Der Superstar mit der Maske

HipHop-Superstar Cro übernimmt am 16.11.2018 die Olympiahalle – auf seiner `stay tru`-Tour zum Nummer-1-Album. Wie immer rappend mit Pandamaske, doch mit ganz neuem Sound. Und lasst Euch die Aftershowparty im Lucky Who nicht entgehen.

Mehr Rap und weniger Pop vom Panda-Mann

Cro live auf der Bühne, Foto: Chimperator
Foto: Chimperator

Er hat einfach mal sein eigenes Genre erfunden - und nannte es "Raop". Mit dem gleichnamigen Album und dem Hit "Easy" stürmte Cro 2012 aus dem Nichts in die vordere deutsche Pop-Riege. Kein Wunder, wenn die Raps so locker und leicht daherkommen und die Songs Ohrwürmer erster Güte sind. Der Mann hinter der Pandabär-Maske erwies sich auch dauerhaft als richtig erfolgreich. Und wird jetzt auf seinem dritten Studioalbum „tru“ endgültig erwachsen. Dass das Werk auf Platz 1 schoss, ist Cro ja inzwischen gewohnt - aber weniger, dass sich auch die Kritiker überrascht und begeistert zeigen. Denn der Stuttgarter klingt jetzt anders, reifer, weniger poplastig - er überzeugt mit den Inhalten seiner Texte und beweist ein enormes Potenzial. Da sollte so mancher ehemaliger "Hater" aus der Rap-Szene blass vor Neid werden.

Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen

Für das Konzert in der Olympiahalle gelten die üblichen Sicherheitsmaßnahmen bei Cro-Konzerten. Einlass ist um 17:30 Uhr. Was Ihr beachten müsst

Aftershowparty im Lucky Who

Auf der Hallen-Tour hat Cro seinen bewährten DJ  Badchieff mit dabei - und der schaut nach dem München-Konzert bei der Aftershowparty ab 22 Uhr (Einlass) im Lucky Who auf jeden Fall vorbei. Zusammen mit Taran Frisch legt er ab 23 Uhr Cloud Rap, New Skool und Trap auf. Ob Cro selbst am Start ist? Am Samstag hat er bereits seinen nächsten Auftritt in Nürnberg.

Carlo Waibel, so heißt der Mann hinter der Maske, ist erst 28 Lenze jung - hat dafür schon einiges auf der ToDo-Liste abgehakt. So hat Cro 2015 ein MTV-unplugged-Album als jüngster Künstler überhaupt aufgenommen. 2016 debütierte er im Kino mit der Komödie "Unsere Zeit ist jetzt", in der er sich selbst spielte - an der Seite von Til Schweiger. Mit "tru." hat er 2017 sein persönlichstes Album vorgelegt und 2018 geht er auch neue Wege: Im Sommer hat Cro mit seinem neuem Label truworks bei Universal Music unterschrieben. Ganz schön umtriebig für einen Rapper, der sich die behäbigen Pandas als Vorbild genommen hat.

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