Die Katastrophe des Ersten Weltkriegs stand am Beginn eines Jahrhunderts der ethnischen „Säuberungen“ und Völkerverschiebungen in Europa. Eine Bilanz dieser Politik steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Marina Cattaruzza, Professorin für Neueste Geschichte, forscht mit Schwerpunkt auf Zwangsmigrationen im 20. Jahrhundert und Minderheitenkonflikten – etwa im Habsburgerreich am Beispiel ihrer Geburtsstadt Triest.

Michael Schwartz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München - Berlin und zugleich apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster, erforscht, ausgehend von Studien zur Vertreibung und Integration der Deutschen nach 1945, die globalen Wechselwirkungen nationalistischer und rassistischer Gewaltpolitik im 19. und 20. Jahrundert.

Mit:
Prof. Dr. Marina Cattaruzza
Universität Bern

Prof. Dr. Michael Schwartz
Institut für Zeitgeschichte München - Berlin

Moderation: Michael Frank
ehem. Süddeutsche Zeitung


Veranstalter: Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Istituto Italiano di Cultura in Kooperation mit dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein, dem Collegium Carolinum, dem Forum Italia e.V., Comites München und dem Institut für Zeitgeschichte München - Berlin

Eintritt: frei

Anmeldung erforderlich: www.iicmonaco.esteri.it bei „Veranstaltungen“ oder stampa.iicmonaco@esteri.it, bzw. Tel. 089/746321-32
www.muenchen.de/1914


REIHE: ERINNERUNG AN EUROPA
Weitere Termine der Reihe: Mi, 12.03.; Di 18.03.; Mi, 26.03.; Di, 01.04.; Mo, 28.04.; Di, 06.05.; Do, 08.05.; Di, 20.05.; Do, 22.05.

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