„Dicht säen“ lautet das Motto der sechsten Architekturwoche in Bayern, die vom 16. bis 24.5.2014 in München einiges bereithält. Die Herzog-Wilhelm-Straße als zentraler Veranstaltungsort bietet Vorträge, Diskussionen, Führungen, Studentenwettbewerbe und Kunstaktionen an. Organisiert wird die Festivalwoche vom Bund Deutscher Architekten BDA Bayern.
Das diesjährige Motto „dicht säen“ dient als Metapher für das menschliche Zusammenleben, gerade so, wie der Bauer seine Saat auf dem Feld sät. Eröffnet wird die Architekturwoche am 16.5.2014 mit der Einweihung des sogenannten „A6 Dachs“ in der Herzog-Wilhelm-Straße am Sendlinger Tor um 18 Uhr. Hier finden die Veranstaltungen statt. Außerdem erhalten die Sieger des Studentenwettbewerbs der TU München ihren Preis. Anschließend folgt um 19 Uhr ein Vortrag mit Podiumsdiskussion im Sendlinger Tor. Zukunftsforscher, Architekten und Stadtplaner fragen nach der idealen Dichte städtischen Lebens. Ab 23 Uhr laufen die Filme „Mumbai: Maximum City Under Pressure“ und „I.D.“ zum Thema Identität und Dichte von Megacities.

Während der Architekturwoche können Besucher in Form von zahlreichen Führungen ganz neue Seiten an München entdecken. Am 18.5.2014 um 11 Uhr ist der Blick auf einen denkmalgeschützten Hochbunker möglich, der in Deutschland als einziger in Wohnraum umgewandelt werden konnte. Er steht in der Ungererstraße. Am 21.5.2014 steht um 15 Uhr das Stadtviertel Riem im Fokus. Thema ist vor allem die Stadtentwicklung. Ein guter Zeitpunkt, denn in Riem wird gerade der letzte Bauabschnitt realisiert.

In zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden kann man sich ein Bild vom Stadtleben im Allgemeinen machen. Am 22.5.2014 um 18 Uhr begibt man sich zum Beispiel auf die Suche nach dem Wohnen in der Zukunft. Wie werden Wohnhäuser dann aussehen? Schlank und bis in den Himmel reichend? Sichtweisen aus der Immobilienwirtschaft, der Planung, der Architektur und Baustoffentwicklung fließen in die Diskussionen ein.

Für Schüler findet am 21. und 22.5.2014 das Schulklassenprogramm „Architektur unter der Lupe“ statt. Kinder von der dritten bis sechsten Klasse haben Gelegenheit, außergewöhnliche Architektur oder stadträumliche Eingriffe bewusst anzuschauen, zu begreifen und zu erleben. Dabei kann das Gesehene in Modelle umgesetzt werden.
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