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Die Lach- und Schießgesellschaft bekommt ein neues Ensemble

Sebastian Fritz, Christl Sittenauer und Frank Klötgen, Foto: Gila Sonderwald
Foto: Gila Sonderwald Das neue Ensemble der Lach- und Schieß (v.l.): Sebastian Fritz, Christl Sittenauer und Frank Klötgen

Ein Trio für das Kleinkunsttheater: Sittenauer, Fritz und Klötgen

(3.6.2020) Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft bekommt nach mehr als vier Jahren wieder ein neues Ensemble. Zum ersten Mal auf der Bühne steht die neue Stammbesetzung am 28.10.2020 mit ihrem neuen Programm „Aufgestaut“. Wir stellen Euch das Trio vor.

Premiere für das Kabarett-Programm "Aufgestaut" im Oktober

Münchner Lach- und Schießgesellschaft, Foto: Münchner Lach- und Schießgesellschaft
Foto: Münchner Lach- und Schießgesellschaft

Wer in der gemütlichen und traditionsreichen Lach- und Schieß im Herzen von Schwabing Platz nimmt, weiß was er bekommt. Spitzenkabarett von Gaststars und seit 2015 wieder von einem festen Ensemble: In den vergangenen viereinhalb Jahren sorgte das Quartett Claudia Jacobacci (seit 2018 für Caroline Ebner), Norbert Bürger, Sebastian Rüger und Frank Smilgies für das Haus-Programm. Nachdem sich die Vier wieder vermehrt um ihre eigenen Projekte kümmern wollten, musste Chef Till Hofmann für seine Bühne in der Ursulastraße 9 eine neue Besetzung finden.

Dem Quartett folgt ein Trio: Christl Sittenauer, Sebastian Fritz und Frank Klötgen heißen die drei Neuen, die in der Münchner Kulturszene keine Unbekannten sind. Ihre Premiere feiern sie am 28. Oktober, falls Corona nicht dazwischenfunkt. Ihr Programm hat bereits einen Namen: "Aufgestaut". Unter der Regie von Sven Kemmler machen sich die drei in einem Bus auf die Reise und geraten in einen schier unendlichen Stau. Nichts geht mehr, die Nerven liegen blank und allmählich bröckelt die Fassade der Zivilisation...

Die drei neuen Ensemble-Mitglieder im Porträt

Seit der Gründung der Lach- und Schieß im Jahr 1956 durch Dieter Hildebrandt und Sammy Drechsel zählten hochkarätige Kabarettisten zum Ensemble - jetzt übernehmen diese drei den Staffelstab: 

Christl Sittenauer – Die Vielseitige
Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin, Mathematikerin, Pädagogin, Künstlerin, Musikkabarettistin, Mutter. Christl Sittenauer kann in fast jede Rolle reinschlüpfen – nicht nur auf der Bühne. Vor allem das Impro-Theater war bisher ihre Welt. Mit ihren Auftritten bei „Bühnenpolka“ und „fastfood.Theater“ sowie dem Schlachthof-Theater oder im Bayerischen Hof hat sie sich zu einem der bekanntesten Gesichter der Münchner Impro-Theater-Szene gemausert. Ein Auftritt auf der Kabarettbühne wird sie wohl kaum so leicht aus der Fassung bringen.

Sebastian Fritz – Der Wandelbare
Sein Lebenslauf ist beeindruckend. Nach seiner Schauspielausbildung an der August-Everding-Theaterakademie in München zeigte Sebastian Fritz sein Talent auf den renommiertesten Bühnen der Stadt. Vom Residenztheater über die Reaktorhalle bis hin zum Metropoltheater. Fritz räkelte sich auch schon vor diversen Fernsehkameras als kleinkrimineller Kunstfälscher oder als tatverdächtiger Spitzenkoch. Im neuen Lach- und Schieß-Ensemble freut er sich darauf, gesellschaftliche Strukturen aufzureißen und mit Meinungen zu jonglieren.

Frank Klötgen – Der Preisgekrönte
Poet und Wortakrobat. So lässt sich Frank Klötgen mit zwei Worten zusammenfassen. Er ist Autor von rund 3.000 Gedichten und Songtexten, Punkbandsänger und Slam-Poet. Dafür ist er auch schon mit zahlreichen Poetry-Slam-Pokalen ausgezeichnet worden. Und ganz nebenbei ist Frank Klötgen noch deutscher Vizemeister im Skateboardfahren. Ansonsten geht er gerne auf literarische Weltreise oder war Teil der Westend-Bühne.
 

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