Starkbierfest am Nockherberg: Hier gibt's hoffentlich bald wieder den Paulaner Salvator

Starkbierfest am Nockherberg 2018, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño
Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Paulaner Starkbierfest: Wegen Corona nur digitales Derblecken am Nockherberg

Das Starkbierfest am Nockherberg ist ein Volksfest-Klassiker in München. Im März 2021 könnt ihr den Salvator leider nur zu Hause genießen. Sobald es einen neuen Termin gibt, findet ihr hier wieder alle Infos zu den Tisch-Buchungen & Co.

Der Salvatoranstich der Paulaner-Brauerei 2021 nur mit Fastenrede

 Der Salvatoranstich mit dem Derblecken, der Fastenrede und dem Singspiel hat auf dem Nockherberg Tradition. 2021 lief wegen der Corona-Pandemie der Starkbier-Auftakt in einer alternativen Form ab: Maxi Schafroth trat (fast) alleine am 5.3.2021 live im Fernsehen auf. Ohne Singspiel, dafür mit virtuellen Gästen, Bier und viel Humor.

So deftig war die virtuelle Salvatorprobe 2021 mit Maxi Schafroth

Corona-Regeln: Notbremse seit 14.4. wieder in Kraft

Die Corona-Maßnahmen in Bayern werden bis mindestens 9. Mai verlängert. Das Bayerische Kabinett hat am 7. April neue Regelungen für Einzelhandel und Schule beschlossen, die seit 12. April in Kraft sind.

Da die 7-Tage-Inzidenz für München am 12. April drei Tage in Folge über 100 lag, greift seit dem 14. April die von Bund und Ländern verabschiedete Notbremse. Es gelten jetzt wieder strengere Maßnahmen für Kontakte, Einkaufen, Kultur und Sport sowie eine nächtliche Ausgangssperre.

  • Diese Notbremse-Regeln gelten seit dem 14. April
  • Welche Corona-Maßnahmen in München gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Starkbierfest am Nockherberg: Öffnungszeiten, Bier, Geschichte

    Was kostet der Eintritt?
    Der Eintritt auf dem Starkbierfest kostet 13,50 € und beinhaltet 2 € Eintrittspreis und 11,50 € für eine Maß Starkbier, Helles, Radler oder ein alkoholfreies Getränk. Die Bezahlung erfolgt am Eingang. (Stand 2019).

    Wie komme ich an einen Tisch?
    Einfach vorbeikommen - das Personal hilft bei der Suche nach einem freien Tisch. Bitte bedenkt aber, dass Ihr mit Wartezeiten rechnen müsst. Wer sicher gehen will, dass er einen Platz bekommt, kann aber auch reservieren oder (für größere Gruppen) direkt buchen.

    Reservierungen sind grundsätzlich kostenlos - der Eintritt wird am Eingang bezahlt. Bitte beachten: Ihr müsst Mo-Fr ab 16 Uhr und Sa/So bis 14 Uhr euren Tisch einnehmen. Sonst verfällt die Reservierung.

    Buchungen sind nur für gesamte 10er-Tische möglich. Auch hier gibt es nicht mehr für jeden Tag noch Plätze. Das lohnt sich also nur für Gruppen. Die Buchungen können vorab über die Webseite bezahlt werden. Ein Vorteil: Ihr bekommt Schnellzutritt über einen Sondereingang.

    Wie stark ist der Salvator?
    Auf dem Nockherberg gibt es den Urvater der Starkbiere, den Salvator - gebraut von der Paulaner-Brauerei nach dem ursprünglichen Rezept des Frater Barnabas: ein Doppelbock mit 18,3 Prozent Stammwürze und 7,9 Prozent Alkohol. Mit rund 680 kcal pro Liter ersetzt das süffige Bier in der Fastenzeit schon mal eine Mahlzeit.

    Was gibt es zu essen? 
    Verhungern muss im Festsaal niemand: Serviert werden dort natürlich traditionelle bayerische Spezialitäten wie etwa Hendl, Haxen, und Enten. Der Koch Florian Lechner verspricht auch moderne bayerische und regionale Küche.

    Welche Unterhaltung wird geboten? 
    Für Stimmungsmusik sorgt eine offizielle Oktoberfestband: Die Kirchdorfer - bekannt seit 1994 aus dem Hacker-Festzelt. Unter der Leitung von Thomas Wohlschläger spielt die Kapelle täglich für Euch auf.

    Seit wann gibt es das Starkbierfest?
    Erst im Jahr 1870 wurde der Ausschank öffentlich. Dann kam neben den Münchner Paulaner-Mönchen oder Landesfürsten auch die Bevölkerung in den Genuss des süffigen Salvators. Zum Glück sind diese exklusiven Zeiten längst vorbei. Die Politiker müssen heutzutage beim "Derblecken" zum Salvatoranstich einiges hinnehmen: In der Fastenrede und dem Singspiel werden sie mit Sprüchen und Musik (meist liebenswürdig) veräppelt...

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