Wiener Blut Foto: Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz

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Bereits 74-jährig arbeitete Johann Strauß noch an seiner letzten Operette, deren Uraufführung am 26. Oktober 1899 er allerdings nicht mehr erlebte. Doch „Wiener Blut“ wurde zu einem der erfolgreichsten Werke dieser Gattung.

Die berühmtesten Melodien von Johann Strauß erklingen in seiner letzten Operette – „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Wein, Weib und Gesang“ und natürlich das titelgebende „Wiener Blut“. Kein Wunder, denn „Wiener Blut“ wurde von Anfang an als Kompilationswerk konzipiert: Dem Engagement des Komponisten und Arrangeurs Adolf Müller jun. ist es zu verdanken, dass der bereits 74-Jährige Johann Strauß in die Gestaltung einer neuen Operette einwilligte – allerdings sollte es sich dabei nicht um ein gänzlich neues Werk handeln. Victor Léon und Leo Stein, die Autoren der „Lustigen Witwe“, schufen zu den bekannten Melodien ein Libretto voll komischer Verwechslungssituationen und Verwirrspiele.
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