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Auer Dult: Das war bei der Maidult 2022 am Mariahilfplatz geboten

, Foto: München Tourismus, Dominik Parzinger
Foto: München Tourismus, Dominik Parzinger

Maidult 2022: Alle Infos zu Programm, Ablauf und Corona-Regeln

Die Maidult lud vom 30. April bis 8. Mai zum Bummeln, Shoppen und Karussellfahren ein. Wir zeigen euch, was alles auf dem Mariahilfplatz geboten war und welche Corona-Regeln es gab.

Im Auftrag des Referats für Arbeit und Wirtschaft

Dieser Beitrag über die Auer Dult, einer Veranstaltung des Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Landeshauptstadt, ist vom RAW beauftragt. Die Inhalte wurden zwischen dem Referat für Arbeit und Wirtschaft und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

Gemütlich mit gegenseitiger Rücksichtnahme: Das war die Maidult 2022

Auer Dult, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Auf dem gesamten Mariahilfplatz ging es wieder gemütlich zu: mit weniger Standln, aber dafür entspannt mit viel Platz und gegenseitiger Rücksichtnahme. 178 Marktkaufleute und Schausteller*innen boten vom 30. April bis 8. Mai ihre Produkte, Waren und Vergnügungen an.

Besucher*innen durften sich über tolle Standl mit kuriosen und ausgefallenen Geschenken freuen: Die ganze bunte Palette von Geschirr und Haushaltswaren, Antiquitäten, Korbwaren, Spielzeug, Gardinen, Filzpantoffeln, Gewürzen, Marmeladen und Trachtenzubehör wurde wieder angeboten.

Berühmt ist die Dult für ihren großen Geschirrmarkt mit Porzellan-, Steingut- und Keramikwaren. Schatzsucher wurden bei den Tandlern fündig: So manche Rarität erweist sich als kostbares Sammlerstück. Und in der Neuheiten-Gasse präsentierten die Standl wieder Küchen- und andere Wunder.

Im Schaustellerteil warteten Kettenflieger und Kinderkarussells, Schießbuden und Kasperltheater auf die Volksfest-Fans. Zudem gab's wie immer herzhafte und süße Schmankerl wie Steckerlfisch, Brathendl, Kässpatzen, gebrannte Mandeln, Auszogene, Dampfnudeln und Bavesen.

Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner: Endlich wieder Dult in der Au!

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft und Dultleiter:

„Endlich ist wieder Dult in der Au! Zum Start der Saison fahren wir nach zwei Jahren Corona noch auf Sicht. Die Maidult bietet mehr Platz, damit weiterhin Abstände gewahrt werden können. Aber es gibt keine Zugangsbeschränkung und Besucherzahlbegrenzung mehr. Ich bin mir sicher, dass die Jakobidult im Juli wieder so stattfinden wird, wie wir sie kennen. Freuen Sie sich mit mir auf unsere liebenswerte, gemütliche und griabige Münchner Traditionsveranstaltung.“

Am Dienstag war Familientag!

, Foto: München Tourismus, Dominik Parzinger
Foto: München Tourismus, Dominik Parzinger

Am Dienstag, 3. Mai, gab es beim Familientag ermäßigte Preise im kleinen Schaustellerteil, der ideal für einen Besuch (nicht nur) mit Kleinkindern ist. Ein Dultbummel mit der ganzen Familie lohnt sich, um Volksfestvergnügen im Kinderkarussell, in der Schiffschaukel und beim „Kasperl in der Au“ auszukosten.

Als Service wurden Wartebänke für Erwachsene sowie Wickel-, Still- und Abstellplätze für Kinderwagen vorhanden.

Welche Corona-Regeln gelten auf der Maidult 2022?

Nach der aktuell gültigen Version des Rahmenkonzeptes für Volksfeste ist der Zugang zum Dultgelände nun wieder ohne Zugangsbeschränkung und Besucherzahlbegrenzung möglich. Die Maskenpflicht ist aufgehoben. Die bayerische Staatsregierung empfiehlt jedoch weiterhin, allgemeine Schutz- und Hygienemaßnahmen wie Mindestabstand, die Hust- und Niesetikette sowie Handhygiene zu beachten.

Zur Wahrung des Mindestabstands wird es auf der Maidult etwas weniger Standl und ein großzügiges Platzangebot geben.

Die Auer Dult historisch

Die Auer Dult früher, Foto: LHM-RAW
Foto: LHM-RAW

Die Auer Dult ist ein Münchner Original mit langer Tradition. 1796 verlieh Kurfürst Karl Theodor der Münchner Vorstadt Au das Recht, zwei Mal im Jahr einen Jahrmarkt abzuhalten. Ab 1799 fanden jeweils im Mai und Oktober rund um die Wallfahrtskirche Mariahilf Dulten statt. Erst mit der Eingemeindung der Au 1854 wurden die Auer Dulten fester Bestandteil des Münchner Volksfestlebens. Die Jakobidult, bereits 1310 in München urkundlich belegt, wurde 1905 auf den Mariahilfplatz verlegt. Damit wurde das Dreigespann komplett, wie wir es heute mit Mai-, Jakobi- und Kirchweihdult kennen.

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