezember läuft das Projekt, das der Gasteig zusammen mit der Choreographin Joanne Leighton ins Leben gerufen hat: Ein ganzes Jahr lang blickt jeweils eine „Türmerin“ oder ein „Türmer“ zu Sonnenaufgang und zu Sonnenuntergang von oben auf die Stadt.

Die Teilnahme ist kostenlos, aufgrund der großen Nachfrage ist die Terminvergabe aber gestaffelt. Ab 1. März könnt ihr euch unter tuermer-muenchen.de für die Monate Mai bis August anmelden. Wer dabei sein will, sollte allerdings schnell sein: Beim letzten Mal waren binnen 24 Stunden alle Termine vergeben.

Ein Sonnenuntergang ohne Smartphone und Kamera

, Foto: Achim Graf
Foto: Achim Graf Gasteig-Geschäftsführer Max Wagner

Mehr als 140 Münchner*innen haben bereits mitgemacht. Da sie bisher coronabedingt nicht in den für das Projekt errichteten Aussichtsraum auf dem Dach des Gasteigs eingelassen werden durften, haben sie sich andere Orte für ihre „Türmerstunde“ gesucht, zum Beispiel am Friedensengel oder am Nockherberg.

Laut Projektidee dürfen die Teilnehmer dabei keine Ablenkung wie Smartphone, Kamera oder Uhr mitnehmen. Ihre Eindrücke, Gedanken und Gefühle gibt's auf dem Blog der Türmer-Website zum Nachlesen.

„Wir freuen uns sehr über die bisherige positive Resonanz auf unser Türmer-Projekt. Sie hat gezeigt, dass die Idee auch von zu Hause aus funktioniert“, sagt Gasteig-Geschäftsführer Max Wagner. „Umso besser, dass die Türmerinnen und Türmer vermutlich bald vom Dach der Philharmonie auf die Stadt blicken dürfen.“

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